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Hilfe bei schweren Unterzuckerungen für Menschen mit Diabetes

„HypoBuddy“-App als persönlicher Begleiter und Unterstützer

Bad Homburg (ots) „HypoBuddy“ ist eine neue App, die Menschen mit Diabetes und deren Angehörige bei der Bewältigung von schweren Unterzuckerungen (Hypoglykämien) unterstützen kann.

Hilfe bei schweren Unterzuckerungen für Menschen mit Diabetes / „HypoBuddy“-App als persönlicher Begleiter und Unterstützer Quellenangabe: „obs/Lilly Deutschland GmbH“

Dazu bietet sie eine SOS-Funktion, mit der Menschen, die sich gerade in der Umgebung des Betroffenen aufhalten, akustisch auf den akuten Notfall einer schweren Unterzuckerung aufmerksam gemacht werden können. Gleichzeitig kann eine personalisierte Notfallkarte aufgerufen werden, die Helfern relevante Informationen anzeigt. Dank der „Standort-teilen“-Funktion kann der aktuelle Standort mit einem Notfallnetzwerk geteilt werden, so dass diese Menschen bei einer (drohenden) Hypoglykämie schneller zu Hilfe kommen können.[1]

Bei Menschen mit Diabetes, die mit Insulin, Sulfonylharnstoffen oder Gliniden behandelt werden, kann es zu einem starken Absinken der Blutzuckerwerte kommen – man spricht auch von einer Unterzuckerung oder Hypoglykämie.[2] Man kann generell zwischen zwei Schweregraden unterscheiden: Eine leichte Hypoglykämie kann der Betroffene selbst behandeln, indem er etwas Zuckerhaltiges isst oder trinkt. Bei einer schweren Unterzuckerung ist er auf Fremdhilfe angewiesen.[2] Um Menschen mit Diabetes und Angehörige in dieser Situation zu unterstützen, haben das Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und Lilly Diabetes die neue App „HypoBuddy“ entwickelt.[1]

Aufmerksamkeit schaffende SOS-Funktion

Das Besondere des „HypoBuddy“ ist, dass im Falle einer schweren Hypoglykämie der Mensch mit Diabetes über die SOS-Funktion in der App einen akustischen Alarm auslösen kann, welcher Personen um den Betroffenen herum auf die Notfallsituation aufmerksam machen soll. Dieser SOS-Alarm ist in diesem Fall auch auf dem Sperrbildschirm des Smartphones zu sehen. Zusätzlich kann über die App die personalisierte Notfallkarte des Menschen mit Diabetes aufgerufen werden, in der wichtige Informationen zur Therapie und Behandlung von Hypoglykämien zu finden sind. Die Warnmeldung erscheint auf Deutsch und Englisch. Zudem haben User die Möglichkeit, ihren Standort mit ihrem primären Notfallkontakt zu teilen. Dies ist besonders nützlich in Situationen mit erhöhtem Risiko für Unterzuckerungen oder wenn Menschen mit Diabetes allein unterwegs sind und keine schnellwirksamen Kohlenhydrate (z.B. Traubenzucker) zur Hand haben. Dieser primäre Notfallkontakt kann zusammen mit einem Notfallnetzwerk in der App angelegt werden.[1]

Informationsservice und Vorbereitung für den Fall einer schweren Unterzuckerung

Neben der Notfallfunktion bietet der „HypoBuddy“ auch Informationen, die erklären, was eine schwere Unterzuckerung ist, woran man diese erkennen kann und wie man im Notfall Hilfe leisten kann. Das Augenmerk liegt dabei vor allem auf der Fremdhilfe durch das persönliche Umfeld sowie auf dem richtigen Umgang mit Glukagon-Notfallpräparaten.[1]

Nutzer der App werden ebenfalls im Ausland unterstützt. Der „HypoBuddy“ bietet eine Auswahl an übersetzten Sätzen, die in Situationen wie beispielsweise dem Besuch einer Apotheke, dem Arzt oder im Restaurant hilfreich sein können. Diese Funktion ist derzeit in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Arabisch und Türkisch nutzbar.[1]

Die App „HypoBuddy“ kann ab sofort für Apple- oder Android-Geräte im jeweiligen Appstore kostenlos heruntergeladen werden.

Für mehr Informationen besuchen Sie www.lilly-diabetes.de.

Neuer Fortschrittsbericht zu Operation Clean Sweep von PlasticsEurope erschienen

Frankfurt am Main (ots) Um Umweltschäden durch Kunststoffe zu vermeiden, braucht es verschiedene Hebel. Dazu zählt auch, das Aufkommen von in der Kunststoffproduktion eingesetzten Granulaten bzw. Pellets an Straßen, Fluss- und Küstenabschnitten zu reduzieren. Das Programm Operation Clean Sweep® (OCS) der Kunststofferzeuger in Europa hat seit einigen Jahren genau das zum Ziel.

Fast 700 Unternehmen quer durch die Kunststoff-Wertschöpfungskette sind europaweit bereits Teil von Operation Clean Sweep (OCS) und tragen so dazu bei, das Aufkommen von Kunststoffgranulaten in der Umwelt zu verringern. Quellenangabe: „obs/PlasticsEurope Deutschland e.V.“

Der jetzt erschienene Fortschrittsbericht informiert über das bisher Erreichte beim Engagement gegen Granulatverluste: So traten inzwischen fast 700 Unternehmen dem OCS-Programm bei, darunter jüngst drei große europäische Häfen, die Kunststoffgranulat umschlagen – Cartagena und Tarragona in Spanien sowie Felixstow in Großbritannien. Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist zudem das Bekenntnis aller Mitgliedsunternehmen bei PlasticsEurope, die Ziele des OCS-Programms europaweit umzusetzen.

Aktionsplan für ein Zertifizierungssystem

Im Zuge der Veröffentlichung des OCS-Reports wurde auch der Aktionsplan zur Entwicklung eines europäischen Zertifizierungssystems Null-Pelletverlust 2022 vorgestellt. Bei der Umsetzung arbeitet PlasticsEurope eng mit der Kunststoff-Wertschöpfungskette zusammen. Es gilt, wirkungsvolle und verpflichtende Anforderungen auf Basis der sechs Säulen der OCS-Verpflichtung festzulegen und diese regelmäßig von akkreditierten Fachleuten überprüfen zu lassen.

Ziel ist es, bis 2025 alle Mitgliedsunternehmen von PlasticsEurope extern prüfen zu lassen. „Dieser Ansatz ermöglicht es der Kunststoffindustrie, ihre Aktivitäten in Richtung einer Vermeidung von Pelletverlusten in die Umwelt deutlich zu machen und offen zu legen“, erklärte Dr. Markus Steilemann, CEO von Covestro und Präsident von PlasticsEurope. „Wir verbinden unser Engagement mit einer Einladung an die Kunststoff-Wertschöpfungskette, sich uns hierbei anzuschließen.“

Null-Pelletverlust sicherstellen

Pellets und auch Pulver und Flocken sind verschiedene Arten von Rohstoffen, die zu Kunststoffprodukten verarbeitet werden. Während in der gesamten Kunststoffindustrie hohe Umwelt-, Sicherheits- und Qualitätsmanagementkontrollen gelten, kann es auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette zu unbeabsichtigten Verlusten von Pellets und ähnlichen Stoffen kommen. Das OCS-Programm gibt Unternehmen Handreichungen, wie sich Granulatverluste vermeiden lassen. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der freiwilligen Selbstverpflichtung 2030 von PlasticsEurope.

„Ich bin stolz darauf, dass PlasticsEurope der erste Wirtschaftsverband weltweit ist, der OCS für seine Mitglieder verbindlich gemacht hat“, sagte Virginia Janssens, Managing Director von PlasticsEurope. „Das globale Problem des Pelletverlustes kann nur durch gemeinsames Handeln und zusammen mit der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette gelöst werden“, so Janssens.

Über Operation Clean Sweep

PlasticsEurope ist der europäische Koordinator der globalen Initiative Operation Clean Sweep (OCS), dem Programm hinter dem Ziel von Null-Pelletverlusten in der Umwelt. OCS richtet sich an alle Akteure in der Kunststoff-Wertschöpfungskette, von der Produktion über die Lagerung und den Transport bis zur Compoundierung und Weiterverarbeitung sowie dem Recycling. Das OCS-Programm basiert auf sechs Pfeilern: Verbesserung der Baustelleninfrastruktur, um Verschüttungen zu verhindern, Schaffung interner Verfahren, um den Verlust von Kunststoffmaterial zu stoppen, Mitarbeiterschulung und Rechenschaftspflicht, Auditierung, Einhaltung von Rechtsvorschriften sowie Sensibilisierung der Partner in der Lieferkette.

Web: www.plasticseurope.de

Neues Zuhause für Nürnbergs digitale Startup-Szene

Nürnberg (ots) Beratung, Coaching, Kontaktanbahnung und ein starkes Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft: Mit diesen Zutaten, kombiniert mit der Bereitstellung erschwinglicher Büroflächen, will der Zollhof-Tech Incubator in Nürnberg und Umland insbesondere Tech-Startups zum Erfolg verhelfen. Das vor drei Jahren ins Leben gerufene Gründerzentrum kann nun die neu gestalteten Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudes im Zollhof beziehen. Das auf den Bau und Immobiliensektor spezialisierte Planungs- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE begleitet den Bauherren beim Umbau.

Der denkmalgeschützte Nürnberger Zollhof punktet nach dem Umbau mit vielen Angeboten an Tech-Startups: Ihnen stehen Flächen für Büros, Besprechungen, Veranstaltungen und Gastronomie zur Verfügung. Außerdem bietet eine Art Tech-Werkstatt Platz für kleinere Maschinen und Elektronikarbeitsplätze. Quellenangabe: „obs/Drees & Sommer SE/© Rendering Inneneinrichtung 2-b“

Benjamin Bauer, Geschäftsführer der Zollhof Betreiber GmbH, erklärt: „Schon Ende des 19. Jahrhunderts galt der Zollhof als Ort des Aufbruchs und war Sinnbild für die Industrialisierung. Mehr als 100 Jahre später ist er nun die richtige Adresse für die besten Ideen und kreative Köpfe, um im Zeitalter der Digitalisierung im nationalen und internationalen Kontext mit dem Wettbewerb mithalten zu können. Wir haben mit dem Zollhof-Tech Incubator ein Ökosystem geschaffen, damit innovative Ideen zum Erfolg werden.“

Starke Förderer und renommierte Unternehmen stehen den Startups zur Seite

Insgesamt soll der digitale Wandel bundesweit rund 360.000 neue Arbeitsplätze schaffen – und davon will die Frankenmetropole möglichst viele an sich binden. So stellten der Freistaat Bayern, die mittelfränkische Regierung, die Stadt Nürnberg sowie das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege entsprechende Förderungen und Zuschüsse bereit. Zu den Gesellschaftern zählen starke Marken aus Wissenschaft und Wirtschaft, darunter die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Nürnberger Versicherungsgruppe, Siemens, Schaeffler und HUK Coburg. An Bord ist ebenfalls der amtierende BDI-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Digitale Heimat für Tech-Startups

Nichts weniger als die neue Heimat für Tech-Startups und digitale Erfinder in Deutschland will der Zollhof-Tech Incubator gemäß seinem Leitspruch sein. Dazu beitragen soll auch der unverwechselbare Charme des umgestalteten alten Fabrikgebäudes. In drei oberirdischen Geschossen und einem Untergeschoss stehen nun Flächen für Büros, Kommunikation, Besprechungen, Veranstaltungen und Gastronomie zur Verfügung. Die Arbeitsflächen bestehen aus einem Mix aus Zonen mit offenen Arbeitsplatzbereichen, Kombi- und Einzelbüros, die von den Mitarbeitern der unterschiedlichen Startup-Unternehmen rund um die Uhr genutzt werden können. Tech Startups können sich für mindestens drei Monate und maximal zwei Jahre im Zollhof-Tech Incubator einmieten.

Für Prototypen stehen Anlagen aus Netzwerk von Unternehmen bereit

Neben besonders günstigen Büroflächen und der sehr guten Anbindung in unmittelbarer Nähe zur Nürnberger S-Bahnstation Steinbühl profitieren die Startups von Büroservices wie etwa einem zentralen Empfang, kostenlosem WLAN, Drucker, Kaffee und Besprechungs- und Schlafräumen. Eine Art Tech-Werkstatt bietet Platz für kleinere Maschinen und Elektronikarbeitsplätze. Für die Prototypenerstellung steht außerdem ein Netzwerk von Unternehmen bereit, auf deren Anlagen die Startups zugreifen können. Es deckt die Bereiche 3-D-Druck, Holz, Metall, Laserschneiden und Veredelung ab. Der Zugang zu Investoren, Business Angels, digitalen Förderprogrammen, Demo Days und ein bevorzugter Zugang zu Konferenzen runden das Angebot ab.

Denkmalgeschütztes Gebäude behält rauen Charme

Das Ambiente des Gründerzentrums und dessen Materialität wird stark durch die unmittelbare Umgebung und den Ort geprägt: „Einfache und industriell genutzte Baustoffe wie Sichtbeton, Stahl, Metallgewebe und Glas nehmen den Geist des Quartiers auf und schaffen die richtigen Bezüge“, sagt Drees & Sommer-Projektleiter Christian Matschke. Sein Team, das in Nürnberg angesiedelt ist, hat den Zollhof beim Bauvorhaben begleitet. Notwendige Eingriffe in die Gebäudestruktur wurden in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz erarbeitet. Dazu zählen unter anderem ein außenliegendes Fluchttreppenhaus, ein neues, innenliegendes Treppenhaus und ein Lift. Alle zusätzlichen Einbauten wie Sanitärzellen, Garderoben, Putzräume, Lager und Flächen für die Gastronomie wurden als „Haus im Haus“-Konzept gestaltet. Damit sowie mit dem Erhalt der alten Tragstruktur, den Kappendecken und den gusseisernen Stützen bleibe der ursprüngliche Zustand des Gebäudes ablesbar und es habe seinen typischen Charakter und sympathischen, rauen Charme behalten, so Matschke.

Bereits 2017 als „Digital Hub“ ausgezeichnet

Auch wenn die Flächen im alten Zollhof erst jetzt fertiggestellt sind: Der Zollhof-Tech Incubator wurde bereits im Frühjahr 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als eines von 12 „Digital Hubs“ in Deutschland ausgezeichnet. Bislang teilten sich die Startups Interimsbüros im Nürnberger Kohlenhof Areal mit einer Gesamtfläche von rund 1.200 Quadratmetern. Der Ansturm darauf war so groß, dass die 50 Arbeitsplätze bereits nach kurzer Zeit vergriffen waren. Nun steht den Gründern etwa das Dreifache an Platz zur Verfügung – und damit mehr Potenzial für ein noch umfassenderes Ökosystem. „Letztlich sind die Startups von heute die Mittelständler von morgen“, sagt Zollhof-Geschäftsführer Bauer. „Daher ist es unabdingbar, gerade hoch innovativen, jungen Unternehmen unter die Arme zu greifen und ihnen die Verwirklichung ihrer Ideen zu erleichtern.“

Web: dreso.com

Drohnenshow als Bühne für Telekom 5G

Bonn (ots) Telekom inszeniert größtes 5G-Netz Deutschlands und neues iPhone 12
– Spektakuläre Magenta Lichtshow mit 300 Drohnen
– Weltweit größtes 5G-Herz am Himmel als Zeichen für digitale Teilhabe

Telekom inszeniert größtes 5G-Netz Deutschlands und neues iPhone 12Quellenangabe: „obs/Deutsche Telekom AG/Telekom“

Mit einer spektakulären Drohnenshow inszeniert die Telekom ihr größtes 5G-Netz Deutschlands und die neue iPhone 12-Reihe. Dazu schickt das Unternehmen am 17. Oktober 300 Drohnen mit LEDs hoch über den Olympiapark in München. In einer zehnminütigen Show malen die intelligenten Flugroboter eindrucksvolle Visualisierungen in den Nachthimmel. Höhepunkt ist das mit etwa 750.000 Kubikmetern weltweit größte Magenta 5G-Herz – als Zeichen für digitale Teilhabe und Optimismus. Ein erster Flug fand am 15. Oktober statt. (Video)

„5G bietet uns mehr Kapazität, mehr Speed und innovative neue Anwendungen. Mit der spektakulären Drohnenshow machen wir darauf aufmerksam, dass schon heute rund 40 Millionen Menschen in Deutschland 5G nutzen können“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden bei der Telekom. „Der Ausbau des 5G-Netzes geht zügig voran. Immer mehr unserer Kunden können mit Endgeräten wie dem neuen iPhone 12 die Vorteile des neuen Mobilfunkstandards nutzen.“

Die Kernbotschaft der Telekom lautet: „Das neue iPhone 12 mit 5G und das größte 5G Netz Deutschlands: Einzigartig zusammen. Seid #DABEI, wenn 5G uns näher zusammenbringt als jemals zuvor.“ Wer die Drohnenshow live erleben will, hat dazu am 17. Oktober gegen 19:00 und gegen 22:00 Uhr unter Einhaltung der AHA-Regeln im Olympiapark Gelegenheit – immer abhängig von den Wetterbedingungen. Bei Regen findet die Show nicht statt.

Licht-Spektakel Drohnenshow

Eine Lichtshow mit 300 Drohnen ist ein orchestriertes Spektakel. Dabei kommt es auf das perfekte Zusammenspiel aus Design, Software und Hardware an. Anhand eines speziellen GPS-Signals fliegen die Drohnen eine vorprogrammierte Choreografie. Überwacht werden sie von speziell geschulten Piloten. Flug-Formationen, Bilder und Schriftzüge werden vorab über ein 3D-Animationsprogramm geplant.

Größtes 5G-Herz der Welt

Die Drohnen, sogenannte Quadrokopter, wurden zusammen mit einer speziellen Software für diesen Einsatz entwickelt. Jede der 300 Drohnen ist leicht, robust und trägt extrahelle Vollfarb-LEDs. Diese werden von eingebauten Bordcomputern angesteuert. Sie können Millionen verschiedene Farb- und Helligkeitsstufen darstellen. Für die Show fliegen die Flugroboter rund 100 Meter hoch. Zwischen ihnen muss mindestens ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. In einem Luftraum von etwa 750.000 Kubikmetern entsteht so das größte 5G-Herz der Welt.

Die Show konzipierte die Telekom gemeinsam mit den Firmen AO Drones, Dubai, DO IT!, Düsseldorf und DDB, Hamburg. Für das Lichtdesign hat die Telekom mit Jerry Appelt einen der Besten seines Fachs engagiert. „Dank umfangreicher Sensorik und feinster Abstimmung können Drohnen perfekte Licht-Choreografien fliegen und atemberaubende Bilder in den Himmel zeichnen. Das Drohnenballett der Telekom ist ein leuchtendes Highlight.“

Größtes 5G-Netz Deutschlands Die Telekom hat ihr 5G-Netz in den letzten Wochen und Monaten weiter mit Hochdruck ausgebaut. Insgesamt ist in über 3.000 Städten und Gemeinden in Deutschland 5G verfügbar. Damit können mehr als 40 Millionen Menschen 5G nutzen, also die Hälfte der Bevölkerung. Das gilt für Großstädte wie München oder Frankfurt genauso wie für kleinere Gemeinden. Alleine in München funken mittlerweile rund 1000 Antennen mit 5G. Bis zum Jahresende will die Telekom zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland mit 5G versorgen.

Den aktuellen Ausbaustatus finden Interessierte unter www.telekom.de/netzausbau.

Lenovo präsentiert New Realities

Virtuelle 360-Grad-Filmtechnologie ermöglicht einen intensiven Einblick in die Visionen von zehn jungen Frauen, die die Welt verändern möchten.

Stuttgart (ots) Unterstützt wird die Kampagne von der Initiative „Girl Up“ der United Nations Foundation, der Filmemacherin Ava DuVernay und hierzulande von Inger Nilsson, der früheren Darstellerin der Pippi Langstrumpf.

Inger Nilsson: Schwedische Schauspielerin und ehemalige Darstellerin der Pippi Langstrumpf Quellenangabe: „obs/Lenovo Group Limited/Bibbi Fogelqvist“

Im Zuge des diesjährigen internationalen Weltmädchentags am 11. Oktober startet Lenovo, unterstützt von Girl Up, der Gleichstellungsinitiative der United Nations Foundation (UNF), New Realities – ein dynamisches künstlerisches Projekt, das Frauen portraitiert, die intelligente Technologien einsetzen, um globale soziale Probleme zu präsentieren und zu lösen sowie Empathie zu fördern.

Bia Franco

New Realities wurde in den letzten vier Monaten mit Hilfe von 360-Grad-Filmtechnologie aufgenommen und bietet eindrucksvolle filmische Erlebnisse aus der Ich-Perspektive, die Frauen aus Brasilien, China, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Mexiko und den USA eine Stimme verschaffen. Dabei wird der Zuschauer auf die individuellen Reisen der Protagonistinnen mitgenommen, die Technologie nutzen, um ihre Vision zu verwirklichen.

Die Frauen engagieren sich für die Themen Bildung und soziale Gerechtigkeit und machen auf gesellschaftliche Probleme wie Rassismus, Armut und Benachteiligung aufmerksam, regen mit Kunst und Musik zum Nachdenken an oder leisten einen dringend benötigten Dienst in ihrer Gemeinde. Die Filme tragen dazu bei, jeder Frau eine eigene Stimme zu geben und veranschaulichen dabei die Rolle, die intelligente Technologie bei der Förderung ihrer Mission spielt, Empathie und einen positiven Wandel in der Gesellschaft voranzutreiben.

Jamilah Bagdach

New Realities Protagonistin in Deutschland ist die 19-jährige Jamilah Bagdach. Ihre Mutter ist Gründerin von HOLLA e.V., Zentrum für intersektionale Gesundheit in Köln. Dabei handelt es sich um einen sozialen Verein für Frauen und Mädchen, in dem sich Jamilah tatkräftig dafür einsetzt, andere Frauen zu ermutigen, ihren Träumen nachzugehen, sie zu bestärken in dem, was sie tun und nicht zuletzt ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Dazu bildet sie junge Frauen und Mädchen in digitaler Technologie aus, indem sie Computer, Kameras und soziale Medien nutzt, um ihnen zu helfen, ihre eigene Stimme zu nutzen. Jamilah hat zudem einen Online-Verlag gegründet, der eine Plattform für Menschen aus Minderheitengruppen bieten soll.

„Ich möchte den unsichtbaren Stimmen in Deutschland Gehör verschaffen“, sagt sie. „Wir können uns keine wirklich teuren digitalen Werkzeuge leisten – aber wir arbeiten mit dem, was wir haben. Ich liebe es, die Kraft und Energie von Mädchen zu spüren und ihnen zu helfen zu verstehen, dass sie wichtig sind, manchmal zum ersten Mal in ihrem Leben“. Im Film nimmt Jamilah den Zuschauer mit in diesen Alltag und verschafft einen Eindruck von ihrem Engagement und den Herausforderungen, vor denen sie steht.

Hierzulande wird die Kampagne auch von Inger Nilsson, der früheren Pippi Langstrumpf Darstellerin, unterstützt. Rückblickend auf ihr eigenes Leben möchte Inger Nilsson jungen Frauen heutzutage Folgendes mit auf den Weg geben: „Mein Rat an Euch junge Frauen und Mädchen ist, hört niemals auf zu sprechen! Habt nie Angst davor zu sagen, was Ihr denkt, was Ihr fühlt. Keiner kann Eure Gedanken lesen, also redet! Das Einzige was ich in meinem Leben bereue ist, dass ich in bestimmten Situationen nicht sagte, was ich fühlte oder was ich wollte. Dann wäre einiges ganz anders gekommen und es hätte keine Missverständnisse gegeben… Also, vergiss nicht zu SPRECHEN! SAG, was DU WILLST und was DU FÜHLST! Alle haben das Recht, dass ihre Stimme gehört wird. Deine Stimme ist WICHTIG!“

Zusätzlich zu den Filmen, in denen die Missionen der Frauen vorgestellt werden, finanziert Lenovo – in Partnerschaft mit Girl Up – 100.000 Dollar an Stipendien für diese jungen Frauen, damit sie Studienfächer belegen können, die mit ihren Zielen übereinstimmen. Die jungen Frauen wurden durch ein neu geschaffenes globales Botschafterprogramm mit Ava DuVernays Team bei ARRAY durch handverlesene Mentoren geschult und erhielten Zugang zu Ressourcen von Lenovo, ARRAY und Girl Up. Jede der Frauen hat zudem Technologie von Lenovo und Motorola erhalten, um ihre Mission zu unterstützen, wie z.B. das Business-Laptop ThinkPad X1 Yoga für die Codierung, das Yoga C940 für Musik oder das Motorola Edge für Kommunikation und Rechenleistung unterwegs.

Die amerikanische Filmemacherin Ava DuVernay erklärt: „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Lenovo die starke Arbeit von zehn talentierten jungen Frauen auf der ganzen Welt zu unterstützen, die Technologie genutzt haben, um ihre Missionen auf außergewöhnliche Weise zum Leben zu erwecken. Meine Kolleginnen bei ARRAY und ich haben diese Mentorenschaft als Teil eines wichtigen Bestrebens ins Leben gerufen, um die nächste Generation von weiblichen Führungskräften zu befähigen. Ich applaudiere jeder dieser jungen Frauen dafür, dass sie ihre Geschichte durch Lenovos New Realities mit der Welt teilt. Zu einem so entscheidenden Zeitpunkt in unserer Weltgeschichte ist es unerlässlich, dass wir uns an den Händen halten und auf eine integrativere Gesellschaft zugehen, in der alle geschätzt und angenommen werden.“

Mehr Informationen auf der New Realities Seite, unter www.lenovo.com/NewRealities.

AUF DEM WEG IN EINE NEUE, EMPATHISCHERE WELT

Die Studie, die Lenovo entlang von New Realities durchgeführt hat, verstärkt das Bedürfnis und den Wunsch nach Empathie inmitten einer globalen Krise und unterstreicht die wahre Bedeutung der Arbeit, die von den 10 einflussreichen Akteuren des Projekts geleistet wird. Getreu seiner Mission, intelligentere Technologie für alle bereitzustellen, ist sich Lenovo der Bedeutung des Hörens und der Darstellung unterschiedlicher Standpunkte bewusst und glaubt, dass intelligente Technologie die Empathie auf der ganzen Welt fördert.

Dilip Bhatia, Chief Customer Experience Officer von Lenovo, erklärte: „Bei Lenovo streben wir danach, mehr als nur ein Technologieanbieter zu sein. Wir wollen die Menschen befähigen, intelligente Technologie für positive Veränderungen zu nutzen. Diese Studie belegt die Notwendigkeit dafür, dass unsere Rolle über die Macht hinausgeht – es geht darum, die technologischen Bedürfnisse der Welt zu befriedigen; es geht um Technologie, die Empathie ermöglicht und künftige Generationen befähigt, ihre Mission zu leben und Unterschiede zu schaffen.“

Mehr Informationen zum New Realities: Empathy and Technology-Report unter www.lenovo.com/newrealities.

Luftrettung mit bemannten Multikoptern ist möglich und verbessert die Notfallversorgung

ADAC Luftrettung stellt weltweit erste Machbarkeitsstudie vor
Testbetrieb 2023 in Bayern und Rheinland-Pfalz

München (ots) (ADAC Luftrettung gGmbH) Luftrettung mit bemannten Multikoptern ist möglich, sinnvoll und verbessert die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung: Auf diesen Nenner lässt sich das Ergebnis der weltweit ersten Machbarkeitsstudie über den Einsatz von bemannten Multikoptern im Rettungsdienst bringen. Die rund 130 Seiten starke Studie war Ende 2018 von der ADAC Luftrettung, gefördert von der gemeinnützigen ADAC Stiftung, auf den Weg gebracht worden.

Geplant in 2023: Testbetrieb des Multikopters im Rettungsdienst (Fotomontage) Quellenangabe: „obs/ADAC SE/ADAC Luftrettung“

Im Fokus des Forschungsprojektes in Kooperation mit der Firma Volocopter in Bruchsal und den Modellregionen Ansbach-Dinkelsbühl (Bayern) und Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) stand die Frage: Kann das Rettungsdienstsystem mit dem Einsatz von Multikoptern als schneller Notarztzubringer verbessert und zukunftssicher aufgestellt werden? Der Multikopter soll den Rettungshubschrauber dabei ausdrücklich nicht ersetzen, sondern die schnelle Hilfe aus der Luft ergänzen. Ein Patiententransport ist dabei zunächst nicht vorgesehen.

Multikopter sind neue, senkrechtstartende Luftfahrzeuge mit mehreren elektrisch angetriebenen Rotoren. Bisher wurden die Fluggeräte in erster Linie als Flugtaxis im zivilen Bereich entwickelt. Nach knapp eineinhalb Jahren Forschungsarbeit kann nun erstmals ein einsatztaktischer Vorteil von Multikoptern im Rettungsdienst theoretisch belegt werden: Deutliche Verbesserungen für die Notfallversorgung ergeben sich laut Studie ab einem Einsatzradius von 25 bis 30 Kilometern. Die optimale Fluggeschwindigkeit des Multikopters sollte in diesem Fall bei 100 bis 150 km/h, die Mindestreichweite bei rund 150 Kilometern liegen. Technisch möglich wären diese Idealvoraussetzungen in etwa vier Jahren.

Mit entsprechenden Multikoptern können Notärzte nicht nur schneller am Einsatzort sein, sondern auch deutlich mehr Patienten in einem größeren Versorgungsgebiet erreichen. Die Arbeit des Mediziners wird so effektiver und der Multikopter zu einem adäquaten Mittel im Kampf gegen den vielerorts herrschenden Notarztmangel. Das ist für die Macher der Studie die wichtigste Erkenntnis. Auch vor dem Hintergrund, dass sich die Notarzt-Eintreffzeit in den vergangenen 20 Jahren im Bundesdurchschnitt um fast 40 Prozent verschlechtert hat.

Positiver Nebeneffekt: Auch der Rettungshubschrauber kann noch effektiver eingesetzt werden, denn er fungiert heute in rund 60 Prozent der Fälle als reiner Notarztzubringer. Er kann stattdessen sein Potential als Transportmittel in weiter entfernte (Spezial-)Kliniken ausschöpfen. Auch dies verbessert die Notfallversorgung der Menschen.

Makro- und Mikroanalyse in Modellregionen

Für die Studie hat das international renommierte Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement der Ludwig-Maximilians-Universität München (INM) in einer Makroanalyse für die Bundesländer Bayern und Rheinland-Pfalz Einsatzpotentiale des Multikopters ermittelt und in einer Mikroanalyse für zwei Modellregionen – auf Basis historischer Leitstellendaten – mehr als 26.000 Notfalleinsätze mit Multikoptern am Computer simuliert: für den Rettungsdienstbereich Ansbach mit dem Luftrettungsstandort Dinkelsbühl in Bayern sowie Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz. Durchgespielt wurden Szenarien mit unterschiedlichen Einsatzradien, Reichweiten und Geschwindigkeiten.

Die technische Machbarkeit wurde anhand eines VoloCity des Projektpartners Volocopter untersucht, da dieser Multikopter eine frühzeitige Marktreife erwarten lässt und mit 18 festverbauten Rotoren eine besonders hohe Ausfallsicherheit aufweist. Sein Vorteil gegenüber einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ist laut Studie auf dem Land größer als in der Stadt. Im Vergleich zu einem Rettungshubschrauber ist der Multikopter leiser und emissionsärmer.

„Die Arbeit der Projektbeteiligten ist sehr beeindruckend. Wir sind heute überzeugt davon, dass Multikopter helfen können, den Rettungsdienst der Zukunft zu prägen und zu verbessern. Die Ergebnisse sind so erfolgversprechend, dass wir mit dem Projekt in den Testbetrieb gehen wollen“, kündigte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der gemeinnützigen ADAC Luftrettung, an.

Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung, ergänzt: „Der zunehmende Notarztmangel ist eine große Herausforderung für die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung – insbesondere auf dem Land. Deshalb hat die ADAC Stiftung dieses innovative Forschungsprojekt von Anfang an konzeptionell und finanziell unterstützt. Jetzt blicken wir mit Spannung auf den Praxistest. Denn die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie machen deutlich, dass bemannte Multikopter als schnelle Notarztzubringer bereits in naher Zukunft dazu beitragen können, dieses ernste Problem zu lösen.“

Testbetrieb ab 2023

Der Testbetrieb ist ab 2023 geplant und soll in den bisherigen zwei Modellregionen stattfinden: in Bayern im Rettungsdienstbereich Ansbach an der ADAC Luftrettungsstation in Dinkelsbühl, in Rheinland-Pfalz an einem neuen, reinen Multikopter-Standort in der Region Idar-Oberstein.

Dazu der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz: „Rheinland-Pfalz ist ein ländlich geprägtes Bundesland mit Mittelgebirgen und Tälern. Das bringt auch Herausforderungen für Notarzt und Rettungsdienst mit sich, die innerhalb kurzer zeitlicher Frist beim Patienten sein müssen. Im Durchschnitt sind die Rettungswagen in Rheinland-Pfalz schon jetzt deutlich unter der gesetzlichen Frist am Einsatzort. Wir freuen uns aber auch, dass mit den in Rheinland-Pfalz landesweit vorliegenden statistischen Daten auch die genauere Betrachtung neuer innovativer Ideen möglich ist. Bemannte Multikopter im Rettungsdienst klingen aktuell noch nach Zukunftsmusik und trotzdem wäre es fahrlässig, solche Ideen wie die der ADAC Luftrettung im Sinne der Patientinnen und Patienten nicht weiterzuverfolgen.“

Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Vorsitzender des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach, ergänzt: „Im ländlichen Raum sind weite Wege für den Notarzt zum Patienten und für den Patienten ins nächstgelegene geeignete Krankenhaus oftmals ein Problem und dies wird ständig herausfordernder. Hier braucht es neue Ideen. Das Modellprojekt Multikopter sehe ich als Chance, die Qualität der Versorgung zu sichern sowie zu verbessern und das in Verzahnung mit bodengebundenem Notarzt- und Rettungsdienst samt den Rettungshubschraubern. Insofern sind wir sehr gerne Projektpartner im Modellprojekt.“

Bis das Pilotprojekt startet, finden an nichtöffentlichen Forschungsstandorten der Firma Volocopter weitere technische Probeflüge statt, um die bemannten Fluggeräte für die besonderen Bedingungen im Rettungsdienst aus der Luft zu testen – dazu gehören etwa Starts und Landungen in Hanglagen, bei schlechter Sicht, bei Dunkelheit oder im Winter. Für diese Tests ist die aktuell bestehende Volocopter-Technologie ausreichend. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem die ADAC Luftrettung bereits seit vielen Jahren im Bereich Forschung und Entwicklung kooperiert.

„Wir sind stolz, mit unserer Volocopter-Technologie einen Beitrag zur Luftrettung zum Wohle der Allgemeinheit leisten zu können. In der engen Zusammenarbeit mit der ADAC Luftrettung ist deutlich geworden, wie fundiert das Expertenwissen im Bereich der Luftrettung und im Betrieb einer großen Helikopterflotte ist. Gleichzeitig zeigt sich, wie weitsichtig und offen für Innovation die Projektteilnehmer sind,“ sagt Florian Reuter, CEO von Volocopter. „Der VoloCity ist der erste Multikopter weltweit, der bereits im Prozess zur kommerziellen Zertifizierung ist, und er könnte gemeinsam mit der ADAC Luftrettung bereits heute Menschenleben retten. Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, bei der sich unsere Technologie und damit auch Kennzahlen wie Reichweite und Fluggeschwindigkeit stetig weiterentwickeln werden. Wir freuen uns, der Partner der Wahl für die ADAC Luftrettung bei der Studie, dem anstehenden Testbetrieb, und darüber hinaus, zu sein.“

Besatzung Multikopter

Die Besatzung besteht aus einem Piloten und einem Notarzt – und nicht wie bei einem klassischen Rettungshubschrauber aus Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter (TC HEMS). Da Notfallpatienten auf das sichere und schnelle Eintreffen des Notarztes angewiesen sind, müssen Multikopter im Rettungsdienst, so die Studie, im 24-Stunden-Dienst und auch bei schlechtem Wetter operieren können. Neue Herausforderungen kommen auf die Besatzung zu. Da der Notarzt per Multikopter häufig als erstes Rettungsmittel an der Notfallstelle ist, benötigt er eine besondere medizinische Ausstattung. Diese muss im Vergleich zu einem NEF wegen der begrenzten Nutzlast des Fluggerätes gewichtsoptimiert sein. Der Pilot muss den Arzt noch mehr als bisher unterstützen und benötigt eine notfallmedizinische Zusatzausbildung.

Neben den medizinischen und technischen Voraussetzungen für einen Testbetrieb wurde auch die Wirtschaftlichkeit untersucht. Wichtigste Botschaft hierzu: Einen kosteneffizienten Betrieb halten die Macher der Studie für möglich. Die Kosten dafür seien im Vergleich zum allgemein hohen Investitionsbedarf im Gesundheitswesen eher gering.

Untersucht hat die Studie auch die rechtliche Machbarkeit. Unüberwindbare luftfahrtrechtliche oder rettungsdienstliche Hindernisse werden nicht gesehen. Nötige Anpassungen zeigt die Studie auf. Um den Rettungsdienst systemrelevant verbessern zu können, sollten die offenen rechtlichen Fragen frühzeitig geklärt werden, so die Botschaft der Projektleiter in Richtung Politik und Luftfahrtbehörden.

Gesellschaftlich betrachtet können neue Technologien in der Luftfahrttechnik dazu beitragen, den Innovationsstandort Deutschland weiter auszubauen, sagen die Experten. Der Einsatz von Multikoptern im Rettungsdienst könne als Inkubator für weitere Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie dienen. Zudem können auch Staaten von solchen neuen Technologien profitieren, für die Hubschrauber für den Rettungsdienst bisher nicht vorstellbar oder unerschwinglich waren. In Deutschland kann auf Basis der Forschungsergebnisse und dem Stand der technischen Weiterentwicklungen bis zum Jahr 2050 ein flächendeckendes Netz von bundesweit bis zu 250 Multikopter-Stationen geschaffen werden, so die optimistische Prognose der Projektleiter.

Pioniere der Luftrettung

„Der ADAC gehörte vor mehr als 50 Jahren zu den ersten in Deutschland, die den Einsatz von Rettungshubschraubern in einem Feldversuch getestet haben. Da ist es nur folgerichtig, dass wir heute die ersten sind, die die Luftrettung in Deutschland mit neuen Technologien in die Zukunft führen“, sagt Frédéric Bruder. Für ihn hat mit den Studienergebnissen eine neue Zeitrechnung im Rettungsdienst aus der Luft begonnen. „Wir waren von Anfang an überzeugt davon, dass es funktionieren kann – so wie damals die Pioniere der Luftrettung überzeugt davon waren, dass Hubschrauber auf Autobahnen landen können, um Menschenleben zu retten“. Auch sie wurden dafür anfangs belächelt.

Die ADAC Luftrettung feiert in diesem Jahr goldenes Jubiläum. Mit Inbetriebnahme von „Christoph 1“ begann am 1. November 1970 in München-Harlaching die Erfolgsgeschichte der Luftrettung in Deutschland.

Web: adac.de

German Fleet Forum: Kostenloses Livestream-Format für die Fuhrpark- und Großkundenbranche

Wolfsburg (ots) Die Event-Neuheit der Gesellschaften der Volkswagen Group Retail Deutschland bietet Vorträge und Diskussionsrunden rund um die Themen E-Mobilität und Fuhrpark-Management.

German Fleet Forum Quellenangabe: „obs/Volkswagen Group Retail Deutschland“

Die Veranstaltung findet am 22. Oktober ab 14 Uhr digital als Livestream statt. Teilnahmebeschränkungen gibt es keine, die Anmeldung ist für jeden frei zugänglich – kostenlos und weltweit.

Grenzen überwinden

Livestream-Formate sind aufgrund der aktuellen Lage beliebt wie noch nie. Auch das German Fleet Forum findet aufgrund der Corona-Pandemie digital statt. Das hat auch viele Vorteile: Zuschauer können weltweit per Smartphone oder PC dabei sein, wo auch immer sie sich gerade befinden. Das Konzept überschreitet Markengrenzen und ermöglicht einen Wissenstransfer zwischen Branchenexperten aus ganz Deutschland.

Von der Experten-Community lernen

Initiatoren des German Fleet Forum sind die Wirtschaftsräume der Volkswagen Group Retail Deutschland: Hamburg, Berlin, Hannover, Sachsen, Frankfurt, Rhein-Neckar, Stuttgart, Ulm, Augsburg und München. Die Experten-Community möchte die Weiterentwicklung der E-Mobilität im Fuhrpark-Sektor stärken, die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen und positive Veränderungen vorantreiben. Dabei geht es unter anderem um virtuelle Fahrzeugbesichtigungen per App, Lösungen für das Aufladen von E-Autos zuhause, Ladeinfrastrukturen an Firmenstandorten und die Firmenwagenbesteuerung bei E-Fahrzeugen.

Teilnahme nach kostenloser Online-Registrierung

Nach der Registrierung unter https://register.german-fleet-forum.com/ können Interessierte kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Das German Fleet Forum können Sie am 22. Oktober ab 14 Uhr auf der Webseite https://www.german-fleet-forum.com/ per Livestream nach vorheriger Registrierung verfolgen.

Über die Volkswagen Group Retail Deutschland:

Die VGRD GmbH mit Sitz in Wolfsburg ist die größte automobile Handelsgruppe in Deutschland. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Volkswagen Aktiengesellschaft und beschäftigt rund 9.500 Mitarbeiter in 166 Markenrepräsentanzen. Die VGRD GmbH vertreibt Fahrzeuge der Konzernmarken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, SEAT, SKODA, Porsche und Lamborghini. Darüber hinaus werden Werkstatt- und Serviceleistungen für diese Marken angeboten. Zur Geschäftsführung gehören Rainer Schroll (Sprecher der Geschäftsführung), Dr. Franz Dopf, Günter Hermann, Jörg Kamenz, Ulrich Link und Henri Strübing.

Web: www.vgrd-gruppe.de

Deutschland-Premiere: Ford Europa-Präsident Stuart Rowley präsentiert den neuen Mustang Mach-E GT

Köln / Hamburg (ots) – Die High-Performance-Version des Elektro-Crossover mit 342 kW (465 PS) kommt in Deutschland Ende 2021 auf den Markt – Auf Wunsch lieferbar: die Ford Connected Wallbox mit 7,5 Meter langem Ladekabel – Rowley: „Der neue Mustang Mach-E GT zeigt, was ein batterie-elektrischer Antrieb alles leisten kann“ – Dank der Partnerschaft mit NewMotion können die Ford-Kunden sehr einfach eine der mittlerweile über 155.000 Ladestationen in 21 europäischen Ländern anfahren – Hans Jörg Klein, Geschäftsführender Direktor für Deutschland, Österreich, Schweiz & Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH: „Ford anerkennt die ehrgeizigen Brüsseler Klimaziele und hält sie grundsätzlich für erreichbar. Allerdings erfordert das eine unterstützende EU-Politik zur grundlegenden Verbesserung der Rahmenbedingungen“ – Klein: Flächendeckende Ladeinfrastruktur für elektrifizierte Fahrzeuge ist nach wie vor die wichtigste Voraussetzung für den zügigen Ausbau der Elektromobilität und der Kundenakzeptanz – „Go Electric“-Erlebniswelt auf dem Hamburger Spielbudenplatz ist öffentlich zugänglich

Deutschland-Premiere in Hamburg: Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa, hat heute (9. Oktober 2020) auf der „Go Electric“-Veranstaltung des Unternehmens den neuen Mustang Mach-E GT vorgestellt. Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

Deutschland-Premiere in Hamburg: Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa, hat heute auf der „Go Electric“-Veranstaltung des Unternehmens den neuen Mustang Mach-E GT* vorgestellt. Die High-Performance-Version des Elektro-Crossover kommt in Deutschland Ende 2021 auf den Markt und entwickelt eine Spitzenleistung von 342 kW (465 PS)*. Der rein elektrische Antriebsstrang überträgt seine Kraft per serienmäßigem Allradantrieb auf die Straße. So lässt sich das enorme Drehmoment von 830 Nm besonders eindrucksvoll in Vortrieb umsetzen: Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen nur 3,7 Sekunden1). Die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit erreicht der Mustang Mach-E GT bei 200 km/h.

Auf Wunsch: die Ford Connected Wallbox mit 7,5 Meter langem Ladekabel

Ford gab heute Partnerschaften für Ford Connected Wallbox-Installationsdienste mit sieben Unternehmen bekannt, die 14 Märkte in ganz Europa abdecken, um seinen Kunden ebenso einfache wie kostengünstige Ladelösungen für zu Hause anbieten zu können.

Ford bietet Kunden mit vollelektrischen und mit Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen auf Wunsch eine Ford Connected Wallbox an, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz von der Firma Alpiq installiert werden. Das an der Wand montierte Ladegerät (Wallbox) ist in den Leistungsstufen 7,4 kW und 11 kW verfügbar und kann die Batterie zum Beispiel des Mustang Mach-E in weniger als sechs Stunden von 10 auf 80 Prozent aufladen2). Die Wallboxen sind wetterfest und eignen sich daher auch für eine Installation im Freien. Zum Lieferumfang gehört ein 7,5 Meter langes Ladekabel. Die Käufer des Mustang Mach-E erhalten serienmäßig zwei Ladekabel.

Besitzer der Ford Connected Wallbox können diese Box mithilfe der FordPass-Smartphone-App von ihrem Smartphone aus überwachen und steuern. So lässt sie zum Beispiel der aktuelle Ladezustand und der Energieverbrauch überprüfen.

„Der neue Mustang Mach-E GT zeigt, was ein batterie-elektrischer Antrieb alles leisten kann“, sagte Rowley bei der statischen Vorstellung des Fahrzeugs. „Aber Performance alleine bringt nichts, wenn die Fahrer nicht volles Vertrauen in die Alltagstauglichkeit ihres Autos haben. Durch unsere Lade-Initiativen können die Käufer eines Mustang Mach-E ihr Fahrerlebnis unbeschwert genießen, denn sie wissen, dass sie in ganz Europa jederzeit schnell und einfach Strom nachladen können“, so der Ford Europa-Präsident.

FordPass-Ladenetzwerk: unkompliziert Strom tanken

Damit die Kunden mit ihren rein elektrischen und den Plug-in-Hybrid-Modellen von Ford direkten Zugang zu Ladepunkten haben, hat das Unternehmen das FordPass-Ladenetzwerk aufgebaut. Mit 30.000 neuen Stationen seit Oktober 2019 ist es eines der größten Netzwerke für öffentlich zugängliche Ladepunkte in Europa. Dank der Partnerschaft mit NewMotion können die Ford-Kunden über nur ein Kundenkonto3) sehr einfach eine der mittlerweile über 155.000 Ladestationen in 21 europäischen Ländern finden, diese per Navigation anfahren, ihr Auto laden, bezahlen und den Ladevorgang bei Bedarf aus der Ferne überwachen.

Ford Kunden: kostenloser Zugang zum IONITY Ladenetzwerk und ermäßigter Tarif

Außerdem stehen den Ford Kunden auch 400 Schnell-Ladestationen (HPC) mit ihren fast 2.400 Ladepunkten zur Verfügung, die das IONITY-Konsortium – zu dessen Gründungsmitgliedern und Teilhabern Ford zählt – bis Ende 2020 entlang europäischer Fernverkehrsstraßen errichtet. Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

Darüber hinaus stehen auch 400 Schnell-Ladestationen (HPC) mit ihren fast 2.400 Ladepunkten zur Verfügung, die das IONITY-Konsortium – zu dessen Gründungsmitgliedern und Teilhabern Ford zählt – bis Ende 2020 entlang europäischer Fernverkehrsstraßen errichtet.

Außer dem kostenlosen Zugang zum IONITY Schnell-Ladenetz erhalten die Ford-Kunden für das erste Jahr zusätzlich einen ermäßigten Tarif von 0,31 Euro/kWh (inklusive Mehrwertsteuer) anstelle des Normaltarifs von 0,79 Euro/kWh. Dies gilt für alle Ford-Kunden in Europa, die ihr elektrifiziertes Ford-Fahrzeug an einem IONITY-Ladepunkt in Deutschland „betanken“.

Der Ford Mustang Mach-E kann an IONITY- und weiteren HPC-Ladepunkten eine Ladeleistung von bis zu 150 kW nutzen und damit die Ladezeiten deutlich senken. Wird der Mustang Mach-E an einer IONITY-Station mit 150 kW nachgeladen, genügen bereits zehn Minuten, damit er durchschnittlich weitere 119 Kilometer Reichweite gewinnt (Konfiguration mit Extended Range-Batterie und Heckantrieb). Die maximale Reichweite dieser Variante nach WLTP-Norm liegt voraussichtlich bei bis zu 610 Kilometern2).

Ford-Geschäftsführer Klein: EU-Klimaschutzziele sind grundsätzlich erreichbar

Hans Jörg Klein, Geschäftsführender Direktor für Deutschland, Österreich, Schweiz & Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH, sagte in Hamburg, dass Ford die ehrgeizigen Brüsseler Klimaziele anerkennt und grundsätzlich für erreichbar hält. „Allerdings erfordert dies über die reine Zielsetzung hinaus eine unterstützende EU-Politik zur Schaffung der Rahmenbedingungen, allen voran der Ladeinfrastruktur für elektrifizierte Fahrzeuge“.

Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur, so Klein, sei nach wie vor die wichtigste Voraussetzung für den zügigen Ausbau der Elektromobilität und die Akzeptanz der Kunden für elektrifizierte Fahrzeuge. Für Ford spiele darüber hinaus auch die Erschwinglichkeit der E-Fahrzeuge eine wichtige Rolle. Klein betonte, dass insbesondere Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV) aufgrund ihrer Variabilität und ihrer uneingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten wichtige Meilensteine für die Erreichung der ambitionierten EU-Klimaschutzziele im Verkehrssektor seien. „Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb lassen sich in vielen innerstädtischen Situation wie batterie-elektrische Fahrzeuge bewegen und damit lokal emissionsfrei. Wenn sie dann noch, wie zum Beispiel der Transit Custom PHEV, über eine Geofencing-Funktion verfügen, bei der das Auto mit der Einfahrt in eine innerstädtische Umweltzone automatisch in den Elektromodus wechselt, muss sich der Fahrer um nichts mehr kümmern“.

Klein machte abschließend darauf aufmerksam, dass Ford in Deutschland derzeit den Kauf seiner Hybrid-Fahrzeuge besonders fördert. Bei den sogenannten „Hybrid-Wochen“ gehe es um attraktive Finanzierungs- und Leasingangebote für alle Ford-Fahrzeuglinien mit Hybrid-Antrieb – vom Ford Fiesta mild Hybrid (48-Volt-Technologie) bis hin zum Explorer PHEV.

Die „Go Electric“-Erlebniswelt

Die „Go Electric“-Erlebniswelt von Ford ist ab Samstag, 10. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 18. Oktober, für die Öffentlichkeit kostenlos und unter Einhaltung der strengen Hygiene-Schutzmaßnahmen zugänglich (Spielbudenplatz, Hamburg-St. Pauli, jeweils von 10 bis 20 Uhr). Als besonderes Highlight können die Besucher den rein batterie-elektrischen Mustang Mach-E bei einer Mitfahrt an der Seite eines geschulten Instruktors erleben. Darüber hinaus stehen weitere Fahrzeuge aus der elektrifizierten Flotte von Ford für Testfahrten (Beifahrer) zur Verfügung. Außerdem wird bei geführten Touren durch die „Go Electric“-Erlebniswelt Wissenswertes über die Elektrifizierung im Allgemeinen und speziell bei Ford präsentiert.

Ford will mit der über 700 Quadratmeter großen „Go Electric“-Erlebniswelt, die zuvor bereits in London und in Rotterdam Station gemacht hatte, das Wissen über die Elektromobilität vertiefen, etwaige Vorbehalte gegen elektrifizierte Fahrzeuge abbauen und das Vertrauen der Verbraucher in die zahlreichen Vorteile elektrifizierter Fahrzeuge stärken.

Web: ford.com

Zuwachs für die Active-Ausstattungsfamilie von Ford: der neue EcoSport Active

Köln (ots) Das 5-türige Crossover-SUV ist in Kombination mit dem 1,0-Liter-EcoBoost-Benziner mit 92 kW (125 PS) und 6-Gang-Schaltgetriebe ab sofort bestellbar.

Jüngstes Mitglied der „Active“-Familie von Ford ist nun der EcoSport Active. Dieses 5-türige Crossover-SUV ist in Kombination mit dem 1,0-Liter-EcoBoost-Benziner mit 92 kW (125 PS) und 6-Gang-Schaltgetriebe ab sofort bestellbar. Verkaufspreis: ab 23.882 Euro. Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

Active“ steht für eine Kombination aus Sportlichkeit und markanter Outdoor-Optik – Dank einer neuen, vereinfachten Verkaufsstrategie des Unternehmens profitieren Ford-Kunden von mehr Serienausstattung, vereinfachten Ausstattungspaketen und einer klareren Unterscheidung zwischen den Modellvarianten

Die Einführung der modellübergreifenden Ford „Active“-Ausstattungslinie im Jahre 2018 ist ein großer Erfolg: Ford hat seitdem europaweit über 55.000 entsprechend konfigurierte Ford Fiesta verkauft und bei fast jedem fünften Ford Focus-Modell, das in der ersten Hälfte dieses Jahres neu auf die Straßen Europas kam, handelt es sich ebenfalls um die Active-Ausstattungsvariante – sie steht für eine Kombination aus Sportlichkeit und markanter Outdoor-Optik. Weitere Vorteile wie die erhöhte Sitzposition sorgen für ein Plus an Komfort. Hinzukommen, je nach Baureihe, leistungsfähigere Federungs- und Lenkkomponenten bis hin zu traktionsfördernden mechanischen Sperrdifferenzialen – dies kann speziell abseits asphaltierter Strecken ein spürbarer Vorteil sein. Jüngstes Mitglied der „Active“-Familie von Ford ist nun der EcoSport Active. Dieses 5-türige Crossover-SUV ist in Kombination mit dem 1,0-Liter-EcoBoost-Benziner mit 92 kW (125 PS)* und 6-Gang-Schaltgetriebe ab sofort bestellbar. Verkaufspreis: ab 23.882 Euro. Mit seinem unverwechselbaren Außen- und Innenstyling sowie erhöhter Bodenfreiheit und zusätzlichem Karosserieschutz unterstützt der EcoSport Active insbesondere freizeitorientierte Kunden dabei, das Beste aus ihrem aktiven Lebensstil zu machen. Erst kürzlich hat Ford auch die Baureihen Transit Connect, Tourneo Connect, Transit Custom und Tourneo Custom um jeweils eine Active-Variante erweitert.

„Die Kunden sagen uns, dass sie das Styling, das praktische Interieur und die Vielseitigkeit des Ford EcoSport sehr schätzen, weil er hervorragend zu ihrem Lebensstil passt. Daher freuen wir uns, das kompakte Lifestyle-SUV nun auch als Active-Variante anbieten zu können“, sagt Roelant de Waard, Vice President, Marketing, Sales & Service, Ford of Europe. „Dank zusätzlicher Ausstattungsmerkmale und eines noch robusteren Auftritts unterstützt der neue Ford EcoSport Active unsere Kunden bei der Verwirklichung ihrer Outdoor-Aktivitäten“.

Gemäß einer aktuellen Studie1), die im Auftrag der European Outdoor Group (EOG) realisiert worden war, gaben 70 Prozent der europaweit Befragten an, dass sie sich in ihrer Freizeit besonders auf Outdoor-Aktivitäten freuen. Insgesamt 86 Prozent waren der Meinung, dass Outdoor-Aktivitäten für ihr eigenes körperliches und seelisches Wohlbefinden unerlässlich seien. Mehr als die Hälfte der Befragten vermissten Aktivitäten im Freien, die im zurückliegenden Sommer wegen der Corona-Einschränkungen nicht oder nur teilweise wahrgenommen werden konnten.

Vereinfachte Verkaufsstrategie für ein unkompliziertes Kauferlebnis

Ford führt bis Ende dieses Jahres eine neue, vereinfachte Verkaufsstrategie ein, die Kunden mehr Serienausstattung und ein insgesamt verbessertes Kauferlebnis bieten wird. Modelle, die im Rahmen dieser Neuerungen auf den Markt kommen, werden hauptsächlich in diesen drei Ausstattungsvarianten erhältlich sein:

-  ST-Line - für Kunden, die einen sportlichen Stil bevorzugen, der von Ford Performance inspiriert ist, 
-  Titanium - für Kunden, die Luxus und hohen Komfort wünschen sowie 
-  Active - für Kunden, die maximale Vielseitigkeit und Abenteuer suchen.  

Für ausgewählte Fahrzeugmodelle wie den Ford Fiesta und den Ford Focus werden außerdem die Varianten X und Vignale mit noch höherem Ausstattungsumfang angeboten.

In unterschiedlichen Ausstattungspaketen werden die am häufigsten nachgefragten Optionen zusammengefasst. Dies verbessert das Preis-Leistungs-Verhältnis und erleichtert es Käufern, die richtige Ausstattung für ihre individuellen Anforderungen zu finden. Die Kunden können selbstverständlich auch weiterhin aus einer Reihe individueller Optionen wählen, um ihren maßgeschneiderten Ford nach eigenen Wünschen zusammenzustellen.

„Wir gestalten unsere Fahrzeuge im Sinne unserer Kunden. Unsere neue Strategie macht die Auswahl des richtigen Ford einfacher und zeitsparender. Das daraus resultierend bessere Preis-Leistungs-Verhältnis unserer Produkte stellt überdies einen konkreten Mehrwert für unsere Kunden dar“, fügt de Waard hinzu.

-  1 http://aceseurope.eu/new-research-reveals-greater-public-appetite-for-outdoor-activities-after-covid/ 

Code Night am Hasso-Plattner-Institut: Bewerbungsstart für eine lange Nacht der Informatik

Potsdam (ots) Der Herbst steht vor der Tür und passend zu den kürzer werdenden Tagen startet am Hasso-Plattner-Institut (HPI) die Bewerbungsphase für eine lange Nacht im Zeichen der Informatik: die diesjährige HPI Code Night. Vom 21. auf den 22. November kommen Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahre am HPI zusammen, um in Teams an IT-Projekten zu arbeiten. Die betreuenden HPI-Studierenden vermitteln Fachwissen zur Softwareentwicklung sowie Tipps und Tricks. Gemeinsam werden Projekte entwickelt und dabei die Nacht zum Tag gemacht.

Das HPI bei Nacht. Foto: HPI/Kay Herschelmann
Quellenangabe: „obs/HPI Hasso-Plattner-Institut/Kay Herschelmann“

Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit grundlegenden Programmierkenntnissen, die Lust darauf haben, ab spätem Nachmittag bis in den nächsten Morgen hinein ein eigenes Softwareprojekt zu realisieren.

Die Bewerbung ist ab sofort und bis zum 01. November online möglich: https://hpi.de/open-campus/bewerbung/2020/code-night-2020-2/

Bei der Vergabe der Plätze geht es nach dem Prinzip „first come first serve“. Die Anzahl der Teilnehmenden ist in diesem Jahr auf 20 begrenzt. Für alle Interessierten gilt entsprechend: Schnell sein lohnt sich.

Für die HPI Code Night bringen Jungen und Mädchen ihre eigenen Laptops und Schlafsäcke mit. Internet- und Stromanschlüsse werden vom HPI gestellt. Um in der Nacht neue Kräfte zu sammeln, steht allen Teilnehmenden die Möglichkeit zur Verfügung, sich an einen ruhigen Ort zurückzuziehen. Unter Einhaltung der Abstandsregeln können die Teilnehmenden auf selbst mitgebrachten Isomatten Pausen einlegen. Für Getränke und Essen wird die gesamte Nacht gesorgt, ebenso wie für ein gemeinsames Frühstück zum Abschluss der Veranstaltung.

Mehr Infos zur HPI Code Night finden Interessierte online: https://hpi.de/open-campus/schuelerakademie/hpi-code-night.html

Kurzprofil HPI-Schülerakademie

Die Schülerakademie des HPI bringt jungen Informatikinteressierten die vielfältigen Anwendungsgebiete und kreativen Gestaltungsmöglichkeiten der Informatik näher. Je nach Altersgruppe und Interesse können die Schülerinnen und Schüler im HPI-Schülerkolleg, im HPI-Sommercamp, Coder Dojo oder beim Girls‘ Day die Welt der Programmiersprachen spielerisch kennenlernen. Weitere Informationen zu den Angeboten der HPI-Schülerakademie finden sich unter: https://hpi.de/open-campus/schuelerakademie

Gute Noten nur mit Fahrereinbindung

Euro NCAP entwickelt erstes Bewertungssystem für Autobahnassistenten

München (ots) Euro NCAP liefert Autokäufern eine Vergleichsbasis für die Sicherheit von Fahrzeugen. Dabei wird das Bewertungssystem – auch mit Unterstützung des ADAC – kontinuierlich weiterentwickelt. Die Zuverlässigkeit und Funktionalität von Fahrassistenzsystemen prüft Euro NCAP bereits länger. Neu bewertet werden jetzt zusätzlich kontinuierlich unterstützende Komfortassistenten. Hintergrund ist die hohe Bedeutung, die diese für die Entwicklung des autonomen Fahrens haben.

Mit der neuen vergleichbaren Testmethodik liegt nun erstmals ein objektives Bewertungssystem für sogenannte Autobahnassistenten vor. Diese zeichnen sich durch das Zusammenspiel von Abstandsregeltempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) und Spurhalteassistent (LC – Lane Centering) aus. Sie helfen dem Fahrer mit konstanter Geschwindigkeit zu fahren, einen sicheren Abstand zu halten und in der Fahrspur zu bleiben.

Zehn Fahrzeuge unterschiedlicher Fahrzeugklassen wurden dem neuen Testverfahren bereits unterzogen, bei dem nicht nur Funktionalität und Wirksamkeit der Systeme, sondern auch die Einbindung des Fahrers bewertet werden. Diese ist für die Gewährleistung der Sicherheit entscheidend, denn der Fahrzeugführer muss jederzeit wissen, was sein Fahrzeug tut und aufmerksam bleiben, um kontrollierend eingreifen zu können.

In die Bewertung einbezogen werden auch die Leistungen der Notfallassistenz: Leitet das System verlässlich eine Notbremsung ein, reagiert die Technik auf eine Systemstörung oder wenn der Fahrer ausfällt? Die Gesamtbewertung drückt sich in den Urteilen „sehr gut, gut, befriedigend und ausreichend“ aus.

Mit dem Mercedes Benz GLE, dem 3er BMW und dem Audi Q8 erreichen drei Fahrzeuge der Premiumklasse ein „Sehr gut“. Dabei schneidet der Mercedes Benz am besten ab. Alle drei getesteten Modelle bieten ein hohes Maß an Fahrerunterstützung, binden dennoch den Fahrer ein und überlassen ihm die Kontrolle über die Fahraufgabe. Gut bewertet wird auch die Notfallassistenz.

Die Verkaufsschlager Renault Clio und Peugeot 2008 erreichten nur „ausreichend“. Ihre Assistenzsysteme sind weniger ausgereift und bieten eine eher geringe Unterstützung.

Tesla erhält Bestnoten für die Fahrerunterstützung und die Notfallassistenz. Der Autopilot bindet jedoch den Fahrer nicht ausreichend ein. Deshalb erreicht das Fahrzeug insgesamt nur die Bewertung „befriedigend“ und landet auf Platz sechs.

Ebenfalls mit „befriedigend“ bewertet werden der VW Passat, der Nissan Juke und der Volvo V60. Der Kuga schneidet mit „gut“ ab. Das zeigt, dass ausgewogene, moderne Systeme auch für gängige Mittelklassefahrzeuge verfügbar sind.

Die ausführlichen Testergebnisse finden Sie unter adac.de oder euroncap.com

Startschuss für die Bayerische Wasserstoffstrategie

Förderprogramm für 100 H2-Tankstellen in Bayern und Quantron Energon mittendrin

Augsburg (ots) Startschuss für die Bayerische Wasserstoffstrategie -Förderprogramm für 100 H2-Tankstellen in Bayern und Quantron Energon mittendrin

Startschuss für die Bayerische Wasserstoffstrategie – Förderprogramm für 100 H2-Tankstellen in Bayern und Quantron Energon mittendrin / (v.l.n.r.: Dr. Manfred Stefener (Freudenberg Sealing Technologies), Serhat Yilmaz (CMO Quantron AG) und Hubert Aiwanger (Bayerischer Minister für Wirtschaft und Energie)) Quellenangabe: „obs/Quantron AG“

„Wasserstoff – geredet ist genug, jetzt wird umgesetzt“, erklärt Hubert Aiwanger, Bayerns Minister für Wirtschaft und Energie. Bei seinem Besuch einer Wasserstofftankstelle in Nürnberg gab er den Startschuss für den sehr wichtigen H2-Baustein in der Energie-/Mobilitätswende und bestaunte das Lkw-Projekt der Quantron AG.

„Made in Bavaria“ als Wasserstoff-Gütesiegel

Um die gesetzten Klimaziele zu erreichen, muss noch viel passieren. Nicht nur im Pkw-Bereich, sondern auch bei den Nutzfahrzeugen müssen alternative Antriebe weitreichend zum Einsatz kommen. „Batteriebetriebene E-Mobilität und Fahrzeuge mit E-Antrieb und Brennstoffzelle schließen sich dabei nicht gegenseitig aus, sie ergänzen sich zu einem breiten Angebot an emissionsfreien Fahrzeugen für die Kurz-, Mittel- und Langstrecke“, erläutert Andreas Haller, Gründer und Vorstand der Quantron AG. Die Bayerische Wasserstoffstrategie zielt darauf ab, den Einsatz von Wasserstoff in der Industrie und im Verkehr weiter auszubauen, Arbeitsplätze zu schaffen und den Hightech-Standort Bayern zu stärken. Hierfür sollen die hervorragenden Forscher und innovativen Unternehmen vernetzt werden, um „Made in Bavaria“ zu einem Wasserstoff-Gütesiegel zu entwickeln und mit dem Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger die Mobilitäts- und Energiewende voranzutreiben (Quelle: stmwi.bayern.de und PM 302/20 des StMWi). „Es ist eine große Chance, in der E-Mobilitäts- und Wasserstoff-Branche zukünftig mehr Jobs zu schaffen, als in der konventionellen Automobilbranche abgebaut werden“, so Hubert Aiwanger bei seinem Besuch in Nürnberg.

Ein Baustein der Strategie ist auch ein Förderprogramm von 50 Millionen Euro für den Ausbau der Wasserstofftankstellen-Infrastruktur sowie für heimische Unternehmen bei der Anschaffung oder dem Umbau von Wasserstoff-Nutzfahrzeugen. Bis 2023 soll eine bayernweite Basis von 100 H2-Tankstellen errichtet werden (Quelle: PM 302/20 des StMWi).

Quantron und Freudenberg erhalten Wasserstoff-Förderung

Das am 01. Oktober 2020 beginnende Förderprogramm unterstützt öffentliche wie nichtöffentliche Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge, Busse sowie für Logistikfahrzeuge. Ebenso wird die Umrüstung der genannten Fahrzeuge in Kombination mit betriebsinternen Tankstellen gefördert (Quelle: PM 302/20 des StMWi). „Damit schaffen wir neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für Tankstellen-Standorte in der breiten Fläche: an kommunalen Betriebshöfen, bei Stadtwerken, für Fuhrpark- und Omnibusunternehmen“, erklärt Hubert Aiwanger (Quelle: PM 302/20 des StMWi). Auch die Quantron AG erhielt, gemeinsam mit Freudenberg Sealing Technologies, eine Förderung von 4 Millionen Euro, um die Brennstoffzelle bei schweren Lkw in Serie zu bringen. Der erste umgerüstete Quantron Energon wird in Q2/2021 auf die Straße geschickt, die Serienproduktion ist für 2022 geplant.

Über die Quantron AG

Die Quantron AG vertritt die Bereiche e-Mobility, e-Engineering, e-Battery. Denn neben dem Angebot an neuen elektrifizierten Nutzfahrzeugen und Bussen bieten wir unseren Kunden die Elektrifizierung ihrer Gebraucht- und Bestandsfahrzeuge, die dann zukünftig leise und emissionsfrei fahren. Wir haben auch die Brennstoffzelle für Nutzfahrzeuge in unserem Portfolio, welches in diesem Bereich ebenso stetig ausgebaut wird. Von der Auslegung des passenden Antriebskonzepts, der Ladeinfrastruktur, über Miet-, Finanzierungs- und Leasingkonzepte, bis hin zur Fahrerschulung profitieren Endverbraucher von der e-Mobilität im Personen-, Transport- und Güterverkehr sowie einem Netzwerk von 700 Servicepartnern und dem umfassenden Wissen qualifizierter Fachleute aus den Bereichen Leistungselektronik und Batterietechnologie – u. a. durch die Kooperation mit CATL, dem weltweit größten Batterieproduzenten. Die Quantron AG wurde 2019 mit der Vision gegründet, den Weg für die e-Mobility im Nutzfahrzeug-Business zu ebnen. Wir blicken mit der Haller Group auf über 138 Jahre Nutzfahrzeugerfahrung zurück und forschen jeden Tag an unseren e-Fahrzeugen und emissionsfreien Antriebstechnologien, um diese noch effizienter zu machen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.quantron.net

Peer Steinbrück startet EU-Mehrwertsteuermaschine

Kassel (ots) – Deutsches Start-up löst das Problem innergemeinschaftlicher Lieferungen in der EU für Handel und E-Commerce – Erste und einzige zertifizierte und permanent aktualisierte Datenbank mit sämtlichen in der EU geltenden Steuersätzen – Full Service Clearinghouse für automatisierte Mehrwertsteuer-Zahlungen in allen EU27 – Rechtssicherheit für europäische Händler – Schneller und einfacher Zugang zum europäischen Binnenmarkt – Peer Steinbrück Aufsichtsratsvorsitzender der eClear AG (vormals ClearVAT)

Peer Steinbrück, Bundesfinanzminister a.D. und Aufsichtsratsvorsitzender der eClear AG, startete gemeinsam mit Jan Griesel, CEO plentysystems AG (links), und Roman Maria Koidl, CEO eClear AG (rechts), die EU-Mehrwertsteuermaschine Quellenangabe: „obs/eClear AG“

„Daran hat sich die europäische Politik seit mehr als zehn Jahren erfolglos versucht“, kommentierte Peer Steinbrück auf der Bühne des Onlinehändler Kongresses „Plentymarkets“ in Kassel, bevor er gemeinsam mit Gastgeber Jan Griesel und eClear Gründer Roman Maria Koidl das Ergebnis mehrjähriger Entwicklungsarbeit symbolisch in Betrieb nahm.

Was weder Europäische Kommission noch andere Institutionen zum gegenwärtigen Zeitpunkt vorweisen können, hat das Berliner Start-up eClear AG (vormals ClearVAT AG) nun mit seiner EU-Mehrwertsteuermaschine offiziell gestartet. 8.000 große E-Commerce-Händler aus ganz Europa sind zum Start angeschlossen. Innerhalb der nächsten zwölf Monate beabsichtigt eClear weiteren rund 300.000 Händlern die technische Integration bereitzustellen. „eClear ist ein einzigartiges Infrastrukturprojekt zur vollautomatisierten Berechnung, Einziehung und Abfuhr der Mehrwertsteuer im grenzüberschreitenden E-Commerce-Handel in der EU“, so Gründer Roman Koidl. „Man glaubt es kaum, aber nicht einmal eine vollständige Liste der Steuersätze und Ausnahmeregelungen existierte in der EU, von den Möglichkeiten, die geschuldeten Steuern an einem Punkt zentral zu entrichten, ganz zu schweigen“, ergänzt Peer Steinbrück.

Mehr als 550.000 Steuersatzanwendungen für Millionen Produkte

Mit der Mehrwertsteuermaschine wird eine Datenbank zur Anwendung gebracht, die Herstellern und Händlern in der Europäischen Union fortwährend aktualisierte Steuersätze bereitstellt. Bei 27 Mitliedstaaten kann das so viel nicht sein!? – Weit gefehlt: „Jedes EU-Land entscheidet selbst, wann welcher Mehrwertsteuersatz für welches Produkt gilt. Zu den Regelsätzen kommen die ermäßigten Sätze hinzu. Es existieren tausende von Ausnahmen, Ermäßigungen, Befreiungen und Sonderregelungen“, so Koidl. Zudem gibt es regionale Besonderheiten und Vorschriften. Man denke nur an die Kanarischen Inseln, Helgoland, Monaco, San Marino, die Azoren oder gar die französischen Überseegebiete. Mit allen Sonderregelungen und Ausnahmen bringt es eClears einzigartige Datenbank auf mehr als 550.000 zertifizierte Steuersatzanwendungen für Millionen von Produkten, die sog. Steuerkennzeichen. Der Clou: Ein Netzwerk aus Umsatzsteuer-Spezialisten in allen EU-Mitgliedsstaaten erfasst sofort jede gesetzliche Änderung in einem zertifizierten Update-Prozess. Zusammengenommen für Peer Steinbrück „eine einfache, praktische und faire Lösung, die Händlern nicht nur Rechtssicherheit verschafft, sondern Händlern faktisch den EU-Markt überhaupt erst öffnet“.

Starke Kooperationspartner im Boot: SAP, Deloitte, BDO

Bei der Entwicklung unterstützten die Steuerberatergesellschaften Deloitte und AWB mit ihren internationalen Büros. BDO und SAP sind Partner im Bereich Zertifizierung und Technologie. Für die Abwicklung von Milliarden Transaktionen baut eClear auf die In-Memory Datenbank SAP HANA und SAP S/4HANA, der neuesten Generation von SAP-Unternehmenssoftware. „Auf dem Weg in eine neue Realität zeigt sich, dass Flexibilität in jeder Branche das A und O ist. eClear muss sehr hohe Volumina bewältigen und sehr schnell im Check-out des Händlers zur Verfügung stehen. Dabei helfen intelligente Technologien von SAP und das Expertenwissen von Partnern wie Uniorg“, sagt Christian Mehrtens, Leiter Partner- und Mittelstandsvertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland.

„Die temporäre Mehrwertsteuersenkung in Deutschland hat gezeigt, mit welchem Aufwand sich Händler konfrontiert sehen, selbst wenn es nur um nationales Mehrwertsteuerrecht geht. Wer den Erfolg seines Unternehmens auf dem europäischen Markt nachhaltig sichern möchte, muss sich sowohl um revisionssichere als auch ökonomisch sinnvolle Lösungen für den innergemeinschaftlichen Handel bemühen“, ergänzt Stephanie Alzuhn, Partner bei der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte in Berlin

Zugang zum europäischen Binnenmarkt

Nicht nur die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze stellen für Händler eine Herausforderung dar. Administrative Aufwände wie Registrierungen in den Bestimmungsländern, erforderliche Meldungen oder auch die Kommunikation mit lokalen Steuerbehörden sorgen für hohen Zeit- und Kostenaufwand oder machen gar einen Strich durch die Expansionspläne. Ein beträchtlicher Teil der 20 Milliarden Euro Steuern, die nach Schätzung der EU-Kommission pro Jahr im Onlinehandel verkürzt werden, findet seine Ursache in der Komplexität der Anforderungen.

Dem stellt eClear sein automatisiertes Umsatzsteuer-Clearing entgegen: eine registrierungsfreie Alternative für B2C-Warenlieferung innerhalb der EU-Staaten. Händler installieren eine kleine Software in ihrem Shop. Sodann wird die im Bestimmungsland geltende Mehrwertsteuer nicht nur korrekt berechnet, sondern die Umsätze werden auch an die jeweilige Steuerbehörde gemeldet und die Steuern direkt durch eClear zentral abgeführt. Roman Maria Koidl: „Unser Full-Service-Ansatz befreit Händler von den steuerrechtlichen Pflichten und vor allem auch von den zahlreichen Haftungsrisiken im Ausland, wie zum Beispiel einer lokalen Betriebsprüfung.“

Seine Premiere feiert die Datenbank im onlinebasiertem E-Commerce ERP-System plentymarkets. Durch eine Vollintegration stehen die Umsatzsteuerlösungen den angeschlossenen Händlern ab sofort zur Verfügung und der europäische Binnenmarkt damit offen. „Der Anteil an grenzüberschreitenden Warensendungen von plentymarkets-Händlern in Europa steigt weiter signifikant. Mit der eClear AG haben wir einen strategischen Partner gewonnen, der unseren Kunden bezogen auf die steuerliche Betrachtung eine einzigartige Lösung anbieten kann“, erläutert Jan Griesel, Gründer und CEO plentysystems AG.

„Europa-Start-up“ mit globaler Vision

Gründer Roman Koidl versteht das Unternehmen als „Europa-Start-up“. Denn anders als üblich wird nicht ein deutsches Konzept in andere EU-Länder exportiert. – eClear ist von Anbeginn in der gesamten EU verfügbar. 2016 als ClearVAT AG gegründet, ging das Unternehmen 2019 mit seiner Testphase online. In seiner „Series A Funding Round“ sammelte das Start-up 15,0 Millionen Euro Venture Capital ein. Die Valuation der gegenwärtig laufenden „Series B“ liegt bei EUR 300 Mio. Eine strategische Partnerschaft mit der plentysystems AG markierte im März 2020 den offiziellen Markteintritt.

Seit dem 1. Oktober firmiert das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Unternehmen unter dem Namen eClear AG. „Unsere Lösungen fokussieren nicht mehr nur auf Mehrwertsteuer bzw. VAT. Wir arbeiten derzeit intensiv an der Ausweitung unserer Produktpalette, um den zollpflichtigen Handel aus Drittstaaten in die EU rechtssicher und in der Abwicklung effizienter machen“, begründet Roman Maria Koidl die Namensänderung. Daher wird „ClearVAT“ fortan als Lösungsbezeichnung die Produkte des Unternehmens im Bereich Mehrwertsteuer bündeln, während der Unternehmensname „eClear“ den notwendigen Freiraum für die Entwicklung weiterer Clearing-Produkte schafft, hier insbesondere rund um die Themen Zoll (ClearCustoms) und Payment (ClearPAY).

eClear ist mit Büros Berlin, Konstanz, Köln und München vertreten. Das Team umfasst aktuell rund 60 Mitarbeiter und soll bis zum Jahresende 2021 auf 180 Mitarbeiter anwachsen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind: Peer Steinbrück (Vorsitzender), Dr. Clint Magg (Stv.), Thomas Beyer, Dr. Gerhard Cromme, Thomas Ebeling, Prof. Dr. Andreas Hackethal, Oliver Schiller, Hanns-Eberhard Schleyer.

eClear AG (vormals ClearVAT AG)

eClear ist Europas einziger „One Stop Shop“-Anbieter, der es Onlinehändlern erlaubt, Waren innerhalb der Europäischen Union – unter Berücksichtigung der jeweils gültigen Mehrwertsteuer – ins Bestimmungsland zu vertreiben. Dazu bietet eClear eine simple Lösung: Software installieren, Vertrag unterschreiben, sofort grenzenlos in alle EU-Staaten liefern. So befreit das Unternehmen über eine Million Onlinehändler in der EU und ihre Investoren vom Risiko, gegen Steuergesetze zu verstoßen.

www.eclear.com

Corona-Herbst: Schulen rüsten mit Lüftungs-Technik gegen Aerosole

Holzminden (ots) Mit der kalten Jahreszeit steigt für Schüler und Lehrer das Ansteckungsrisiko für COVID-19. Der Grund: In den Innenräumen der Schulen wird ab Herbst deutlich weniger gelüftet und der Anteil virushaltiger Aerosole nimmt zu. Das Bundesumweltamt empfiehlt, den Klassenzimmern möglichst viel frische Luft zuzuführen, um die Infektionsgefahr zu senken. Die Lösung: Elektronisch geregelte Lüftungssysteme, die ursprünglich zur Senkung der CO2-Konzentration in Klassenzimmern und effizienten Wärmerückgewinnung entwickelt wurden, helfen jetzt beim Coronaschutz.

Corona-Herbst: Schulen rüsten mit Lüftungs-Technik gegen Aerosole: „Wir empfehlen für den Einsatz in Klassenräumen ein Lüftungsgerät, mit dem sich ein bis zu vierfacher Luftwechsel pro Stunde im jeweiligen Raum realisieren lässt“, sagt Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein. Quellenangabe: „obs/STIEBEL ELTRON/Stiebel Eltron“

Die Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt empfiehlt bei Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten, auch während des Unterrichts zu lüften. Mit durchgängig weit geöffneten Fenstern im Sommer lässt sich die Infektionsgefahr vergleichsweise einfach senken. Im Herbst und Winter ist manuelles Lüften mit dem erforderlichen Frischluftaustausch jedoch nicht mehr realisierbar – einerseits wegen der niedrigen Temperaturen und damit verbundener Erkältungsgefahr, andererseits aus wirtschaftlichen Gründen wegen des massiven Verlusts von Wärmeenergie.

„Wir empfehlen für den Einsatz in Klassenräumen ein Lüftungsgerät, mit dem sich ein bis zu vierfacher Luftwechsel pro Stunde im jeweiligen Raum realisieren lässt“, sagt Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein. „Die Konzentration an potenziell virushaltigen Aerosolen und damit das Ansteckungsrisiko wird mit diesen Lüftungssystemen deutlich verringert. Technisch ist es heute einfach möglich, größere Räume in Schulen, Kindergärten oder Geschäften nachträglich mit einer solchen Lüftungsanlage auszurüsten. Durch die integrierte Wärmerückgewinnung der Lüftungsgeräte ist keine Anpassung der Heizung der Räume erforderlich; die Räume werden wie gewohnt weiterhin warm.“

Derartige Lüftungsgeräte arbeiten zum Beispiel in der Johann-Pachelbel-Schule in Nürnberg. Für die 110 Klassenräume hat man sich für die dezentrale Lösung entschieden, mit denen die raumweise Belüftung realisiert werden kann. Über die Vernetzung können auch alle 110 Geräte gleichzeitig für das Wochenende programmiert oder kollektiv in die Ferien geschickt werden.

Politik informiert sich über Lüftungslösungen gegen Corona

Im August und September besuchten die niedersäschische Gesundheitsministerin Carola Reimman, Lena Düpont, Mitglied des Europaparlaments, sowie Ministerpräsident Stephan Weil den Stammsitz von Stiebel Eltron in Holzminden. Dabei informierten sie sich über haustechnische Lösungen für Schulen im Kampf gegen das Coronavirus.

Über Stiebel Eltron

Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von rund 594 Millionen Euro netto (2019) zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.

Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit 3.900 Mitarbeitern weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung. Stiebel Eltron produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Freudenberg (NRW) und in Eschwege (Hessen) sowie an vier weiteren Standorten im Ausland (Arvika/Schwerden, Tianjin/China, Ayuttaya/Thailand, Poprad/Slowakei).

DrohnenflugVideo.de – Schiffshebewerk Rothensee bei Magdeburg

Das Schiffshebewerk Rothensee befindet sich nördlich von Magdeburg und überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem Mittellandkanal und dem Rothenseer Verbindungskanal, der die Verbindung mit der Elbe und dem Magdeburger Hafen herstellt.

Das Schiffshebewerk ist ein technisches Denkmal. Das Schiffshebewerk hat bei normalen Wasserständen einen Höhenunterschied von 16 Metern auszugleichen. Je nach Wasserstand der Elbe kann der Wert jedoch zwischen 11 und 18 Metern schwanken. Die Hubzeit betrug 3 Minuten. Die gesamte Abfertigung mit Einfahren des Schiffes, Schließen und Öffnen der Tore benötigte etwa 20 Minuten. Täglich konnten etwa 70 Schiffe mit einer Gesamtlast von 45.000 Tonnen transportiert werden. Die zulässige Schiffsgröße betrug 1.000 Tonnen.