Archiv der Kategorie: Historik & Geschichte

Im Herzen NaturVersteher

Auszeichnung von drei neuen Nationalparkpartnern

Gemeinsam aktiv für das Schutzgebiet und die Region – das ist das Motto für die Arbeit der Nationalpark-Partnerbetriebe im Harz. Nachdem die große und lange geplante Auszeichnungsveranstaltung aufgrund der neuen Corona-Beschränkungen nicht stattfinden konnte, zeichnen wir die Betriebe nun vor Ort aus.

Neu in das Netzwerk aufgenommen wurden jüngst das Haus Silbererz und die Grube Samson sowie das Seminar- und Ferienhaus Königliche Oberförsterei Andreasberg (Kofa 1895), alle in Sankt Andreasberg.

Das Haus Silbererz ist ein modernes und stilvolles Ferienhaus mit Blick auf den Glockenberg. Mit seiner einzigartigen Ausstrahlung wurde es 1709 als wohlproportioniertes Fachwerkhaus für eine Bergmannsfamilie in Sankt Andreasberg erbaut. Das Ehepaar Fischer hat das Jahrhunderte alte Haus 2019 umfassend ökologisch saniert und erweitert.

Die Grube Samson, das historische Bergwerk in Sankt Andreasberg, das seit 2010 Teil der UNESCO-Welterbestätte im Harz ist, wird von Christian Barsch und Hans-Günter Schärf betrieben. Christian Barsch ist Welterbeguide sowie Dozent, Lehrbeauftragter und Unternehmenscoach für Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit H.-G. Schärf, ebenfalls einem guten Kenner der Harzer Kultur- und Naturgeschichte, arbeitet er bereits seit vielen Jahren mit dem Nationalpark Harz zusammen. Beide sind wichtige Kooperationspartner für das Nationalparkhaus und für weitere touristische Akteure in und um Sankt Andreasberg. Für das Betreiberteam steht die Verbindung zwischen Natur und Kultur im Vordergrund.

Der dritte neue Partner im Netzwerk ist das Seminar- und Ferienhaus Königliche Oberförsterei Andreasberg (Kofa 1895). Christian Keller betreibt es zusammen mit seiner Familie seit 2020. Das Ferienhaus mit zwei großen Apartments wurde nach umweltfreundlichen Kriterien umfangreich, aber achtsam mit wohngesunden Baumaterialien saniert, so dass die Gäste hier bedenkenlos Körper und Geist auftanken können. Die Kofa 1895 ist nach den Standards der Klimapatenschaft zertifiziert. Das Motto des Hauses ist „Raum zum Entdecken, Entspannen und Wohlfühlen geben“.

An der Auszeichnung mitgewirkt haben Meike Hullen, Fachbereichsleiterin Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht, Dieter Lambertz, Mitglied im Nationalparkbeirat und Vergaberat der Nationalpark-Partnerschaft, sowie Cordula Dähne-Torkler, die Projektleiterin der Nationalpark-Partnerschaft Harz

Nationalpark-Partner

Nationalpark-Partner sind Botschafter des Nationalparks und für einen umweltfreundlichen Tourismus im Harz. Sie sind ein starkes Bindeglied zwischen Nationalparkverwaltung, Einwohnern und Gästen. Die Betriebe werden nach bundesweit einheitlichen Qualitäts- und Umweltstandards ausgezeichnet. Sie erfüllen Kriterien in den Bereichen Nationalpark-Identifikation, Qualität und Service, Nachhaltigkeit, Umweltorientierung und Regionalität, Kooperations- und Netzwerkarbeit.

Die Nationalpark-Partnerschaft gibt es in den unterschiedlichen touristischen Kategorien Beherbergungsbetriebe/Campingplätze, Gastronomie, Mobilitätsanbieter/Verkehrsbetriebe, Reiseveranstalter, Freizeiteinrichtungen, Museen, Tourist-Informationen, ehrenamtliche Waldführer, regionales Handwerk, kommerzielle Wald-, Wanderführer und Tourguides sowie Vereine und Verbände.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.nationalpark-harz-partner.de.

Informationen zur Kriegsgräberstätte Oderbrück

Printbroschüre erscheint zum Volkstrauertag, Online-Version bereits verfügbar

Die neu erschienene Broschüre zur Kriegsgräberstätte Oderbrück erzählt die Geschichte des Ehrenfriedhofs Oderbrück, die auch ein Stück Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Harz ist. Die Broschüre wird ab dem 15. November 2020, dem Volkstrauertag, als Printvariante über die Nationalpark-Einrichtungen erhältlich sein. Zudem steht sie ab sofort Interessierten als Downloadversion zur Verfügung.

Fährt man von Bad Harzburg nach Braunlage über die B 4, zweigt zwischen Torfhaus und Oderbrück linkerhand die alte Schierker Straße ab, ein gut ausgebauter Waldweg im Nationalpark Harz und einer der bekanntesten Wanderwege zum Brocken. Am Beginn des Abzweigs von der B 4 befindet sich ein etwas untypisch mitten im Wald eingerichteter Parkplatz. Die dortige Bushaltestelle trägt den Namen „Ehrenfriedhof“.

Diese Namensgebung bezieht sich auf die kleine Kriegsgräberstätte, die nach wenigen hundert Metern waldeinwärts rechterhand der Schierker Straße liegt. Wanderer, die mit wenigen Schritten dem geschnitzten Hinweisschild „Ehrenfriedhof“ folgen, finden mitten im Wald eine umzäunte Kriegsgräberstätte vor, auf der nach dem 10. April 1945 bei Kämpfen in der Umgebung gefallene deutschen Soldaten und weitere Kriegsopfer ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Nach diversen Umbettungen liegen hier heute über 90 deutsche Soldaten (Wehrmacht, Waffen-SS und Hitlerjungen) sowie 14 sowjetische Tote.

Das Grundstück gehört zu keiner Gemeinde, sondern als historisches Erbe alter Guts- und Bergbaubezirke zum sog. Gemeindefreien Gebiet Harz. Friedhofsträger ist heute der Nationalpark Harz, früher war es das jeweils zuständige Staatliche Forstamt. In einer soeben erschienen Broschüre wird die Geschichte dieses Friedhofs erzählt, die auch ein Stück Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Harz ist.

Download: Informationen zur Kriegsgräberstätte Oderbrück
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https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_12_Broschuere_Oderbrueck/

KI hilft, illegale Kulturgüter zu erkennen Projekt KIKu gestartet

Fraunhofer SIT entwickelt App zur Unterstützung von Kultur- und Ermittlungsbehörden

Darmstadt (ots) Eine zentrale Herausforderung bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit gestohlenen Kulturgütern besteht darin, dass illegal gehandelte Objekte nur schwer zu erkennen sind.

Im Projekt KIKu entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT gemeinsam mit der cosee GmbH eine App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert Hinweise geben kann, ob beispielsweise eine antike Vase oder eine Statue aus einer Raubgrabung stammen könnte oder anders illegal erworben wurde. Quellenangabe: „obs/Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT/Fraunhofer SIT“

Das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Projekt KIKu – KI für den Kulturgutschutz – hat zum Ziel, die Arbeit der zuständigen Akteure, insbesondere von Zoll und Polizei, zu erleichtern: Hierzu entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT gemeinsam mit der cosee GmbH eine App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert Hinweise geben kann, ob beispielsweise eine antike Vase oder eine Statue aus einer Raubgrabung stammen könnte oder anders illegal erworben wurde. Das Projekt wurde gestern zahlreichen relevanten Akteuren auf dem Gebiet des Kulturgutschutzes aus Deutschland und der EU vorgestellt, die auf Einladung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum 7. EU CULTNET-Treffen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zusammengekommen sind.

Interpol registrierte für 2018 weltweit mehr als 91.000 gestohlene Kulturgüter und fast 223.000 durch Strafverfolgungsbehörden sichergestellte Objekte, z.B. antike Münzen, Keramiken, historische Waffen oder auch Fossilien. Diese stammten zumeist aus illegalen Raubgrabungen und sollten am Zoll vorbei außer Landes gebracht werden. Um Kulturgüter aus Raubgrabungen oder gestohlene Kulturobjekte ausfindig zu machen, suchen Zollbeamtinnen und -beamte beispielsweise an Flughäfen oder durchforsten Online-Auktionen nach illegal gehandelten Objekten.

Um feststellen zu können, ob ein Kunstgegenstand ausgeführt bzw. gehandelt werden darf oder nicht, kann den Ermittlungsbehörden in Zukunft eine KI-Anwendung helfen: Im Projekt KIKu werden Expertinnen und Experten für IT-Forensik und Mediensicherheit des Fraunhofer SIT gemeinsam mit der auf digitale Produktentwicklung spezialisierten Firma cosee aus Darmstadt eine prototypische App entwickeln, die Kultur- und Ermittlungsbehörden bei der Bewertung von Kulturgütern unterstützen kann.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Wir wollen im Kampf gegen illegalen Handel mit Kulturgütern modernste technische Mittel einsetzen. Innovative Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz helfen den zuständigen Kultur- und Ermittlungsbehörden, in der Praxis schnell und verlässlich zwischen legal und illegal gehandeltem Kulturgut unterscheiden zu können. Mit der Entwicklung der KIKu-App leistet das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie dazu einen innovativen, nachhaltigen und praxisrelevanten Beitrag, den wir gerne aus Mitteln der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung unterstützen.“

Ermittlerinnen und Ermittler können mit ihrem Smartphone das zu prüfende Objekt aus mehreren Perspektiven fotografieren. Die KIKu-App schickt die Bilder an einen Server, auf dem ein sog. Deep-Learning-Netz die erstellten Fotos überprüft. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz wird dabei versucht, Ähnlichkeiten zwischen dem fotografierten Objekt und bereits bekannten Kulturschätzen zu finden. Wenn das Objekt als gestohlen erkannt wird, erhält der Ermittler, die Ermittlerin direkt eine Warnung mit assoziierten Informationen. Über diese Ähnlichkeitserkennung können mittels KI auch noch nicht bekannte, aus Raubgrabungen stammende Kulturgüter beurteilt werden. Wenn die KI ähnliche Objekte findet, wählt sie entsprechenden Datensätze aus und schickt diese an die KIKu-App auf das Smartphone der ermittelnden Person. So erhält diese innerhalb von Sekunden eine erste Einschätzung, aus welcher Region und Epoche das Objekt stammen könnte, und einen ersten Anhaltspunkt, ob die Herkunft des betreffenden Kulturguts weiter überprüft werden muss.

Projekt KIKu

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat für das Projekt eine Förderung von bis zu 500.000 Euro aus Mitteln der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung vorgesehen. KIKu ist ein Nachfolgeprojekt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit II“ 2015 initiierten und geförderten transdisziplinären Forschungsprojekts „ILLICID – Illegaler Handel mit Kulturgut in Deutschland“.

Mehr zu KIKu: https://www.sit.fraunhofer.de/de/kiku/

Heute – Letzte diesjährige Sonntagsführung auf der Wasserburg Egeln

Letzte diesjährige Sonntagsführung auf der Wasserburg Egeln
Letztmalig in diesem Jahr lädt das Museum der Wasserburg Egeln zu einer öffentlichen Burgführung ein. Diese beginnt am Sonntag den 1. November um 14:00 Uhr im Torhaus der Burg.

Wasserburg von oben

Diese geht zuerst über die Unterburg wo sich Türen öffnen die für den normalen Besucher sonst verschlossen sind. Natürlich gibt es wieder erklärungen zu den Gebäuden und zur Burggeschichte wobei auch die Besucher individuelle Fragen zum jeweiligen Thema stellen können.

Natürlich kann man im Museum auch in die Frühgeschichte der Region um Egeln sowie in Stadt- und Burggeschichte eintauchen oder die Räumlichkeiten vom  „Burgverlies bis zum Bergfried“ erkunden.

Burgführung

In der kleinen Galerie ist nochmal die Ausstellung der Salzländer Nachtfotografierer „Stimmungsvolle Momente“ zu sehen. Von 15:00 – 16:00 Uhr öffnet der Maler und Grafiker Klaus Gumpert sein Burgatelier. Historische Möbel, Musikinstrumente und viele seiner Bilder laden die Besucher zu einem einzigartigen Kunstgenuß ein.

BurgCafe

 Im Anschluß besteht die Möglichkeit die gewonnenen Eindrücke im historischen Café im Palas der Burg bei Kaffee und Kuchen auch kulinarisch auswerten. 

Führungen können natürlich unabhängig davon auch von Gruppen ab 8 Personen zu anderen Zeiten gebucht werden.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Gesichter der Arbeit: Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben

Eine Ausstellung des Deutschen Technikmuseums, Berlin, kommt in die DASA

Dortmund (ots) Rauchende Schlote, Menschen in Kittelschürze und Blaumann: Die Ausstellung „Gesichter der Arbeit – Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben von Günter Krawutschke“ holt sie nun in die DASA Arbeitswelt Ausstellung. Vom 23. Oktober 2020 bis zum 28. März 2021 gibt es in Dortmund Werke aus einer mittlerweile längst vergangenen Zeit zu sehen.

„Lenchen Möller“, so gesehen von Günter Krawutschke in Ostberlin, 1979Quellenangabe: „obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/©Günter Krawutschke“

Aktueller Anlass ist der 30. Jahrestag der Deutschen Einheit. Doch nicht nur das. Was in Berlins Arbeitsstätten los gewesen ist, lässt auch ans Ruhrgebiet in den 1970er und 1980er Jahren denken. Dadurch weckt die Foto-Ausstellung nicht zuletzt so manche Erinnerung an Orte, die auch hierzulande nicht mehr existieren.

50 ausgewählte Aufnahmen vermitteln ungeschönte und teils intime Einblicke in diese verschwundene Welt. Sie dokumentieren emotionale Momente und starke Charaktere vor dem nüchternen Hintergrund des harten Arbeitsalltags: Aufnahmen, die zu DDR-Zeiten zumeist nicht veröffentlicht werden konnten.

Diese Welt kennt Günter Krawutschke wie kaum ein anderer. Seit 1965 arbeitet er als Bildreporter, vornehmlich beim Berliner Verlag. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind die Industriebetriebe im Ostteil der Stadt. So ist er oft in Fabriken wie dem Kabelwerk Oberspree (KWO), den Metallhütten- und Halbzeugwerke (BMHW) oder der VEB Elektrokohle Lichtenberg (EKL). Dabei interessieren ihn weniger die Produktionsabläufe oder Wirtschaftszahlen. Er ist fasziniert von den Menschen, die hier arbeiten. Neben offiziellen Presseterminen nimmt er sich die Zeit, diese Welt zu studieren und mit seiner Kamera einzufangen.

Mit der politischen Wende 1989/90 folgt ein radikaler ökonomischer Umbruch. Heute sind in den Werkhallen, in denen er Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Jugendbrigaden fotografiert hat, oftmals Asiamärkte oder Luxuslofts.

Der Fotograf

Günter Krawutschke (geb. 1940 in Staßfurt, Sachsen-Anhalt) hat als Fotograf für den Berliner Verlag Zugang zu nahezu allen Industriebetrieben in Ostberlin gehabt. Krawutschke nutzte die Aufenthalte in den Werken, um neben den offiziellen Auftragsbildern auch nicht gestellte Fotos vom Alltag der Menschen und ihren Arbeitsbedingungen vor Ort zu machen. Parallel zu seiner Berufstätigkeit absolvierte er eine Fotografenlehre und im Anschluss ein Diplomstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. Neben einer Vielzahl journalistischer Veröffentlichungen wurden seine Fotos seit 1982 in rund einem Dutzend Ausstellungen sowie in mehreren Bildbänden gewürdigt.

Die Bilder aus dem Deutschen Technikmuseum

Die Bilder der Ausstellung sind Teil eines umfassenden Fotoarchivs, das in den letzten beiden Jahrzehnten der DDR entstanden ist. Sie sind ein einzigartiges Dokument der ostdeutschen Industriearbeiterschaft vor dem Fall der Mauer. Das Deutsche Technikmuseum erwarb 2018 einen großen Teil dieses fotografischen Werks mit über 17.000 Negativen und vielen Originalabzügen.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 28.03.21 zu den Öffnungszeiten der DASA (Montag-Freitag 9-16 Uhr und Samstag-Sonntag 10-18 Uhr). Bis zum 30.12.20 ist der Eintritt frei.

Zur Ausstellung ist ein Begleitband zum Preis von 26 EUR erschienen. Er ist an der DASA Kasse erhältlich.

Web: www.dasa-dortmund.de

DeutschlandVideo – Regensteinmühle bei Blankenburg im Harz.

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Die Regensteinmühle bei Blankenburg im Harz.

Regensteinmühle bei Blankenburg im Harz.

In der Nähe der Burg Regenstein befindet sich im Wald die Regensteinmühle. Ein kleiner Seitenweg mit Schild (etwas im Wald) zeigt den Weg an. Er befindet sich als Abzweigung zum Hauptweg zur Burg Regenstein. Man kann auch einen Sportweg direkt vom Parkplatz aus nutzen. Die Regensteinmühle liegt nördlich von Blankenburg. Die ursprünglich kaskadenartig angeordneten Wasserräder der Regenstein-Mühle sind Ausgrabungsfunden nachgestaltet. Teile einer früheren preußischen Festung wurden wieder sichtbar gemacht. Die Mühle ist ehemaliger Besitz des Grafen von Regenstein. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gebaut und wurde bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts betrieben. Zur Mühle gehört ein Graben von 2 km Länge. Die Wasserräder wurden den Originalen nachempfunden. An der Regensteinmühle befindet sich auch eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Besuchen Sie die Regensteinmühle im Harz.

DeutschlandVideo – Burg Regenstein bei Blankenburg im Harz

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Die Burg und Festung Regenstein bei Blankenburg, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet.

Burg- und Festung Regenstein bei Blankenburg

Die Burg und Festung Regenstein ist eine Burgruine, die drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz liegt. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, auf welcher jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen. Erhalten sind die in den Fels hinein gehauenen Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Charakteristisch sind die vielen in den Fels getriebenen, höhlenartigen Räumlichkeiten welche auch an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Wie sind die Höhlen entstanden? der Sage nach: Einstmals wurde im Verlies der Burg Regenstein eine der schönsten Jungfrauen des Landes gefangengehalten, weil sie die Liebe des Grafen von Regenstein verschmähte. Mit einem Diamantring kratzte sie einen Spalt in den Fels, welcher nach einem Jahr so groß war, dass sie hindurchkriechen und fliehen konnte. Urkundlich wurde erstmals im Jahr 1162 Konrad, der Sohn des Grafen Poppo des ersten. von Blankenburg als Comes de Regenstein (Graf von Regenstein) namentlich erwähnt. Berühmt wurde die Burg vor allem durch den Grafen Albrecht des zweiten von Regenstein, der im Jahr 1330 häufig Streitigkeiten mit den Regierenden der umliegenden Städte, dem Bischof von Halberstadt und der Äbtissin von Quedlinburg, hatte. Im 15. Jahrhundert zog die Regensteiner Grafenfamilie auf das Blankenburger Schloss. Die Burg verfiel und wurde zur Ruine. Der letzte männliche Nachfahre des adeligen Geschlechtes, Graf Johann Ernst von Regenstein, lebte bis zum Jahr 1599. Ein gastronomisches Angebot rundet Ihren Besuch ab. Also besuchen Sie die Burg und Festung Regenstein im schönen Harz.

Blaue Stunden im BW Staßfurt

Am 26. und 27. September feierten die Eisenbahnfreunde des Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt ihr 30jähriges Jubiläum.

Zahlreiche Gastlokomotiven reisten dazu an. Highlight sollte eine exklusive Fotoveranstaltung zur blauen Stunde am Samstagabend sein, doch wegen des starken Dauerregen viel diese buchstäblich ins Wasser. Einen kleinen Einblick in die stimmungsvoll beleuchten Fahrzeuge auf dem Freigelände und der Drehscheibe haben wir eingefangen.

BBGLIVE

Tourismus-Scout.com – Schloss Wernigerode im Harz

Hallo ich bin Ben, Ihr Tourismus-Scout.com
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Ich stehe hier vor dem Schloss in Wernigerode auf dem Agnesberg.
120 Meter hoch über der Stadt, liegt das Schloss Wernigerode.
Im Jahr 1121 wurde es zum ersten Mal erwähnt. Schon ab den Jahr 1110 ließ ein Graf, der sich „Comte des Wernigerothe“ nannte, auf dem Agnesberg seine Burg erbauen. Das Schloss zu Wernigerode entstand in seiner heutigen romantischen Form, auch wenn viele hundert Jahre immer weiter gebaut und erweitert wurde. Vom schönen Schlossgarten aus, hat man einen super Blick auf die bunte Stadt im Harz. Die vielen historischen Bauwerke und Fachwerkhäuser sehen von hier oben aus, wie Modelle. Reste der mittelalterlichen Anlage sind noch vorhanden, wie beispielsweise Teile des Gewölbes des ‘Hofstubenbaues’, des ‘Steinernen Hauses’ und der Burgkapelle. Im Jahr 1500 wurde die Burg mit neuen Verteidigungsanlagen versehen. Das Schlossmuseum, das als “Feudalmuseum” eingerichtet ist, zeigt in 37 (von 250) Räumen, mit Exponaten und Dokumenten, die Geschichte der Grafschaft Wernigerode auf. Besuchen Sie das Schloss in Wernigerode im Harz.
Danke.

Beatrix von Storch: „Blumen für Deutschland – Zeichen setzen gegen linken Denkmalsturm“

Berlin (ots) Im Rahmen von Black Lives Matter und anderer Bildersturmaktionen von linken Aktivisten wurden auch in Deutschland zahlreiche Denkmäler historischer Größen aus Politik und Geistesleben verunstaltet und beschädigt.

Beatrix von Storch legt gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern der JA Berlin Blumen am Goethe-Denkmal in Berlin niederQuellenangabe: „obs/AfD – Alternative für Deutschland“

Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin der AfD, erklärt:

„Setzen wir ein Zeichen gegen den linken Denkmalsturm. Gemeinsam mit der Jungen Alternative Berlin habe ich Blumen am Denkmal unseres größten Nationaldichters niedergelegt, Johann Wolfgang von Goethe. Damit startet unsere Initiative #BlumenfürDeutschland. Mögen viele Blumenniederlegungen an vielen Denkmälern in Berlin und ganz Deutschland folgen! Mit meinem Aufruf in den Sozialen Medien ‚Machen Sie mit bei #BlumenfürDeutschland‘ appelliere ich an alle Bürger: Legen Sie Blumen an den Denkmälern der deutschen Geschichte nieder, in Ihrer Stadt, in Ihrer Gemeinde, in Ihrer Nachbarschaft. Zeigen wir jetzt in der Zeit vor dem dreißigsten Jahrestag der Deutschen Einheit, dass wir unsere Tradition und unsere Identität achten und Deutschland lieben.“

Web: afd.de

DrohnenflugVideo-Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

Die Wasserburg in Egeln von oben gesehen.

Vor dem Torhaus, mit dem 36 Meter hohen Bergfried beginnt der Drohnenflug, auf dem Gerichtsboden befindet sich das umfangreiche Museum der Stadt Egeln. Das seit 1933 existierende, wissenschaftliche Museum für Vor- und Frühgeschichte, ist das Einzige seiner Art im nördlichen Harzvorland. Das Museum informiert über die Besiedlungsgeschichte der Egelner Mulde von der Altsteinzeit bis zur Frühgeschichte. Im Dreißigjährigen Krieg war die Burg zeitweilig Heereshauptquartier der Schwedischen Armee und Wohnsitz der Familie des Generalfeldmarschall Johann Banèr. Es gibt weitere Räumlichkeiten zur Stadt- und Burggeschichte, eine Heimatstube, einen Burgkeller und ein Sonderausstellungsraum. Zu einer richtigen Burg gehört natürlich auch ein Burgverlies. Das Hochzeitszimmer wird gerne für romantische Trauungen genutzt. Natürlich können Hochzeiten auch im Burghof durchgeführt werden. Im romanischen Tonnengewölbe der Burg ist es möglich Feiern und Veranstaltungen aller Art zu organisieren. Es gibt eine große Freilichtbühne für Open-Air Veranstaltungen, eine Kleinkunstbühne und eine mittelalterliche Taverne im Kellergewölbe der Burg sowie ein Kräutergarten. Sie finden hier auf der Wasserburg eine Burgherberge mit historischen Zimmern und ein rustikales historisches Café mit 34 Sitzplätzen. Im Hof der Wasserburg Egeln, finden Märkte, Ritterkämpfe und zahlreiche Veranstaltungen statt.

Ein Besuch der Wasserburg in Egeln lohnt sich auf jeden Fall.

www.Wasserburg-Egeln.de

DrohnenflugVideo.de – Ringheiligtum Pömmelte Zackmünde bei Schönebeck im Salzlandkreis

Das „Ringheiligtum Pömmelte“ von oben gesehen. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte in Zackmünde, einem Ortsteil der Stadt Barby im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt ist ein ritueller Ort, der auf das Ende des 3. Jahrtausends vor Christus datiert wird.

Ringheiligtum Pömmelte

Sie wurde durch Flugprospektion entdeckt. Im Jahr 2005 bis zum Jahr 2006 fanden geomagnetische Untersuchungen statt, die die Luftbildstrukturen bestätigten und weitere Ringanlagen, eine kleinere Kreisgrabenanlage, die von der großen überlagert wird, sowie eine Reihe von Gruben erbrachte. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde ist ein komplexer Ritualort, an dem vielfältige religiöse Handlungen ausgeübt wurden. Seit Dezember 2015 trägt die Anlage den Namen „Ringheiligtum Pömmelte“. Die Gesamtanlage hat einen Durchmesser von etwa 115 Metern, wobei der Kreisgraben, bei dem es sich um einen Kultplatz vom Ende des 3. Jahrtausends vor Christus handelt, einen Durchmesser von etwa 80 Meter aufweist. Die siebenteilige Anlage setzt sich wie folgt zusammen: Ein äußerer Pfostenring welcher partiell mit Gräben umgeben ist. Dann ein Ringgraben, der aus einzelnen Gruben besteht. Innen folgt dann der eigentliche Kreisgraben, mit einer innen liegenden Palisade. Vor diesem Graben befindet sich ein äußerer Wall, der nur durch Einrieselung im Graben nachgewiesen werden konnte. Im Inneren des Kreisgraben stehen zwei Pfostenkränze. Der Kreisgraben verfügt in regelmäßigem Abstand über vier Durchlässe. Das rituelle Interagieren unterschiedlicher Kulturen bestätigt eine Theorie, die besagt, dass alle Ackerbauern gemeinsame religiöse Wurzeln besitzen. Erstmals liegt mit der Anlage von Pömmelte-Zackmünde ein rituell-religiöses Bauwerk der Schnurkeramik- und Glockenbecherkulturen und der Aunjetitzer Kultur in Mitteleuropa vor, die Rückschlüsse auf das Weltbild und die Glaubenswelt dieser für die weitere Entwicklung Europas so entscheidenden Epoche zulässt. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde gehört in die entwickelte Aunjetitzer Kultur der frühen Bronzezeit, in der auch die Himmelsscheibe von Nebra entstand.
Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

Tourismus-Scout.com – Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

Hallo ich bin Ben, Ihr Tourismus-Scout.com
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Wasserburg Egeln

Heute berichte ich hier über die Wasserburg Egeln. Sie liegt zwischen Magdeburg und Halberstadt in Sachsen-Anhalt im Salzlandkreis. Im Torhaus, im Bergfried und auf dem Gerichtsboden befindet sich das umfangreiche Museum der Stadt Egeln. Das seit 1933 existierende, wissenschaftliche Museum für Vor- und Frühgeschichte, ist das Einzige seiner Art im nördlichen Harzvorland. Das Museum informiert über die Besiedlungsgeschichte der Egelner Mulde von der Altsteinzeit bis zur Frühgeschichte. Es gibt weitere Räumlichkeiten zur Stadt- und Burggeschichte, eine Heimatstube, einen Burgkeller mit Folterkammer. Ein Sonderausstellungsraum, in welchem zu verschiedenen Themen Ausstellungen organisiert werden. Das Hochzeitszimmer und der Burghof werden für Hochzeiten genutzt. Die Hochzeitspaare können auf der Burg getraut werden. Es gibt eine romantische Burgherberge und ein rustikales Burgcafe, welches zum Verweilen einlädt. Der 36 Meter hohe Bergfried welcher schon von Weitem zu sehen ist rundet den Museumsbesuch ab. Im Hof der Wasserburg Egeln finden Ritterkämpfe und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Der Besuch auf der Wasserburg Egeln lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Danke.

Tourismus-Scout.com – Schiffshebewerk in Rothensee bei Magdeburg

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Schiffshebewerk Magdeburg Rothensee

Hier stehe ich vor dem Schiffshebewerk Rothensee bei Magdeburg. Das Schiffshebewerk Rothensee befindet sich nördlich von Magdeburg und überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem Mittellandkanal und dem Rothenseer Verbindungskanal, der die Verbindung mit der Elbe und dem Magdeburger Hafen herstellt. Das Schiffshebewerk ist ein technisches Denkmal. Das Schiffshebewerk hat bei normalen Wasserständen einen Höhenunterschied von 16 Metern auszugleichen. Je nach Wasserstand der Elbe kann der Wert jedoch zwischen 11 und 18 Metern schwanken. Die Hubzeit betrug 3 Minuten. Die gesamte Abfertigung mit Einfahren des Schiffes, Schließen und Öffnen der Tore benötigte etwa 20 Minuten. Täglich konnten etwa 70 Schiffe mit einer Gesamtlast von 45.000 Tonnen transportiert werden. Die zulässige Schiffsgröße betrug 1.000 Tonnen. Besuchen Sie das Schiffshebewerk.
Danke.

Tourismus-Scout.com – Obscurum Thale im Harz

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Heute besuche ich das Obscurum Thale
im Bahnhofsgebäude Thale.
Es ist Deutschlands größtes Museum der Hexerei und der dunklen Mächte. Ein Besuch für mich als Tourismus Scout ist natürlich Pflicht. In früheren Jahrhunderten betrachtete man Märchen, Sagen und Gruselgeschichten, welche überliefert wurden als Realität. Dieses faszinierende und einzigartige Museum führt Sie in eine Zeit zurück, in der Zauberei und das „Böse“ überall lauerte. Im Glauben der Menschen waren Hexen, Vampire, Werwölfe, Geister und andere Kreaturen der Nacht Bedrohung, welche Tod und Verderben brachten. Finden Sie heraus, wozu man eine Hexenwaage, Drudensteine oder die Leber eines Einhorns brauchte. Wie schützten sich die einfachen Leute vor den wiederkehrenden Toten, die ganze Dörfer auslöschten? Woran erkannte man eine Hexe? Entdecken Sie Schicksale und Namen hinter den Ausstellungsgegenständen. Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichte auf über 400 Quadratmeter Fläche – vom „Vampir von Venedig“, Flugsalben und Krötensteinen über das Grauen der Hexenprozesse bis hin zu Abwehrzaubern gegen den bösen Blick, Rezepturen für den Liebeszauber und der wahren Geschichte der „Zombies“ finden Sie in dieser einzigartigen Ausstellung vieles, was ungläubiges Staunen aber auch Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen vermittelt. In einem umfangreichen Shop gibt es viel zu sehen und kaufen. Das „Unglaubliche“ erwartet Sie im Obscurum Thale.
Danke.