Archiv der Kategorie: Ratgeber

Führungswechsel – Neuer Chefredakteur für Finanztest

Matthias Thieme (46) wird ab dem 1. Februar 2021 neuer Chefredakteur Finanztest und Nachfolger von Heinz Landwehr, der altersbedingt in den Ruhestand geht.

Thieme verantwortet die Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest (Auflage 200.000 monatlich verkaufte Exemplare) und die Finanzthemen auf test.de. Dabei treibt er die inhaltliche Weiterentwicklung der Finanzthemen in Print und Online voran und entwickelt ein verbrauchernahes und zeitgemäßes Angebot.

Matthias Thieme leitete als Chefredakteur die Frankfurter Neue Presse und dann die Berliner Zeitung. Zuvor steuerte er als Ressortleiter Wirtschaft die überregionale Wirtschaftsberichterstattung für die Zeitungstitel der Funke Mediengruppe. Davor war er Wirtschafts- und Finanzjournalist bei der Financial Times Deutschland und dem Wirtschaftsmagazin Capital. Als Chefredakteur Print und Online führt er eine Redaktion mit 50 Mitarbeitenden.

Matthias Thieme steht für unabhängigen Finanz- und Verbraucherjournalismus. Für seine Recherchen und Veröffentlichungen hat er zweimal den Wächterpreis erhalten. Er ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Berlin.

„Wir freuen uns sehr, mit Matthias Thieme einen fachlich exzellenten und kreativen Wirtschaftsjournalisten mit großer Erfahrung in digitaler Transformation gewonnen zu haben“, sagt Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und werde die Redaktion von Finanztest mit ihrer hervorragenden Fachkompetenz auf die Bedürfnisse der wachsenden Online-Leserschaft ausrichten und weiterhin ein exzellentes Print-Produkt produzieren“, so Thieme.

Web: https://www.test.de

Zirkustiere: Klöckner öffnet die Büchse der Pandora

Kirchheimbolanden (ots) Das BMEL hat unter der Leitung von Ministerin Klöckner einen Verordnungsentwurf vorgelegt, nach dem zahlreiche Arten sog. Wildtiere verboten werden sollen. Damit folgt das Ministerium den Forderungen der Tierrechtler, die das Konzept der Tierhaltung prinzipiell ablehnen und eine tierhaltungsfreie Gesellschaft anstreben.

Tierlehrer Erwin Frankello im Heilbronner Weihnachtscircus (Dezember 2014) / Quellenangabe: „obs/Aktionsbündnis „Tiere gehören zum Circus“/Dirk Candidus“

Ob sich die Ministerin darüber im Klaren ist, dass sie mit der neuen Verordnung die hoch umstrittene Ideologie der Tierrechtler salonfähig macht und so den Startschuss für eine unheilvolle Entwicklung gibt? Der Zirkus ist nur das erste Opfer der Tierrechtsindustrie. Er wurde von den Tierrechtssektierern für diese Rolle ausgewählt, weil sie ihn für einen Gegner halten, der wegen des Fehlens einer schlagkräftigen Lobby leicht besiegt werden kann. Ihr Kalkül: Wenn der Zirkus gefallen ist, lassen sich auch der Zoo, der Reitsport, der Hundesport, Terrarien und Aquarien in privater Hand und andere Möglichkeiten der Tier-Mensch-Begegnung auf Dauer nicht mehr halten. Mit der Zerstörung des Zirkus hat die Ministerin die Büchse der Pandora geöffnet.

Die Verordnung ist denkbar schlecht gemacht, liefert als Begründung nur die alten, längst widerlegten Vorurteile und ist angereichert mit fragwürdigen Unterstellungen. Die Quellen sind nach unsachlichen Kriterien einseitig ausgewählt. Aus der seltsamerweise frei einsehbaren E-Mail-Verteilerliste kann man entnehmen, dass das Ministerium den Verordnungsentwurf auch an Tierrechtsorganisationen mit zweifelhaftem Ruf verschickt hat. Dies passt zu der oben geäußerten Vermutung, dass diese beim Erstellen des Verordnungstextes federführend waren. Da Tierrechtler schon häufig durch fachliche Inkompetenz aufgefallen sind, lassen sich so auch die zahlreichen Fehler in der Verordnung leicht erklären (Links Nr. 1-2).

Besonders empörend ist die Bemerkung, dass man mit einem Verbot von Löwen und Tigern noch warten wolle, bis Rechtssicherheit bestehe. Offensichtlich müssen die Gutachten, die das gewünschte Ergebnis liefern sollen, erst noch angefertigt werden. Das hat mehr als ein „Geschmäckle“.

Der Verordnungsentwurf steht im Widerspruch zur Wissenschaft, deren eindeutige Tendenz folgendermaßen lautet: Zirkus braucht Regeln, aber keine Verbote (Link Nr. 3). Das deutsche Tierschutzgesetz und die Zirkusleitlinien bilden ein solches Regelwerk, das europaweit als vorbildlich gilt. Zurzeit arbeiten die Tierlehrer an einer Fortentwicklung dieser Leitlinien in Form einer Selbstverpflichtung. Kein Wunder, dass der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags in einem Gutachten aus dem Jahr 2015 feststellt, dass es in deutschen Zirkusbetrieben keine systemimmanente Tierquälerei von Wildtieren gibt ( Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestags (24. 09. 2015): Sachstand „Wildtierhaltung im Zirkus“, Aktenzeichen: WD 5 – 3000 – 123/25 ).

Der Verbotsentwurf von Frau Klöckner, der übrigens in einem klaren Widerspruch zu ihren bisherigen Statements steht (Link Nr. 4), dürfte vor Gericht kaum Bestand haben. Dennoch wird der Image-Schaden für die Zirkusbetriebe gewaltig sein.

Geschrieben von: Dirk Candidus

Anhänge:

Link Nr. 1: Die „Fantasietitel“ der Tierrechtsindustrie

Link Nr. 2: Was dabei herauskommt, wenn sich das BMEL von Tierrechtlern beraten lässt

Link Nr. 3: Kapitel „Forschung“ auf der Homepage des Aktionsbündnisses „Tiere gehören zum Circus“

http://www.tiere-gehoeren-zum-circus.de/forschung.htm

Link Nr. 4: Pressemeldung: Zirkustiere: Klöckner vertößt gegen ihre eigenen Grundsätze

Homepage: http://www.tiere-gehoeren-zum-circus.de
Facebook: https://www.facebook.com/AktionsbuendnisCircustiere
Instagram: https://www.instagram.com/tiere_gehoeren_zum_circus/?hl=de
Videoblog:
https://www.youtube.com/channel/UC1iV6yEcPHVzi5SJt7CzFkg?app=desktop
Email: presse@tiere-gehoeren-zum-circus.de

Intrigen und dunkle Geheimnisse: sixx zeigt die US-Serie „Grand Hotel“ von und mit Eva Longoria als Free-TV-Premiere ab 1. Dezember

Unterföhring (ots) 29. November 2020. Welcome to Miami! Sonne, Strand, Meer, Liebe, Lust, Intrigen …und eine mysteriöse Entführung. Das Luxus-Hotel „Riviera Grand“ öffnet seine Türen und versteckt dahinter dunkle Geheimnisse und amouröse Verwicklungen.

Intrigen und dunkle Geheimnisse: sixx zeigt die US-Serie ,,Grand Hotel“ von und mit Eva Longoria als Free-TV-Premiere ab 1. Dezember Welcome to Miami! Sonne, Strand, Meer, Liebe, Lust, Intrigen …und eine mysteriöse Entführung. Das Luxus-Hotel ,,Riviera Grand“ öffnet seine Türen und versteckt dahinter dunkle Geheimnisse und amouröse Verwicklungen. Quellenangabe: „obs/sixx“

Eva Longoria schlüpft für die US-Serie „Grand Hotel“ erneut in eine Doppelrolle als Schauspielerin und Produzentin. sixx zeigt die Adaption der gleichnamigen spanischen Serie „Grand Hotel“ ab Dienstag, 1. Dezember 2020, um 20:15 Uhr mit drei Folgen am Stück als Free-TV-Premiere.

Inhalt: Das luxuriöse Hotel „Riviera Grand“ ist das letzte große Hotel in Familienbesitz in Miami Beach. Besitzer und Familienoberhaupt Santiago Mendoza (Demián Bichir) steckt in finanziellen Schwierigkeiten denn seine zweite Ehefrau Gigi (Roselyn Sanchez, „Devious Maids“) und ihre Zwillingstöchter verprassen das gesamte Vermögen. Santiago plant daher den Verkauf des Hotels – sehr zum Ärger seiner eigenen Kinder Alicia (Denyse Tontz) und Javi (Bryan Craig): Die Geschwister stammen aus der Ehe mit Beatriz (Eva Longoria), die das Hotel von ihrer Familie übernommen hatte. Inmitten des turbulenten Hotelbetriebes versucht Hotel-Kellner Danny (Lincoln Younes), hinter das mysteriöse Verschwinden seiner Schwester Sky (Arielle Kebbel) zu kommen: Die Hotel-Köchin ist seit einer Hurricane-Nacht nicht mehr auffindbar.

Web: seven.one

Lieferengpässe bei Arzneimitteln auf Höchststand – europäische Lösungen notwendig

Internationale Fachkonferenz der ABDA am 1. Dezember 2020

Brüssel/Berlin (ots) Immer mehr Patienten in Europa sind von Lieferengpässen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln betroffen. Im 1. Halbjahr 2020 hat sich allein in Deutschland die Zahl der nicht verfügbaren Arzneimittel, die Krankenkassen per Rabattvertrag für ihre Versicherten vorgesehen hatten, auf 12,1 Mio. Packungen erhöht. Das sind 68,0 Prozent mehr Ausfälle als im 1. Halbjahr 2019 (7,2 Mio.) – und fast so viele wie in den Jahren 2017 (4,7 Mio.) und 2018 (9,3 Mio.) zusammen. Das zeigt eine Auswertung, die das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich der morgigen Fachkonferenz „Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Aufgeben? Lösungen finden!“ vorgelegt hat.

Immer mehr Patienten in Europa sind von Lieferengpässen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln betroffen. Im 1. Halbjahr 2020 hat sich allein in Deutschland die Zahl der nicht verfügbaren Arzneimittel, die Krankenkassen per Rabattvertrag für ihre Versicherten vorgesehen hatten, auf 12,1 Mio. Packungen erhöht. Quellenangabe: „obs/ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände“

„Nicht nur Blutdrucksenker, Magensäureblocker oder Schmerzmittel, sondern auch Medikamente gegen Depressionen, Epilepsie oder Parkinson sind von Lieferengpässen betroffen. Die Apotheker in ganz Europa betreiben großen Aufwand, um ihre Patienten mit gleichwertigen Präparaten zu versorgen“, sagt ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold, der für das Jahr 2021 auch zum Vizepräsidenten des Zusammenschlusses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU) gewählt wurde: „Für Millionen betroffener Patienten in ganz Europa brauchen wir auch eine europäische Lösung. Die neue Arzneimittelstrategie der Europäischen Kommission ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Arnold weiter: „Wie sensibel die Arzneimittelversorgung auf Produktionsausfälle, Exportstopps oder Logistikprobleme in Asien reagiert, hat uns die erste Welle der Corona-Pandemie gezeigt. Um die Produktion in Europa zu stärken, braucht es einen europäischen Ansatz, der unsere gemeinsamen Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards gegenüber Handelspartnern in aller Welt konsequent vertritt. Im Inneren muss Brüssel jedoch allen Mitgliedstaaten genug Raum bei Gesundheitspolitik und Sozialrecht lassen, um die Subsidiarität für regionale und lokale Lösungen zu gewährleisten.“

Weitere Informationen zur Konferenz „Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Aufgeben? Lösungen finden!“ am 1. Dezember 2020 unter www.abda.de

Baby-Boom durch Corona?

Nachfrage nach Schwangerschaftsvitaminen steigt

Berlin (ots) Keine Reisen, kein Kino, keine Konzerte: Wegen der Corona-Maßnahmen müssen die Menschen zu Hause bleiben. Seit Monaten diskutieren Experten, ob der Lockdown zu einem Baby-Boom führt. Und tatsächlich steigt die Nachfrage nach Schwangerschaftsvitaminen in der Apotheke, wie der Branchendienst APOTHEKE ADHOC am Sonntag exklusiv berichtet.

Corona als Treiber: Nachfrage nach Schwangerschaftsvitaminen steigt
Quellenangabe: „obs/APOTHEKE ADHOC/Grafik: APOTHEKE ADHOC“

Während der Schwangerschaft sollten Frauen auf eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen achten – spätestens beim Frauenarzt wird die Einnahme spezieller Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Eine steigende Nachfrage nach entsprechenden Produkten könnte daher ein erster Indikator sein.

Genau dieser Effekt lässt sich derzeit in der Apotheke beobachten, wie Zahlen der Marktforschungsunternehmen Insight Health (Apotheken) und DatamedIQ (Versandapotheken) zeigen: Von Januar bis Ende Oktober 2020 wurden 1,42 Millionen Packungen an Schwangerschaftsvitaminen verkauft – 6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Im Jahresverlauf zeigt sich demnach ein deutlicher „Corona-Effekt“: Nach regelrechten Hamsterkäufen im März schwächte sich die Nachfrage im April und Mai vorübergehend ab – um seitdem deutlich anzusteigen: Zwischen Juni und Oktober lagen die Abverkäufe 10 Prozent über Vorjahr; betrachtet man nur die Monate September und Oktober, waren es sogar 15 beziehungsweise 17 Prozent mehr, wobei der Versandhandel erstmals überproportional zulegen konnte.

„Wir sehen aktuell im Versandhandel generell eine deutlich stärkere Nachfrage an Vitamin- und Immunpräparaten“, sagt Dr. Dominique Ziegelmayer, CEO von DatamedIQ. „Das Wachstum bei den Schwangerschaftsvitaminen, gestützt durch die positive Entwicklung bei den Schwangerschaftstests, scheint atypisch und könnte für einen Anstieg der Schwangerschaften nach dem Lockdown sprechen.“

Ähnlich interpretiert Michael Hensoldt, Geschäftsführer von Insight Health, die Zahlen. Dass die Hersteller in diesem Jahr massiv in Werbung investiert haben, stützt seiner Meinung nach die These: Denn Schwangerschaftsvitamine seien keine Kategorie, bei denen die Nachfrage induziert werden könne.

Florian Sieben, Managing Director DACH bei P&G Personal Health Care, bestätigt, dass Femibion im vergangenen Quartal um 42 Prozent gewachsen ist und viele Konsumentinnen in die Apotheke gebracht hat. Auch der Berliner Hersteller Steripharm freut sich über gestiegene Nachfrage: „Das Interesse an unseren Folio-Produkten ist auch in diesem Jahr ungebrochen und wir spüren eine beträchtliche Nachfrage“, sagt Geschäftsführer Klaus Brill.

APOTHEKE ADHOC ist der unabhängige Branchendienst für den Apotheken- und Pharmamarkt. Der kostenlose Newsletter kann unter www.apotheke-adhoc.de/newsletter abonniert werden.

Wie Sie der Zoom-Fatigue entfliehen können

Karlsruhe (ots) Die deutsche DSGVO-konforme Videokonferenzlösung alfaview zeigt seit mehr als zehn Jahren, wie ermüdungsfreie online-meetings erfolgreich gelingen. Ganz im Sinne „alfaview sans Fatigue“.

alfaview sans Fatigue – ermüdungsfreies Arbeiten mit der Videokonferenzsoftware alfaview Quellenangabe: „obs/alfaview GmbH“

Als Folge der Corona-Pandemie hat die Zahl der Videokonferenzen in den letzten Monaten enorm zugenommen. Neben den unbestreitbaren Vorteilen der Online-Meetings bemerken jedoch viele Nutzerinnen und Nutzer virtueller Kommunikationsplattformen eine gewisse Erschöpfung und Müdigkeit, die in den Medien zurzeit unter dem Label „Zoom-Fatigue“ kursiert.

Nach monatelangem Corona-Alltag: Erste wissenschaftliche Erkenntnisse

Mehr als ein halbes Jahr ist inzwischen seit den ersten Kontaktbeschränkungen und dem Umzug vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ins Home Office vergangen. Eine repräsentative Befragung des Bayrischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation unter Berufstätigen in Deutschland hat ergeben, dass etwa die Hälfte der Befragten während der ersten Coronawelle im März 2020 zumindest zeitweise im Home Office arbeiteten. Inzwischen lassen sich erste nachhaltige Effekte der damit verbundenen Zunahme der virtuellen Kommunikation nachweisen: Eine empirische Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft in Ludwigshafen verweist vor allem auf psychische Beeinträchtigungen. Fast 60 % der Befragten gaben an, zumindest zeitweise unter besagter Onlinemeeting-Müdigkeit zu leiden, die sich vor allem durch Konzentrationsmangel, wachsende Ungeduld und Gereiztheit, aber auch durch Kopf- und Rückenschmerzen bemerkbar macht.

Gründe für die digitale Ermüdung

Als Ursache ihrer Beschwerden nannte die Hälfte der Befragten die schlechte Tonqualität sowie einen schleppenden Gesprächsfluss aufgrund der zeitverzögerten Übertragung von Bild und Ton. Hier bietet die vom deutschen Bildungsunternehmen alfatraining entwickelte Videokonferenzplattform alfaview eine herausragende Alternative zu vielen der bekannten Anbieter. Ob mit 20, 50, 100, 200 oder mehr Personen gleichzeitig, alfaview bleibt immer lippensynchron und liefert Bild und Ton stabil in hoher Qualität und ohne Abbrüche, rund um die Uhr. Auch bei einer geringen Bandbreite.

Die bisherige Studienlage legt nahe, dass digitale Begegnungen traditionelle Kommunikationsmuster tiefgreifend durchbrechen. Tatsächlich beklagte fast die Hälfte der Befragten der Ludwigshafener Studie, die Mimik mancher Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht erkennen zu können, da deren Bild nur klein am Bildschirmrand oder überhaupt nicht angezeigt werde. Im Gegensatz zu vielen anderen Plattformen ermöglicht das gleichberechtigte Sehen und Gesehen werden bei alfaview, dass die nonverbale Kommunikation als grundlegender Bestandteil zwischenmenschlicher Beziehungen bewahrt wird. Zudem verbleiben die Bilder der Gesprächsteilnehmenden ruhig und stabil im virtuellen Raum, auch bei Eintritt neuer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Darüber hinaus erlaubt die benutzerfreundliche und funktionale Gestaltung der Software ohne Ablenkungen wie Pop-ups und Icons die Fokussierung auf die Interaktion mit den übrigen Anwesenden. Allgemein sind die Interaktion, Kommunikation und der Austausch untereinander ein wichtiger Faktor in der Gestaltung von Online-Meetings. Den Bildschirm teilen, gemeinsam an Projekten arbeiten, miteinander reden – das alles stellt sich einer auftretenden Müdigkeit in den Weg. Mit diesen Funktionen und weiteren kollaborativen Tools in alfaview lässt sich einer einsetzenden Müdigkeit entgehen.

alfaview schafft Voraussetzungen fürs dauerhafte Home Office

Da sich etwa 70 % der Berufstätigen in Deutschland auch nach der Coronakrise die Möglichkeit wünschen, von zu Hause aus arbeiten zu können, müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, um ermüdungsfrei mit Videokonferenzsystemen zu arbeiten. alfaview bietet die Einrichtung permanenter digitaler Räume mit einer unbegrenzten Anzahl an Breakout Rooms, die einen privaten Austausch ermöglichen und jederzeit zugänglich sind. So entsteht ein virtuelles Büro mit vertrauten Strukturen, in dem in einer ruhigen Atmosphäre gemeinsam an Projekten gearbeitet und kommuniziert werden kann. Die Zusammenarbeit wird zudem erleichtert, da Meetings nicht bei jedem weiteren Treffen neu gestartet werden müssen. Die alfaview Räume sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche offen.

Bereits seit 10 Jahren nutzen 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die monatlich 3000 Kursteilnehmenden des Bildungsunternehmens alfatraining diese digitalen Strukturen. Diese Erfolgsgeschichte zeigt, dass alternative Arbeitsmodelle erfolgreich funktionieren können – ganz ohne Ermüdung.

Web: alfaview.com

Buchneuerscheinung: Vögel im Harz

Harzer Vogelwelt – Artenreichtum eines kleinen Gebirges

Harzbücher gibt es viele, aber solche über die Harzer Vogelwelt eher weniger. „Vögel im Harz“ – so der Titel eines neuen Buchs, das Egbert Günther und Dr. Bernd Nicolai geschrieben und das beim Verlag Natur+Text in Rangsdorf bei Berlin erschienen ist.

Der Harz weist trotz seiner geringen Größe im Vergleich mit anderen Mittelgebirgen einen ungewöhnlich hohen Artenreichtum an Vögeln auf, so stellen die Autoren fest. Das Buch wird eingeleitet mit der Vorstellung der wichtigsten Vogellebensräume im Harz – den Wäldern, den Gewässern und den Bergwiesen, wofür die Autoren Dr. Peter Meyer von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, Detlef Cöster vom Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalts und Sylvia Lehnert von der Naturschutzbehörde des Landkreises Harz gewinnen konnten. Das Vorwort schrieb Dr. Wolfgang Scherzinger, ehemals wissenschaftlicher Leiter im Nationalpark Bayerischer Wald und bekannt für viele Publikationen über Raufußfühner, Spechte und Eulen sowie zur Waldökologie.

Die teils großformatigen Vogelfotos lieferten Hermann Schütte aus Magdeburg, dessen Schatz aus 30 Jahren Vogelfotografie die Autoren bergen konnten, sowie der bekannte Tierfilmer Uwe Anders, dessen neuester Film über den Harz aktuell im Fernsehen lief, aber auch andere namhafte Fotografinnen und Fotografen. Die Landschaftsaufnahmen stellte überwiegend Gottfried Bürger aus Thale zur Verfügung. Gemalte Vögel von Hans Christoph Kappel und Christopher Schmidt sowie Werke der bekannten Harzmaler Pascha Weitsch und Herrmann Schnee runden das Buch ab.

Eine Attraktion im Harz, auch für Vögel, ist die von Natur aus unbewaldete Brockenkuppe. Dieser hochalpine Lebensraum zieht immer wieder einige Hochgebirgsarten an. Seit vielen Jahren brütet die Ringdrossel mit etwa 10 Paaren auf dem Höchsten im Norden, völlig isoliert von ihren Brutgebieten in den Gebirgen im südlichen Europa und in Skandinavien. Regelmäßig erscheint die Alpenbraunelle, ihre Ansiedlung wird mit Spannung erwartet, sowie seltener der Schneefink. Selbst die monotonen Fichtenwälder, die im Harz an den meisten Standorten nicht hingehören und wohl auch deshalb gegenwärtig flächenhaft absterben, weisen einige ornithologische Leckerbissen auf, so Raufußkauz, Sperlingskauz und Tannenhäher, die erst mit der Fichte eingewandert sind. Andere waren trotz aufwendiger Aussetzungen nicht mehr zu retten, wie Auer- und Haselhuhn. Aber es gibt auch Positives zu vermelden, denn mit Schwarzstorch, Uhu, Wanderfalke und Kolkrabe sind dank eines besseren Schutzes wieder Vogelarten im Harz zu sehen, die einst völlig verschwunden waren.

Was angesichts der Berichte in den Medien über die absterbenden Fichtenwälder etwas ins Abseits gerückt ist: der Harz ist auch ein Laubwald! Es war deshalb ein besonderes Anliegen der Autoren, auf die schönen Buchen- und Eichenwälder speziell im Ostharz hinzuweisen. Mit Grau- und Mittelspecht sind in ihnen zwei Laubwaldspezialisten beheimatet, die nach europäischem Naturschutzrecht geschützt sind und für die wir eine besondere Verantwortung haben. Nicht zu vergessen die in alten Eichen brütenden Mauersegler im Bode- und Selketal, die ein Alleinstellungsmerkmal für den Harz sind, und zu Recht als Urwaldrelikte gelten. Insgesamt sind über 80 Vogelarten im Text erwähnt, etwa 55 werden näher abgehandelt. Wissenswertes und kleine Geschichten sind nicht nur den Texten zu entnehmen, sondern auch Infokästen im Text.

Diesen Fundus an Wissen über die Vogelwelt des Harzes haben viele Fachleute aus Ost und West über Jahre zusammengetragen, nachzulesen in einem mehrseitigen Quellenverzeichnis. Das Buch ist daher auch als eine Würdigung der Tätigkeit der begeisterten Vogelkenner des Harzes zu verstehen. Das alles und mehr ist auf 156 Seiten in dem ansprechend gestalteten Buch aufgeschrieben.

Wo erhältlich?

Das neue Buch hat die ISBN 978-3-942062-49-7 und ist zu beziehen im Buchhandel oder über Natur+Text GmbH, Friedensallee 21, 15834 Rangsdorf, Tel. 033708 20431, Fax 033708 20433, E-Mail: shop@naturundtext.de, www.naturundtext.de/shop

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_18_Buchneuerscheinung_Voegel-im-Harz%20/

Corona-Winter: Auto-Abo als Möglichkeit zur Kontaktvermeidung

ADAC Autovermietung und Sixt mit neuem Miet-Modell ADAC Mitglieder fahren mit mehr Freikilometern und weniger Selbstbeteiligung

München (ots) (ADAC Autovermietung GmbH) Die Corona-Infektionsraten in Deutschland sind derzeit auf Höchstniveau. Im kommenden Corona-Winter stellt sich deshalb für viele Menschen die Frage, wie sie notwendige Wege zurücklegen und gleichzeitig öffentliche Nah- und Regionalverkehrsmittel weitestgehend meiden können. Das Fahrrad ist bei Regen, Schnee und Eis für viele Strecken auch keine realistische Option.

Die ADAC Autovermietung hat ein neues Auto-Abo
Quellenangabe: „obs/ADAC SE/ADAC Autovermietung“

Vor diesem Hintergrund bietet die ADAC Autovermietung den Mitgliedern des Automobilclubs ein preisgünstiges Angebot zur Langzeitmiete an. Dieses soll insbesondere auch für Familien attraktiv sein, die über kein eigenes Auto verfügen oder derzeit noch ein zusätzliches Fahrzeug für einen Übergangszeitraum benötigen.

Wer in der aktuellen Situation ein Auto Abo-Modell nutzen möchte, kann dieses über die ADAC Autovermietung bei Sixt+ erhalten: Gegenüber dem Sixt Originalangebot und anderen Abo-Angeboten beinhaltet das exklusive ADAC Angebot eine von 500 auf 1.000 Kilometer pro Monat erhöhte Fahrleistung sowie einen Vollkaskoschutz mit einer Selbstbeteiligung von nur 950 Euro gegenüber 2.000 Euro bei Sixt. Beispielsweise erhalten ADAC Mitglieder somit bundesweit einen VW Polo schon ab 349 Euro pro Monat. Alle Fahrzeugkosten – außer Treibstoffe – sind eingeschlossen. Dieses Angebot kann damit eine flexible Alternative zu einem Leasing- oder Finanzierungsmodell sein, da es jederzeit monatlich kündbar ist.

Produktangebot

Das Angebot kann online über das Mietwagen-Vergleichsportal der ADAC Autovermietung (https://autovermietung.adac.de/mietwagen/) gebucht werden.

ADAC ClubMobile, LKW, Transporter, Motorräder oder Wohnmobile sind ebenfalls über das ADAC Mietwagen-Vergleichsportal anmietbar. ADAC Mitglieder erhalten zusätzliche Preisvorteile. Alle Mietwagen-Angebote sind immer und jederzeit vor Anmietung kostenfrei stornierbar.

Web: adac.de

KI hilft, illegale Kulturgüter zu erkennen Projekt KIKu gestartet

Fraunhofer SIT entwickelt App zur Unterstützung von Kultur- und Ermittlungsbehörden

Darmstadt (ots) Eine zentrale Herausforderung bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit gestohlenen Kulturgütern besteht darin, dass illegal gehandelte Objekte nur schwer zu erkennen sind.

Im Projekt KIKu entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT gemeinsam mit der cosee GmbH eine App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert Hinweise geben kann, ob beispielsweise eine antike Vase oder eine Statue aus einer Raubgrabung stammen könnte oder anders illegal erworben wurde. Quellenangabe: „obs/Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT/Fraunhofer SIT“

Das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Projekt KIKu – KI für den Kulturgutschutz – hat zum Ziel, die Arbeit der zuständigen Akteure, insbesondere von Zoll und Polizei, zu erleichtern: Hierzu entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT gemeinsam mit der cosee GmbH eine App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert Hinweise geben kann, ob beispielsweise eine antike Vase oder eine Statue aus einer Raubgrabung stammen könnte oder anders illegal erworben wurde. Das Projekt wurde gestern zahlreichen relevanten Akteuren auf dem Gebiet des Kulturgutschutzes aus Deutschland und der EU vorgestellt, die auf Einladung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum 7. EU CULTNET-Treffen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zusammengekommen sind.

Interpol registrierte für 2018 weltweit mehr als 91.000 gestohlene Kulturgüter und fast 223.000 durch Strafverfolgungsbehörden sichergestellte Objekte, z.B. antike Münzen, Keramiken, historische Waffen oder auch Fossilien. Diese stammten zumeist aus illegalen Raubgrabungen und sollten am Zoll vorbei außer Landes gebracht werden. Um Kulturgüter aus Raubgrabungen oder gestohlene Kulturobjekte ausfindig zu machen, suchen Zollbeamtinnen und -beamte beispielsweise an Flughäfen oder durchforsten Online-Auktionen nach illegal gehandelten Objekten.

Um feststellen zu können, ob ein Kunstgegenstand ausgeführt bzw. gehandelt werden darf oder nicht, kann den Ermittlungsbehörden in Zukunft eine KI-Anwendung helfen: Im Projekt KIKu werden Expertinnen und Experten für IT-Forensik und Mediensicherheit des Fraunhofer SIT gemeinsam mit der auf digitale Produktentwicklung spezialisierten Firma cosee aus Darmstadt eine prototypische App entwickeln, die Kultur- und Ermittlungsbehörden bei der Bewertung von Kulturgütern unterstützen kann.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Wir wollen im Kampf gegen illegalen Handel mit Kulturgütern modernste technische Mittel einsetzen. Innovative Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz helfen den zuständigen Kultur- und Ermittlungsbehörden, in der Praxis schnell und verlässlich zwischen legal und illegal gehandeltem Kulturgut unterscheiden zu können. Mit der Entwicklung der KIKu-App leistet das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie dazu einen innovativen, nachhaltigen und praxisrelevanten Beitrag, den wir gerne aus Mitteln der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung unterstützen.“

Ermittlerinnen und Ermittler können mit ihrem Smartphone das zu prüfende Objekt aus mehreren Perspektiven fotografieren. Die KIKu-App schickt die Bilder an einen Server, auf dem ein sog. Deep-Learning-Netz die erstellten Fotos überprüft. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz wird dabei versucht, Ähnlichkeiten zwischen dem fotografierten Objekt und bereits bekannten Kulturschätzen zu finden. Wenn das Objekt als gestohlen erkannt wird, erhält der Ermittler, die Ermittlerin direkt eine Warnung mit assoziierten Informationen. Über diese Ähnlichkeitserkennung können mittels KI auch noch nicht bekannte, aus Raubgrabungen stammende Kulturgüter beurteilt werden. Wenn die KI ähnliche Objekte findet, wählt sie entsprechenden Datensätze aus und schickt diese an die KIKu-App auf das Smartphone der ermittelnden Person. So erhält diese innerhalb von Sekunden eine erste Einschätzung, aus welcher Region und Epoche das Objekt stammen könnte, und einen ersten Anhaltspunkt, ob die Herkunft des betreffenden Kulturguts weiter überprüft werden muss.

Projekt KIKu

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat für das Projekt eine Förderung von bis zu 500.000 Euro aus Mitteln der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung vorgesehen. KIKu ist ein Nachfolgeprojekt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit II“ 2015 initiierten und geförderten transdisziplinären Forschungsprojekts „ILLICID – Illegaler Handel mit Kulturgut in Deutschland“.

Mehr zu KIKu: https://www.sit.fraunhofer.de/de/kiku/

PERI druckt erstes Mehrfamilienhaus Deutschlands

Weißenhorn/Wallenhausen (ots) 5-Familienhaus mit 3 Stockwerken und ca. 380 qm Wohnfläche entsteht mit einem 3D-Betondrucker – Größtes gedrucktes Mehrfamilienhaus Europas zeigt: 3D-Betondruck auch für den Bau großer Wohneinheiten geeignet

PERI 3D-Betondruck: Für 1m² doppelschalige Wand benötigt der 3D-Betondrucker rund 5 Minuten. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/148449 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/PERI GmbH“

Die PERI GmbH druckt im bayerischen Wallenhausen erneut ein Wohnhaus mit einem 3D-Betondrucker. Nachdem das Familienunternehmen Ende September 2020 den Druck des ersten Wohnhauses in Deutschland im westfälischen Beckum bekannt gab, entsteht nun bereits das nächste Haus mit Hilfe eines 3D-Betondruckers.

PERI 3D-Betondruck: Der Druckkopf bewegt sich über drei Achsen und kann sich in seinem Rahmen an jede Position innerhalb der Konstruktion bewegenQuellenangabe: „obs/PERI GmbH“

Das 5-Familienhaus mit rund 380 qm Wohnfläche wird nach Fertigstellung das größte gedruckte Wohnhaus Europas sein. Insgesamt sind für das Projekt sechs Wochen Druckzeit veranschlagt.

„Mit dem Projekt in Wallenhausen macht das PERI 3D-Betondruck Team den nächsten wichtigen Schritt und PERI festigt seine Position als führendes Unternehmen im Bereich 3D-Betondruck“, so Thomas Imbacher, Geschäftsführer Marketing & Innovation der PERI Gruppe. „Mit dem Druck des ersten Mehrfamilienhauses in Deutschland treten wir den Beweis an, dass diese neue Bautechnologie auch für den Druck größerer Wohneinheiten geeignet ist. Damit eröffnen wir dem 3D-Betondruck weitere Anwendungsbereiche in neuen Größenordnungen.“

Bauherr für das Mehrfamilienhaus ist die Michael Rupp Bauunternehmung GmbH, die sich mit der neu gegründeten Tochter Rupp Gebäudedruck ab 2021 auf den 3D-Sektor spezialisieren wird. „Unser Familienunternehmen ist seit 25 Jahren erfolgreich in der Branche und hat viele zufriedene Kunden in der Region. Für den 3D-Betondruck bringen wir also einen großen Wissensvorsprung und jede Menge Erfahrung mit“, sagt Fabian Rupp, künftiger Geschäftsführer von Rupp Gebäudedruck. Sein Bruder Sebastian, ebenfalls künftiger Geschäftsführer im Familienbetrieb, ergänzt: „Gleichzeitig rechnen wir dieser neuen Technologie große Zukunftschancen aus, und wir wollen diese Zukunft mitgestalten. Bei aller Tradition unseres Handwerks sind wir eben auch innovativ und scheuen keine neuen Herausforderungen – im Gegenteil.“

Der planende Architekt ist das Architekturbüro Mühlich, Fink & Partner BDA aus Ulm. Das Material für die Herstellung des Druckbetons stammt von HeidelbergCement, die eingesetzte Mischtechnologie kommt von m-tec mathis technik gmbh. Bei der Erarbeitung der Genehmigung unterstützte das Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat. Die Planung und Durchführung der entsprechenden Zulassungsprüfungen erfolgten durch das Centrum Baustoffe München der Technischen Universität München.

Das Wohnhaus in Wallenhausen ist voll unterkellert und wird nach Fertigstellung auf drei Stockwerken fünf Wohnungen mit rund 380 qm Wohnfläche bieten. Es handelt sich nicht um ein Forschungs- oder Demonstrationsprojekt, sondern die Wohnungen werden nach Fertigstellung regulär vermietet werden. Lediglich eine Wohnung wird weiterhin als Musterwohnung genutzt.

Beim Druck in Wallenhausen setzt PERI den Portaldrucker BOD2 ein. Bei dieser Technik bewegt sich der Druckkopf über 3 Achsen auf einem fest installierten Metallrahmen. Der Vorteil: Der Drucker kann sich in seinem Rahmen an jede Position innerhalb der Konstruktion bewegen und muss nur einmal kalibriert werden. Diese spart Zeit und Kosten.

Während des Druckvorganges berücksichtigt der Drucker bereits die später zu verlegenden Leitungen und Anschlüsse für Wasser, Strom etc. Der BOD2 ist so zertifiziert, dass auch während des Druckvorgangs im Druckraum gearbeitet werden kann. Manuelle Arbeiten, wie z.B. das Verlegen von Leerrohren und Anschlüssen, können auf diese Weise einfach in den Druckprozess integriert werden.

Das für den Druck des Hauses in Wallenhausen eingesetzte Material „i.tech 3D“ wurde von HeidelbergCement speziell für den 3D-Druck entwickelt. „Die Eigenschaften von i.tech 3D sind angepasst auf die besonderen Anforderungen des 3D-Drucks mit Beton“, so Dr. Jennifer Scheydt, Leiterin Engineering & Innovation bei HeidelbergCement. „Unser Material ist gut pumpbar und gut extrudierbar und harmoniert sehr gut mit dem BOD2.“

Bedient wird der Drucker von zwei Personen. Der Druckkopf und die Druckergebnisse werden per Kamera überwacht. Mit einer Geschwindigkeit von 1 m/s ist der BOD2 aktuell der schnellste 3D-Betondrucker auf dem Markt. Für 1 m² doppelschalige Wand benötigt der BOD2 rund 5 Minuten.

Über PERI:

Mit einem Umsatz von EUR 1.685 Mio. im Jahr 2019 ist PERI international einer der größten Hersteller und Anbieter von Schalungs- und Gerüstsystemen. Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Weißenhorn (Deutschland) bedient mit mehr als 9.500 Mitarbeitern, über 60 Tochtergesellschaften und deutlich mehr als 160 Lagerstandorten seine Kunden mit innovativen Systemgeräten und umfangreichen Serviceleistungen rund um die Schalungs- und Gerüsttechnik.

Web: peri.de

ADAC Autovermietung: Winterreifen ohne Aufpreis

Situative Winterreifenpflicht in Deutschland
Ab sofort sind alle ADAC-Mietwagen im Winter-Modus

München (ots) Wer ein Fahrzeug mietet, ist laut Gesetz für die richtige Bereifung verantwortlich. Die ADAC Autovermietung rät daher, beim Mieten darauf zu achten, dass das Fahrzeug im Winter mit passender Bereifung ausgestattet ist.

Winterreifen garantiert bei der ADAC Autovermietung. Wer in hochalpines Gelände fahren und zusätzlich fürs Mietauto Schneeketten haben möchte, kann diese bei einigen ADAC Geschäftsstellen mieten. Quellenangabe: „obs/ADAC SE/Foto: ADAC/Sebastian Zintel“

In Deutschland gibt es eine situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen Winter- oder Ganzjahresreifen aufgezogen sein müssen – also bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Die Regeln im Ausland unterscheiden sich oftmals, hier sollte man sich vorab gründlich informieren.

Die situative Winterreifenpflicht gilt übrigens nur dann als erfüllt, wenn auf allen Radpositionen, also beim Pkw auf allen vier Rädern, wintertaugliche Bereifung montiert ist. Geeignete Reifen erkennt man am Berg-Schneeflocken-Symbol oder der Kennzeichnung M+S.

Sollte das Miet-Fahrzeug trotz Zusage ohne wintertaugliche Bereifung übergeben werden, kann der Kunde die Annahme des Fahrzeugs verweigern und ist nicht verpflichtet, das Fahrzeug zu mieten.

Was für eine sichere Fahrt bei Eis und Schnee noch wichtig, findet man unter www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/news/reise-unterwegs/autovermietung-winterreifen/.

Produktangebot: Von November 2020 bis März 2021 sind die Fahrzeuge der Partner Avis, Hertz und Sixt der ADAC Autovermietung sowie die ADAC ClubMobile ohne Aufpreis mit wintertauglicher Bereifung ausgestattet.

Alle wichtigen Versicherungsleistungen sind bei Buchung über die ADAC Autovermietung eingeschlossen. Wer zusätzlich fürs Mietauto Schneeketten haben möchte, kann diese auch bei einigen ADAC Geschäftsstellen erhalten.

Web: adac.de

virtual.MEDICA + virtual.COMPAMED bieten viele Highlights und Neuheiten

1.500 Aussteller aus 63 Nationen sind mit dabei

Düsseldorf (ots) Heute am Montag starten pandemiebedingt zum ersten Mal in ihrer Veranstaltungsgeschichte die weltführende Medizinmesse MEDICA und die internationale Nr.1-Veranstaltung für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung, die COMPAMED, komplett im virtuellen Format als virtual.MEDICA und virtual.COMPAMED.

Startseite der virtual.MEDICA (https://virtual.medica.de). / virtual.MEDICA + virtual.COMPAMED bieten viele Highlights und Neuheiten / Foto: Messe Düsseldorf GmbHQuellenangabe: „obs/MEDICA/Messe Düsseldorf“

Im Schlussspurt bis zum Veranstaltungsstart haben auch in den letzten Tagen noch viele Unternehmen ihre Beteiligung angemeldet. Insgesamt sind 1.500 Aussteller aus 63 Nationen mit dabei und präsentieren ihre Neuheiten in Online-Showrooms.

Bis einschließlich Donnerstag (16. – 19. November 2020) wird den internationalen Online-Besuchern aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft unter https://virtual.MEDICA.de und https://virtual.COMPAMED.de ein vielfältiges Programm geboten bestehend aus drei zentralen Bereichen: Conference Area (Konferenz- und Forenprogramm), Exhibition Space (Ausstellungsbereich) sowie Networking Plaza (Netzwerken/ Matchmaking).

In der Conference Area läuft an allen Veranstaltungstagen ab 10 Uhr ein vierstündiger deutschsprachiger und sechsstündiger englischsprachiger Stream mit Beteiligung von fast 430 Speakern in 360 einzelnen Programmpunkten. Besondere Schwerpunkte liegen dabei u. a. auf aktuellen Neuheiten im Bereich der Labormedizin und Digital-Health-Trends.

Alle Informationen zur virtual.MEDICA und virtual.COMPAMED und zur kostenfreien Registrierung für Online-Besucher sind abrufbar unter: https://virtual.MEDICA.de und https://virtual.COMPAMED.de.

Weltdiabetestag 2020 in Zeiten von Corona Menschen mit Diabetes zwischen zwei Pandemien

Berlin (ots) Der Weltdiabetestag heute am 14. November steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von Corona: Zum ersten Mal findet er rein virtuell statt, als LiveStream auf www.weltdiabetestag.de. Moderator und Organisator Bastian Hauck, Gründer der Diabetes Online Community #dedoc° und Vorstandsmitglied der Deutschen Diabetes-Hilfe, präsentiert ab 17 Uhr exklusive Studiendaten der International Diabetes Federation zum Leben mit Diabetes in Zeiten von Corona.

Weltdiabetestag 2020 – Sei dabei!
Quellenangabe: „obs/dedoc – Deutsche Diabetes Online Community“

Menschen mit Diabetes haben zwar kein höheres Risiko, an Covid-19 zu erkranken, dafür aber ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. 79% der Studienteilnehmer aus Deutschland sehen für sich selbst ein erhöhtes Risiko, im Falle einer Ansteckung schwer zu erkranken, 78% gibt an, sich bessere Informationen zum Umgang mit der Pandemie unter den Vorzeichen ihrer Diabetes-Erkrankung zu wünschen.

Darunter leidet nicht nur die Psyche: 44% der Umfrageteilnehmer halten sich überwiegend zuhause auf oder haben sich vollständig isoliert. Rund die Hälfte gibt an, während der Pandemie nicht oder weniger sportlich aktiv zu sein und zugenommen zu haben. Diese „Corona-Kilos“ sind für den gesunden Menschen allenfalls ein Ärgernis – für Menschen mit Diabetes sind sie ein weiterer Risikofaktor.

Am virtuellen Weltdiabetestag werden diese Zahlen zum Leben erweckt: Beim #docday°, einem Community-Event von, für und mit Menschen mit Diabetes, berichten Stars wie Matthias Steiner, Harry Wijnvoord, Laura Karasek und andere Menschen mit Diabetes, wie es ihnen in diesem Jahr ergangen ist. Ab 10 Uhr morgens überträgt #dedoc° zudem den digitalen Patiententag von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe mit Grußwort von Gesundheitsminister Jens Spahn.

Auf www.weltdiabetestag.de lebt auch die prämierte Screening-Kampagne „Unerkannt Unterwegs?“ zur Diabetes-Dunkelzifferwieder auf: Der Deutsche Diabetes-Risiko-Test ermittelt schnell und einfach das persönliche Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Und #dedoc° schenkt jedem Diabetiker zum Jahrestag seiner Diagnose, dem „Diaversary“, einen Blue Circle Pin – das internationale Symbol für Diabetes.

#docday°, virtueller Weltdiabetestag und die Webseite www.weltdiabetestag.de werden unterstützt von Abbott, Allianz, AstraZeneca, Berlin-Chemie, Böhringer-Ingelheim, Dexcom, Diabeloop, diabinfo, Mediq Direkt, Medtronic, Novo Nordisk und Sanofi.

Rezepte für junges Gemüse So lernen Kinder, Gemüse zu lieben

Hamburg (ots) Nicht erst seit Lockdown Nummer 2 stehen Eltern vor einer Riesenherausforderung, wenn es ums Essen geht: Die Familie soll sich ausgewogen ernähren, jeder soll nicht nur satt werden, es soll auch allen schmecken. Dann wäre da noch die gemeinsame Zeit am Tisch, die bestenfalls total harmonisch verläuft. All diese Ansprüche müssen in einen Alltag gepackt werden, der auch ohne tägliches Kochen schon reichlich stressig ist. Wie es trotzdem gelingt, alles unter einen Hut und die tägliche Portion Gemüse auf den Teller zu bekommen, darüber hat sich Knorr Gedanken gemacht und konkrete Ideen entwickelt.

Diese Tipps machen Kinder zu besseren Gemüse-Essern
Quellenangabe: „obs/Knorr“

Geschmack ist nicht nur Geschmackssache, sondern ebenfalls eine Frage des Alters. Kinder gewöhnen sich nämlich erst mit den Jahren an bestimmte Geschmacksrichtungen. Vor allem bittere und saure Lebensmittel lehnen die Kleinen anfangs ab, dafür mögen sie Süßes und Fettiges umso lieber. Noch dazu kommt bei Kindern zwischen zwei und sechs Jahren die sogenannte Neophobie ins Spiel. Heißt: Sie trauen sich tatsächlich nicht, neue Nahrungsmittel auszuprobieren. Diese Scheu vor Neuem verschwindet aber zum Glück mit der Zeit.

Ernährung: lieber einfach statt aufwendig

Essen ist ein Grundbedürfnis und Eltern stehen in der Verantwortung, ihre Kinder ordentlich zu ernähren, sodass sie sich geistig und körperlich gut entwickeln. Weil Mütter durchs Stillen in den ersten Monaten die Versorgung ganz allein übernehmen, fühlen sie sich auch später noch lange dafür zuständig. Dass Frauen allerdings immer noch fast doppelt so häufig (67,8 %)* jeden Tag in der Küche stehen wie Männer (38,4 %)*, hat sicher viele Gründe. Um den Druck zu reduzieren, ist jedenfalls weniger Komplexität und dafür mehr Einfachheit und Kreativität gefragt. Knorr setzt genau da an und hat Gemüserezepte speziell für Kinder entwickelt, die nicht nur schnell vorbereitet sind, sondern bereits nach 30 Minuten im Backofen serviert werden können. Aber das ist noch lange nicht alles. Mit Unterstützung von Psychologin Ines Imdahl wollte Knorr herausfinden, warum Kids eigentlich so oft Nein zum Gemüse sagen und Eltern gleichzeitig pragmatische Tipps an die Hand geben, wie sie damit umgehen. Die gute Nachricht vorweg: An den Kochkünsten muss nicht gefeilt werden.

Weniger ist oft mehr

Um Eltern zu entlasten und Kinder bestenfalls zu unkomplizierten Essern zu machen, liegt die Lösung des Problems nicht darin, stundenlang lustige Figuren aus Gemüse zu schnitzen. Auch den x-ten Ernährungsratgeber zu lesen oder sich durch wenig konkrete oder absurd exakte Ernährungstabellen im Netz zu klicken, reduziert den Stress um das Thema Ernährung nicht. Praktikable Faustregeln werden Eltern dabei nicht finden. Wichtig ist es zu verstehen, dass zusätzlich zur Mahlzeit besonders das Verhalten der Eltern zählt. Deswegen rät Psychologin Ines Imdahl: „Eltern sollten mehr auf ihr eigenes Glück und ihre Zufriedenheit achten. Dann geht es auch dem Nachwuchs gut.“ Statt zu Perfektion und zu komplexen, oft anstrengenden Ernährungsregeln zu greifen, die meistens nur zu einem schlechten Gewissen führen, empfiehlt die Psychologin lieber nur eine Handvoll Regeln, die dafür in den jeweiligen Familienalltag passen. Solch einfache Regeln können sowohl Eltern als auch Kinder entlasten.

Knorr-Tipps für mehr Gemüse-Esser können zum Beispiel sein:

-  Piraten-Tag: Hände weg vom Besteck! Heute wird mit den Fingern gegessen 
-  Keine Süßigkeiten vor dem Mittagessen 
-  Entdecker-Tag: Jede Woche gibt es eine neue Gemüsesorte 
-  Schlau kombiniert: Die Leibspeise wird immer mit einer Portion Gemüse serviert 
-  Mitmach-Mahlzeit: Wer selbst schnibbelt und rührt, dem schmeckt es gleich viel besser 
-  Schummeln erlaubt: Gemüse pürieren, bestreuen und unterschummeln ist für eine Portion Entspannung erlaubt 
-  Spielerischer knabbern: Statt zur Hauptmahlzeit Gemüse häufiger nebenbei servieren  

Fest steht: Je weniger und einfacher die Regeln, desto besser werden sie umgesetzt, eingehalten und entlasten sowohl Eltern als auch Kinder.

* https://www.dge.de/presse/pm/wer-kocht-denn-in-deutschland/

Besuchen Sie Knorr auf: www.knorr.de

Tickende Zeitbomben? Sexualstraftäter nach der Entlassung

Leipzig (ots) „Exakt – Die Story“ geht der Frage nach, warum Täter rückfällig werden und wie dies verhindert werden könnte – am Mittwoch, 11. November, 20.45 Uhr im MDR-Fernsehen und ein Jahr in der ARD-Mediathek.

EXAKT – DIE STORY: TICKENDE ZEITBOMBE?, „Sexualstraftäter nach der Entlassung“, am Mittwoch (11.11.20) um 20:45 Uhr. / JVA Waldheim Quellenangabe: „obs/MDR Mitteldeutscher Rundfunk“

In Halle wird ein Mann wegen mehrfachen Missbrauchs von Kindern verurteilt. Er ist ein Wiederholungstäter, war bereits mehrfach vorbestraft. Und die Behörden wussten davon, denn er stand unter der sogenannten Führungsaufsicht. Wie konnte es passieren, dass er dennoch wieder straffällig wurde? Funktioniert das System nicht?

Nein, sagt Sylvette Hinz. Sie ist Leiterin des kriminologischen Dienstes in Sachsen. „Ich würde jetzt nicht sagen, dass das System versagt hat, weil ich glaube, es gibt viele Faktoren, wenn so ein Rückfall passiert.“ Aber welche Faktoren sind es? Warum werden manche Täter rückfällig, andere nicht?

Es gibt auch Ex-Häftlinge, die den Weg zurück in die Gesellschaft schaffen. 2011 erregte der kleine Ort Insel in Sachsen-Anhalt bundesweite Aufmerksamkeit. Dorthin sind zwei ehemalige Sexualstraftäter gezogen, die als hochgefährlich galten. Monatelang demonstrierten die Menschen, denn sie wollten die beiden nicht in ihrer Nachbarschaft haben. Reporterin Nadja Malak hat sie getroffen. Sie leben noch immer in Insel, sind bislang nicht rückfällig geworden.

Eine Langzeitstudie des Max-Planck-Institutes zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Freiburg untersucht derzeit das Rückfallverhalten von Sexual- und Gewaltstraftätern, die in sächsischen Justizvollzugsanstalten eine Haftstrafe verbüßt haben. Interessant ist die Frage, wie durch sozialtherapeutische Maßnahmen während der Haft die Rückfallgefahr verringert werden kann. Von den Gefangenen, die eine Therapie abgeschlossen haben, wurden nach der Entlassung 6 Prozent rückfällig. Bei Tätern, die eine Therapie abgebrochen haben, lag die Rückfallquote bei 26 Prozent.

„Das ist eine rein statistische Betrachtung“, sagt Stefan Kastner, Leiter der Verbrechensbekämpfung der Münchner Polizei. „Wenn man das einzelne Opfer befragt oder die Hinterbliebenen – denen sind Statistiken egal. Die verzweifeln an der Tatsache, dass man solche Menschen wieder in die Freiheit entlassen hat.“

Web: mdr.de