Archiv der Kategorie: Natur- & Umweltschutz

Studenten engagieren sich für die Natur

Wieder vier Open-Air-Semester im Nationalpark Harz ausgeschrieben
Commerzbank-Umweltpraktikanten können sich bis zum 15. Januar 2021 bewerben.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bringt frischen Wind in das Studium zahlreicher Studenten, die den Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen wollen und mal etwas Neues ausprobieren möchten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2021. Das Commerzbank-Umweltpraktikum dauert mindestens drei Monate. Sie sammeln wertvolle Praxiserfahrung in freier Natur und knüpfen berufliche Kontakte. An einem von insgesamt 27 Praktikumsstandorten engagieren Sie sich für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung und realisieren eigene Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben einzigartigen Naturerlebnissen und lehrreichen Erfahrungen erhalten Sie ein Praktikumsentgelt. Die Kosten für die Unterbringung werden ebenfalls übernommen. Teilnehmen am Commerzbank-Umweltpraktikum können Studierende aller Fachbereiche aus Deutschland und der EU.

Im Nationalpark Harz waren es 2020 vier Studenten in vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum HohneHof, Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt – vom Watzmann über den Harz bis zum Wattenmeer. Im Mittelpunkt stehen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Energie, Umwelt und Klimaschutz.

Die Arbeit der Praktikanten ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zum Thema Borkenkäfer und die Beantwortung der Frage „Stirbt der Wald?“ sowie Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

Ein Beispiel ist Marvin Hansel. Er studiert Forstwirtschaft und war in der Zeit vom 1. August bis 31. Oktober 2020 im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus tätig. Herr Hansel wirkte während dieser Zeit in der Umweltbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv mit und nahm entsprechende Tätigkeiten verantwortlich wahr. Er berichtet: „Außergewöhnlich. So beschreibe ich die vergangenen drei Monate. Zu Beginn meines Praktikums hatte ich kaum Erfahrung in der Umweltbildung und Waldpädagogik. Nützlich für mich war, dass ich mein Wissen aus dem Studium nun praktisch anwenden konnte. Nach etwas Zeit, die ich brauchte, um mich an eine andere Umgebung zu gewöhnen, spürte ich schnell, wie mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten wuchs. Das positive Feedback der Gäste zeigt, wie die Inhalte ankommen und wirken. Und wenn der Satz fällt „Ich komme gern wieder“ – was will man mehr? Es hat viel Spaß gemacht, für die Natur und die Menschen zu arbeiten“.

Seit dem Start 1990 hat sich das Commerzbank-Umweltpraktikum zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im gesellschaftlichen Engagement der Bank entwickelt. Etwa 1700 Praktikanten haben bisher in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen bringen ihre Erfahrungen dort ein, wo sie sich bewegen – sei es in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Umwelt. Vielen Teilnehmern hat das Umweltpraktikum den Einstieg ins Berufsleben geebnet.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_23_Open_Air_Semester/

Buchneuerscheinung: Vögel im Harz

Harzer Vogelwelt – Artenreichtum eines kleinen Gebirges

Harzbücher gibt es viele, aber solche über die Harzer Vogelwelt eher weniger. „Vögel im Harz“ – so der Titel eines neuen Buchs, das Egbert Günther und Dr. Bernd Nicolai geschrieben und das beim Verlag Natur+Text in Rangsdorf bei Berlin erschienen ist.

Der Harz weist trotz seiner geringen Größe im Vergleich mit anderen Mittelgebirgen einen ungewöhnlich hohen Artenreichtum an Vögeln auf, so stellen die Autoren fest. Das Buch wird eingeleitet mit der Vorstellung der wichtigsten Vogellebensräume im Harz – den Wäldern, den Gewässern und den Bergwiesen, wofür die Autoren Dr. Peter Meyer von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, Detlef Cöster vom Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalts und Sylvia Lehnert von der Naturschutzbehörde des Landkreises Harz gewinnen konnten. Das Vorwort schrieb Dr. Wolfgang Scherzinger, ehemals wissenschaftlicher Leiter im Nationalpark Bayerischer Wald und bekannt für viele Publikationen über Raufußfühner, Spechte und Eulen sowie zur Waldökologie.

Die teils großformatigen Vogelfotos lieferten Hermann Schütte aus Magdeburg, dessen Schatz aus 30 Jahren Vogelfotografie die Autoren bergen konnten, sowie der bekannte Tierfilmer Uwe Anders, dessen neuester Film über den Harz aktuell im Fernsehen lief, aber auch andere namhafte Fotografinnen und Fotografen. Die Landschaftsaufnahmen stellte überwiegend Gottfried Bürger aus Thale zur Verfügung. Gemalte Vögel von Hans Christoph Kappel und Christopher Schmidt sowie Werke der bekannten Harzmaler Pascha Weitsch und Herrmann Schnee runden das Buch ab.

Eine Attraktion im Harz, auch für Vögel, ist die von Natur aus unbewaldete Brockenkuppe. Dieser hochalpine Lebensraum zieht immer wieder einige Hochgebirgsarten an. Seit vielen Jahren brütet die Ringdrossel mit etwa 10 Paaren auf dem Höchsten im Norden, völlig isoliert von ihren Brutgebieten in den Gebirgen im südlichen Europa und in Skandinavien. Regelmäßig erscheint die Alpenbraunelle, ihre Ansiedlung wird mit Spannung erwartet, sowie seltener der Schneefink. Selbst die monotonen Fichtenwälder, die im Harz an den meisten Standorten nicht hingehören und wohl auch deshalb gegenwärtig flächenhaft absterben, weisen einige ornithologische Leckerbissen auf, so Raufußkauz, Sperlingskauz und Tannenhäher, die erst mit der Fichte eingewandert sind. Andere waren trotz aufwendiger Aussetzungen nicht mehr zu retten, wie Auer- und Haselhuhn. Aber es gibt auch Positives zu vermelden, denn mit Schwarzstorch, Uhu, Wanderfalke und Kolkrabe sind dank eines besseren Schutzes wieder Vogelarten im Harz zu sehen, die einst völlig verschwunden waren.

Was angesichts der Berichte in den Medien über die absterbenden Fichtenwälder etwas ins Abseits gerückt ist: der Harz ist auch ein Laubwald! Es war deshalb ein besonderes Anliegen der Autoren, auf die schönen Buchen- und Eichenwälder speziell im Ostharz hinzuweisen. Mit Grau- und Mittelspecht sind in ihnen zwei Laubwaldspezialisten beheimatet, die nach europäischem Naturschutzrecht geschützt sind und für die wir eine besondere Verantwortung haben. Nicht zu vergessen die in alten Eichen brütenden Mauersegler im Bode- und Selketal, die ein Alleinstellungsmerkmal für den Harz sind, und zu Recht als Urwaldrelikte gelten. Insgesamt sind über 80 Vogelarten im Text erwähnt, etwa 55 werden näher abgehandelt. Wissenswertes und kleine Geschichten sind nicht nur den Texten zu entnehmen, sondern auch Infokästen im Text.

Diesen Fundus an Wissen über die Vogelwelt des Harzes haben viele Fachleute aus Ost und West über Jahre zusammengetragen, nachzulesen in einem mehrseitigen Quellenverzeichnis. Das Buch ist daher auch als eine Würdigung der Tätigkeit der begeisterten Vogelkenner des Harzes zu verstehen. Das alles und mehr ist auf 156 Seiten in dem ansprechend gestalteten Buch aufgeschrieben.

Wo erhältlich?

Das neue Buch hat die ISBN 978-3-942062-49-7 und ist zu beziehen im Buchhandel oder über Natur+Text GmbH, Friedensallee 21, 15834 Rangsdorf, Tel. 033708 20431, Fax 033708 20433, E-Mail: shop@naturundtext.de, www.naturundtext.de/shop

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_18_Buchneuerscheinung_Voegel-im-Harz%20/

Nationalpark-Kalender 2021 ist erschienen

Einnahmen unterstützen das Harzer Luchsprojekt

Auch für das Jahr 2021 gibt es wieder den schon vielfach nachgefragten Nationalpark-Kalender. Bereits zum elften Mal erscheint der Kalender. 2021 zeigt er Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre.

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt auch in diesem Jahr wieder dem Harzer Luchsprojekt zugute. In jedem Jahr wird der Nationalparkkalender von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der silverLynx Media GmbH  aus Herzberg  zur Verfügung gestellt  und von der  Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. verkauft.

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich. Aufgrund der Maßnahmen gegen das Corona-Virus können die Ladenöffnungszeiten von der Norm abweichen. Bitte informieren Sie sich entsprechend. Sollten Sie größere Mengen des Kalenders benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de). 

Fotowettbewerb „HarzNATUR 2021″

Im Rahmen unseres alle zwei Jahre stattfindenden Fotowettbewerbs HarzNATUR suchen wir auch 2021 wieder Ihre schönsten Natur-Fotos aus dem Nationalpark Harz, um sie in einer viel beachteten Ausstellung sowie in unserem jährlichen Nationalpark-Fotokalender zu präsentieren.

Die Ausschreibungsunterlagen für den Fotowettbewerb „HarzNATUR 2021″ werden voraussichtlich Anfang Dezember veröffentlicht.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_3_HarzNATUR2021/

BUND ruft zu gesellschaftlichem Aufbruch 2021 auf

Bundesdelegiertenversammlung für umfassenden sozialen und ökologischen Wandel – Wahljahr muss Weichen stellen

BUND ruft zu gesellschaftlichem Aufbruch 2021 auf – Bundesdelegiertenversammlung für umfassenden sozialen und ökologischen Wandel – Wahljahr muss Weichen stellen

Berlin. Wenige Wochen vor dem Start des Bundestagswahljahres hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bei seiner Bundesdelegiertenversammlung eine umfassende sozial-ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gefordert. In dem mit großer Mehrheit (93,6 Prozent der Stimmen) am Freitag beschlossenen Leitantrag „Gesellschaftlicher Aufbruch 2021 – Den ökologischen Umbau gerecht gestalten“ tritt der BUND für die Stärkung einer „Gemeinwirtschaft“ und einen “Rechtsrahmen für die Gesamtwirtschaft” ein, der „allen ein gutes Leben innerhalb der planetaren Grenzen ermöglicht”. Im Fokus der Art zu wirtschaften müsse der „Schutz von Klima, Biodiversität, Boden, Wasser und Luft“ stehen.

In seiner Eröffnungsrede kritisierte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt die Versuche von Teilen der Politik und der Wirtschaft in der Corona-Krise, „alte Strukturen zu retten, die nicht mehr zu retten sind“. Er verwies auf Milliardensubventionen für Konzerne und Infrastrukturmaßnahmen von gestern wie den Autobahnbau sowie ein von der Mehrwertsteuersenkung entfachtes „Strohfeuer für Konsum und fossile Strukturen“. Das erschwere den dringend notwendigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel. Eine Haltung, wonach die Wirtschaft wieder „brummen, aber grün schimmern“ solle, sei nicht die des BUND, der Investitionen in eine zukunftsfähige Wirtschaft, eine sozial-ökologische Gemeinwirtschaft und soziale Gerechtigkeit wolle, sagte Bandt.

Die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit und den Übergang in eine Postwachstumsgesellschaft untermauerten die Delegierten am Samstag. Der entsprechende Antrag „Soziale Gerechtigkeit in der ökologischen Transformation“ wurde mit 95,2 Prozent der Stimmen angenommen. Wegen der Corona-Krise fand die Bundesdelegiertenversammlung 2020 mit 125 Delegierten digital statt.

„Klimakrise und Artenschwund, Krise des Gesundheitssystems und Pflegenotstand, Kinderarmut, erodierende Böden und prekäre Arbeitsbedingungen – diese Krisen werden wir nur meistern, wenn wir sie an ihrer gemeinsamen Wurzel packen und Alternativen schaffen, die den Übergang in eine Postwachstumsgesellschaft überstehen. Mit dem gegenwärtigen Wirtschaftssystem geht das nicht. Wir brauchen soziale Gerechtigkeit in einer Wirtschaft, die nicht mehr vom Wachstum abhängig ist“, erklärte der BUND-Vorsitzende am Rande der Bundesdelegiertenversammlung.

Die Bundestagswahl 2021 ist ein entscheidender Zeitpunkt, um einen Aufbruch und den dringend notwendigen Wandel einzuleiten. Die Delegierten forderten öffentliche Investitionen in den Umbau der Infrastruktur und eine Stärkung von Ansätzen kooperativen Wirtschaftens, bei denen Menschen zu Handelnden in eigener Sache werden. Nur so können kreative Lösungen für ökologische oder soziale Probleme gefunden und Solidarität praktiziert werden. Beispielhaft sind aus Sicht des BUND Orte wie die Nachbarschaftshilfe, Projekte wie die Erneuerbaren Energien in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern oder die solidarische Landwirtschaft. Aber auch kooperatives Wirtschaften als handlungsleitender Gedanke von Genossenschaften, Wohlfahrtsverbänden und Kirchen als soziale Dienstleister für die Gesellschaft. Die Wirtschaft müsse ökologisch, sozial gerecht, demokratischer, stabiler und krisensicherer werden.

Bandt: „Der Versuch, die Situation vor der Krise wiederherzustellen, ist zum Scheitern verurteilt. Stattdessen sollten Unternehmen bei ihrer Neuausrichtung unterstützt werden und insbesondere große Unternehmen strenge ökologische Kriterien bei der Inanspruchnahme von staatlichen Hilfen erfüllen. Perspektivisch fordern wir neben der Beendigung von klima- und umweltschädlichen Subventionen ein grünes Investitionsprogramm für eine Energie-, Verkehrs- und Agrarwende.“ Besonderen Gestaltungsbedarf sieht der BUND gemäß seinem Leitantrag in den Bereichen Naturschutz, erneuerbare Energien, Landwirtschaft, Mobilität sowie Bauen und Wohnen.

Die ökologischen Krisen stellen die Menschheit vor große Herausforderungen: Die überfällige Umsetzung der Pariser Klimaziele, die Einhaltung der 1,5-Grad-Obergrenze, die Beendigung des Artensterbens und die Wiederherstellung von Lebensräumen sowie die Entgiftung der Umwelt und der Schutz der Gesundheit müssen höchste politische Priorität haben. Der dafür notwendige Strukturwandel wird massiv sein. Er wird den Ausstieg aus unökologischen Technologien, Produkten und Infrastrukturen umfassen. Er wird Gewinnerinnen und Gewinner, Verliererinnen und Verlierer haben und neue Chancen eröffnen. Angesichts solcher Umwälzungen betont der Verband, dass soziale Gerechtigkeit in der ökologischen Transformation mitgedacht werden muss.

Bandt: „Soziale Gerechtigkeit ist ein ethischer und moralischer Grundwert, aber mehr als ein Wert an sich. Eine gesicherte Lebensgrundlage ist auch Voraussetzung dafür, dass die Menschen mit den notwendigen Umbrüchen zurechtkommen. Wir wissen, dass eine ökologische Transformation dringend nötig ist. Wir wissen um die Gefahren, die ohne sie drohen. Wird eine weitreichende Transformation so gestaltet, dass Menschen sie nicht bloß akzeptieren, sondern in ihr auch eine Chance sehen, kann können wir gemeinsam dafür sorgen, dass sie gelingt!“

Der BUND will eine politische Kehrtwende hin zu einer Politik, in der jeder Beschluss unter „Nachhaltigkeitsvorbehalt“ steht, und nicht wie heute unter „Wachstumsvorbehalt“. Wirtschaft darf kein Selbstzweck sein. Sie muss ökologischen wie sozialen Zielen dienen.

Der BUND, der als größter Umwelt- und Naturschutzverband Deutschlands auch bisher schon soziale Ziele in seine ökologische Politik stets einbezogen hat, wird vor der Bundestagswahl im kommenden Jahr und darüber hinaus seine Zusammenarbeit mit Organisationen verstärken, die sich schwerpunktmäßig für die soziale Dimension von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit einsetzen.

Web: www.bund.net

Neuer Fortschrittsbericht zu Operation Clean Sweep von PlasticsEurope erschienen

Frankfurt am Main (ots) Um Umweltschäden durch Kunststoffe zu vermeiden, braucht es verschiedene Hebel. Dazu zählt auch, das Aufkommen von in der Kunststoffproduktion eingesetzten Granulaten bzw. Pellets an Straßen, Fluss- und Küstenabschnitten zu reduzieren. Das Programm Operation Clean Sweep® (OCS) der Kunststofferzeuger in Europa hat seit einigen Jahren genau das zum Ziel.

Fast 700 Unternehmen quer durch die Kunststoff-Wertschöpfungskette sind europaweit bereits Teil von Operation Clean Sweep (OCS) und tragen so dazu bei, das Aufkommen von Kunststoffgranulaten in der Umwelt zu verringern. Quellenangabe: „obs/PlasticsEurope Deutschland e.V.“

Der jetzt erschienene Fortschrittsbericht informiert über das bisher Erreichte beim Engagement gegen Granulatverluste: So traten inzwischen fast 700 Unternehmen dem OCS-Programm bei, darunter jüngst drei große europäische Häfen, die Kunststoffgranulat umschlagen – Cartagena und Tarragona in Spanien sowie Felixstow in Großbritannien. Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist zudem das Bekenntnis aller Mitgliedsunternehmen bei PlasticsEurope, die Ziele des OCS-Programms europaweit umzusetzen.

Aktionsplan für ein Zertifizierungssystem

Im Zuge der Veröffentlichung des OCS-Reports wurde auch der Aktionsplan zur Entwicklung eines europäischen Zertifizierungssystems Null-Pelletverlust 2022 vorgestellt. Bei der Umsetzung arbeitet PlasticsEurope eng mit der Kunststoff-Wertschöpfungskette zusammen. Es gilt, wirkungsvolle und verpflichtende Anforderungen auf Basis der sechs Säulen der OCS-Verpflichtung festzulegen und diese regelmäßig von akkreditierten Fachleuten überprüfen zu lassen.

Ziel ist es, bis 2025 alle Mitgliedsunternehmen von PlasticsEurope extern prüfen zu lassen. „Dieser Ansatz ermöglicht es der Kunststoffindustrie, ihre Aktivitäten in Richtung einer Vermeidung von Pelletverlusten in die Umwelt deutlich zu machen und offen zu legen“, erklärte Dr. Markus Steilemann, CEO von Covestro und Präsident von PlasticsEurope. „Wir verbinden unser Engagement mit einer Einladung an die Kunststoff-Wertschöpfungskette, sich uns hierbei anzuschließen.“

Null-Pelletverlust sicherstellen

Pellets und auch Pulver und Flocken sind verschiedene Arten von Rohstoffen, die zu Kunststoffprodukten verarbeitet werden. Während in der gesamten Kunststoffindustrie hohe Umwelt-, Sicherheits- und Qualitätsmanagementkontrollen gelten, kann es auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette zu unbeabsichtigten Verlusten von Pellets und ähnlichen Stoffen kommen. Das OCS-Programm gibt Unternehmen Handreichungen, wie sich Granulatverluste vermeiden lassen. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der freiwilligen Selbstverpflichtung 2030 von PlasticsEurope.

„Ich bin stolz darauf, dass PlasticsEurope der erste Wirtschaftsverband weltweit ist, der OCS für seine Mitglieder verbindlich gemacht hat“, sagte Virginia Janssens, Managing Director von PlasticsEurope. „Das globale Problem des Pelletverlustes kann nur durch gemeinsames Handeln und zusammen mit der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette gelöst werden“, so Janssens.

Über Operation Clean Sweep

PlasticsEurope ist der europäische Koordinator der globalen Initiative Operation Clean Sweep (OCS), dem Programm hinter dem Ziel von Null-Pelletverlusten in der Umwelt. OCS richtet sich an alle Akteure in der Kunststoff-Wertschöpfungskette, von der Produktion über die Lagerung und den Transport bis zur Compoundierung und Weiterverarbeitung sowie dem Recycling. Das OCS-Programm basiert auf sechs Pfeilern: Verbesserung der Baustelleninfrastruktur, um Verschüttungen zu verhindern, Schaffung interner Verfahren, um den Verlust von Kunststoffmaterial zu stoppen, Mitarbeiterschulung und Rechenschaftspflicht, Auditierung, Einhaltung von Rechtsvorschriften sowie Sensibilisierung der Partner in der Lieferkette.

Web: www.plasticseurope.de

Luchsmonitoring in Niedersachsen

Neue Datenbank und Smartphone-App zum Luchsmonitoring verfügbar

Im Jahr 2000 starteten das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium, das Niedersächsische Umweltministerium, die Nationalparkverwaltung Harz und die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) das Luchsprojekt Harz.

Seit dem Start des Luchsprojektes Harz im Jahre 2000 führt der Nationalpark Harz ein wissenschaftliches Luchs-Monitoring durch. (Foto: Ole Anders)
 

Seither führt der Nationalpark Harz ein wissenschaftliches Luchs-Monitoring mit verschiedenen Methoden durch, um belastbare Daten über den Status und die Entwicklung der Luchse zu erhalten. Um Hinweise auf Luchse zukünftig noch einfacher in das offizielle Monitoring melden zu können, gibt es nunmehr eine Luchs-Onlinedatenbank sowie eine kostenfreie Smartphone-App für iOS und Android Betriebssysteme. Auf beiden Wegen kann nun jeder, der einen Luchs gesehen hat, eine Meldung abgeben.

Die Smartphone-App „Luchs-App“ ist dabei direkt mit der online-Datenbank des Nationalparks verbunden: „Die Meldungen von Luchsbeobachtungen sind für unsere Arbeit enorm wichtig“, so Ole Anders, Koordinator des Luchsprojektes Harz. „Alle wesentlichen Informationen können nun direkt in das Online-Meldeportal oder die App eingegeben und abgeschickt werden. Das erleichtert die Dokumentation und das Archivieren der eingehenden Hin- und Nachweise enorm“, so Anders weiter. Die Basis der beiden Erfassungsmodule bilden die von der Landesjägerschaft Niedersachsen bereits im vergangenen Jahr entwickelte Wolfs-Datenbank sowie die Wolfsmonitoring-App: „Luchsnachweise gibt es längst nicht mehr nur im Harz sondern auch in anderen Regionen Niedersachsens, insofern ist ein breit aufgestelltes Monitoring wichtig“, so Ernst-Dieter Meinecke, Stellv. Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, die als Antragssteller für die Entwicklung beider Projekte firmierte.

Seit dem Start des Projektes im Jahr 2000 sind bis zum Jahr 2006 insgesamt 24 Luchse ausgewildert worden. Seither entwickelt sich die Population eigenständig. Die Nationalparkverwaltung Harz ist für das Monitoring der Luchse zuständig und führt dies in enger Zusammenarbeit mit den Jägern vor Ort durch. Alle ehrenamtlichen Luchsbeauftragten sind Jäger, die ihre große Erfahrung und fachliche Expertise bei der Erfassung von Wildtieren in das Monitoringprogramm einbringen. Weitere Informationen zum Luchs und zum Luchsmonitoring: www.luchsprojekt-harz.de/

Neue Fotospots im Harz zeigen zukünftig die Waldentwicklung im Zeitraffer

Initiative „Der Wald ruft…“ bringt weitere gemeinsame Maßnahme auf den Weg

Insgesamt acht Fotospots im Harz laden seit Kurzem Wanderer ein, den Blick für die dynamischen Naturprozesse im Wald zu schärfen. So sollen mittelfristig die Veränderungen der Waldentwicklung dokumentiert und die Waldentwicklung zukünftig im Zeitraffer sichtbar werden.

Jeder der Fotospots ist mit einer Tafel mit einer Aussparung versehen, die den Fokus auf einen Landschaftsausschnitt lenken, in dem die klimabedingten Veränderungen des Waldes in besonderer Weise sichtbar werden. Interessierte Besucher sind aufgefordert, durch die Aussparung hindurch zu fotografieren und das Foto auf der Social-Media-Plattform Instagram unter dem Hashtag #derwaldruft zu posten. Durch die entstehende „Fotoreihe“ kann das Pflanzenwachstum und die Naturdynamik in den nächsten Jahren optisch nachvollzogen werden, auch für Gäste, die die Region nicht regelmäßig bereisen.

An diesen Standorten lässt sich der Waldwandel durch die Fotospots künftig dokumentieren:

  • Verlobungsurne bei Alexisbad
  • Güdel Bank am Wellnerweg zwischen Altenau und Torfhaus
  • Jungfernklippe bei Altenau
  • Achtermannkuppe
  • Bremer Hütte bei Ilsenburg
  • WaldWandelWeg bei Torfhaus
  • Schluftwasserkurve an der Brockenstraße.

Ein weiterer Fotospot ist auf dem Wurmberg geplant. Die Hinweistafeln wurden durch den Nationalpark Harz, die Niedersächsischen Landesforsten und den Landforstbetrieb Sachsen-Anhalt errichtet und vom Harzer Tourismusverband finanziert.
„Die Fotospots sollen helfen, den Blick der Gäste auf unsere Wälder und ihre aktuell dramatische Situation zu lenken. Dabei geht es aber auch darum, das Vertrauen in die Selbsttheilungskräfte der Natur zu fördern und die Menschen – Einheimische wie Besucher – für ein nachhaltig orientiertes Lebens- und Reiseverhalten zu gewinnen.“ so Carola Schmidt vom Harzer Tourismusverband.

Der aktuelle Waldzustand stellt alle Verantwortlichen in den Forstbetrieben, im Nationalpark Harz oder bei den ortsansässigen Feuerwehren vor enorme Herausforderungen. Sie sorgen mit einem unermüdlichen Einsatz dafür, dass die Harz-Landschaften den Gästen für Outdooraktivitäten dennoch weitestgehend zur Verfügung stehen. Dafür gilt ihnen ein besonderer Dank. Für eine lebenswerte Zukunft muss jedoch jeder Harzer bzw. Harzgast einen Beitrag leisten.

Aufgrund der Entwicklungen im Hinblick auf das Baumsterben im Harz und dem damit verbundenen Informationsbedarf brachte der Harzer Tourismusverband vor etwa einem Jahr unter dem Dach der Initiative „Der Wald ruft…“ wichtige regionale Akteure zusammen. Gezielte Kommunikationsmaßnahmen der Initiative sollen Gäste, Einheimische und interessierte Besucher fachlich richtig informieren und proaktiv in die sichtbar werdenden Entwicklungen einbeziehen. Darüber hinaus gilt es, die unterschiedlichen Handlungsstrategien im Wirtschaftswald und im Nationalpark Harz aufzuzeigen sowie um Verständnis für unterschiedliche Prioritätensetzungen zu werben.

Nach der Erstellung einer entsprechenden Webpräsenz mit grundlegenden aber auch aktuellen Informationen, der Herausgabe eines flankierenden Flyers, zahlreichen Baumpflanzaktionen und der Veröffentlichung zweier Erklärvideos zum „Waldknigge“ und zu Thema „Der Wald im Wandel“ konnte mit den Fotospots nun eine weitere Maßnahme realisiert werden.

Die Initiative „Der Wald ruft“ wird gemeinschaftlich getragen von den Niedersächsischen Landesforsten, den Harzer Betriebsteilen des Landesforstbetriebs Sachsen-Anhalt, dem Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt, dem Harzklub e.V., dem Regionalverband Harz e.V., der Thüringen Forst, dem Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz und dem Nationalpark Harz. Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt hat die ersten Kommunikationsmaßnahmen mit einer Förderung unterstützt.

DER WALD RUFT! – Wald im Wandel


Weitere Informationen unter www.harzinfo.de/derwaldruft und konkret zum Waldwandel im Nationalpark Harz auf www.waldwildnis-harz.de

World Cleanup Day 2020 – Rein in den Wald, aber raus mit dem Müll!

Mitmachen ist einfach!

Warum befinden sich im Nationalpark Harz und auch in allen anderen Wäldern des gesamten Harzes keine Mülleimer? Haben Sie einmal darüber nachgedacht? Denn noch oft wird uns die erstaunte Frage gestellt: „Was, es gibt keine Mülleimer im Wald?“

Vermüllung ist auch im Nationalpark Harz ein zunehmendes Problem. Die Hinterlassenschaften achtloser Mitmenschen trüben den Naturgenuss teilweise arg. Flaschen, Dosen, Hundekotbeutel, Zigarettenstummel, Plastikverpackungen und sogar Windeln landen im Wald. Jedes Jahr sammeln Ranger und Freiwillige mehr als 1.000 Säcke Müll an den Nationalpark-Wegen ein.

Unterstützung erhält der Nationalpark dabei dankenswerter Weise von vielen Helfern, beispielsweise den Geocachern, die seit vielen Jahren zu Walpurgis ausschwärmen und Müll einsammeln. Aber auch bei vielen Schulklassen und Privatpersonen wächst das Bedürfnis, etwas gegen die Müllflut zu tun und der Natur etwas zurückzugeben. Der Nationalpark freut sich über jede helfende Hand und bedankt sich mit einem Sonderstempel der Harzer Wandernadel für das Engagement im Sinne einer müllfreien Natur. Die Aktion „NoTrash“ startete 2019 erfolgreich und wurde 2020 auf den ganzen Nationalpark ausgedehnt.

Das Mitmachen ist einfach!

Müllzangen und Mülltüten gibt es in folgenden Nationalpark-Einrichtungen:

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus (Rangerstation)
Nationalparkhaus Schierke
Nationalparkhaus Ilsetal
Natur-Erlebniszentrum HohneHof Info-Banner in Schutzhütten weisen auf das Müllproblem hin (Foto: Nationalpark Harz)

Derart ausgestattet, können Naturfreunde dann auf ihre Wanderungen starten und dabei die Natur vom Müll befreien. Wer die gefüllte Mülltüte nach der Wanderung wieder in einer der genannten Nationalpark-Einrichtungen abgibt, erhält als Dankeschön einen der beliebten Sonderstempel der Harzer Wandernadel mit dem Aktions-Hashtag #NoTrash. Dieser gilt dann auch als Aktionsstempel für die neue Wandernadel „Wildnis-Entdecker“, die zusammen mit einem neuen Wandernadel-Begleitheft zum Nationalpark Harz seit der diesjährigen Saisoneröffnung der Harzer Wandernadel erhältlich ist.

Wichtig: Natürlich gelten auch für Aktions-Teilnehmer die Nationalpark-Regeln. Beim Müllsammeln also bitte auf den Wegen bleiben. Die „NoTrash“-Mülltüten bestehen übrigens aus Maisstärke, damit die Aktion selbst nicht noch mehr Plastikmüll produziert. In der Nationalpark-Fläche selbst stehen keine Mülleimer, auch um Tiere zu schützen, die den Müll als Nahrungsquelle missverstehen könnten. Das ist übrigens nicht nur im Harz so. Schon vor etwa 20 Jahren wurden die Mülleimer in den öffentlichen Wäldern bundesweit zurückgebaut.

Unterstützt wird die Anti-Müllaktion durch aufmerksamkeitsstarke Info-Banner, die Wanderer an wechselnden Standorten im Nationalpark-Gelände sensibilisieren sollen, ihren Müll wieder mit nach Hause zu nehmen. Zudem wurden alle Wanderhütten im Schutzgebiet mit Hinweistafeln ausgestattet, die zeigen, wie lange achtlos weggeworfener Müll im Wald bleibt. Der Nationalpark appelliert an alle Naturfreuende: Nehmt euren Müll wieder mit nach Hause. Für eine saubere Natur und ungestörten Naturgenuss!

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_09_21_World_Cleanup_Day20/

Bestes Klimaschutzprojekt: Sibylla-Merian-Gymnasium

Sibylla-Merian-Gymnasium Meinersen aus Niedersachsen ist Bundessieger beim Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen

Berlin (ots) Das Sibylla-Merian-Gymnasium in Meinersen hat den Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen (www.energiesparmeister.de) gewonnen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze ehrte die Bundessieger am Nachmittag per Livestream aus dem Bundesumweltministerium. Der Titel ist mit Sachpreisen und insgesamt 5.000 Euro Preisgeld dotiert.

Bestes Klimaschutzprojekt: Sibylla-Merian-Gymnasium Meinersen aus Niedersachsen ist Bundessieger beim Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen Quellenangabe: „obs/co2online gGmbH/Christoph Wehrer“

Online-Abstimmung: 40.000 Stimmen für beste Schulprojekte

Das Sibylla-Merian-Gymnasium Meinersen hat sich in der Online-Abstimmung um den Titel „Energiesparmeister Gold“ gegen fünfzehn andere Landessieger durchgesetzt. Das Gymnasium erhielt rund 6.800 von insgesamt etwa 40.000 abgegebenen Stimmen. Den zweiten Platz holte das Léon-Foucault-Gymnasium Hoyerswerda aus Sachsen. Platz drei erreichte die Oberschule Geestemünde Bremerhaven aus dem Bundesland Bremen. Eine ausführliche Beschreibung aller Preisträger-Projekte mit Fotos und Videos ist zu finden auf www.energiesparmeister.de/preistraeger.

Wie das Sibylla-Merian-Gymnasium Meinersen das Klima schützt

Das Sibylla-Merian-Gymnasium Meinersen will dem Klimawandel entgegenwirken, indem es sein Umfeld positiv beeinflusst. Zur Reduktion von CO2-Emissionen und Plastikmüll hat eine Projektgruppe des Gymnasiums eine lehrreiche Wanderausstellung erarbeitet, die wachrüttelt, aber auch Lösungen aufzeigt. Außerdem hat das Gymnasium für Strandaktionen wie einem „Beach-clean-up“ in Heiligenhafen einige öffentliche Aufmerksamkeit und mediale Berichterstattung erhalten. Bei Autorenlesungen und Rhetorikwettbewerben verteilen die Schüler ihre Broschüre zur Reduktion von Plastikmüll.

Sonderpreis für Schule aus Karlsruhe

Zum zwölften Mal hat der Energiesparmeister-Wettbewerb an Schulen die besten Klimaschutzprojekte aus ganz Deutschland prämiert und dabei Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro vergeben. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Preisverleihung erstmalig online statt und wurde per Livestream übertragen.

Alle sechzehn Energiesparmeister-Landessieger erhalten 2.500 Euro Preisgeld. Die Energiesparmeister Gold, Silber und Bronze dürfen sich zudem über hochwertige Sachpreise freuen. Für Gold gibt es 2.500 Euro zusätzlich. Der mit 1.000 Euro dotierte Sonderpreis für nachhaltiges Engagement ging in diesem Jahr an das St. Dominikus Mädchengymnasium aus Karlsruhe.

Paten und Unterstützer des Wettbewerbs

Neben Geld- und Sachpreisen werden die Gewinner-Schulen mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft oder Gesellschaft belohnt. Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, Brandenburger Isoliertechnik GmbH & Co. KG, Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, ENGIE Deutschland, Finanztip Stiftung, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH, Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, die Sparkassen in Niedersachsen, Sparkasse Saarbrücken und WEMAG AG.

Zusätzlich unterstützen den Wettbewerb a&o Hostels, Florida-Eis Manufaktur GmbH, MELAWEAR, memo AG, Spreeprint Textildruck e. K., Vaude GmbH & Co. KG und Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Als Medienpartner agieren der auf pädagogisch-didaktische Fachzeitschriften spezialisierte Friedrich-Verlag, das Naturkostmagazin Schrot&Korn sowie das bundesweite Schülermagazin YAEZ. Unterstützt wird der Wettbewerb auch von Deutschlandfunk Kultur mit Berichterstattung in der Sendung „Kakadu“.