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Ausstellung „Mythen“ von Markus Lüpertz in der Stubengalerie

Wir freuen uns, eine besondere, hochkarätige Ausstellung ankündigen zu dürfen. Wir zeigen neue Grafiken und auch einige Bronzen des berühmten Malers und Bildhauers Markus Lüpertz. Dabei liegt der Fokus auf mythischen Themen. Neben dem ausdrucksstarken Zyklus Titanenschlacht und der tiefgründigen Serie zu Arkadien finden sich u.a. sehr naturnahe trojanische Pferde, und freundliche Sternzeichen.

Markus Lüpertz Grafiken entstehen häufig als Begleitung eines skulpturalen Projekts und gewähren so Einblicke in die Entwicklung der Arbeit. Sie lassen den Bildhauer und das besondere Auge des Künstlers erahnen. Die oft gröberen Linien künden von Kraft und Leidenschaft.

Der “Malerfürst”, geboren 1941 in Böhmen, ist seit dem Abschluss seines Studiums an der Werkkunstschule Krefeld 1961 als freischaffender Künstler tätig. Mit mehreren Preisen ausgezeichnet organisierte Markus Lüpertz 1974 die erste Biennale Berlin, nahm an der documenta 6 und 7 teil und wurde schon im Alter von 33 Jahren Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. 1986 wechselte er an die Kunstakademie Düsseldorf, der er von 1988 bis zu seiner Emeritierung als Rektor vorstand. Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme und schuf Kirchenfenster. Markus Lüpertz Werke wurden im In- und Ausland in unzähligen Ausstellungen in den großen Museen dieser Welt gezeigt und gewürdigt. Mehrere seiner Skulpturen finden sich im öffentlichen Raum, so u.a. “die Philosophin” im Bundeskanzleramt, Berlin oder das Wilhelm-Busch Denkmal in Wolfenbüttel.

Ausstellungszeitraum: bis 10. November 2020

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 11.00 -13.00 Uhr und 15.00 -18.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr 
Sonntag: 11.00 – 13.00 Uhr

Kontakt & Information

Stubengalerie Stoetzel-Tiedt
Abzuchtstraße 4, 38640 Goslar
Tel. 05321-40957
www.galerie-tiedt.de

Neubau am Natur-Erlebniszentrum HohneHof feierlich eröffnet

Sachsen-Anhalts Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert eröffnet den Neubau am Natur-Erlebniszentrum HohneHof

Am Montag, 14. September 2020 um 10 Uhr wurde der Neubau am Natur-Erlebniszentrum HohneHof durch die Umweltministerin des Landes Sachsen-Anhalt Frau Prof. Dalbert – Corona-bedingt im kleinen Kreis – eröffnet.

Dalbert: „Umweltbildung ist enorm wichtig, um Kindern die Bedeutung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt näher zu bringen. Damit wird nachhaltiges Denken und Handeln gefördert. Wer auf dem HohneHof mit allen Sinnen die Natur erlebt, wird sie schützen und respektieren. So geht aktiver Umweltschutz.“

Das Natur-Erlebniszentrum ist eine Einrichtung des Nationalparks Harz bei Drei-Annen-Hohne, in der schon seit 2011 Umweltbildung betrieben wird. Am Rande des Nationalparks gelegen, idyllisch umgeben von Wäldern und Bergwiesen, hat sich die Einrichtung seitdem zu einem beliebten Ausflugsziel für Groß und Klein entwickelt, an dem viel über die Harzer Natur zu erfahren ist und „Natur mit allen Sinnen erleben“ großgeschrieben wird.

„Neben dem Neubau unterstützen wir außerdem bis Anfang 2021 über die Artensofortförderung die Errichtung einer Totholz- bzw. Wildnisstation am Löwenzahnpfad mit 47.000 Euro“, ergänzte die Ministerin.

Bei rund 25.000 Besuchern im Jahr reifte bei den Verantwortlichen schnell die Idee, die räumlichen Möglichkeiten und damit auch die Angebotspalette zu erweitern. So wurde der Umbau des Nebengebäudes geplant, doch bald zeigte sich, dass aufgrund des schlechten Gebäudezustands ein Abriss und Neubau die wirtschaftlichere und zweckmäßigere Alternative war.

Nach über drei Jahren Bauzeit errichteten 15 Firmen aus Sachsen-Anhalt unter Federführung des Landesbetriebs Bau- und Liegenschaftsmanagement – Standort Halberstadt – ein holzverkleidetes Mehrzweckhaus, das nunmehr das Ensemble des HohneHofs bereichert, sich hervorragend in die Hofatmosphäre einfügt und sich gestalterisch dem Hauptgebäude anpasst.

Neben verschiedenen dringend benötigten betrieblichen Räumen verfügt der HohneHof nun über einen Seminar- und einen Ausstellungsraum, eine Bastelwerkstatt für Kinder sowie moderne und funktionale Räumlichkeiten für die am HohneHof ebenfalls angesiedelte Rangerstation. Im Obergeschoss befinden sich darüber hinaus vier kleine Wohneinheiten für Menschen, die zeitweise am HohneHof oder im Nationalparkgebiet arbeiten, wie beispielsweise die Absolventen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres

Dalbert: „Mir ist wichtig, dass wir den Tourismus im Harz nachhaltig weiterentwickeln. Das Land Sachsen-Anhalt hat in diese Maßnahme 1,65 Millionen Euro investiert und damit einen weiteren Beitrag zur touristischen Attraktivität der Region, aber auch zur Umweltbildung geschaffen.“

Noch ist das Haus nicht vollständig eingerichtet. Die derzeitige Ausstellung wird dort nur vorübergehend zu sehen sein, eine dauerhafte Ausstellung mit eigenen Themenschwerpunkten wird in einem nächsten Schritt von der Nationalparkverwaltung erarbeitet.

Mit der Eröffnung des Nebengebäudes wird auch der Staffelstab am HohneHof übergeben: Die langjährige Leiterin des Natur-Erlebniszentrums Irmtraud Theel verabschiedete sich fast zeitgleich in den wohlverdienten Ruhestand. Ihr Nachfolger ist Henning Möller, langjähriger Leiter der Nationalparkwacht im sachsen-anhaltischen Teil des Nationalparks, von dem auch bisher schon die Nationalparkhäuser im Ilsetal und in Schierke sowie die Rangerstation Scharfenstein betreut werden.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_09_14_Besuch_Ministerin_Dalbert.php

Tourismus-Scout.com – Obscurum Thale im Harz

Hallo ich bin Ben, Ihr Tourismus-Scout.com
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Heute besuche ich das Obscurum Thale
im Bahnhofsgebäude Thale.
Es ist Deutschlands größtes Museum der Hexerei und der dunklen Mächte. Ein Besuch für mich als Tourismus Scout ist natürlich Pflicht. In früheren Jahrhunderten betrachtete man Märchen, Sagen und Gruselgeschichten, welche überliefert wurden als Realität. Dieses faszinierende und einzigartige Museum führt Sie in eine Zeit zurück, in der Zauberei und das „Böse“ überall lauerte. Im Glauben der Menschen waren Hexen, Vampire, Werwölfe, Geister und andere Kreaturen der Nacht Bedrohung, welche Tod und Verderben brachten. Finden Sie heraus, wozu man eine Hexenwaage, Drudensteine oder die Leber eines Einhorns brauchte. Wie schützten sich die einfachen Leute vor den wiederkehrenden Toten, die ganze Dörfer auslöschten? Woran erkannte man eine Hexe? Entdecken Sie Schicksale und Namen hinter den Ausstellungsgegenständen. Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichte auf über 400 Quadratmeter Fläche – vom „Vampir von Venedig“, Flugsalben und Krötensteinen über das Grauen der Hexenprozesse bis hin zu Abwehrzaubern gegen den bösen Blick, Rezepturen für den Liebeszauber und der wahren Geschichte der „Zombies“ finden Sie in dieser einzigartigen Ausstellung vieles, was ungläubiges Staunen aber auch Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen vermittelt. In einem umfangreichen Shop gibt es viel zu sehen und kaufen. Das „Unglaubliche“ erwartet Sie im Obscurum Thale.
Danke.

Paul Bertrams Foto Impressionen vom Harz

Der ambitionierte Hobby-Fotograf Paul Bertrams aus Aschersleben hat sich seinem Hobby mit Leidenschaft verschrieben.

Schwerpunkt ist der Harz und das Harzvorland. Er hat uns schon mit vielen schönen Fotos hier im Portal erfreut. Die Foto Impressionen zeigen noch mal eine kleine Auswahl seiner gelungenen Fotos. „Vom Knipser zum Handwerker“, durch einen Aufruf in der Zeitung haben sich über 50 Freunde der Fotografie zusammengefunden. Schon mehrere Ausstellungen konnten gezeigt werden. Paul Bertrams versprach „bunte Tupfer“ im grauen Alltag zu zeigen, es ist ihm mit seinen Fotos gelungen. Einfach mal anschauen. Danke an Paul Bertrams.