Archiv der Kategorie: Technik & Innovation

Phonak sucht die „7 Klangwunder 7 Wonders of Sound“

Fellbach (ots) Der Wettbewerb ist Teil der weltweiten „7 Wonders of Sound“ Kampagne, die seit der Produkteinführung von Phonak Paradise, der neuesten Generation der Hörtechnologie, läuft.

Phonak, ein weltweit führender Anbieter von lebensverändernden Hörlösungen, kündigt heute den Social-Media-Wettbewerb „7 Wonder of Sounds“ an und begibt sich damit vom 23. November – 6. Dezember auf die Suche nach den sieben schönsten, interessantesten und einprägsamsten Klängen Deutschlands.

Phonak sucht die 7 Klangwunder / 7 Wonders of Sound /
Quellenangabe: „obs/Sonova Deutschland GmbH/Phonak“

Die „7 Wonder of Sounds“-Kampagne zielt darauf ab, eine größere Wertschätzung für die wichtige Rolle von Klängen in unserem Leben zu fördern und gleichzeitig das Bewusstsein für die Verbindung von Hören und Wohlbefinden zu stärken.

Für eine Teilnahme müssen die Bewerber ein kurzes Video über Facebook mit dem Hashtag #7WondersOfSoundDE und dem Tagging @Phonak einreichen, das ihren Lieblings-Klang zeigt. Nach Abschluss der Kampagne Anfang Dezember werden sieben Gewinner ausgelobt.

Phonak in Deutschland hat eine Jury aus starken Persönlichkeiten zusammengestellt, um die sieben Gewinner für Deutschland zu definieren. Sie besteht aus Heike Albrecht, Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Gehörlosentennis, Lisa Feierabend, klinische Audiologin, Steffen Kohl, Leitung Marketing Sonova Deutschland GmbH, Simon Ollert, Fußballprofi der besonderen Art, Rolf Schroeder, Musik- und Künstlermanager, Peter Wilhelm, Journalist und Publizist und Bernd Kullmann, Bergsteiger, Outdoor-Legende.

„Wir leben in einer stark visuell geprägten Welt, in der die Bedeutung von Klängen hin und wieder als selbstverständlich erachtet wird,“ sagt Martin Grieder, Group Vice President of Marketing der Sonova.

„Das ist der Grund, weshalb wir stolz darauf sind, mit dieser großartigen Jury einen Wettbewerb ausrichten zu können, der der Schönheit von Klängen die Aufmerksamkeit verleiht, die sie verdienen.“

Der“7 Wonders of Sound / 7 Klangwunder-Wettbewerb baut auf der aktuellen Produkteinführungskampagne von Phonak zur neuen Generation der Hörtechnologie, der Paradise Hörgeräte, auf. Mit Paradise können Nutzer eine unübertroffene Klangqualität genießen. Mittels eines Doppeltipps auf das Ohr verbindet sich das Hörgerät mit bekannten Sprachassistenten wie Siri® und Google Assistant(TM) und der Hörgeräteträger kann telefonieren ohne das Telefon in der Hand halten zu müssen. Die Hörgeräte verfügen zudem über einen integrierten Bewegungssensor, der erkennt, wann sich der Träger bewegt und dabei ein Gespräch führt.

„Wenn es um Hörgeräte geht, dann sind wir der Meinung, dass nichts den „Klang von Paradise“ toppen kann“, fügt Grieder hinzu. „Aber unsere Wettbewerbs-Teilnehmer befragen wir nach deren persönlichem Klangwunder. Das ist die Kernfrage dieser globalen Kampagne und des Wettbewerbs. Wir möchten jeden ermutigen daran teilzunehmen und gemeinsam mit uns die besten „7 Wonders of Sound / Klangwunder“ zu finden.“

Für mehr Informationen über den Wettbewerb zu den „7 Klangwundern“ sowie die Teilnahmebedingungen informieren Sie sich unter www.phonak.de/7Klangwunder

KI hilft, illegale Kulturgüter zu erkennen Projekt KIKu gestartet

Fraunhofer SIT entwickelt App zur Unterstützung von Kultur- und Ermittlungsbehörden

Darmstadt (ots) Eine zentrale Herausforderung bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit gestohlenen Kulturgütern besteht darin, dass illegal gehandelte Objekte nur schwer zu erkennen sind.

Im Projekt KIKu entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT gemeinsam mit der cosee GmbH eine App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert Hinweise geben kann, ob beispielsweise eine antike Vase oder eine Statue aus einer Raubgrabung stammen könnte oder anders illegal erworben wurde. Quellenangabe: „obs/Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT/Fraunhofer SIT“

Das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Projekt KIKu – KI für den Kulturgutschutz – hat zum Ziel, die Arbeit der zuständigen Akteure, insbesondere von Zoll und Polizei, zu erleichtern: Hierzu entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT gemeinsam mit der cosee GmbH eine App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert Hinweise geben kann, ob beispielsweise eine antike Vase oder eine Statue aus einer Raubgrabung stammen könnte oder anders illegal erworben wurde. Das Projekt wurde gestern zahlreichen relevanten Akteuren auf dem Gebiet des Kulturgutschutzes aus Deutschland und der EU vorgestellt, die auf Einladung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum 7. EU CULTNET-Treffen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zusammengekommen sind.

Interpol registrierte für 2018 weltweit mehr als 91.000 gestohlene Kulturgüter und fast 223.000 durch Strafverfolgungsbehörden sichergestellte Objekte, z.B. antike Münzen, Keramiken, historische Waffen oder auch Fossilien. Diese stammten zumeist aus illegalen Raubgrabungen und sollten am Zoll vorbei außer Landes gebracht werden. Um Kulturgüter aus Raubgrabungen oder gestohlene Kulturobjekte ausfindig zu machen, suchen Zollbeamtinnen und -beamte beispielsweise an Flughäfen oder durchforsten Online-Auktionen nach illegal gehandelten Objekten.

Um feststellen zu können, ob ein Kunstgegenstand ausgeführt bzw. gehandelt werden darf oder nicht, kann den Ermittlungsbehörden in Zukunft eine KI-Anwendung helfen: Im Projekt KIKu werden Expertinnen und Experten für IT-Forensik und Mediensicherheit des Fraunhofer SIT gemeinsam mit der auf digitale Produktentwicklung spezialisierten Firma cosee aus Darmstadt eine prototypische App entwickeln, die Kultur- und Ermittlungsbehörden bei der Bewertung von Kulturgütern unterstützen kann.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Wir wollen im Kampf gegen illegalen Handel mit Kulturgütern modernste technische Mittel einsetzen. Innovative Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz helfen den zuständigen Kultur- und Ermittlungsbehörden, in der Praxis schnell und verlässlich zwischen legal und illegal gehandeltem Kulturgut unterscheiden zu können. Mit der Entwicklung der KIKu-App leistet das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie dazu einen innovativen, nachhaltigen und praxisrelevanten Beitrag, den wir gerne aus Mitteln der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung unterstützen.“

Ermittlerinnen und Ermittler können mit ihrem Smartphone das zu prüfende Objekt aus mehreren Perspektiven fotografieren. Die KIKu-App schickt die Bilder an einen Server, auf dem ein sog. Deep-Learning-Netz die erstellten Fotos überprüft. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz wird dabei versucht, Ähnlichkeiten zwischen dem fotografierten Objekt und bereits bekannten Kulturschätzen zu finden. Wenn das Objekt als gestohlen erkannt wird, erhält der Ermittler, die Ermittlerin direkt eine Warnung mit assoziierten Informationen. Über diese Ähnlichkeitserkennung können mittels KI auch noch nicht bekannte, aus Raubgrabungen stammende Kulturgüter beurteilt werden. Wenn die KI ähnliche Objekte findet, wählt sie entsprechenden Datensätze aus und schickt diese an die KIKu-App auf das Smartphone der ermittelnden Person. So erhält diese innerhalb von Sekunden eine erste Einschätzung, aus welcher Region und Epoche das Objekt stammen könnte, und einen ersten Anhaltspunkt, ob die Herkunft des betreffenden Kulturguts weiter überprüft werden muss.

Projekt KIKu

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat für das Projekt eine Förderung von bis zu 500.000 Euro aus Mitteln der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung vorgesehen. KIKu ist ein Nachfolgeprojekt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit II“ 2015 initiierten und geförderten transdisziplinären Forschungsprojekts „ILLICID – Illegaler Handel mit Kulturgut in Deutschland“.

Mehr zu KIKu: https://www.sit.fraunhofer.de/de/kiku/

BAAINBw testet neue Hubschrauberdrohne
„Sea Falcon“ wird in Korvetten 130 der Marine integriert

Koblenz. (ots) Der „Sea Falcon“ ist das erste maritime unbemannte Flugsystem seiner Art und soll künftig den Aufklärungsradius der Korvetten der Deutschen Marine erweitern.

Die Bundeswehr erprobt zurzeit eine Hubschrauberdrohne, die künftig den Aufklärungsradius der deutschen Korvetten 130 erweitern soll. (Foto: Marcel Kröncke/Bundeswehr) Quellenangabe: „obs/Presse- und Informationszentrum AIN/Marcel Kroencke“

Das neue System wurde nun durch die Projektverantwortlichen des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) gemeinsam mit der Marine verschiedenen Tests auf See unterzogen, um die Technik der Hubschrauber-Drohne auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Tests nahe Putlos in der Hohwachter Bucht wurden vom Deck der Kor-vette „Braunschweig“ durchgeführt. (Foto: Marcel Kröncke/Bundeswehr) / Quellenangabe: „obs/Presse- und Informationszentrum AIN/Marcel Kroencke“

Eine der besonderen Herausforderungen ist das Funktionieren der automatischen Start- und Landefähigkeit bei einer Windstärke von 20 Knoten und einem Seegang bis zur Stufe 3. Die Integration einer Hubschrauberdrohne auf den Schiffen ist technisch anspruchsvoll. „Wir schließen damit eine Fähigkeitslücke. Ein neues System einzuführen, ist immer mit besonderen Herausforderungen verbunden“, so der Projektleiter im BAAINBw.

Nach Abschluss der Tests, die bei Putlos in der Hohwachter Bucht stattfanden, steht als nächstes die Einsatzprüfung des Systems durch die Marine an, die Voraussetzung für den folgenden Einsatz der „Sea Falcon“ auf den Korvetten der Marine ist.

Ford räumt ab: Sieben „sport auto Awards“ für die Performance-Modelle der Marke

Köln (ots) Ford Fiesta ST gewinnt mit 25,1 Prozent der Stimmen die Klasse der serienmäßigen Kleinwagen – Ford Focus ST kommt bei den kompakten Serienfahrzeugen bis 35.000 Euro sogar auf ein Leservotum von 43,5 Prozent –

Ford gehört zu den großen Gewinnern der diesjährigen „sport auto Awards“: Gleich in sieben Kategorien konnten die Performance-Modelle des Automobilherstellers die Leserwahl des in Stuttgart ansässigen Fachmagazins für sich entscheiden. Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

Leser des Fachmagazins „sport auto“ zeichnen die Ford Mustang-Familie mit gleich vier Awards aus – neue Modellversion Mustang Mach 1 steht in den Startlöchern – Exklusives Hochleistungs-Fahrzeug Ford GT erhält erneut den „sport auto Award“ in der besonders hart umkämpften Kategorie der Supersportler

Strahlender Sieger: Hans Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH, mit den sieben „sport auto Awards“. Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

Ford gehört zu den großen Gewinnern der diesjährigen „sport auto Awards“: Gleich in sieben Kategorien konnten die Performance-Modelle des Automobilherstellers die Leserwahl des in Stuttgart ansässigen Fachmagazins für sich entscheiden. Vier Mal haben die knapp 13.000 notariell bestätigten Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Ford in seiner jeweiligen Klasse sogar zum Gesamtsieger gekürt: den Fiesta ST bei den Kleinwagen, den Ford Focus ST bei den kompakten Fahrzeugen bis 35.000 Euro, den kraftstrotzenden Ford GT unter den Supersportlern und den Mustang GT Fastback bei den Coupés bis 50.000 Euro. Das legendäre „Pony Car“ belegt hierdurch auch unter den Importfahrzeugen den ersten Rang, so wie der Mustang Convertible im Kreis der Cabrios/Roadster bis 50.000 Euro und der Mustang GT Convertible bei den Cabrios/Roadster bis 100.000 Euro.

„Sieben Klassensiege bei den ,sport auto Awards‘: Das ist eine eindrucksvolle Bestätigung unserer Arbeit. Darauf sind wir sehr stolz, da wir wissen, dass es sich bei den Leserinnen und Lesern der ,sport auto‘ durchgehend um Enthusiasten mit hoher Sachkenntnis handelt“, freut sich Stefan Münzinger, Leiter Ford Performance, Ford Europa. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass jedes unserer sportlichen Modelle in seinem Umfeld den Maßstab für maximalen Fahrspaß definieren soll – das gilt für die ST-Familie inklusive des neuen Puma ST* ebenso wie für die Mustang-Baureihe. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist die Lenkung: Sie steht bei jedem ST im Mittelpunkt, denn sie bildet die entscheidende Schnittstelle zwischen Fahrer und Straße. Die direkte und präzise Reaktion des Fahrzeuges auf Lenkbefehle vermittelt Vertrauen – eine wichtige Voraussetzung für hohen Fahrspaß. Die Teilnehmer der ,sport auto Awards‘ honorierten dies“, so Münzinger weiter.

Die Leser und Online-User von „sport auto“ haben in diesem Jahr bereits zum 28. Mal über die sportlichsten Autos entschieden. Dabei konnten sie jetzt aus 230 Modellen in 28 Kategorien auswählen, aufgeteilt in zehn Tuning- und 18 Serienklassen – letztere werden noch einmal in Gesamt- und Importsieger aufgesplittet. Ford steht in der Gunst der Leserinnen und Leser des Stuttgarter Fachmagazins traditionell hoch im Kurs und zählt regelmäßig zu den Preisträgern: Allein der Mustang GT Fastback erntete seit 2015 sechs erste Plätze und einen zweiten Rang.

Web: ford.com

PERI druckt erstes Mehrfamilienhaus Deutschlands

Weißenhorn/Wallenhausen (ots) 5-Familienhaus mit 3 Stockwerken und ca. 380 qm Wohnfläche entsteht mit einem 3D-Betondrucker – Größtes gedrucktes Mehrfamilienhaus Europas zeigt: 3D-Betondruck auch für den Bau großer Wohneinheiten geeignet

PERI 3D-Betondruck: Für 1m² doppelschalige Wand benötigt der 3D-Betondrucker rund 5 Minuten. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/148449 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/PERI GmbH“

Die PERI GmbH druckt im bayerischen Wallenhausen erneut ein Wohnhaus mit einem 3D-Betondrucker. Nachdem das Familienunternehmen Ende September 2020 den Druck des ersten Wohnhauses in Deutschland im westfälischen Beckum bekannt gab, entsteht nun bereits das nächste Haus mit Hilfe eines 3D-Betondruckers.

PERI 3D-Betondruck: Der Druckkopf bewegt sich über drei Achsen und kann sich in seinem Rahmen an jede Position innerhalb der Konstruktion bewegenQuellenangabe: „obs/PERI GmbH“

Das 5-Familienhaus mit rund 380 qm Wohnfläche wird nach Fertigstellung das größte gedruckte Wohnhaus Europas sein. Insgesamt sind für das Projekt sechs Wochen Druckzeit veranschlagt.

„Mit dem Projekt in Wallenhausen macht das PERI 3D-Betondruck Team den nächsten wichtigen Schritt und PERI festigt seine Position als führendes Unternehmen im Bereich 3D-Betondruck“, so Thomas Imbacher, Geschäftsführer Marketing & Innovation der PERI Gruppe. „Mit dem Druck des ersten Mehrfamilienhauses in Deutschland treten wir den Beweis an, dass diese neue Bautechnologie auch für den Druck größerer Wohneinheiten geeignet ist. Damit eröffnen wir dem 3D-Betondruck weitere Anwendungsbereiche in neuen Größenordnungen.“

Bauherr für das Mehrfamilienhaus ist die Michael Rupp Bauunternehmung GmbH, die sich mit der neu gegründeten Tochter Rupp Gebäudedruck ab 2021 auf den 3D-Sektor spezialisieren wird. „Unser Familienunternehmen ist seit 25 Jahren erfolgreich in der Branche und hat viele zufriedene Kunden in der Region. Für den 3D-Betondruck bringen wir also einen großen Wissensvorsprung und jede Menge Erfahrung mit“, sagt Fabian Rupp, künftiger Geschäftsführer von Rupp Gebäudedruck. Sein Bruder Sebastian, ebenfalls künftiger Geschäftsführer im Familienbetrieb, ergänzt: „Gleichzeitig rechnen wir dieser neuen Technologie große Zukunftschancen aus, und wir wollen diese Zukunft mitgestalten. Bei aller Tradition unseres Handwerks sind wir eben auch innovativ und scheuen keine neuen Herausforderungen – im Gegenteil.“

Der planende Architekt ist das Architekturbüro Mühlich, Fink & Partner BDA aus Ulm. Das Material für die Herstellung des Druckbetons stammt von HeidelbergCement, die eingesetzte Mischtechnologie kommt von m-tec mathis technik gmbh. Bei der Erarbeitung der Genehmigung unterstützte das Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat. Die Planung und Durchführung der entsprechenden Zulassungsprüfungen erfolgten durch das Centrum Baustoffe München der Technischen Universität München.

Das Wohnhaus in Wallenhausen ist voll unterkellert und wird nach Fertigstellung auf drei Stockwerken fünf Wohnungen mit rund 380 qm Wohnfläche bieten. Es handelt sich nicht um ein Forschungs- oder Demonstrationsprojekt, sondern die Wohnungen werden nach Fertigstellung regulär vermietet werden. Lediglich eine Wohnung wird weiterhin als Musterwohnung genutzt.

Beim Druck in Wallenhausen setzt PERI den Portaldrucker BOD2 ein. Bei dieser Technik bewegt sich der Druckkopf über 3 Achsen auf einem fest installierten Metallrahmen. Der Vorteil: Der Drucker kann sich in seinem Rahmen an jede Position innerhalb der Konstruktion bewegen und muss nur einmal kalibriert werden. Diese spart Zeit und Kosten.

Während des Druckvorganges berücksichtigt der Drucker bereits die später zu verlegenden Leitungen und Anschlüsse für Wasser, Strom etc. Der BOD2 ist so zertifiziert, dass auch während des Druckvorgangs im Druckraum gearbeitet werden kann. Manuelle Arbeiten, wie z.B. das Verlegen von Leerrohren und Anschlüssen, können auf diese Weise einfach in den Druckprozess integriert werden.

Das für den Druck des Hauses in Wallenhausen eingesetzte Material „i.tech 3D“ wurde von HeidelbergCement speziell für den 3D-Druck entwickelt. „Die Eigenschaften von i.tech 3D sind angepasst auf die besonderen Anforderungen des 3D-Drucks mit Beton“, so Dr. Jennifer Scheydt, Leiterin Engineering & Innovation bei HeidelbergCement. „Unser Material ist gut pumpbar und gut extrudierbar und harmoniert sehr gut mit dem BOD2.“

Bedient wird der Drucker von zwei Personen. Der Druckkopf und die Druckergebnisse werden per Kamera überwacht. Mit einer Geschwindigkeit von 1 m/s ist der BOD2 aktuell der schnellste 3D-Betondrucker auf dem Markt. Für 1 m² doppelschalige Wand benötigt der BOD2 rund 5 Minuten.

Über PERI:

Mit einem Umsatz von EUR 1.685 Mio. im Jahr 2019 ist PERI international einer der größten Hersteller und Anbieter von Schalungs- und Gerüstsystemen. Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Weißenhorn (Deutschland) bedient mit mehr als 9.500 Mitarbeitern, über 60 Tochtergesellschaften und deutlich mehr als 160 Lagerstandorten seine Kunden mit innovativen Systemgeräten und umfangreichen Serviceleistungen rund um die Schalungs- und Gerüsttechnik.

Web: peri.de

Frischzellenkur für den Schützenpanzer Marder

Koblenz (ots) Mit umfassenden Modernisierungen wird der bewährte Schützenpanzer Marder für die nächsten Jahre fit gemacht. Um die Fahrzeuge weiterhin auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten, wurden einige neue Ausrüstungsgegenstände beschafft.

Der Schützenpanzer Marder ist unter anderem bei der NATO-Mission Enhanced Forward Presence in Litauen im Einsatz. Quellenangabe: „obs/Presse- und Informationszentrum AIN/© 2019 Bundeswehr/PAO EF“

Als letzten Meilenstein eines groß angelegten Maßnahmenpaketes zur Nutzungsdauerverlängerung ist der Vertrag zur Beschaffung von 260 neuen, hochmodernen Wärmebildzielgeräten unter Dach und Fach. Bereits beschafft sind leistungsfähigere Antriebsstränge, Panzerabwehrwaffenanlagen, Fahrernachtsichtsysteme sowie Feuerwarn- und -löschanlagen.

Um die Ausfallzeiten der Fahrzeuge für die Truppe möglichst gering zu halten, werden die bestellten Geräte und Systeme in der Regel bei planmäßigen Instandsetzungsmaßnahmen ab Juni 2021 eingerüstet. Bei besonders wichtigen Aufträgen und Einsätzen, etwa im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung, finden gezielte und vorgezogene Umrüstungen statt.

Web: www.bundeswehr.de

virtual.MEDICA + virtual.COMPAMED bieten viele Highlights und Neuheiten

1.500 Aussteller aus 63 Nationen sind mit dabei

Düsseldorf (ots) Heute am Montag starten pandemiebedingt zum ersten Mal in ihrer Veranstaltungsgeschichte die weltführende Medizinmesse MEDICA und die internationale Nr.1-Veranstaltung für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung, die COMPAMED, komplett im virtuellen Format als virtual.MEDICA und virtual.COMPAMED.

Startseite der virtual.MEDICA (https://virtual.medica.de). / virtual.MEDICA + virtual.COMPAMED bieten viele Highlights und Neuheiten / Foto: Messe Düsseldorf GmbHQuellenangabe: „obs/MEDICA/Messe Düsseldorf“

Im Schlussspurt bis zum Veranstaltungsstart haben auch in den letzten Tagen noch viele Unternehmen ihre Beteiligung angemeldet. Insgesamt sind 1.500 Aussteller aus 63 Nationen mit dabei und präsentieren ihre Neuheiten in Online-Showrooms.

Bis einschließlich Donnerstag (16. – 19. November 2020) wird den internationalen Online-Besuchern aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft unter https://virtual.MEDICA.de und https://virtual.COMPAMED.de ein vielfältiges Programm geboten bestehend aus drei zentralen Bereichen: Conference Area (Konferenz- und Forenprogramm), Exhibition Space (Ausstellungsbereich) sowie Networking Plaza (Netzwerken/ Matchmaking).

In der Conference Area läuft an allen Veranstaltungstagen ab 10 Uhr ein vierstündiger deutschsprachiger und sechsstündiger englischsprachiger Stream mit Beteiligung von fast 430 Speakern in 360 einzelnen Programmpunkten. Besondere Schwerpunkte liegen dabei u. a. auf aktuellen Neuheiten im Bereich der Labormedizin und Digital-Health-Trends.

Alle Informationen zur virtual.MEDICA und virtual.COMPAMED und zur kostenfreien Registrierung für Online-Besucher sind abrufbar unter: https://virtual.MEDICA.de und https://virtual.COMPAMED.de.

Grünes Licht vom Parlament: Luftwaffe ersetzt veraltete Eurofighter durch eine moderne Version

Berlin (ots) Mit der heutigen parlamentarischen Entscheidung zur Ersatzbeschaffung beim Waffensystem Eurofighter mit der sogenannten Tranche 4 kann die Luftwaffe dieses Kampfflugzeug bis weit in die Mitte des Jahrhunderts in vollem Umfang einsetzen. Sie ist ein entscheidender Schritt, um die Verpflichtungen Deutschlands gegenüber der NATO einzuhalten.

Kampfflugzeug Eurofighter 31+49 startet mit neuer Sonderfolierung zum Erstflug vom Fliegerhorst Nörvenich, am 06.05.2020.

Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, begrüßt den Beschluss des Bundestages: „Diese wichtige Entscheidung stärkt unsere Fähigkeiten in der Luftwaffe. Mit dem Ersatz der veralteten und reparaturanfälligen Tranche 1 erhöhen wir die Einsatzbereitschaft der Eurofighter-Flotte und damit unsere Verlässlichkeit im Bündnis.“

Die Eurofighter der ersten Generation sind seit 2004 im Betrieb. Sie stellen die Luftwaffe über die Jahre vor immer größere Herausforderungen. Die Technik kann nur mit hohem Aufwand einsatzbereit gehalten werden, teilweise gibt es Engpässe bei der Beschaffung von Ersatzteilen.

Mit dem heute entschiedenen Zulauf von insgesamt 38 Eurofightern der Tranche 4 erhält die Luftwaffe ein mehrrollenfähiges Luftfahrzeug, das – anders als die Tranche 1 – nicht nur gegen gegnerische Flugzeuge, sondern auch gegen Ziele am Boden eingesetzt werden kann. Zu beidem hat sich Deutschland gegenüber der NATO verpflichtet. Die neuen Kampfflugzeuge werden mit modernsten „Active Electronically Scanned Array“ (AESA) Radargeräten ausgerüstet sein. Damit macht die Luftwaffe auch bei der Digitalisierung einen gewaltigen technologischen Schritt.

Neben 34 Flugzeugen für den operationellen Flugbetrieb umfasst die Entscheidung auch vier sogenannte „instrumentierte“ Eurofighter. Mit diesen zu Testzwecken speziell ausgerüsteten Flugzeugen soll das Waffensystem in Kooperation mit der Rüstungsindustrie kontinuierlich weiterentwickelt werden. Zeitgleich zum Zulauf der Tranche 4 wird ein „Nationales Test- & Evaluierungszentrum Eurofighter“ geschaffen, in dem Luftwaffe, Beschaffungs- und Zulassungsorganisation der Bundeswehr sowie Industrie direkt zusammenarbeiten werden. In diesem Zentrum wird die Luftwaffe auch erstmals unmittelbaren Zugriff auf die instrumentierten Eurofighter haben – ein Quantensprung insbesondere für die Weiterentwicklung taktischer Verfahren.

Insgesamt folgt die nun beschlossene Beschaffung der Tranche 4 somit nicht nur betrieblichen Notwendigkeiten, sondern stellt einen Meilenstein für die Fähigkeiten und die Weiterentwicklung von Technik, Technologie und Verfahren in der Luftwaffe dar.

Website www.luftwaffe.de

Elektrisierender Sieger: Neuer Opel Corsa-e gewinnt das „Goldene Lenkrad 2020“

Rüsselsheim (ots) Bester Kleinwagen: Batterie-elektrischer Corsa-e überzeugt gegen starke Konkurrenz – Seriensieger: Corsa bereits „Best Buy Car of Europe“ und „Firmenauto des Jahres“ – „Auto-Oscar“-Tradition: Bereits das 18. „Goldene Lenkrad“ für Opel

Opel CEO Michael Lohscheller mit Goldenem Lenkrad vor dem erfolgreichen Corsa-e. / Elektrisierender Sieger: Neuer Opel Corsa-e gewinnt das „Goldene Lenkrad 2020″Quellenangabe: „obs/Opel Automobile GmbH“

Der neue Opel Corsa überzeugt auf ganzer Linie und gewinnt einen der renommiertesten Preise in der gesamten Automobilindustrie: Heute wurde der batterie-elektrische Corsa-e mit dem „Goldenen Lenkrad 2020“ ausgezeichnet. Der Corsa-e holt sich den ersten Platz in der Kategorie „Kleinwagen“ und setzt sich deutlich gegen den starken Wettbewerb durch. Deutschlands meistverkaufter Kleinwagen elektrisiert damit die Experten und Leser von AUTO BILD und Bild am Sonntag genauso wie die Kunden.

„Opel ist elektrisch. Unser neuer Opel Corsa-e ist dafür der beste Beweis. Er zeigt, wie alltagstauglich und dynamisch zugleich ein Elektroauto heute sein kann, das sich alle leisten können. Wir sind stolz darauf, dass der Corsa-e alle überzeugt: unsere Kunden, die Leser von AUTO BILD und Bild am Sonntag sowie die Fachjury und Prominenz gleichermaßen“, freut sich Opel CEO Michael Lohscheller über den bereits 18. „goldenen Auto-Oscar“ für Opel.

Der Weg zum Sieg führte wie immer über zwei Instanzen: Zunächst waren die Leser von AUTO BILD und Bild am Sonntag gefragt. Sie stimmten über die Autoneuheiten ab und wählten so jeweils ihre drei Favoriten in jeder Kategorie ins Finale. Auf dem DEKRA-Lausitzring prüfte dann eine prominent besetzte Expertenjury aus Journalisten, Rennfahrern und Auto-Fachleuten die einzelnen Finalisten nach Kriterien, die sich am bekannten AUTO BILD-Testschema orientieren. Bei den „Kleinwagen“ hatte letztlich der neue Opel Corsa-e mit 3.218 Gesamtpunkten die Nase deutlich vorn und siegte mit 141 respektive 431 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Hyundai i20 und den VW e-Up auf Rang drei.

Opel Corsa-e: Elektromobilität vom Feinsten

Der Antrieb im neuen Corsa-e verbindet emissionsfreies Fahren mit jeder Menge Fahrspaß. Dafür sorgen 100 kW/136 PS Leistung und 260 Newtonmeter maximales Drehmoment aus dem Stand. Mit bis zu 337 Kilometern Reichweite gemäß WLTP-Zyklus[1] ist der kleine Stromer rundum alltagstauglich. In 30 Minuten kann die 50 kWh-Batterie per Schnellladung an einer 100 kW-Gleichstrom-Säule bis zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden. Egal ob Wall Box, High-Speed-Charging oder Kabellösung für die Haushaltssteckdose – der batterie-elektrische Fünfsitzer ist auf alle Ladeoptionen vorbereitet und in jeder Version bestens ausgestattet.

Zum umfangreichen Serienrepertoire zählen schon im Einstiegsmodell Klimatisierungsautomatik mit Fernsteuerung, elektrische Parkbremse, das schlüssellose Startsystem „Keyless Start“, das Apple CarPlay und Android Auto kompatible Multimedia Radio mit 7-Zoll-Farb-Touchscreen sowie OpelConnect Services und ein volldigitales Cockpit. Außerdem gibt es Systeme wie den Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung, den Spurhalte-Assistenten, Verkehrsschilderkennung sowie den intelligenten Geschwindigkeitsregler und -begrenzer ohne Aufpreis. Dank der bis zum 31. Dezember 2021 gültigen Innovationsprämie können Kunden so schon für rund 20.000 Euro Corsa-e fahren.

Web: opel.com

Lebensrettende Störung Neue Breitband-Antennen zum Schutz von Soldaten

Koblenz (ots) Beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) wurde ein Rahmenvertrag zur Lieferung von Breitband-Antennen mit Geltungsdauer für die nächsten vier Jahre geschlossen. Die Beschaffung dieser Spezialantennen wird dadurch erheblich vereinfacht und gewährleistet eine Bereitstellung von Ersatzmaterial innerhalb weniger Tage.

Lebensrettende Störung / Neue Breitband-Antennen zum Schutz von Soldaten / Der Störtrupp fährt im Transportpanzer Fuchs während einer Patrouille im Rahmen der Mission MINUSMA in Gao/Mali. Quellenangabe: „obs/Presse- und Informationszentrum AIN/Weckbach/Bundeswehr“

Als lebensrettenden Bestandteil der militärischen Ausstattung hat das BAAINBw in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl an Stör- und Schutzausstattungen, sogenannte Störsender, beschafft. Diese Störsender blockieren die Auslösebefehle für ferngesteuerte Sprengfallenzünder und verhindern so eine Explosion.

Improvisierte Sprengfallen, sogenannte Improvised Explosive Devices (IED), sind eine allgegenwärtige Bedrohung für Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Insbesondere Radio Controlled IEDs, die durch verschiedenste Auslösemechanismen drahtlos im elektromagnetischem Spektrum zur Detonation gebracht werden können, stellen eine Gefahr für Leib und Leben unserer Soldaten dar.

Web: bundeswehr.org

Hilfe bei schweren Unterzuckerungen für Menschen mit Diabetes

„HypoBuddy“-App als persönlicher Begleiter und Unterstützer

Bad Homburg (ots) „HypoBuddy“ ist eine neue App, die Menschen mit Diabetes und deren Angehörige bei der Bewältigung von schweren Unterzuckerungen (Hypoglykämien) unterstützen kann.

Hilfe bei schweren Unterzuckerungen für Menschen mit Diabetes / „HypoBuddy“-App als persönlicher Begleiter und Unterstützer Quellenangabe: „obs/Lilly Deutschland GmbH“

Dazu bietet sie eine SOS-Funktion, mit der Menschen, die sich gerade in der Umgebung des Betroffenen aufhalten, akustisch auf den akuten Notfall einer schweren Unterzuckerung aufmerksam gemacht werden können. Gleichzeitig kann eine personalisierte Notfallkarte aufgerufen werden, die Helfern relevante Informationen anzeigt. Dank der „Standort-teilen“-Funktion kann der aktuelle Standort mit einem Notfallnetzwerk geteilt werden, so dass diese Menschen bei einer (drohenden) Hypoglykämie schneller zu Hilfe kommen können.[1]

Bei Menschen mit Diabetes, die mit Insulin, Sulfonylharnstoffen oder Gliniden behandelt werden, kann es zu einem starken Absinken der Blutzuckerwerte kommen – man spricht auch von einer Unterzuckerung oder Hypoglykämie.[2] Man kann generell zwischen zwei Schweregraden unterscheiden: Eine leichte Hypoglykämie kann der Betroffene selbst behandeln, indem er etwas Zuckerhaltiges isst oder trinkt. Bei einer schweren Unterzuckerung ist er auf Fremdhilfe angewiesen.[2] Um Menschen mit Diabetes und Angehörige in dieser Situation zu unterstützen, haben das Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und Lilly Diabetes die neue App „HypoBuddy“ entwickelt.[1]

Aufmerksamkeit schaffende SOS-Funktion

Das Besondere des „HypoBuddy“ ist, dass im Falle einer schweren Hypoglykämie der Mensch mit Diabetes über die SOS-Funktion in der App einen akustischen Alarm auslösen kann, welcher Personen um den Betroffenen herum auf die Notfallsituation aufmerksam machen soll. Dieser SOS-Alarm ist in diesem Fall auch auf dem Sperrbildschirm des Smartphones zu sehen. Zusätzlich kann über die App die personalisierte Notfallkarte des Menschen mit Diabetes aufgerufen werden, in der wichtige Informationen zur Therapie und Behandlung von Hypoglykämien zu finden sind. Die Warnmeldung erscheint auf Deutsch und Englisch. Zudem haben User die Möglichkeit, ihren Standort mit ihrem primären Notfallkontakt zu teilen. Dies ist besonders nützlich in Situationen mit erhöhtem Risiko für Unterzuckerungen oder wenn Menschen mit Diabetes allein unterwegs sind und keine schnellwirksamen Kohlenhydrate (z.B. Traubenzucker) zur Hand haben. Dieser primäre Notfallkontakt kann zusammen mit einem Notfallnetzwerk in der App angelegt werden.[1]

Informationsservice und Vorbereitung für den Fall einer schweren Unterzuckerung

Neben der Notfallfunktion bietet der „HypoBuddy“ auch Informationen, die erklären, was eine schwere Unterzuckerung ist, woran man diese erkennen kann und wie man im Notfall Hilfe leisten kann. Das Augenmerk liegt dabei vor allem auf der Fremdhilfe durch das persönliche Umfeld sowie auf dem richtigen Umgang mit Glukagon-Notfallpräparaten.[1]

Nutzer der App werden ebenfalls im Ausland unterstützt. Der „HypoBuddy“ bietet eine Auswahl an übersetzten Sätzen, die in Situationen wie beispielsweise dem Besuch einer Apotheke, dem Arzt oder im Restaurant hilfreich sein können. Diese Funktion ist derzeit in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Arabisch und Türkisch nutzbar.[1]

Die App „HypoBuddy“ kann ab sofort für Apple- oder Android-Geräte im jeweiligen Appstore kostenlos heruntergeladen werden.

Für mehr Informationen besuchen Sie www.lilly-diabetes.de.

Neuer Fortschrittsbericht zu Operation Clean Sweep von PlasticsEurope erschienen

Frankfurt am Main (ots) Um Umweltschäden durch Kunststoffe zu vermeiden, braucht es verschiedene Hebel. Dazu zählt auch, das Aufkommen von in der Kunststoffproduktion eingesetzten Granulaten bzw. Pellets an Straßen, Fluss- und Küstenabschnitten zu reduzieren. Das Programm Operation Clean Sweep® (OCS) der Kunststofferzeuger in Europa hat seit einigen Jahren genau das zum Ziel.

Fast 700 Unternehmen quer durch die Kunststoff-Wertschöpfungskette sind europaweit bereits Teil von Operation Clean Sweep (OCS) und tragen so dazu bei, das Aufkommen von Kunststoffgranulaten in der Umwelt zu verringern. Quellenangabe: „obs/PlasticsEurope Deutschland e.V.“

Der jetzt erschienene Fortschrittsbericht informiert über das bisher Erreichte beim Engagement gegen Granulatverluste: So traten inzwischen fast 700 Unternehmen dem OCS-Programm bei, darunter jüngst drei große europäische Häfen, die Kunststoffgranulat umschlagen – Cartagena und Tarragona in Spanien sowie Felixstow in Großbritannien. Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist zudem das Bekenntnis aller Mitgliedsunternehmen bei PlasticsEurope, die Ziele des OCS-Programms europaweit umzusetzen.

Aktionsplan für ein Zertifizierungssystem

Im Zuge der Veröffentlichung des OCS-Reports wurde auch der Aktionsplan zur Entwicklung eines europäischen Zertifizierungssystems Null-Pelletverlust 2022 vorgestellt. Bei der Umsetzung arbeitet PlasticsEurope eng mit der Kunststoff-Wertschöpfungskette zusammen. Es gilt, wirkungsvolle und verpflichtende Anforderungen auf Basis der sechs Säulen der OCS-Verpflichtung festzulegen und diese regelmäßig von akkreditierten Fachleuten überprüfen zu lassen.

Ziel ist es, bis 2025 alle Mitgliedsunternehmen von PlasticsEurope extern prüfen zu lassen. „Dieser Ansatz ermöglicht es der Kunststoffindustrie, ihre Aktivitäten in Richtung einer Vermeidung von Pelletverlusten in die Umwelt deutlich zu machen und offen zu legen“, erklärte Dr. Markus Steilemann, CEO von Covestro und Präsident von PlasticsEurope. „Wir verbinden unser Engagement mit einer Einladung an die Kunststoff-Wertschöpfungskette, sich uns hierbei anzuschließen.“

Null-Pelletverlust sicherstellen

Pellets und auch Pulver und Flocken sind verschiedene Arten von Rohstoffen, die zu Kunststoffprodukten verarbeitet werden. Während in der gesamten Kunststoffindustrie hohe Umwelt-, Sicherheits- und Qualitätsmanagementkontrollen gelten, kann es auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette zu unbeabsichtigten Verlusten von Pellets und ähnlichen Stoffen kommen. Das OCS-Programm gibt Unternehmen Handreichungen, wie sich Granulatverluste vermeiden lassen. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der freiwilligen Selbstverpflichtung 2030 von PlasticsEurope.

„Ich bin stolz darauf, dass PlasticsEurope der erste Wirtschaftsverband weltweit ist, der OCS für seine Mitglieder verbindlich gemacht hat“, sagte Virginia Janssens, Managing Director von PlasticsEurope. „Das globale Problem des Pelletverlustes kann nur durch gemeinsames Handeln und zusammen mit der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette gelöst werden“, so Janssens.

Über Operation Clean Sweep

PlasticsEurope ist der europäische Koordinator der globalen Initiative Operation Clean Sweep (OCS), dem Programm hinter dem Ziel von Null-Pelletverlusten in der Umwelt. OCS richtet sich an alle Akteure in der Kunststoff-Wertschöpfungskette, von der Produktion über die Lagerung und den Transport bis zur Compoundierung und Weiterverarbeitung sowie dem Recycling. Das OCS-Programm basiert auf sechs Pfeilern: Verbesserung der Baustelleninfrastruktur, um Verschüttungen zu verhindern, Schaffung interner Verfahren, um den Verlust von Kunststoffmaterial zu stoppen, Mitarbeiterschulung und Rechenschaftspflicht, Auditierung, Einhaltung von Rechtsvorschriften sowie Sensibilisierung der Partner in der Lieferkette.

Web: www.plasticseurope.de

Elektrifizierungs-Offensive: Ford bietet die Mondeo-Baureihe ab sofort nur noch mit Vollhybrid- und Dieselantrieb an

Köln (ots) Käufer eines Ford Mondeo haben die Auswahl zwischen einem 2,0-Liter Vollhybrid-Antrieb und einem 2,0-Liter-EcoBlue-Dieselmotor – die konventionellen Benziner entfallen – Bis Ende 2022 sollen mehr als die Hälfte der europaweit verkauften Ford-Fahrzeuge elektrifiziert sein

Ford bietet für die Mondeo-Baureihe keine konventionellen Benzin-Motoren mehr an. Stattdessen wurde das Motorenangebot, den Kundenwünschen entsprechend, komplett auf Vollhybrid- und Dieselantriebe umgestellt. Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

Ford bietet für die Mondeo-Baureihe keine konventionellen Benzin-Motoren mehr an. Stattdessen wurde das Motorenangebot, den Kundenwünschen entsprechend, komplett auf Vollhybrid- und Dieselantriebe umgestellt. Der Vollhybrid-Antrieb ist insbesondere für solche Kunden attraktiv, die mittels Elektrifizierung ihres Fahrzeugs eine besonders gute Kraftstoffeffizienz anstreben, aber zu Hause oder am Arbeitsplatz keinen Zugang zu einer externen Ladestation haben. Für die im CD-Segment angesiedelte Mondeo-Baureihe stehen nun folgende Motorisierungen zur Wahl:

– Für die Limousine (4-türig) und für den Turnier..

ein 2,0-Liter Ti-VCT Vollhybrid. Die Systemleistung (Elektromotor: 38 kW plus Benzinmotor: 103 kW) beträgt 138 kW (187 PS)*

– Für die Limousine (5-türig) und für den Turnier…

ein 2,0-Liter EcoBlue-Diesel in den Leistungsstufen 88 kW (120 PS)*, 110 kW (150 PS)* und 140 kW (190 PS)*.

Der Mondeo (Limousine, 5-türig und Turnier) steht in den Ausstattungsversionen Trend, Titanium, Vignale und ST-Line zur Wahl, die 4-türige Limousine in den Ausstattungsvarianten Titanium und Vignale.

„Die komplette Umstellung von konventionellen Benzinmotoren auf Vollhybrid-Antrieb für die Mondeo-Baureihe ist für uns ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zur Elektrifizierung der Fahrzeugflotte“, sagt Roelant de Waard, Vice President, Marketing, Sales & Service, Ford of Europe. „Für Kunden, die weniger als 20.000 Kilometer pro Jahr fahren, ist der Mondeo-Vollhybrid eine attraktive Option. Dieser Antrieb bietet die Möglichkeit für rein batterie-elektrisches Fahren, ohne dabei Reichweitenangst haben zu müssen“.

Der Vollhybrid-Motor des Ford Mondeo

Ford hatte Anfang 2019 zusätzlich zur bereits 2014 in Europa eingeführten 4-türigen Mondeo Vollhybrid-Limousine auch die Turnier-Version mit Vollhybrid-Antrieb vorgestellt.

Der Mondeo Vollhybrid kombiniert einen 2,0-Liter-Benzinmotor (Atkinson-Zyklus), einen Elektromotor, einen Generator und eine 1,4-kWh-Lithium-Ionen-Batterie – und kombiniert damit die Reichweite eines konventionellen Verbrennungsmotors mit der Effizienz eines elektrischen Antriebsstrangs. Sein regeneratives Bremssystem gewinnt kinetische Energie zurück, die beim Bremsen normalerweise als Wärme ungenutzt verloren ginge, und speichert sie in einem Lithium-Ionen-Akku (1,4 kWh/5 Ah).

Der Ford Mondeo Vollhybrid kann bei niedriger Geschwindigkeit sowie auf kurzen Strecken rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei gefahren werden. Bei höherem Tempo und größerem Leistungsbedarf kommt der Benziner (Atkinson-Zyklus) hinzu. Das Umschalten zwischen Elektro- und Benzinmotor geschieht automatisch. Der Ford Mondeo Hybrid ermöglicht also lokal rein elektrisches Fahren, ohne dass eine externe Stromquelle zum Laden des Akkus erforderlich ist. Das stufenlose CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission) überträgt die Leistung auf die Vorderräder. Über Ladezustand und Betriebszustände des Vollhybrid-Antriebs informiert eine spezielle Anzeige mit zwei jeweils 10,7 Zentimeter großen Farbdisplays in der Instrumententafel.

Bei einer Systemleistung von 138 kW (187 PS)* begnügt sich der Mondeo Vollhybrid mit einem kombinierten Verbrauch von 4,5 bis 4,1 Liter/100 km*, was CO2-Emissionen zwischen 103 und 94 g/km* entspricht (Limousine 4-türig).

Mehr als ein Drittel aller verkauften Mondeo-Modelle sind Vollhybride

Ford hat den Hybrid-Anteil am gesamten Mondeo-Absatz in Europa in den ersten sieben Monaten dieses Jahres gegenüber dem Gesamtjahr 2019 um 25 Prozent gesteigert – damit hatten mehr als ein Drittel aller verkauften Ford Mondeo-Modelle einen Vollhybrid-Antrieb an Bord. Alleine in Großbritannien wuchs der Vollhybrid-Anteil aller verkauften Mondeo um mehr als 50 Prozent – und in Italien um mehr als 40 Prozent. Dort entschieden sich in den ersten sieben Monaten des Jahres rund 75 Prozent aller Käufer eines Ford Mondeo für den Vollhybrid-Antrieb.

Bereits bis Ende 2022 soll mehr als die Hälfte der Ford Pkw-Verkäufe in Europa auf elektrifizierte Fahrzeuge entfallen und damit den Absatz von Pkw mit konventionellen Benzin- oder Dieselmotoren übertreffen.

Web: Ford.de

Neues Zuhause für Nürnbergs digitale Startup-Szene

Nürnberg (ots) Beratung, Coaching, Kontaktanbahnung und ein starkes Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft: Mit diesen Zutaten, kombiniert mit der Bereitstellung erschwinglicher Büroflächen, will der Zollhof-Tech Incubator in Nürnberg und Umland insbesondere Tech-Startups zum Erfolg verhelfen. Das vor drei Jahren ins Leben gerufene Gründerzentrum kann nun die neu gestalteten Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudes im Zollhof beziehen. Das auf den Bau und Immobiliensektor spezialisierte Planungs- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE begleitet den Bauherren beim Umbau.

Der denkmalgeschützte Nürnberger Zollhof punktet nach dem Umbau mit vielen Angeboten an Tech-Startups: Ihnen stehen Flächen für Büros, Besprechungen, Veranstaltungen und Gastronomie zur Verfügung. Außerdem bietet eine Art Tech-Werkstatt Platz für kleinere Maschinen und Elektronikarbeitsplätze. Quellenangabe: „obs/Drees & Sommer SE/© Rendering Inneneinrichtung 2-b“

Benjamin Bauer, Geschäftsführer der Zollhof Betreiber GmbH, erklärt: „Schon Ende des 19. Jahrhunderts galt der Zollhof als Ort des Aufbruchs und war Sinnbild für die Industrialisierung. Mehr als 100 Jahre später ist er nun die richtige Adresse für die besten Ideen und kreative Köpfe, um im Zeitalter der Digitalisierung im nationalen und internationalen Kontext mit dem Wettbewerb mithalten zu können. Wir haben mit dem Zollhof-Tech Incubator ein Ökosystem geschaffen, damit innovative Ideen zum Erfolg werden.“

Starke Förderer und renommierte Unternehmen stehen den Startups zur Seite

Insgesamt soll der digitale Wandel bundesweit rund 360.000 neue Arbeitsplätze schaffen – und davon will die Frankenmetropole möglichst viele an sich binden. So stellten der Freistaat Bayern, die mittelfränkische Regierung, die Stadt Nürnberg sowie das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege entsprechende Förderungen und Zuschüsse bereit. Zu den Gesellschaftern zählen starke Marken aus Wissenschaft und Wirtschaft, darunter die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Nürnberger Versicherungsgruppe, Siemens, Schaeffler und HUK Coburg. An Bord ist ebenfalls der amtierende BDI-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Digitale Heimat für Tech-Startups

Nichts weniger als die neue Heimat für Tech-Startups und digitale Erfinder in Deutschland will der Zollhof-Tech Incubator gemäß seinem Leitspruch sein. Dazu beitragen soll auch der unverwechselbare Charme des umgestalteten alten Fabrikgebäudes. In drei oberirdischen Geschossen und einem Untergeschoss stehen nun Flächen für Büros, Kommunikation, Besprechungen, Veranstaltungen und Gastronomie zur Verfügung. Die Arbeitsflächen bestehen aus einem Mix aus Zonen mit offenen Arbeitsplatzbereichen, Kombi- und Einzelbüros, die von den Mitarbeitern der unterschiedlichen Startup-Unternehmen rund um die Uhr genutzt werden können. Tech Startups können sich für mindestens drei Monate und maximal zwei Jahre im Zollhof-Tech Incubator einmieten.

Für Prototypen stehen Anlagen aus Netzwerk von Unternehmen bereit

Neben besonders günstigen Büroflächen und der sehr guten Anbindung in unmittelbarer Nähe zur Nürnberger S-Bahnstation Steinbühl profitieren die Startups von Büroservices wie etwa einem zentralen Empfang, kostenlosem WLAN, Drucker, Kaffee und Besprechungs- und Schlafräumen. Eine Art Tech-Werkstatt bietet Platz für kleinere Maschinen und Elektronikarbeitsplätze. Für die Prototypenerstellung steht außerdem ein Netzwerk von Unternehmen bereit, auf deren Anlagen die Startups zugreifen können. Es deckt die Bereiche 3-D-Druck, Holz, Metall, Laserschneiden und Veredelung ab. Der Zugang zu Investoren, Business Angels, digitalen Förderprogrammen, Demo Days und ein bevorzugter Zugang zu Konferenzen runden das Angebot ab.

Denkmalgeschütztes Gebäude behält rauen Charme

Das Ambiente des Gründerzentrums und dessen Materialität wird stark durch die unmittelbare Umgebung und den Ort geprägt: „Einfache und industriell genutzte Baustoffe wie Sichtbeton, Stahl, Metallgewebe und Glas nehmen den Geist des Quartiers auf und schaffen die richtigen Bezüge“, sagt Drees & Sommer-Projektleiter Christian Matschke. Sein Team, das in Nürnberg angesiedelt ist, hat den Zollhof beim Bauvorhaben begleitet. Notwendige Eingriffe in die Gebäudestruktur wurden in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz erarbeitet. Dazu zählen unter anderem ein außenliegendes Fluchttreppenhaus, ein neues, innenliegendes Treppenhaus und ein Lift. Alle zusätzlichen Einbauten wie Sanitärzellen, Garderoben, Putzräume, Lager und Flächen für die Gastronomie wurden als „Haus im Haus“-Konzept gestaltet. Damit sowie mit dem Erhalt der alten Tragstruktur, den Kappendecken und den gusseisernen Stützen bleibe der ursprüngliche Zustand des Gebäudes ablesbar und es habe seinen typischen Charakter und sympathischen, rauen Charme behalten, so Matschke.

Bereits 2017 als „Digital Hub“ ausgezeichnet

Auch wenn die Flächen im alten Zollhof erst jetzt fertiggestellt sind: Der Zollhof-Tech Incubator wurde bereits im Frühjahr 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als eines von 12 „Digital Hubs“ in Deutschland ausgezeichnet. Bislang teilten sich die Startups Interimsbüros im Nürnberger Kohlenhof Areal mit einer Gesamtfläche von rund 1.200 Quadratmetern. Der Ansturm darauf war so groß, dass die 50 Arbeitsplätze bereits nach kurzer Zeit vergriffen waren. Nun steht den Gründern etwa das Dreifache an Platz zur Verfügung – und damit mehr Potenzial für ein noch umfassenderes Ökosystem. „Letztlich sind die Startups von heute die Mittelständler von morgen“, sagt Zollhof-Geschäftsführer Bauer. „Daher ist es unabdingbar, gerade hoch innovativen, jungen Unternehmen unter die Arme zu greifen und ihnen die Verwirklichung ihrer Ideen zu erleichtern.“

Web: dreso.com

Drohnenshow als Bühne für Telekom 5G

Bonn (ots) Telekom inszeniert größtes 5G-Netz Deutschlands und neues iPhone 12
– Spektakuläre Magenta Lichtshow mit 300 Drohnen
– Weltweit größtes 5G-Herz am Himmel als Zeichen für digitale Teilhabe

Telekom inszeniert größtes 5G-Netz Deutschlands und neues iPhone 12Quellenangabe: „obs/Deutsche Telekom AG/Telekom“

Mit einer spektakulären Drohnenshow inszeniert die Telekom ihr größtes 5G-Netz Deutschlands und die neue iPhone 12-Reihe. Dazu schickt das Unternehmen am 17. Oktober 300 Drohnen mit LEDs hoch über den Olympiapark in München. In einer zehnminütigen Show malen die intelligenten Flugroboter eindrucksvolle Visualisierungen in den Nachthimmel. Höhepunkt ist das mit etwa 750.000 Kubikmetern weltweit größte Magenta 5G-Herz – als Zeichen für digitale Teilhabe und Optimismus. Ein erster Flug fand am 15. Oktober statt. (Video)

„5G bietet uns mehr Kapazität, mehr Speed und innovative neue Anwendungen. Mit der spektakulären Drohnenshow machen wir darauf aufmerksam, dass schon heute rund 40 Millionen Menschen in Deutschland 5G nutzen können“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden bei der Telekom. „Der Ausbau des 5G-Netzes geht zügig voran. Immer mehr unserer Kunden können mit Endgeräten wie dem neuen iPhone 12 die Vorteile des neuen Mobilfunkstandards nutzen.“

Die Kernbotschaft der Telekom lautet: „Das neue iPhone 12 mit 5G und das größte 5G Netz Deutschlands: Einzigartig zusammen. Seid #DABEI, wenn 5G uns näher zusammenbringt als jemals zuvor.“ Wer die Drohnenshow live erleben will, hat dazu am 17. Oktober gegen 19:00 und gegen 22:00 Uhr unter Einhaltung der AHA-Regeln im Olympiapark Gelegenheit – immer abhängig von den Wetterbedingungen. Bei Regen findet die Show nicht statt.

Licht-Spektakel Drohnenshow

Eine Lichtshow mit 300 Drohnen ist ein orchestriertes Spektakel. Dabei kommt es auf das perfekte Zusammenspiel aus Design, Software und Hardware an. Anhand eines speziellen GPS-Signals fliegen die Drohnen eine vorprogrammierte Choreografie. Überwacht werden sie von speziell geschulten Piloten. Flug-Formationen, Bilder und Schriftzüge werden vorab über ein 3D-Animationsprogramm geplant.

Größtes 5G-Herz der Welt

Die Drohnen, sogenannte Quadrokopter, wurden zusammen mit einer speziellen Software für diesen Einsatz entwickelt. Jede der 300 Drohnen ist leicht, robust und trägt extrahelle Vollfarb-LEDs. Diese werden von eingebauten Bordcomputern angesteuert. Sie können Millionen verschiedene Farb- und Helligkeitsstufen darstellen. Für die Show fliegen die Flugroboter rund 100 Meter hoch. Zwischen ihnen muss mindestens ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. In einem Luftraum von etwa 750.000 Kubikmetern entsteht so das größte 5G-Herz der Welt.

Die Show konzipierte die Telekom gemeinsam mit den Firmen AO Drones, Dubai, DO IT!, Düsseldorf und DDB, Hamburg. Für das Lichtdesign hat die Telekom mit Jerry Appelt einen der Besten seines Fachs engagiert. „Dank umfangreicher Sensorik und feinster Abstimmung können Drohnen perfekte Licht-Choreografien fliegen und atemberaubende Bilder in den Himmel zeichnen. Das Drohnenballett der Telekom ist ein leuchtendes Highlight.“

Größtes 5G-Netz Deutschlands Die Telekom hat ihr 5G-Netz in den letzten Wochen und Monaten weiter mit Hochdruck ausgebaut. Insgesamt ist in über 3.000 Städten und Gemeinden in Deutschland 5G verfügbar. Damit können mehr als 40 Millionen Menschen 5G nutzen, also die Hälfte der Bevölkerung. Das gilt für Großstädte wie München oder Frankfurt genauso wie für kleinere Gemeinden. Alleine in München funken mittlerweile rund 1000 Antennen mit 5G. Bis zum Jahresende will die Telekom zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland mit 5G versorgen.

Den aktuellen Ausbaustatus finden Interessierte unter www.telekom.de/netzausbau.