Archiv der Kategorie: Vereine & Aktionen

E-Auto für ADAC Mitglieder: ADAC SE und Nissan Deutschland erweitern LEAF-Leasingangebot

Seit Juni 2020 72 Prozent der LEAF-Leasingverträge von ADAC Mitgliedern abgeschlossen.

München (ots) ADAC Mitglieder können ab sofort zu Sonderkonditionen auf ein neues Leasingangebot für den Nissan LEAF zurückgreifen. Nachdem bis Herbst die Ausstattungslinie Tekna angeboten wurde, profitieren Elektroauto-Interessierte nun von einer größeren Auswahl.

E-Auto für ADAC Mitglieder: ADAC SE und Nissan Deutschland erweitern LEAF-Leasingangebot Quellenangabe: „obs/ADAC SE“

Bereits bei 99 Euro monatlich für den LEAF ZE1 mit 40-kWh-Batterie geht es los. Die Laufzeit beträgt 36 Monate. Die Gesamtlaufleistung liegt bei 30.000 Kilometern (1). Der Kunde geht mit 7.400 Euro in Vorleistung. Davon können 6.000 Euro über die Innovationsprämie zurückerstattet werden.

Mehr Auswahl für das ADAC Mitglied

Der LEAF ZE1 MY19 verfügt über einen 110 kW/150 PS starken Elektromotor und eine Batterie mit 40 kWh Kapazität, die für eine kombinierte Reichweite von bis zu 270 Kilometern sorgt (bis zu 389 Kilometer Reichweite im städtischen WLTP-Zyklus) (2).

Das serienmäßige e-Pedal ermöglicht das Beschleunigen und Verzögern allein mit dem Fahrpedal und sorgt damit für ein einzigartiges komfortables Fahrerlebnis. Standardmäßig an Bord ist außerdem ein Multimediasystem mit Nissan Connect Navigation sowie Smartphone-Einbindung via Apple CarPlay oder Android Auto. Zudem profitiert der Fahrer von einer Rückfahrkamera mit Farbmonitor.

In der Version Tekna kommen unter anderem das Fahrerassistenzsystem ProPILOT hinzu, ein Premium-Soundsystem von Bose, eine Velours-Lederausstattung mit beheizbaren Sitzen vorne und hinten sowie Voll-LED-Scheinwerfer.

Darüber hinaus bietet Nissan den LEAF auch mit einer 62-kWh-Batterie, einem 160 kW/217 PS starken Elektroantrieb und einer kombinierten Reichweite von bis zu 385 Kilometern (3) an.

Erkenntnisse aus Sommer und Herbst

Nachdem das Angebot der Halbjahresmiete des Nissan LEAF Tekna auslief – das limitierte Fahrzeugkontingent war bereits nach kurzer Zeit erschöpft – wird jetzt in der Kooperation der ADAC SE und Nissan Deutschland ausschließlich auf Leasing gesetzt. Das Nissan Leasing ist bei den ADAC Mitgliedern beliebt: 72 Prozent der seit Beginn der Kooperation im Juni 2020 abgeschlossenen Verträge für den Nissan LEAF wurden nämlich von ADAC Mitgliedern abgeschlossen. 76 Prozent dieser Leasingabschlüsse wurden von Männern getätigt. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 49 Jahren. Ebenfalls eine interessante Marktzahl: Von allen LEAF-Leasingnehmern, die ADAC Mitglieder sind, leben 44 Prozent in Bayern. Die hohe Nachfrage in puncto Leasing führte letztlich dazu, dass das Angebot nun ausgebaut wurde.

Dass E-Mobilität bei Nissan eine wichtige Rolle spielt, zeigt auch folgende Relation: 8 Prozent aller Nissan Zulassungen seit Juni 2020 fallen auf den Nissan LEAF. Diese Zahl ist im Kontext zum Gesamtmarkt interessant. Im Branchenschnitt beträgt der Anteil der E-Auto-Zulassungen nämlich 6,2 Prozent im selben Zeitraum, also weniger als bei Nissan.

Nissan LEAF ZE1 MY19 mit 40-kWh-Batterie: Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 17,1; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+.

Nissan LEAF e+ ZE1A MY19 mit 62-kWh-Batterie: Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 18,5; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+

(1) nur bei teilnehmenden Händlern.

(2) Bis zu 389 Kilometer Reichweite im städtischen WLTP-Zyklus. Kombinierte Reichweite nach WLTP liegt bei 270 Kilometern.

(3) Bis zu 528 Kilometer Reichweite im städtischen WLTP-Zyklus. Kombinierte Reichweite nach WLTP liegt bei 385 Kilometern.

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren gemäß VO(EG) 715/2007 in der gegenwärtig geltenden Fassung 2017/1347 (WLTP) ermittelt.

Null CO2-Emissionen bei Gebrauch (bei Verwendung von Energie aus regenerativen Quellen). Verschleißteile nicht inbegriffen. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Kraftstoffverbrauch/Stromverbrauch und die CO2-Emissionen eines Elektrofahrzeugs hängen von der effizienten Verwendung des Kraftstoffs/Energieinhalts der Batterie durch das Elektrofahrzeug ab und werden vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z. B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst.

Web: adac.de

Weitere Nationalpark-Partnerbetriebe in Braunlage und Torfhaus ausgezeichnet

Gemeinsam aktiv für das Schutzgebiet und die Region

Gemeinsam aktiv für das Schutzgebiet und die Region – das ist das Motto für die Arbeit der Nationalpark-Partnerbetriebe im Harz. Nachdem die große und lange geplante Auszeichnungsveranstaltung aufgrund der neuen Corona-Beschränkungen nicht stattfinden konnte, zeichnen wir die Betriebe nun einzeln vor Ort aus. Jüngst kamen drei neue Betriebe in Braunlage und Torfhaus dazu.

Das Rodelhaus am Wurmberg

Seit 1908 schreibt das Rodelhaus in einer Höhe von 720 Metern am Wurmberg in Braunlage Waldgaststätten-Geschichte. 2008 übernahm Judith Bothe das historische Haus und ist seitdem dabei, dessen Zukunft mit Herz und Seele neu zu gestalten. Dabei legt sie sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit. Was die Gäste im Rodelhaus schmecken, riechen, sehen und erleben können, sind Produkte, die fair erzeugt und gehandelt werden. Entschleunigung im Genuss entdecken – das kann man im Rodelhaus. Es ist im Slow-Food-Genussführer und wurde mit der Regionalmarke „Typisch Harz“ ausgezeichnet. Beste Voraussetzungen also, um auch Partner des Nationalparks zu werden. Das Rodelhaus ist das erste Gasthaus, das sich aktiv im Partnernetzwerk engagiert, so Cordula Dähne-Torkler, die im Nationalpark Harz für das Partner-Projekt zuständig ist.

Ferienwohnungen Waldzwerge und Waldwichtel in Braunlage

 Familie Becker hat mit ihren familien- und kinderfreundlichen Ferienwohnungen Waldzwerge und Waldwichtel in Braunlage ihre Nationalpark-Partnerschaft, die seit 2013 besteht, verlängert. Der Betrieb ist ein wichtiger und stets aktiver Partner, der sich sehr intensiv in den Neuausrichtungsprozess einbringt.

Jugendherberge Torfhaus

Die Jugendherberge Torfhaus ist Nationalpark-Bildungsstätte und von Beginn an Partner des Nationalparks Harz. Das besondere ökologische Umfeld des geschützten Standortes bietet hervorragende Möglichkeiten für die Umweltbildung. Mitten im Nationalpark Harz und am Fuße des Brockens gelegen, bietet die Jugendherberge Torfhaus in Kooperation mit dem Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus vielfältige Programme zum Thema Natur- und Umweltschutz an für Jung und Alt an, denn  Familien sind eine wichtige Zielgruppe der Jugendherberge Torfhaus, so die Jugendherbergsleiterin Kathleen Einbeck.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_27_Neue_Partner_ausgezeichnet%20/

Studenten engagieren sich für die Natur

Wieder vier Open-Air-Semester im Nationalpark Harz ausgeschrieben
Commerzbank-Umweltpraktikanten können sich bis zum 15. Januar 2021 bewerben.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bringt frischen Wind in das Studium zahlreicher Studenten, die den Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen wollen und mal etwas Neues ausprobieren möchten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2021. Das Commerzbank-Umweltpraktikum dauert mindestens drei Monate. Sie sammeln wertvolle Praxiserfahrung in freier Natur und knüpfen berufliche Kontakte. An einem von insgesamt 27 Praktikumsstandorten engagieren Sie sich für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung und realisieren eigene Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben einzigartigen Naturerlebnissen und lehrreichen Erfahrungen erhalten Sie ein Praktikumsentgelt. Die Kosten für die Unterbringung werden ebenfalls übernommen. Teilnehmen am Commerzbank-Umweltpraktikum können Studierende aller Fachbereiche aus Deutschland und der EU.

Im Nationalpark Harz waren es 2020 vier Studenten in vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum HohneHof, Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt – vom Watzmann über den Harz bis zum Wattenmeer. Im Mittelpunkt stehen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Energie, Umwelt und Klimaschutz.

Die Arbeit der Praktikanten ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zum Thema Borkenkäfer und die Beantwortung der Frage „Stirbt der Wald?“ sowie Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

Ein Beispiel ist Marvin Hansel. Er studiert Forstwirtschaft und war in der Zeit vom 1. August bis 31. Oktober 2020 im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus tätig. Herr Hansel wirkte während dieser Zeit in der Umweltbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv mit und nahm entsprechende Tätigkeiten verantwortlich wahr. Er berichtet: „Außergewöhnlich. So beschreibe ich die vergangenen drei Monate. Zu Beginn meines Praktikums hatte ich kaum Erfahrung in der Umweltbildung und Waldpädagogik. Nützlich für mich war, dass ich mein Wissen aus dem Studium nun praktisch anwenden konnte. Nach etwas Zeit, die ich brauchte, um mich an eine andere Umgebung zu gewöhnen, spürte ich schnell, wie mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten wuchs. Das positive Feedback der Gäste zeigt, wie die Inhalte ankommen und wirken. Und wenn der Satz fällt „Ich komme gern wieder“ – was will man mehr? Es hat viel Spaß gemacht, für die Natur und die Menschen zu arbeiten“.

Seit dem Start 1990 hat sich das Commerzbank-Umweltpraktikum zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im gesellschaftlichen Engagement der Bank entwickelt. Etwa 1700 Praktikanten haben bisher in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen bringen ihre Erfahrungen dort ein, wo sie sich bewegen – sei es in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Umwelt. Vielen Teilnehmern hat das Umweltpraktikum den Einstieg ins Berufsleben geebnet.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_23_Open_Air_Semester/

Campino, ROCK YOUR LIFE! und Sayed Agha Zakhel sind die großen Sieger des 1. LupoLeo Awards

United Kids Foundations vergibt 115.000 Euro Fördermittel

Braunschweig (ots) Die Sieger der 1. LupoLeo Awards stehen fest. Das Award-Komitee hat heute in Braunschweig die Preisträger bekanntgegeben. Der mit insgesamt 115.000 EUR dotierte Förderpreis für gesellschaftliches und soziales Engagement in Deutschland geht in der Kategorie „Projekte des Jahres“ an ROCK YOUR LIFE!.

ROCK YOUR LIFE! – LupoLeo Award „Projekt des Jahres“
Quellenangabe: „obs/lübMEDIA/ROCK YOUR LIFE! gGmbH“

Den 2. Platz in dieser Kategorie sicherte sich KICKFAIR e.V., Dritter wurde das Projekt Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung. Der LupoLeo Award 2020 „Wahre Helden“ geht an Sayed Agha Zakhel. Und in der Kategorie „Persönlichkeit des Jahres“ hat sich Campino, Sänger der Toten Hosen, Platz eins gesichert. Der Moderator und YouTuber Tarik Tesfu kam auf Platz zwei vor der Schauspielerin Sibell Kekilli.

ROCK YOUR LIFE! überzeugt die Jury mit seinem Mentoring-Programm. Das Projekt aus München (erhält 30.000 Euro Fördermittel) schlägt Brücken zwischen soziale benachteiligten Jugendlichen auf der einen Seite und Studenten und Unternehmen auf der anderen Seite, um den Jugendlichen den Start in eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen. Campino wird für seinen unermüdlichen Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, rechte Gewalt und Armut mit Fördermitteln in Höhe von 20.000 Euro ausgezeichnet. Und der „Wahre Held“ Sayed Agha Zakhel erhält als Sieger der Online-Wahl bei FOCUS Online für sein Projekt „Zeigen, wie Streit ohne Gewalt zu lösen ist“ ebenfalls 20.000 Euro Fördermittel.

United Kids Foundations, das Kindernetzwerk der Volksbank Braunschweig Wolfsburg (Volksbank BraWo), hat anlässlich seines 15. Geburtstags den LupoLeo Award ins Leben gerufen. Über 400 Projekte, Personen und Persönlichkeiten von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen hatten sich beworben. Das renommierte Analysehaus PHINEO aus Berlin hat die Projekte geprüft und die Wahl durchgeführt. Ein nationales Jugendkomitee hat die Kandidaten nominiert. Und eine Jury namhafter Persönlichkeiten (u.a. Dr. Brigitte Mohn, Peter Maffay, Uschi Glas, Henry Maske, Felix Neureuther, Eckart von Hirschhausen) hat dann über die Preisträger entschieden.

Der LupoLeo Award stand 2020 unter dem Motto „Zusammen stark sein“. Es konnten sich Projekte und engagierte Menschen aus ganz Deutschland bewerben, die sich im Kinder- und Jugendbereich für Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft einsetzen. Bei der Bewertung kam es darauf an, dass das Projekt das selbstbestimmte Handeln von Kindern und Jugendlichen fördert, konkrete Erfolge vorweisen kann sowie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt.

„Ganz besonders freut es mich, dass der LupoLeo Award im Premieren-Jahr 2020 bundesweit so erfolgreich angenommen wurde. Gerade der gewählte Themenschwerpunkt „gesellschaftliches Engagement“ ist während der Corona-Pandemie so wichtig für unsere Gesellschaft“, freute sich Dr. Brigitte Mohn (Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung) als Vorsitzende der LupoLeo Award-Jury über den Premieren-Erfolg. Und: „Besonders Kinder und Jugendliche müssen sich in den letzten Wochen in einer völlig neuen Lebenssituation zurechtfinden. Die Projekte mit dem Award in die Mitte der Gesellschaft zu stellen und ihnen durch die Auszeichnung unsere Anerkennung für ihr Engagement zu zeigen, ist für mich ein wichtiges soziales und politisches Zeichen. Danke United Kids Foundations für diesen wunderbaren Preis.“

United Kids Foundations hat seit seiner Gründung über 23 Millionen Euro für rund 500 Projekt in der Region Braunschweig/Wolfsburg bereitgestellt, damit über 66.000 Kindern und Jugendlichen signifikant geholfen.

„Mit dem LupoLeo Award wollen wir Projekte und Menschen ehren, die von dem gleichen Spirit beseelt sind, wie die Menschen der United Kids Foundations-Familie. Gerade jetzt, in diesen Zeiten, gilt es Menschen und Projekte persönlich zu danken und zu ehren, die sich für das Wohl unserer Kinder, und damit für das Wohl unserer Gesellschaft, stark machen“, sagt Jürgen Brinkmann (Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo), zusammen mit dem Münchner Unternehmer Robert Lübenoff Initiator von United Kids Foundations und des LupoLeo Awards. Und Lübenoff fügt an: „Die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen. Sie braucht Vertrauen, Ansporn und Inspiration. Die Verantwortung unserer Generation liegt darin, Voraussetzungen zu schaffen, die unseren Kindern eine eigenständige Entwicklung ermöglichen, ihnen alle Chancen offenlassen und Freiraum für Kreativität und Zukunftsgestaltung bieten.“

Ursprünglich sollte die Vergabe der LupoLeo Awards am heutigen Samstag, dem 15. Geburtstag von United Kids Foundations, im Staatstheater in Braunschweig stattfinden. Corona bedingt wurde die Veranstaltung aber ins kommende Jahr verschoben.

Die Preisträger in der Übersicht

Projekt-Award:

Platz (30.000 Euro): ROCK YOUR LIFE! gGmbH, München/Bayern, Projekt „ROCK YOUR LIFE! Mentoring“

„ROCK YOUR LIFE!“ baut mit seinem Mentoring-Programm Brücken zwischen sozial benachteiligten Jugendlichen, Studierenden und Unternehmen. Dadurch unterstützt es die Jugendlichen bei einem erfolgreichen Start in ihre Zukunft. Schülerinnen und Schüler aus Haupt- und Realschulen treffen dazu auf junge Studierende: denn beide Seiten stehen vor ganz ähnlichen Herausforderungen und Entscheidungen. In Trainings entdecken die Jugendlichen eigene Potenziale und Stärken, entwickeln berufliche Wunschvorstellungen und realistische Zielsetzung für den Start ins Berufsleben. Sie vereinbaren mit ihren Mentorinnen und Mentoren individuelle Handlungspläne und erlangen berufsrelevante Kompetenzen. Das Projekt legt ebenfalls großen Wert auf den Kontakt mit Unternehmen. So lernen die Jugendlichen während des Programms verschiedene Firmen und Branchen durch Besuche kennen.

Platz (20.000 Euro): KICKFAIR e.V., Ostfildern/Baden-Württemberg, Projekt „Fußball-Lernen-Global: Wer bin ICH, wer bist DU, wer sind WIR GEMEINSAM?“

„KICKFAIR“ bringt Kinder und Jugendliche deutschlandweit über vielfältige Straßenfußballangeboten (z.B. Spieletreffs, Straßenfußball-AGs, Pausenligen) an ihren Schulen in Kontakt und Begegnung. Einige Besonderheiten: Jungen und Mädchen spielen gemeinsam Fußball. Sie handeln die Regeln vor jedem Spiel selbst aus und besprechen deren Einhaltung nach dem Spiel in der Dialogzone. Fairness zählt in Punkten genauso viel wie geschossene Tore. Anstelle von Schiedsrichtern helfen Straßenfußball-Mediatoren (Jugendliche aus der Zielgruppe selbst) bei Diskussionen auf dem Spielfeld. Mit Bildkarten werden Sprachbarrieren im Spiel überbrückt.

Platz (10.000 Euro): Stiftung Bildung, Berlin, Projekt „Chancenpatenschaften“

Das Projekt „Chancenpatenschaften“ setzt in Kitas und Schulen an und schafft Begegnungsräume für Kinder und Jugendliche gleichen Alters aus ganz unterschiedlichen Lebensumständen, die nicht dieselben Chancen im Leben haben. Sie gehen eine Patenschaft miteinander ein, um gemeinsam etwas zu unternehmen oder an einem Schulprojekt außerhalb des Kita- und Unterrichtsalltags zu arbeiten. Durch die gemeinsamen Erlebnisse und den Austausch von Erfahrungen können sich (vorhandene und noch zu entdeckende) Stärken und Kompetenzen gegenseitig ergänzen. Oft entwickelt sich daraus eine Freundschaft. Vorurteile werden abgebaut; echte Inklusion wird erlebbar.

„Wahre Helden“-Award:

Gewinner ist Sayed Agha Zakhel (20.000 Euro für das Projekt „Zeigen, wie Streit ohne Gewalt zu lösen ist“)

Sayed Agha Zakhel – LupoLeo Award „Wahre Helden“ / Foto: Erik Hart / Quellenangabe: „obs/lübMEDIA/Erik Hart“

Wenn Kinder in einem konfliktreichen Umfeld aufwachsen, dann ist ihr Alltag häufig von belastenden Lebensumständen, fehlenden Vorbildern und sozialer Benachteiligung geprägt. Unfaires Verhalten, Ausgrenzung und Auseinandersetzungen werden so Mittel im Kampf um soziale Anerkennung. Das will der 14-jährige Sayed Agha Zakhel ändern: Mit Coolnesstrainings bei seinem Verein ZKV Kampus.

2015 flüchtet er aus Afghanistan und lebt seitdem mit seiner Familie im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Bereits mit 11 Jahren nahm er an einem ZKV Kampus Kurs teil und stärkte den Zusammenhalt der Kinder in seiner Wohnunterkunft. Seitdem engagiert sich Sayed in der Sportsozialarbeit des Vereins. Mit innovativen Ideen und einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn gestaltet Sayed in den Coolnesstrainings bereits eigenständig Übungen zur Konflikt- und Gewaltvermeidung mit Jüngeren. Bei Gremien oder Events vertritt Sayed die Initiative redegewandt, selbstbewusst und mit viel Humor. Er schafft es, mediale Aufmerksamkeit auf die Anliegen von ZKV Kampus zu lenken. Längst zählt Sayed, der mittlerweile ein Hamburger Gymnasium besucht, zu den prägenden Gesichtern des Vereins.

„Persönlichkeit des Jahres“-Award:

Platz (20.000 Euro): Campino – Sänger

Campino (Andreas Frege) – LupoLeo Award „Persönlichkeit des Jahres“ / Foto: BrauerPhotos / Neugebauer Quellenangabe: „obs/lübMEDIA/BrauerPhotos / Neugebauer“

Der Frontmann der „Toten Hosen“ engagiert sich seit fast 40 Jahren gegen Fremdenfeindlichkeit, rechte Gewalt und Armut. Er unterstützt u. a. Pro Asyl und „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. 2019 wurde er zusammen mit seiner Band mit dem Julius Hirsch Ehrenpreis des DFB für Lebensengagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung ausgezeichnet.

Platz (10.000 Euro): Tarik Tesfu – Moderator, YouTuber, Content Creator

Sein Online-Format „Jäger & Sammler“ (ZDF) war u.a. für den Grimme-Preis und den Grimme Online-Award nominiert. Tesfu setzt sich vor allem gegen Rassismus, Sexismus, Homo-, Trans-, und Islamfeindlichkeit und für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Mit dem Video „Stadt. Land. Heimat.“ gewann er 2019 den „CIVIS“, Europas Medienpreis für Integration. Er hält regelmäßig Vorträge, Workshops und moderiert Veranstaltungen, z. B. Jugendaktionscamp der Aktion Mensch, für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Platz (5.000 Euro): Sibell Kekilli – Schauspielerin

Die Tochter türkischer Einwanderer ist in Deutschland geboren sowie aufgewachsen und bekannt als Schauspielerin in deutschen und internationalen Produktionen. Die Botschafterin von „Terre des Femmes“ engagiert sich für Frauen- und Mädchenrechte. Außerdem äußert sie sich immer wieder öffentlich zu Alltagsrassismus und ist Gründungsmitglied von „Unidas“, dem Netzwerk von und für Frauen aus Deutschland, Lateinamerika und der Karibik. 2017 wurde sie für ihren Einsatz für Frauen- und Mädchenrechte mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.united-kids-foundations.de/lupoleo zu finden.

Corona-Winter: Auto-Abo als Möglichkeit zur Kontaktvermeidung

ADAC Autovermietung und Sixt mit neuem Miet-Modell ADAC Mitglieder fahren mit mehr Freikilometern und weniger Selbstbeteiligung

München (ots) (ADAC Autovermietung GmbH) Die Corona-Infektionsraten in Deutschland sind derzeit auf Höchstniveau. Im kommenden Corona-Winter stellt sich deshalb für viele Menschen die Frage, wie sie notwendige Wege zurücklegen und gleichzeitig öffentliche Nah- und Regionalverkehrsmittel weitestgehend meiden können. Das Fahrrad ist bei Regen, Schnee und Eis für viele Strecken auch keine realistische Option.

Die ADAC Autovermietung hat ein neues Auto-Abo
Quellenangabe: „obs/ADAC SE/ADAC Autovermietung“

Vor diesem Hintergrund bietet die ADAC Autovermietung den Mitgliedern des Automobilclubs ein preisgünstiges Angebot zur Langzeitmiete an. Dieses soll insbesondere auch für Familien attraktiv sein, die über kein eigenes Auto verfügen oder derzeit noch ein zusätzliches Fahrzeug für einen Übergangszeitraum benötigen.

Wer in der aktuellen Situation ein Auto Abo-Modell nutzen möchte, kann dieses über die ADAC Autovermietung bei Sixt+ erhalten: Gegenüber dem Sixt Originalangebot und anderen Abo-Angeboten beinhaltet das exklusive ADAC Angebot eine von 500 auf 1.000 Kilometer pro Monat erhöhte Fahrleistung sowie einen Vollkaskoschutz mit einer Selbstbeteiligung von nur 950 Euro gegenüber 2.000 Euro bei Sixt. Beispielsweise erhalten ADAC Mitglieder somit bundesweit einen VW Polo schon ab 349 Euro pro Monat. Alle Fahrzeugkosten – außer Treibstoffe – sind eingeschlossen. Dieses Angebot kann damit eine flexible Alternative zu einem Leasing- oder Finanzierungsmodell sein, da es jederzeit monatlich kündbar ist.

Produktangebot

Das Angebot kann online über das Mietwagen-Vergleichsportal der ADAC Autovermietung (https://autovermietung.adac.de/mietwagen/) gebucht werden.

ADAC ClubMobile, LKW, Transporter, Motorräder oder Wohnmobile sind ebenfalls über das ADAC Mietwagen-Vergleichsportal anmietbar. ADAC Mitglieder erhalten zusätzliche Preisvorteile. Alle Mietwagen-Angebote sind immer und jederzeit vor Anmietung kostenfrei stornierbar.

Web: adac.de

Im Herzen NaturVersteher

Auszeichnung von drei neuen Nationalparkpartnern

Gemeinsam aktiv für das Schutzgebiet und die Region – das ist das Motto für die Arbeit der Nationalpark-Partnerbetriebe im Harz. Nachdem die große und lange geplante Auszeichnungsveranstaltung aufgrund der neuen Corona-Beschränkungen nicht stattfinden konnte, zeichnen wir die Betriebe nun vor Ort aus.

Neu in das Netzwerk aufgenommen wurden jüngst das Haus Silbererz und die Grube Samson sowie das Seminar- und Ferienhaus Königliche Oberförsterei Andreasberg (Kofa 1895), alle in Sankt Andreasberg.

Das Haus Silbererz ist ein modernes und stilvolles Ferienhaus mit Blick auf den Glockenberg. Mit seiner einzigartigen Ausstrahlung wurde es 1709 als wohlproportioniertes Fachwerkhaus für eine Bergmannsfamilie in Sankt Andreasberg erbaut. Das Ehepaar Fischer hat das Jahrhunderte alte Haus 2019 umfassend ökologisch saniert und erweitert.

Die Grube Samson, das historische Bergwerk in Sankt Andreasberg, das seit 2010 Teil der UNESCO-Welterbestätte im Harz ist, wird von Christian Barsch und Hans-Günter Schärf betrieben. Christian Barsch ist Welterbeguide sowie Dozent, Lehrbeauftragter und Unternehmenscoach für Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit H.-G. Schärf, ebenfalls einem guten Kenner der Harzer Kultur- und Naturgeschichte, arbeitet er bereits seit vielen Jahren mit dem Nationalpark Harz zusammen. Beide sind wichtige Kooperationspartner für das Nationalparkhaus und für weitere touristische Akteure in und um Sankt Andreasberg. Für das Betreiberteam steht die Verbindung zwischen Natur und Kultur im Vordergrund.

Der dritte neue Partner im Netzwerk ist das Seminar- und Ferienhaus Königliche Oberförsterei Andreasberg (Kofa 1895). Christian Keller betreibt es zusammen mit seiner Familie seit 2020. Das Ferienhaus mit zwei großen Apartments wurde nach umweltfreundlichen Kriterien umfangreich, aber achtsam mit wohngesunden Baumaterialien saniert, so dass die Gäste hier bedenkenlos Körper und Geist auftanken können. Die Kofa 1895 ist nach den Standards der Klimapatenschaft zertifiziert. Das Motto des Hauses ist „Raum zum Entdecken, Entspannen und Wohlfühlen geben“.

An der Auszeichnung mitgewirkt haben Meike Hullen, Fachbereichsleiterin Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht, Dieter Lambertz, Mitglied im Nationalparkbeirat und Vergaberat der Nationalpark-Partnerschaft, sowie Cordula Dähne-Torkler, die Projektleiterin der Nationalpark-Partnerschaft Harz

Nationalpark-Partner

Nationalpark-Partner sind Botschafter des Nationalparks und für einen umweltfreundlichen Tourismus im Harz. Sie sind ein starkes Bindeglied zwischen Nationalparkverwaltung, Einwohnern und Gästen. Die Betriebe werden nach bundesweit einheitlichen Qualitäts- und Umweltstandards ausgezeichnet. Sie erfüllen Kriterien in den Bereichen Nationalpark-Identifikation, Qualität und Service, Nachhaltigkeit, Umweltorientierung und Regionalität, Kooperations- und Netzwerkarbeit.

Die Nationalpark-Partnerschaft gibt es in den unterschiedlichen touristischen Kategorien Beherbergungsbetriebe/Campingplätze, Gastronomie, Mobilitätsanbieter/Verkehrsbetriebe, Reiseveranstalter, Freizeiteinrichtungen, Museen, Tourist-Informationen, ehrenamtliche Waldführer, regionales Handwerk, kommerzielle Wald-, Wanderführer und Tourguides sowie Vereine und Verbände.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.nationalpark-harz-partner.de.

Nationalpark-Kalender 2021 ist erschienen

Einnahmen unterstützen das Harzer Luchsprojekt

Auch für das Jahr 2021 gibt es wieder den schon vielfach nachgefragten Nationalpark-Kalender. Bereits zum elften Mal erscheint der Kalender. 2021 zeigt er Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre.

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt auch in diesem Jahr wieder dem Harzer Luchsprojekt zugute. In jedem Jahr wird der Nationalparkkalender von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der silverLynx Media GmbH  aus Herzberg  zur Verfügung gestellt  und von der  Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. verkauft.

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich. Aufgrund der Maßnahmen gegen das Corona-Virus können die Ladenöffnungszeiten von der Norm abweichen. Bitte informieren Sie sich entsprechend. Sollten Sie größere Mengen des Kalenders benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de). 

Fotowettbewerb „HarzNATUR 2021″

Im Rahmen unseres alle zwei Jahre stattfindenden Fotowettbewerbs HarzNATUR suchen wir auch 2021 wieder Ihre schönsten Natur-Fotos aus dem Nationalpark Harz, um sie in einer viel beachteten Ausstellung sowie in unserem jährlichen Nationalpark-Fotokalender zu präsentieren.

Die Ausschreibungsunterlagen für den Fotowettbewerb „HarzNATUR 2021″ werden voraussichtlich Anfang Dezember veröffentlicht.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_3_HarzNATUR2021/

Informationen zur Kriegsgräberstätte Oderbrück

Printbroschüre erscheint zum Volkstrauertag, Online-Version bereits verfügbar

Die neu erschienene Broschüre zur Kriegsgräberstätte Oderbrück erzählt die Geschichte des Ehrenfriedhofs Oderbrück, die auch ein Stück Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Harz ist. Die Broschüre wird ab dem 15. November 2020, dem Volkstrauertag, als Printvariante über die Nationalpark-Einrichtungen erhältlich sein. Zudem steht sie ab sofort Interessierten als Downloadversion zur Verfügung.

Fährt man von Bad Harzburg nach Braunlage über die B 4, zweigt zwischen Torfhaus und Oderbrück linkerhand die alte Schierker Straße ab, ein gut ausgebauter Waldweg im Nationalpark Harz und einer der bekanntesten Wanderwege zum Brocken. Am Beginn des Abzweigs von der B 4 befindet sich ein etwas untypisch mitten im Wald eingerichteter Parkplatz. Die dortige Bushaltestelle trägt den Namen „Ehrenfriedhof“.

Diese Namensgebung bezieht sich auf die kleine Kriegsgräberstätte, die nach wenigen hundert Metern waldeinwärts rechterhand der Schierker Straße liegt. Wanderer, die mit wenigen Schritten dem geschnitzten Hinweisschild „Ehrenfriedhof“ folgen, finden mitten im Wald eine umzäunte Kriegsgräberstätte vor, auf der nach dem 10. April 1945 bei Kämpfen in der Umgebung gefallene deutschen Soldaten und weitere Kriegsopfer ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Nach diversen Umbettungen liegen hier heute über 90 deutsche Soldaten (Wehrmacht, Waffen-SS und Hitlerjungen) sowie 14 sowjetische Tote.

Das Grundstück gehört zu keiner Gemeinde, sondern als historisches Erbe alter Guts- und Bergbaubezirke zum sog. Gemeindefreien Gebiet Harz. Friedhofsträger ist heute der Nationalpark Harz, früher war es das jeweils zuständige Staatliche Forstamt. In einer soeben erschienen Broschüre wird die Geschichte dieses Friedhofs erzählt, die auch ein Stück Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Harz ist.

Download: Informationen zur Kriegsgräberstätte Oderbrück
PDF (nicht barrierefrei), 404.52 KB
mehr zu diesem Download

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_12_Broschuere_Oderbrueck/

ADAC Autovermietung: Winterreifen ohne Aufpreis

Situative Winterreifenpflicht in Deutschland
Ab sofort sind alle ADAC-Mietwagen im Winter-Modus

München (ots) Wer ein Fahrzeug mietet, ist laut Gesetz für die richtige Bereifung verantwortlich. Die ADAC Autovermietung rät daher, beim Mieten darauf zu achten, dass das Fahrzeug im Winter mit passender Bereifung ausgestattet ist.

Winterreifen garantiert bei der ADAC Autovermietung. Wer in hochalpines Gelände fahren und zusätzlich fürs Mietauto Schneeketten haben möchte, kann diese bei einigen ADAC Geschäftsstellen mieten. Quellenangabe: „obs/ADAC SE/Foto: ADAC/Sebastian Zintel“

In Deutschland gibt es eine situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen Winter- oder Ganzjahresreifen aufgezogen sein müssen – also bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Die Regeln im Ausland unterscheiden sich oftmals, hier sollte man sich vorab gründlich informieren.

Die situative Winterreifenpflicht gilt übrigens nur dann als erfüllt, wenn auf allen Radpositionen, also beim Pkw auf allen vier Rädern, wintertaugliche Bereifung montiert ist. Geeignete Reifen erkennt man am Berg-Schneeflocken-Symbol oder der Kennzeichnung M+S.

Sollte das Miet-Fahrzeug trotz Zusage ohne wintertaugliche Bereifung übergeben werden, kann der Kunde die Annahme des Fahrzeugs verweigern und ist nicht verpflichtet, das Fahrzeug zu mieten.

Was für eine sichere Fahrt bei Eis und Schnee noch wichtig, findet man unter www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/news/reise-unterwegs/autovermietung-winterreifen/.

Produktangebot: Von November 2020 bis März 2021 sind die Fahrzeuge der Partner Avis, Hertz und Sixt der ADAC Autovermietung sowie die ADAC ClubMobile ohne Aufpreis mit wintertauglicher Bereifung ausgestattet.

Alle wichtigen Versicherungsleistungen sind bei Buchung über die ADAC Autovermietung eingeschlossen. Wer zusätzlich fürs Mietauto Schneeketten haben möchte, kann diese auch bei einigen ADAC Geschäftsstellen erhalten.

Web: adac.de

Nutri-Score: Nach Schaffung von Rechtssicherheit ist Anpassung an europäische Ernährungsempfehlungen der nächste Schritt

Berlin (ots) Mit Inkrafttreten der Ersten Verordnung zur Änderung der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung besteht nun die erforderliche Rechtsgrundlage für die Verwendung des Nutri-Score in Deutschland, sodass er von Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft auf freiwilliger Basis eingesetzt werden kann.

© Lebensmittelverband Deutschland/Sandra Ritschel / Philipp Hengstenberg, Präsident Lebensmittelverband Deutschland e. V.Quellenangabe: „obs/Lebensmittelverband Deutschland e.V./Sandra Ritschel“

„Es ist eine gute Sache, dass der Nutri-Score ab heute rechtssicher in Deutschland verwendet werden kann“, sagt Philipp Hengstenberg, Präsident Lebensmittelverbands, beim Auftakttermin mit Bundesministerin Julia Klöckner und dem Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, anlässlich der Einführung des Nutri-Score in Deutschland. „Viele Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft, darunter auch zahlreiche Mitglieder des Lebensmittelverbands, nutzen den Nutri-Score bereits auf ihren Verpackungen oder haben angekündigt dies zukünftig zu tun“, so Hengstenberg weiter.

Nach der erfolgreichen Einführung muss der zugrundeliegende Algorithmus im nächsten Schritt an den notwendigen Stellen nachgebessert werden. Denn der Nutri-Score ist nicht perfekt: „Nicht selten führt der derzeitige Algorithmus zu Ergebnissen, die wichtige Aspekte einer ausgewogenen Ernährung nicht ausreichend berücksichtigen. Gerade, wenn man ihn auf unterschiedlich zusammengesetzte Lebensmittel anwendet, kommen zum Teil paradoxe Bewertungen heraus, die den gängigen Ernährungsempfehlungen widersprechen“, sagt Philipp Hengstenberg. „Deshalb ist unser Ansinnen, dass der Algorithmus an einigen Stellen nachjustiert wird. Das Ziel ist ausdrücklich nicht, die Bewertungsmethode zu verwässern, sondern sie zu verbessern.“

Der Lebensmittelverband fordert, dass in einem nächsten Schritt auf europäischer Ebene die erforderlichen Nachbesserungen an dem zugrundeliegenden Algorithmus in einem unabhängigen Expertengremium abgestimmt werden. „Am Ende muss ein harmonisiertes europäisches System der Nährwertkennzeichnung auf der Vorderseite der Verpackung stehen, in dem sich alle Länder wiederfinden können“, so Hengstenberg.

Was ist der Nutri-Score?

Die neue Nährwertkennzeichnung auf der Vorderseite der Verpackung verfolgt das Ziel den Vergleich von Produkten derselben Produktgruppe zu erleichtern. Der Nutri-Score trifft aber keine Aussage über die Qualität eines Lebensmittels und bietet keine Orientierung für eine ausgewogene Ernährung.

Nährwertkennzeichnung, Referenzmengen und Nutri-Score erklärt das Video des Lebensmittelverbands unter https://youtu.be/yqtwSWao3wA

Lebensmittelverband Deutschland e. V.

Der Lebensmittelverband Deutschland e. V. ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette „von Acker bis Teller“, aus Landwirtschaft, Handwerk, Industrie, Handel und Gastronomie an. Daneben gehören zu seinen Mitgliedern auch private Untersuchungslaboratorien, Anwaltskanzleien und Einzelpersonen.

Web: lebensmittelverband.de

Gastronomie im Lockdown: Speisen zur Mitnahme können problemlos in Kundenbehältnisse gefüllt werden

Berlin (ots) Der erneute Quasi-Lockdown ab dem 2. November setzt viele Gastronomen wirtschaftlich stark unter Druck.

Außerhaus-Angebote sind eine wichtige Möglichkeit, die Verluste in der Covid-19-Pandemie zu reduzieren. Um unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden, möchten viele Kunden gern eigenes Geschirr oder Transportbehältnisse verwenden. Doch manche Gastronomen sind unsicher, ob dies zulässig ist. Dr. Sieglinde Stähle vom Lebensmittelverband kann hier beruhigen: „Auch in Corona-Zeiten ist es grundsätzlich zulässig und möglich, wenn ein paar zusätzliche Regeln der Lebensmittelhygiene beachtet werden.“

Wenn ein Kunde seine eigenen Behältnisse mitbringt, so müsse vor allem darauf geachtet werden, dass Kreuzkontaminationen vermieden werden. „Das Kundengeschirr darf nicht durch den ganzen Betrieb wandern, sondern muss an einer Stelle gehalten, befüllt und verschlossen werden“, so Stähle. Auch rechtlich trägt der Gastronom keine Verantwortung, wenn das Kundengeschirr ungeeignet ist oder zum Beispiel ungewünschte Stoffe abgibt.

Die wichtigsten Regeln, die ein Gastronom kennen und beachten muss, wenn er seine Speisen in Kundenbehältnisse abfüllt, stehen im kostenlosen Merkblatt:

merkblatt-mehrweg-behaeltnisse.pdf

Lebensmittelverband Deutschland e. V.

Der Lebensmittelverband Deutschland e. V. ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette „von Acker bis Teller“, aus Landwirtschaft, Handwerk, Industrie, Handel und Gastronomie an. Daneben gehören zu seinen Mitgliedern auch private Untersuchungslaboratorien, Anwaltskanzleien und Einzelpersonen.

Web: lebensmittelverband.de

Luftrettung mit bemannten Multikoptern ist möglich und verbessert die Notfallversorgung

ADAC Luftrettung stellt weltweit erste Machbarkeitsstudie vor
Testbetrieb 2023 in Bayern und Rheinland-Pfalz

München (ots) (ADAC Luftrettung gGmbH) Luftrettung mit bemannten Multikoptern ist möglich, sinnvoll und verbessert die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung: Auf diesen Nenner lässt sich das Ergebnis der weltweit ersten Machbarkeitsstudie über den Einsatz von bemannten Multikoptern im Rettungsdienst bringen. Die rund 130 Seiten starke Studie war Ende 2018 von der ADAC Luftrettung, gefördert von der gemeinnützigen ADAC Stiftung, auf den Weg gebracht worden.

Geplant in 2023: Testbetrieb des Multikopters im Rettungsdienst (Fotomontage) Quellenangabe: „obs/ADAC SE/ADAC Luftrettung“

Im Fokus des Forschungsprojektes in Kooperation mit der Firma Volocopter in Bruchsal und den Modellregionen Ansbach-Dinkelsbühl (Bayern) und Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) stand die Frage: Kann das Rettungsdienstsystem mit dem Einsatz von Multikoptern als schneller Notarztzubringer verbessert und zukunftssicher aufgestellt werden? Der Multikopter soll den Rettungshubschrauber dabei ausdrücklich nicht ersetzen, sondern die schnelle Hilfe aus der Luft ergänzen. Ein Patiententransport ist dabei zunächst nicht vorgesehen.

Multikopter sind neue, senkrechtstartende Luftfahrzeuge mit mehreren elektrisch angetriebenen Rotoren. Bisher wurden die Fluggeräte in erster Linie als Flugtaxis im zivilen Bereich entwickelt. Nach knapp eineinhalb Jahren Forschungsarbeit kann nun erstmals ein einsatztaktischer Vorteil von Multikoptern im Rettungsdienst theoretisch belegt werden: Deutliche Verbesserungen für die Notfallversorgung ergeben sich laut Studie ab einem Einsatzradius von 25 bis 30 Kilometern. Die optimale Fluggeschwindigkeit des Multikopters sollte in diesem Fall bei 100 bis 150 km/h, die Mindestreichweite bei rund 150 Kilometern liegen. Technisch möglich wären diese Idealvoraussetzungen in etwa vier Jahren.

Mit entsprechenden Multikoptern können Notärzte nicht nur schneller am Einsatzort sein, sondern auch deutlich mehr Patienten in einem größeren Versorgungsgebiet erreichen. Die Arbeit des Mediziners wird so effektiver und der Multikopter zu einem adäquaten Mittel im Kampf gegen den vielerorts herrschenden Notarztmangel. Das ist für die Macher der Studie die wichtigste Erkenntnis. Auch vor dem Hintergrund, dass sich die Notarzt-Eintreffzeit in den vergangenen 20 Jahren im Bundesdurchschnitt um fast 40 Prozent verschlechtert hat.

Positiver Nebeneffekt: Auch der Rettungshubschrauber kann noch effektiver eingesetzt werden, denn er fungiert heute in rund 60 Prozent der Fälle als reiner Notarztzubringer. Er kann stattdessen sein Potential als Transportmittel in weiter entfernte (Spezial-)Kliniken ausschöpfen. Auch dies verbessert die Notfallversorgung der Menschen.

Makro- und Mikroanalyse in Modellregionen

Für die Studie hat das international renommierte Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement der Ludwig-Maximilians-Universität München (INM) in einer Makroanalyse für die Bundesländer Bayern und Rheinland-Pfalz Einsatzpotentiale des Multikopters ermittelt und in einer Mikroanalyse für zwei Modellregionen – auf Basis historischer Leitstellendaten – mehr als 26.000 Notfalleinsätze mit Multikoptern am Computer simuliert: für den Rettungsdienstbereich Ansbach mit dem Luftrettungsstandort Dinkelsbühl in Bayern sowie Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz. Durchgespielt wurden Szenarien mit unterschiedlichen Einsatzradien, Reichweiten und Geschwindigkeiten.

Die technische Machbarkeit wurde anhand eines VoloCity des Projektpartners Volocopter untersucht, da dieser Multikopter eine frühzeitige Marktreife erwarten lässt und mit 18 festverbauten Rotoren eine besonders hohe Ausfallsicherheit aufweist. Sein Vorteil gegenüber einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ist laut Studie auf dem Land größer als in der Stadt. Im Vergleich zu einem Rettungshubschrauber ist der Multikopter leiser und emissionsärmer.

„Die Arbeit der Projektbeteiligten ist sehr beeindruckend. Wir sind heute überzeugt davon, dass Multikopter helfen können, den Rettungsdienst der Zukunft zu prägen und zu verbessern. Die Ergebnisse sind so erfolgversprechend, dass wir mit dem Projekt in den Testbetrieb gehen wollen“, kündigte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der gemeinnützigen ADAC Luftrettung, an.

Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung, ergänzt: „Der zunehmende Notarztmangel ist eine große Herausforderung für die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung – insbesondere auf dem Land. Deshalb hat die ADAC Stiftung dieses innovative Forschungsprojekt von Anfang an konzeptionell und finanziell unterstützt. Jetzt blicken wir mit Spannung auf den Praxistest. Denn die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie machen deutlich, dass bemannte Multikopter als schnelle Notarztzubringer bereits in naher Zukunft dazu beitragen können, dieses ernste Problem zu lösen.“

Testbetrieb ab 2023

Der Testbetrieb ist ab 2023 geplant und soll in den bisherigen zwei Modellregionen stattfinden: in Bayern im Rettungsdienstbereich Ansbach an der ADAC Luftrettungsstation in Dinkelsbühl, in Rheinland-Pfalz an einem neuen, reinen Multikopter-Standort in der Region Idar-Oberstein.

Dazu der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz: „Rheinland-Pfalz ist ein ländlich geprägtes Bundesland mit Mittelgebirgen und Tälern. Das bringt auch Herausforderungen für Notarzt und Rettungsdienst mit sich, die innerhalb kurzer zeitlicher Frist beim Patienten sein müssen. Im Durchschnitt sind die Rettungswagen in Rheinland-Pfalz schon jetzt deutlich unter der gesetzlichen Frist am Einsatzort. Wir freuen uns aber auch, dass mit den in Rheinland-Pfalz landesweit vorliegenden statistischen Daten auch die genauere Betrachtung neuer innovativer Ideen möglich ist. Bemannte Multikopter im Rettungsdienst klingen aktuell noch nach Zukunftsmusik und trotzdem wäre es fahrlässig, solche Ideen wie die der ADAC Luftrettung im Sinne der Patientinnen und Patienten nicht weiterzuverfolgen.“

Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Vorsitzender des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach, ergänzt: „Im ländlichen Raum sind weite Wege für den Notarzt zum Patienten und für den Patienten ins nächstgelegene geeignete Krankenhaus oftmals ein Problem und dies wird ständig herausfordernder. Hier braucht es neue Ideen. Das Modellprojekt Multikopter sehe ich als Chance, die Qualität der Versorgung zu sichern sowie zu verbessern und das in Verzahnung mit bodengebundenem Notarzt- und Rettungsdienst samt den Rettungshubschraubern. Insofern sind wir sehr gerne Projektpartner im Modellprojekt.“

Bis das Pilotprojekt startet, finden an nichtöffentlichen Forschungsstandorten der Firma Volocopter weitere technische Probeflüge statt, um die bemannten Fluggeräte für die besonderen Bedingungen im Rettungsdienst aus der Luft zu testen – dazu gehören etwa Starts und Landungen in Hanglagen, bei schlechter Sicht, bei Dunkelheit oder im Winter. Für diese Tests ist die aktuell bestehende Volocopter-Technologie ausreichend. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem die ADAC Luftrettung bereits seit vielen Jahren im Bereich Forschung und Entwicklung kooperiert.

„Wir sind stolz, mit unserer Volocopter-Technologie einen Beitrag zur Luftrettung zum Wohle der Allgemeinheit leisten zu können. In der engen Zusammenarbeit mit der ADAC Luftrettung ist deutlich geworden, wie fundiert das Expertenwissen im Bereich der Luftrettung und im Betrieb einer großen Helikopterflotte ist. Gleichzeitig zeigt sich, wie weitsichtig und offen für Innovation die Projektteilnehmer sind,“ sagt Florian Reuter, CEO von Volocopter. „Der VoloCity ist der erste Multikopter weltweit, der bereits im Prozess zur kommerziellen Zertifizierung ist, und er könnte gemeinsam mit der ADAC Luftrettung bereits heute Menschenleben retten. Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, bei der sich unsere Technologie und damit auch Kennzahlen wie Reichweite und Fluggeschwindigkeit stetig weiterentwickeln werden. Wir freuen uns, der Partner der Wahl für die ADAC Luftrettung bei der Studie, dem anstehenden Testbetrieb, und darüber hinaus, zu sein.“

Besatzung Multikopter

Die Besatzung besteht aus einem Piloten und einem Notarzt – und nicht wie bei einem klassischen Rettungshubschrauber aus Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter (TC HEMS). Da Notfallpatienten auf das sichere und schnelle Eintreffen des Notarztes angewiesen sind, müssen Multikopter im Rettungsdienst, so die Studie, im 24-Stunden-Dienst und auch bei schlechtem Wetter operieren können. Neue Herausforderungen kommen auf die Besatzung zu. Da der Notarzt per Multikopter häufig als erstes Rettungsmittel an der Notfallstelle ist, benötigt er eine besondere medizinische Ausstattung. Diese muss im Vergleich zu einem NEF wegen der begrenzten Nutzlast des Fluggerätes gewichtsoptimiert sein. Der Pilot muss den Arzt noch mehr als bisher unterstützen und benötigt eine notfallmedizinische Zusatzausbildung.

Neben den medizinischen und technischen Voraussetzungen für einen Testbetrieb wurde auch die Wirtschaftlichkeit untersucht. Wichtigste Botschaft hierzu: Einen kosteneffizienten Betrieb halten die Macher der Studie für möglich. Die Kosten dafür seien im Vergleich zum allgemein hohen Investitionsbedarf im Gesundheitswesen eher gering.

Untersucht hat die Studie auch die rechtliche Machbarkeit. Unüberwindbare luftfahrtrechtliche oder rettungsdienstliche Hindernisse werden nicht gesehen. Nötige Anpassungen zeigt die Studie auf. Um den Rettungsdienst systemrelevant verbessern zu können, sollten die offenen rechtlichen Fragen frühzeitig geklärt werden, so die Botschaft der Projektleiter in Richtung Politik und Luftfahrtbehörden.

Gesellschaftlich betrachtet können neue Technologien in der Luftfahrttechnik dazu beitragen, den Innovationsstandort Deutschland weiter auszubauen, sagen die Experten. Der Einsatz von Multikoptern im Rettungsdienst könne als Inkubator für weitere Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie dienen. Zudem können auch Staaten von solchen neuen Technologien profitieren, für die Hubschrauber für den Rettungsdienst bisher nicht vorstellbar oder unerschwinglich waren. In Deutschland kann auf Basis der Forschungsergebnisse und dem Stand der technischen Weiterentwicklungen bis zum Jahr 2050 ein flächendeckendes Netz von bundesweit bis zu 250 Multikopter-Stationen geschaffen werden, so die optimistische Prognose der Projektleiter.

Pioniere der Luftrettung

„Der ADAC gehörte vor mehr als 50 Jahren zu den ersten in Deutschland, die den Einsatz von Rettungshubschraubern in einem Feldversuch getestet haben. Da ist es nur folgerichtig, dass wir heute die ersten sind, die die Luftrettung in Deutschland mit neuen Technologien in die Zukunft führen“, sagt Frédéric Bruder. Für ihn hat mit den Studienergebnissen eine neue Zeitrechnung im Rettungsdienst aus der Luft begonnen. „Wir waren von Anfang an überzeugt davon, dass es funktionieren kann – so wie damals die Pioniere der Luftrettung überzeugt davon waren, dass Hubschrauber auf Autobahnen landen können, um Menschenleben zu retten“. Auch sie wurden dafür anfangs belächelt.

Die ADAC Luftrettung feiert in diesem Jahr goldenes Jubiläum. Mit Inbetriebnahme von „Christoph 1“ begann am 1. November 1970 in München-Harlaching die Erfolgsgeschichte der Luftrettung in Deutschland.

Web: adac.de

Camping im goldenen Herbst: ADAC Campingführer nennt Ziele für Wanderer und Weingenießer

Tipps an Mosel, in Baden-Württemberg
Vorteile der Nachsaison nutzen
Mit ADAC Campcard sparen

München (ots) Camping bleibt die Reiseform der Wahl vieler Deutscher in Zeiten von hohen Hygienestandards, Kontaktreduzierung und Mindestabstand. Dazu hat die Herbstsaison ihre besonderen Reize:

ADAC Superplatz 5* Camping Münstertal am Belchen im Schwarzwald
Quellenangabe: „obs/ADAC SE/Camping Münstertal“

– Das Landschaftsbild und die Vegetation sind geprägt durch große Vielfalt und Abwechslung. Die Blätter färben sich bunt. Die Witterung ist tagsüber meist noch angenehm warm. Ideal zum Wandern und Genießen. – Während sich im Juli und August jede Menge Gäste in den touristischen Regionen ballen, geht es in der Nachsaison häufig ruhiger und gelassener zu. Außerhalb der Ferienzeit sind Sehenswürdigkeiten selten überlaufen und die Plätze in den schönsten Cafés und an den attraktivsten Aussichtspunkten nicht schon vergeben. Der unter dem Eindruck der Pandemie gebotene Abstand kann dann ohne Beeinträchtigung des Urlaubserlebnisses eingehalten werden. – Das gilt ebenso für die geringere Frequenz und damit größere Gelassenheit auf den Campingplätzen. Sanitärgebäude, Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Freizeitanlagen und Unterhaltungsangebote sind keinesfalls überbeansprucht. Trotz der geringeren Nachfrage ist eine Reservierung vorab immer von Vorteil, vor allem zu den Wochenenden hin sichert die Online-Buchung (z.B. über www.pincamp.de) den „Wunschplatz“. – Zu guter Letzt sind die Preise auf den Campingplätzen attraktiver außerhalb der Hochsaison. Als Faustformel gilt: Camping in der Nachsaison ist günstig – und mit der ADAC Campcard 2020 sogar noch preiswerter. Auf über 2.700 Camping- und Wohnmobilstellplätzen europaweit gibt es für die Inhaber dieser im ADAC Campingführer enthaltenen Campingkarte ermäßigte Pauschalen pro Nacht für den Standplatz inklusive zwei Personen. In aller Regel sind Strom, warme Dusche und, falls erlaubt, auch der vierbeinige Begleiter bereits im Preis inbegriffen.

Im ADAC Campingführer finden sich jede Menge Anregungen für kurzweilige Aufenthalte auf attraktiven Campingplätzen. Einige Ziele eignen sich hervorragend für den späten Genuss im Reisejahr. Für Wanderfreunde hier die Tipps und Highlights der Redaktion, vielfach sind vor Ort auch Weinverkostung und andere kulinarische Genüsse geboten:

Mosel/Rheinland-Pfalz

– Alf, Campingplatz Alf: ruhige Lage an der Mosel, Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren im Weinbaugebiet, https://www.pincamp.de/campingplaetze/mosel-campingplatz-alf – Senheim, Camping Holländischer Hof: direkt am Moselufer gelegen, organisierte Wanderungen und Weinproben, ADAC Campcard Pauschale für 18 Euro pro Nacht, https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-hollaendischer-hof – Bernkastel-Wehlen, Camping Schenk: am Rad- und Wanderweg an der Mosel, Weinproben in eigener Weinstube, ADAC Campcard Pauschale für 27 Euro pro Nacht, https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-schenk

Baden-Württemberg

– Oedheim, Camping am Hirschfeldsee: unweit des Neckar am Kocher-Jagst-Radwanderweg, schwefelhaltige Quelle mit mehreren Wassertretbecken und Trimm-Dich-Pfad, https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-am-hirschfeldsee – Münstertal/Schwarzwald, Camping Münstertal: 5-Sterne-ADAC Superplatz mit Praxis für Physiotherapie, Wellnessangeboten, Hallenbad sowie geführten Wanderungen, Radtouren und Nordic Walking, https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-muenstertal – Kadelburg/Schwarzwald, Camping Hochrhein: direkt am Rhein gelegen, Ausgangspunkt für Wanderungen und Radausflüge auch in der angrenzenden Schweiz, https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-hochrhein

Produktangebot

Die ADAC Campingführer 2020 (Nord- und Südeuropa) kosten je 22,80 Euro und sind im Buchhandel, in den ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac.de/shop erhältlich. Mit ADAC Campcard 2020 für zahlreiche Rabatte und günstige Pauschalpreise auf Camping- und Stellplätzen.

Nicht nur im klassischen Nachschlagewerk, sondern auch auf www.pincamp.de können Interessierte in die Campingwelt eintauchen. Das Onlineportal bietet neben jeder Menge Inspiration für Ausflug und Urlaub, zahlreichen Kundenbewertungen und Expertenmeinungen auch die Möglichkeit, direkt online zu buchen.

„How to camp“ ist das Buch für Camping- und Wohnmobil-Einsteiger: Camping-Grundlagen leicht verständlich und lebendig als Starthilfe zum ungebundenen und spontanen Reisen. Erhältlich für 15,99 Euro im Buchhandel, in den ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac.de/shop

Campingfahrzeuge jeder Art und Größe gibt es bei der ADAC Wohnmobil- und Caravanvermietung unter www.adac.de/produkte/fahrzeugvermietung/wohnmobile

Gute Noten nur mit Fahrereinbindung

Euro NCAP entwickelt erstes Bewertungssystem für Autobahnassistenten

München (ots) Euro NCAP liefert Autokäufern eine Vergleichsbasis für die Sicherheit von Fahrzeugen. Dabei wird das Bewertungssystem – auch mit Unterstützung des ADAC – kontinuierlich weiterentwickelt. Die Zuverlässigkeit und Funktionalität von Fahrassistenzsystemen prüft Euro NCAP bereits länger. Neu bewertet werden jetzt zusätzlich kontinuierlich unterstützende Komfortassistenten. Hintergrund ist die hohe Bedeutung, die diese für die Entwicklung des autonomen Fahrens haben.

Mit der neuen vergleichbaren Testmethodik liegt nun erstmals ein objektives Bewertungssystem für sogenannte Autobahnassistenten vor. Diese zeichnen sich durch das Zusammenspiel von Abstandsregeltempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) und Spurhalteassistent (LC – Lane Centering) aus. Sie helfen dem Fahrer mit konstanter Geschwindigkeit zu fahren, einen sicheren Abstand zu halten und in der Fahrspur zu bleiben.

Zehn Fahrzeuge unterschiedlicher Fahrzeugklassen wurden dem neuen Testverfahren bereits unterzogen, bei dem nicht nur Funktionalität und Wirksamkeit der Systeme, sondern auch die Einbindung des Fahrers bewertet werden. Diese ist für die Gewährleistung der Sicherheit entscheidend, denn der Fahrzeugführer muss jederzeit wissen, was sein Fahrzeug tut und aufmerksam bleiben, um kontrollierend eingreifen zu können.

In die Bewertung einbezogen werden auch die Leistungen der Notfallassistenz: Leitet das System verlässlich eine Notbremsung ein, reagiert die Technik auf eine Systemstörung oder wenn der Fahrer ausfällt? Die Gesamtbewertung drückt sich in den Urteilen „sehr gut, gut, befriedigend und ausreichend“ aus.

Mit dem Mercedes Benz GLE, dem 3er BMW und dem Audi Q8 erreichen drei Fahrzeuge der Premiumklasse ein „Sehr gut“. Dabei schneidet der Mercedes Benz am besten ab. Alle drei getesteten Modelle bieten ein hohes Maß an Fahrerunterstützung, binden dennoch den Fahrer ein und überlassen ihm die Kontrolle über die Fahraufgabe. Gut bewertet wird auch die Notfallassistenz.

Die Verkaufsschlager Renault Clio und Peugeot 2008 erreichten nur „ausreichend“. Ihre Assistenzsysteme sind weniger ausgereift und bieten eine eher geringe Unterstützung.

Tesla erhält Bestnoten für die Fahrerunterstützung und die Notfallassistenz. Der Autopilot bindet jedoch den Fahrer nicht ausreichend ein. Deshalb erreicht das Fahrzeug insgesamt nur die Bewertung „befriedigend“ und landet auf Platz sechs.

Ebenfalls mit „befriedigend“ bewertet werden der VW Passat, der Nissan Juke und der Volvo V60. Der Kuga schneidet mit „gut“ ab. Das zeigt, dass ausgewogene, moderne Systeme auch für gängige Mittelklassefahrzeuge verfügbar sind.

Die ausführlichen Testergebnisse finden Sie unter adac.de oder euroncap.com

Mit Augmented Reality: Sporthilfe erweckt Malaika Mihambo und andere Athleten im Magazin go!d zum Leben

Frankfurt am Main (ots) Kooperation mit Start-up getbaff ermöglicht Verknüpfung von analogen und digitalen Inhalten / Cover und vier Artikel im neuen Sporthilfe-Magazin werden als Video erlebbar

Das Cover der aktuellen Ausgabe von go!d – das Magazin der Deutschen Sporthilfe wird durch Augmented Reality zum Leben erwecktQuellenangabe: „obs/Stiftung Deutsche Sporthilfe/Deutsche Sporthilfe/Tim Peukert“

Die Deutsche Sporthilfe geht mit ihrem Magazin go!d neue Wege: Dank der Augmented-Reality-Technik des Start-ups getbaff können Leser erstmals die Protagonisten des Magazins filmisch zum Leben erwecken. Den Auftakt der Kooperation macht auf dem go!d-Cover ein exklusiver Film mit Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo, die der Sporthilfe ein Interview zum Titelthema „Mehr als ein Athlet“ gegeben hat. Mit der getbaff-App gescannt, verwandelt sich das Cover in bewegte Bilder.

Auch vier weitere go!d-Storys – darunter ein Porträt über den als „Hero de Janeiro“ bekannt gewordenen Turner Andreas Toba – lassen sich auf diese Weise scannen und erleben. Hier gibt es einen ersten Eindruck des visualisierten go!d-Covers: https://bit.ly/2HDQaU3

Im Interview mit der Sporthilfe spricht Mihambo über das Engagement von Athleten jenseits des Sportlichen. Die weltbeste Weitspringerin findet es gut, wenn Athleten für menschliches Miteinander einstehen – sieht aber keine Pflicht, sich öffentlich zu nicht-sportlichen Themen zu äußern. Wer dies allerdings tue, müsse sich seiner Vorbildfunktion bewusst sein und verantwortungsvoll mit seiner Rolle in der Gesellschaft umgehen. Hier geht es zum Interview mit Malaika Mihambo: https://bit.ly/3icXrqm

Das Print-Magazin go!d erscheint viermal im Jahr und geht exklusiv an Förderer und Partner der Deutschen Sporthilfe sowie an ehemalige und aktive Athleten, Sportfachverbände und Olympiastützpunkte. Hier geht es zum PDF: https://bit.ly/30vkuab

getbaff ist ein Augmented-Reality-Start-up, das Videos auf analoge Oberflächen, Produkten und Verpackungen bringt. Im August wurde das Düsseldorfer Unternehmen vom Fachtitel Business Insider auf Platz 1 der 100 am schnellsten wachsenden Start-ups in Deutschland geführt. Zu den Kunden von getbaff gehören u.a. Edeka, Procter & Gamble, Tetra Pak oder Vodafone.

Die Deutsche Sporthilfe

Die Deutsche Sporthilfe begleitet seit 1967 deutsche Nachwuchs- und Spitzensportler auf dem Weg in die Weltspitze. Seit ihrem Bestehen hat die Deutsche Sporthilfe bereits mehr als 52.000 Athleten aus über 50 Sportarten mit rund 500 Millionen Euro an Fördermitteln sowie mit zahlreichen Maßnahmen zur persönlichen und schulischen bzw. beruflichen Entwicklung unterstützt. Mit Erfolg: Sporthilfe-geförderte Athletinnen und Athleten gewannen bislang 261 Goldmedaillen bei Olympischen Spielen sowie 345 Mal Gold bei den Paralympics.

Internet: www.sporthilfe.de