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Bundeswehr Zentralkrankenhaus testet den Ernstfall

Koblenz (ots) Ein Übungsalarm stellte das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz vor eine besondere Herausforderung – insbesondere mit Blick auf die Corona-Pandemie. Die Notaufnahme erhielt die Anfrage, schnell zusätzliche Betten für eine Evakuierung von 20 Patientinnen und Patienten eines anderen Krankenhauses bereit zu stellen.

Schnelle Bereitstellung von Bettenkapazitäten in der zur Aufnahmestation eingerichtete Aula.Quellenangabe: „obs/Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst/Andreas Weidner“

Was war passiert? Gemäß Landeskrankenhausgesetz Rheinland-Pfalz trifft jedes Krankenhaus Vorbereitungen, um bei erhöhtem Patientenaufkommen bis hin zu Großschadenslagen kurzfristig agieren zu können. Das BundeswehrZentralkrankenhaus nimmt diese Vorgabe sehr ernst und aktualisiert deshalb regelmäßig seinen Krankenhausalarm- und Einsatzplan. Als Szenario wurde die Evakuierung eines benachbarten Krankenhauses aufgrund eines sich ausdehnenden Brandes eingespielt. Die Überraschung für die Fachkräfte war gelungen. Mit der Ankündigung von bis zu 20 Patientinnen und Patienten wurde die Alarmierung gestartet.

Erste Maßnahmen laufen an

Nun galt es, möglichst schnell freie Bettenkapazitäten zu ermitteln, und eine vorläufige Krankenhauseinsatzleitung einzuberufen. In der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme (ZINA) wurden Vorbereitungen für die Sichtung, Registrierung und Versorgung der Patientenklientel getroffen. Gleichzeitig wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Schichtfrei über den Alarmserver des Krankenhauses hereingerufen. Die extra für die Corona-Pandemie als Notfallbehandlungseinrichtung hergerichtete Aula wurde als Aufnahmestation gewählt und die Betriebsbereitschaft dort hergestellt. Parallel wurde die Wegeführung auf dem Krankenhausgelände eingerichtet und Verpflegung für die eingesetzten Kräfte organisiert.

Die Rettungswagen treffen ein

90 Minuten nach der ersten Vorinformation durch die Übungsleitstelle kamen die ersten Patientinnen und Patienten im BundeswehrZentralkrankenhaus an. Nun ging es Schlag auf Schlag: In vier Wellen rollten die Rettungswagen der hauseigenen Rettungswache mit insgesamt 11 Übungspatienten an und stoppten zuerst an der sogenannten Sichtungsstelle.

Ärztliche Begutachtung und Aufnahme

Hier wurden die Patientinnen und Patienten ärztlich begutachtet und im EDV-System des Krankenhauses erfasst. Bei den erdachten Verletzungsmustern handelte es sich um frisch operierte Patienten, bei denen die Schwierigkeit bestand, den Verlauf der postoperativen Phase und gleichzeitig die eventuellen internistischen Nebenerkrankungen zu beachten. Dies wurde bewältigt und von den eingesetzten Beobachtern positiv bewertet, selbst eingebaute Fehler wurden erkannt und in der folgenden Behandlung korrigiert.

Besonderes Augenmerk auf Covid-19

Ein wenig unruhig wurde es, als plötzlich ein infektiöser Patient mit COVID-19-Erkrankung eingespielt wurde, der die anderen Patienten nicht gefährden durfte. Dieser wurde deshalb nicht in die Aula gebracht, sondern im speziell dafür vorbereiteten COVID-Schockraum der Notaufnahme versorgt. Somit konnte auch diese Situation von allen Seiten professionell gemeistert werden.

Funktionierende Zusammenarbeit Hand in Hand

Das Fazit aus dieser Übung, so die Kommandeurin und Ärztliche Direktorin, Generalarzt Dr. Almut Nolte, ist sehr gut. „Die bestehende Krankenhausalarm- und Einsatzplanung funktioniert, und auch auf kurzfristige Lageänderungen wird entsprechend reagiert.“ Der Katastrophenschutzbeauftragte des Hauses, Oberfeldarzt Dr. Dennis Ritter, attestierte allen beteiligten Disziplinen eine gute Zusammenarbeit. Es wurde Hand in Hand gemäß dem Leitbild des BundeswehrZentralkrankenhauses Koblenz „Mit Kompetenz und Verantwortung für die Sicherheit unserer Patienten“ reagiert. „Diese Übung beweist, dass das BundeswehrZentralkrankenhaus jederzeit auf ein Mehraufkommen von Patientinnen und Patienten und auf unerwartete Situationen vorbereitet ist.“

Weiter Informationen zum Sanitätsdienst der Bundeswehr finden Sie hier: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/sanitaetsdienst

Musikschulen gegen Corona-Folgen sichern

Strukturen und Zukunftsfähigkeit stärken
Hauptarbeitstagung des Verbandes deutscher Musikschulen – Trägerkonferenz verabschiedet Koblenzer Erklärung

Koblenz/Bonn (ots) „Musikschulen gegen Corona-Folgen sichern – Strukturen und Zukunftsfähigkeit stärken!“ ist der Tenor der Koblenzer Erklärung, die der Verband deutscher Musikschulen (VdM) auf seiner Hauptarbeitstagung und Trägerkonferenz am 2./3. Oktober 2020 in Koblenz verabschiedet hat. Darin fordert der VdM von Bund und Ländern, in einem weiteren Digitalpakt die Musikschulen als öffentliche Bildungseinrichtungen durch angemessene Investitionsförderung in die digitale Infrastruktur ebenso zu unterstützen, wie die allgemeinbildenden Schulen im bisherigen Digitalpakt.

Beschluss der „Koblenzer Erklärung“ der Trägerkonferenz / Bundesversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen am 3. Oktober 2020 in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz. Quellenangabe: „obs/Verband deutscher Musikschulen/K. Heiderich / VdM“

Der VdM-Bundesvorsitzende Ulrich Rademacher: „1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen Musikschulen haben ebenso ein Recht auf ein zeitgemäßes, digital unterstütztes musikalisches Bildungsangebot. Die Kommunen kommen ihrer Trägerverantwortung zur Finanzierung der Musikschulen stetig in hohem Maße nach – der Bund und die Länder stehen jetzt in der Verantwortung zur wirksamen Unterstützung der digitalen Entwicklung von Musikschulen durch Finanzierung der dazu notwendigen Investitionen.“

Von den Bundesländern fordert die VdM ebenfalls, die Musikschularbeit so zu fördern, „dass die finanzielle Verantwortung zwischen Land, Kommune und Eltern fair in Form einer von VdM, Kommunen und Eltern angestrebten Drittelfinanzierung aufgeteilt ist. Zusätzlich brauchen die Musikschulen für die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie zusätzlich einen Strukturfonds für die Jahre 2021 bis mindestens 2023. Die Musikschulen können jeden Euro in Bildungschancen umwandeln.“, so der VdM-Bundesvorsitzende.

Personalentwicklung und Nachwuchsgewinnung – Fachkräftemangel entgegentreten

In dem ebenfalls von der Trägerkonferenz des VdM verabschiedeten Positionspapier „Personalentwicklung und Nachwuchsgewinnung – Fachkräftemangel entgegentreten!“ hält der VdM fest: „Zur Qualitätsentwicklung von Musikschule gehört untrennbar die Investition in Personalentwicklung und Qualifizierung. Um das Berufsbild der Musikschullehrkraft so attraktiv zu halten, dass dem erkennbaren und spürbaren Nachwuchsmangel entgegengewirkt werden kann, ist eine angemessene Vergütung erforderlich, die der Qualifikation der Lehrkräfte und der komplexen Aufgabenstellung ihres Berufsfeldes entspricht.“ Dazu gehöre die Erhöhung der Zahl sozialversicherungspflichtig beschäftigter Musikschullehrkräfte und einer zeitgemäßen attraktiven tarifliche Eingruppierung.

In Podiumdiskussionen, Vorträgen und Arbeitsgruppen diskutierten zwei Tage über 200 Teilnehmer gemeinsam mit Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände die Digitalisierung der Musikschulen im Hinblick auf Bildungsmanagement und Transformationsprozesse. Themen dabei waren gelungene und rechtssichere Digitalisierungsmöglichkeiten im Bereich der Kommunikation und im Unterrichtskontext, die weitere Etablierung und Sicherung von Kooperationsmöglichkeiten mit Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen sowie die inklusive Arbeit mit Menschen mit Behinderung gerade in Zeiten von Corona.

Die Hauptarbeitstagung mit Trägerkonferenz/Bundesversammlung wurde vom VdM in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen in Rheinland-Pfalz und der Musikschule der Stadt Koblenz veranstaltet. Sie wurde gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Stadt Koblenz und das Land Rheinland-Pfalz über den Landesverband der Musikschulen Rheinland-Pfalz.

Der VdM ist der Fach- und Trägerverband der rund 930 öffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen an bundesweit 4.000 Standorten über 1,4 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von mehr als 39.000 Fachlehrkräften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner für die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung.

Weitere Informationen unter www.musikschulen.de.

free-key #besafe ermöglicht einfache Gästeregistrierung für höchste Sicherheitsansprüche

Innsbruck-Neu Rum (ots) IT Innerebner GmbH hat mit free-key #besafe eine Software für eine rasche Gästerückverfolgung im Corona-Fall entwickelt.

BILD zu OTS – IT Innerebner GmbH hat mit free-key #besafe eine Software für eine rasche Gästerückverfolgung im Corona-Fall entwickelt. Der große Vorteil der Gästeregistrierung ist, dass diese individuell an jeden Betrieb und das jeweilige Corporate Design angepasst werden kann.

„Sicherheit hat oberste Prioriät – vor allem jetzt. Daher haben wir eine Möglichkeit der Gästeregistrierung für Österreich und Deutschland entwickelt, die nicht nur allen Corona-Auflagen entspricht, sondern auch kinderleicht zu bedienen ist“, freut sich Walter Innerebner, Geschäftsführer der IT Innerebner GmbH, über die flexibel einsetzbare Software-Lösung, die ab sofort für Betriebe im öffentlichen Bereich – wie z. B. Rathäuser, Bergbahnen, Restaurants und Bars – erhältlich ist. Innerebner: „Der große Vorteil unserer Gästeregistrierung ist, dass sie individuell an jeden Betrieb und das jeweilige Corporate Design angepasst werden kann. Wir stellen anschließend einen QR-Code zur Verfügung, welcher an die Gäste weitergegeben wird. Über diesen gelangt der Gast zur personalisierten Anmeldemaske und übermittelt alle notwendigen Daten ohne Aufwand – ganz ohne App oder Software-Installation.“ Alle eingegebenen Daten werden ausschließlich für eine mögliche Rückverfolgung einer COVID 19-Infektionskette für 30 Tage gespeichert und anschließend DSGVO-konform komplett gelöscht. Nur im Infektionsfall werden die Daten an das Gesundheitsamt übermittelt.

free-key #besafe – einfach, sicher und hygienisch

Insbesondere Bars und Restaurants bietet die Software noch zusätzliche Möglichkeiten. „Nach Abschluss der Registrierung kann Gästen etwa die Speisekarte digital direkt auf dem Smartphone bereitgestellt werden. Ständiges Reinigen und Desinfizieren der Speisekarten ist somit nicht mehr notwendig“, bestätigt Innerebner. Für Unternehmen bedeutet die Nutzung von free key #besafe nicht nur ein hohes Maß an Sicherheit für sich selbst und für alle Gäste, sondern auch eine hohe Zeitersparnis durch die komplett digitale Datenerfassung. free-key #besafe ist um € 23,- monatlich erhältlich.

www.free-key.eu

Corona-Herbst: Schulen rüsten mit Lüftungs-Technik gegen Aerosole

Holzminden (ots) Mit der kalten Jahreszeit steigt für Schüler und Lehrer das Ansteckungsrisiko für COVID-19. Der Grund: In den Innenräumen der Schulen wird ab Herbst deutlich weniger gelüftet und der Anteil virushaltiger Aerosole nimmt zu. Das Bundesumweltamt empfiehlt, den Klassenzimmern möglichst viel frische Luft zuzuführen, um die Infektionsgefahr zu senken. Die Lösung: Elektronisch geregelte Lüftungssysteme, die ursprünglich zur Senkung der CO2-Konzentration in Klassenzimmern und effizienten Wärmerückgewinnung entwickelt wurden, helfen jetzt beim Coronaschutz.

Corona-Herbst: Schulen rüsten mit Lüftungs-Technik gegen Aerosole: „Wir empfehlen für den Einsatz in Klassenräumen ein Lüftungsgerät, mit dem sich ein bis zu vierfacher Luftwechsel pro Stunde im jeweiligen Raum realisieren lässt“, sagt Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein. Quellenangabe: „obs/STIEBEL ELTRON/Stiebel Eltron“

Die Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt empfiehlt bei Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten, auch während des Unterrichts zu lüften. Mit durchgängig weit geöffneten Fenstern im Sommer lässt sich die Infektionsgefahr vergleichsweise einfach senken. Im Herbst und Winter ist manuelles Lüften mit dem erforderlichen Frischluftaustausch jedoch nicht mehr realisierbar – einerseits wegen der niedrigen Temperaturen und damit verbundener Erkältungsgefahr, andererseits aus wirtschaftlichen Gründen wegen des massiven Verlusts von Wärmeenergie.

„Wir empfehlen für den Einsatz in Klassenräumen ein Lüftungsgerät, mit dem sich ein bis zu vierfacher Luftwechsel pro Stunde im jeweiligen Raum realisieren lässt“, sagt Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein. „Die Konzentration an potenziell virushaltigen Aerosolen und damit das Ansteckungsrisiko wird mit diesen Lüftungssystemen deutlich verringert. Technisch ist es heute einfach möglich, größere Räume in Schulen, Kindergärten oder Geschäften nachträglich mit einer solchen Lüftungsanlage auszurüsten. Durch die integrierte Wärmerückgewinnung der Lüftungsgeräte ist keine Anpassung der Heizung der Räume erforderlich; die Räume werden wie gewohnt weiterhin warm.“

Derartige Lüftungsgeräte arbeiten zum Beispiel in der Johann-Pachelbel-Schule in Nürnberg. Für die 110 Klassenräume hat man sich für die dezentrale Lösung entschieden, mit denen die raumweise Belüftung realisiert werden kann. Über die Vernetzung können auch alle 110 Geräte gleichzeitig für das Wochenende programmiert oder kollektiv in die Ferien geschickt werden.

Politik informiert sich über Lüftungslösungen gegen Corona

Im August und September besuchten die niedersäschische Gesundheitsministerin Carola Reimman, Lena Düpont, Mitglied des Europaparlaments, sowie Ministerpräsident Stephan Weil den Stammsitz von Stiebel Eltron in Holzminden. Dabei informierten sie sich über haustechnische Lösungen für Schulen im Kampf gegen das Coronavirus.

Über Stiebel Eltron

Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von rund 594 Millionen Euro netto (2019) zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.

Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit 3.900 Mitarbeitern weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung. Stiebel Eltron produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Freudenberg (NRW) und in Eschwege (Hessen) sowie an vier weiteren Standorten im Ausland (Arvika/Schwerden, Tianjin/China, Ayuttaya/Thailand, Poprad/Slowakei).