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Zirkustiere: Klöckner öffnet die Büchse der Pandora

Kirchheimbolanden (ots) Das BMEL hat unter der Leitung von Ministerin Klöckner einen Verordnungsentwurf vorgelegt, nach dem zahlreiche Arten sog. Wildtiere verboten werden sollen. Damit folgt das Ministerium den Forderungen der Tierrechtler, die das Konzept der Tierhaltung prinzipiell ablehnen und eine tierhaltungsfreie Gesellschaft anstreben.

Tierlehrer Erwin Frankello im Heilbronner Weihnachtscircus (Dezember 2014) / Quellenangabe: „obs/Aktionsbündnis „Tiere gehören zum Circus“/Dirk Candidus“

Ob sich die Ministerin darüber im Klaren ist, dass sie mit der neuen Verordnung die hoch umstrittene Ideologie der Tierrechtler salonfähig macht und so den Startschuss für eine unheilvolle Entwicklung gibt? Der Zirkus ist nur das erste Opfer der Tierrechtsindustrie. Er wurde von den Tierrechtssektierern für diese Rolle ausgewählt, weil sie ihn für einen Gegner halten, der wegen des Fehlens einer schlagkräftigen Lobby leicht besiegt werden kann. Ihr Kalkül: Wenn der Zirkus gefallen ist, lassen sich auch der Zoo, der Reitsport, der Hundesport, Terrarien und Aquarien in privater Hand und andere Möglichkeiten der Tier-Mensch-Begegnung auf Dauer nicht mehr halten. Mit der Zerstörung des Zirkus hat die Ministerin die Büchse der Pandora geöffnet.

Die Verordnung ist denkbar schlecht gemacht, liefert als Begründung nur die alten, längst widerlegten Vorurteile und ist angereichert mit fragwürdigen Unterstellungen. Die Quellen sind nach unsachlichen Kriterien einseitig ausgewählt. Aus der seltsamerweise frei einsehbaren E-Mail-Verteilerliste kann man entnehmen, dass das Ministerium den Verordnungsentwurf auch an Tierrechtsorganisationen mit zweifelhaftem Ruf verschickt hat. Dies passt zu der oben geäußerten Vermutung, dass diese beim Erstellen des Verordnungstextes federführend waren. Da Tierrechtler schon häufig durch fachliche Inkompetenz aufgefallen sind, lassen sich so auch die zahlreichen Fehler in der Verordnung leicht erklären (Links Nr. 1-2).

Besonders empörend ist die Bemerkung, dass man mit einem Verbot von Löwen und Tigern noch warten wolle, bis Rechtssicherheit bestehe. Offensichtlich müssen die Gutachten, die das gewünschte Ergebnis liefern sollen, erst noch angefertigt werden. Das hat mehr als ein „Geschmäckle“.

Der Verordnungsentwurf steht im Widerspruch zur Wissenschaft, deren eindeutige Tendenz folgendermaßen lautet: Zirkus braucht Regeln, aber keine Verbote (Link Nr. 3). Das deutsche Tierschutzgesetz und die Zirkusleitlinien bilden ein solches Regelwerk, das europaweit als vorbildlich gilt. Zurzeit arbeiten die Tierlehrer an einer Fortentwicklung dieser Leitlinien in Form einer Selbstverpflichtung. Kein Wunder, dass der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags in einem Gutachten aus dem Jahr 2015 feststellt, dass es in deutschen Zirkusbetrieben keine systemimmanente Tierquälerei von Wildtieren gibt ( Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestags (24. 09. 2015): Sachstand „Wildtierhaltung im Zirkus“, Aktenzeichen: WD 5 – 3000 – 123/25 ).

Der Verbotsentwurf von Frau Klöckner, der übrigens in einem klaren Widerspruch zu ihren bisherigen Statements steht (Link Nr. 4), dürfte vor Gericht kaum Bestand haben. Dennoch wird der Image-Schaden für die Zirkusbetriebe gewaltig sein.

Geschrieben von: Dirk Candidus

Anhänge:

Link Nr. 1: Die „Fantasietitel“ der Tierrechtsindustrie

Link Nr. 2: Was dabei herauskommt, wenn sich das BMEL von Tierrechtlern beraten lässt

Link Nr. 3: Kapitel „Forschung“ auf der Homepage des Aktionsbündnisses „Tiere gehören zum Circus“

http://www.tiere-gehoeren-zum-circus.de/forschung.htm

Link Nr. 4: Pressemeldung: Zirkustiere: Klöckner vertößt gegen ihre eigenen Grundsätze

Homepage: http://www.tiere-gehoeren-zum-circus.de
Facebook: https://www.facebook.com/AktionsbuendnisCircustiere
Instagram: https://www.instagram.com/tiere_gehoeren_zum_circus/?hl=de
Videoblog:
https://www.youtube.com/channel/UC1iV6yEcPHVzi5SJt7CzFkg?app=desktop
Email: presse@tiere-gehoeren-zum-circus.de

Studenten engagieren sich für die Natur

Wieder vier Open-Air-Semester im Nationalpark Harz ausgeschrieben
Commerzbank-Umweltpraktikanten können sich bis zum 15. Januar 2021 bewerben.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bringt frischen Wind in das Studium zahlreicher Studenten, die den Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen wollen und mal etwas Neues ausprobieren möchten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2021. Das Commerzbank-Umweltpraktikum dauert mindestens drei Monate. Sie sammeln wertvolle Praxiserfahrung in freier Natur und knüpfen berufliche Kontakte. An einem von insgesamt 27 Praktikumsstandorten engagieren Sie sich für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung und realisieren eigene Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben einzigartigen Naturerlebnissen und lehrreichen Erfahrungen erhalten Sie ein Praktikumsentgelt. Die Kosten für die Unterbringung werden ebenfalls übernommen. Teilnehmen am Commerzbank-Umweltpraktikum können Studierende aller Fachbereiche aus Deutschland und der EU.

Im Nationalpark Harz waren es 2020 vier Studenten in vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum HohneHof, Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt – vom Watzmann über den Harz bis zum Wattenmeer. Im Mittelpunkt stehen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Energie, Umwelt und Klimaschutz.

Die Arbeit der Praktikanten ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zum Thema Borkenkäfer und die Beantwortung der Frage „Stirbt der Wald?“ sowie Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

Ein Beispiel ist Marvin Hansel. Er studiert Forstwirtschaft und war in der Zeit vom 1. August bis 31. Oktober 2020 im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus tätig. Herr Hansel wirkte während dieser Zeit in der Umweltbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv mit und nahm entsprechende Tätigkeiten verantwortlich wahr. Er berichtet: „Außergewöhnlich. So beschreibe ich die vergangenen drei Monate. Zu Beginn meines Praktikums hatte ich kaum Erfahrung in der Umweltbildung und Waldpädagogik. Nützlich für mich war, dass ich mein Wissen aus dem Studium nun praktisch anwenden konnte. Nach etwas Zeit, die ich brauchte, um mich an eine andere Umgebung zu gewöhnen, spürte ich schnell, wie mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten wuchs. Das positive Feedback der Gäste zeigt, wie die Inhalte ankommen und wirken. Und wenn der Satz fällt „Ich komme gern wieder“ – was will man mehr? Es hat viel Spaß gemacht, für die Natur und die Menschen zu arbeiten“.

Seit dem Start 1990 hat sich das Commerzbank-Umweltpraktikum zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im gesellschaftlichen Engagement der Bank entwickelt. Etwa 1700 Praktikanten haben bisher in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen bringen ihre Erfahrungen dort ein, wo sie sich bewegen – sei es in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Umwelt. Vielen Teilnehmern hat das Umweltpraktikum den Einstieg ins Berufsleben geebnet.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_23_Open_Air_Semester/

Campino, ROCK YOUR LIFE! und Sayed Agha Zakhel sind die großen Sieger des 1. LupoLeo Awards

United Kids Foundations vergibt 115.000 Euro Fördermittel

Braunschweig (ots) Die Sieger der 1. LupoLeo Awards stehen fest. Das Award-Komitee hat heute in Braunschweig die Preisträger bekanntgegeben. Der mit insgesamt 115.000 EUR dotierte Förderpreis für gesellschaftliches und soziales Engagement in Deutschland geht in der Kategorie „Projekte des Jahres“ an ROCK YOUR LIFE!.

ROCK YOUR LIFE! – LupoLeo Award „Projekt des Jahres“
Quellenangabe: „obs/lübMEDIA/ROCK YOUR LIFE! gGmbH“

Den 2. Platz in dieser Kategorie sicherte sich KICKFAIR e.V., Dritter wurde das Projekt Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung. Der LupoLeo Award 2020 „Wahre Helden“ geht an Sayed Agha Zakhel. Und in der Kategorie „Persönlichkeit des Jahres“ hat sich Campino, Sänger der Toten Hosen, Platz eins gesichert. Der Moderator und YouTuber Tarik Tesfu kam auf Platz zwei vor der Schauspielerin Sibell Kekilli.

ROCK YOUR LIFE! überzeugt die Jury mit seinem Mentoring-Programm. Das Projekt aus München (erhält 30.000 Euro Fördermittel) schlägt Brücken zwischen soziale benachteiligten Jugendlichen auf der einen Seite und Studenten und Unternehmen auf der anderen Seite, um den Jugendlichen den Start in eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen. Campino wird für seinen unermüdlichen Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, rechte Gewalt und Armut mit Fördermitteln in Höhe von 20.000 Euro ausgezeichnet. Und der „Wahre Held“ Sayed Agha Zakhel erhält als Sieger der Online-Wahl bei FOCUS Online für sein Projekt „Zeigen, wie Streit ohne Gewalt zu lösen ist“ ebenfalls 20.000 Euro Fördermittel.

United Kids Foundations, das Kindernetzwerk der Volksbank Braunschweig Wolfsburg (Volksbank BraWo), hat anlässlich seines 15. Geburtstags den LupoLeo Award ins Leben gerufen. Über 400 Projekte, Personen und Persönlichkeiten von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen hatten sich beworben. Das renommierte Analysehaus PHINEO aus Berlin hat die Projekte geprüft und die Wahl durchgeführt. Ein nationales Jugendkomitee hat die Kandidaten nominiert. Und eine Jury namhafter Persönlichkeiten (u.a. Dr. Brigitte Mohn, Peter Maffay, Uschi Glas, Henry Maske, Felix Neureuther, Eckart von Hirschhausen) hat dann über die Preisträger entschieden.

Der LupoLeo Award stand 2020 unter dem Motto „Zusammen stark sein“. Es konnten sich Projekte und engagierte Menschen aus ganz Deutschland bewerben, die sich im Kinder- und Jugendbereich für Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft einsetzen. Bei der Bewertung kam es darauf an, dass das Projekt das selbstbestimmte Handeln von Kindern und Jugendlichen fördert, konkrete Erfolge vorweisen kann sowie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt.

„Ganz besonders freut es mich, dass der LupoLeo Award im Premieren-Jahr 2020 bundesweit so erfolgreich angenommen wurde. Gerade der gewählte Themenschwerpunkt „gesellschaftliches Engagement“ ist während der Corona-Pandemie so wichtig für unsere Gesellschaft“, freute sich Dr. Brigitte Mohn (Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung) als Vorsitzende der LupoLeo Award-Jury über den Premieren-Erfolg. Und: „Besonders Kinder und Jugendliche müssen sich in den letzten Wochen in einer völlig neuen Lebenssituation zurechtfinden. Die Projekte mit dem Award in die Mitte der Gesellschaft zu stellen und ihnen durch die Auszeichnung unsere Anerkennung für ihr Engagement zu zeigen, ist für mich ein wichtiges soziales und politisches Zeichen. Danke United Kids Foundations für diesen wunderbaren Preis.“

United Kids Foundations hat seit seiner Gründung über 23 Millionen Euro für rund 500 Projekt in der Region Braunschweig/Wolfsburg bereitgestellt, damit über 66.000 Kindern und Jugendlichen signifikant geholfen.

„Mit dem LupoLeo Award wollen wir Projekte und Menschen ehren, die von dem gleichen Spirit beseelt sind, wie die Menschen der United Kids Foundations-Familie. Gerade jetzt, in diesen Zeiten, gilt es Menschen und Projekte persönlich zu danken und zu ehren, die sich für das Wohl unserer Kinder, und damit für das Wohl unserer Gesellschaft, stark machen“, sagt Jürgen Brinkmann (Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo), zusammen mit dem Münchner Unternehmer Robert Lübenoff Initiator von United Kids Foundations und des LupoLeo Awards. Und Lübenoff fügt an: „Die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen. Sie braucht Vertrauen, Ansporn und Inspiration. Die Verantwortung unserer Generation liegt darin, Voraussetzungen zu schaffen, die unseren Kindern eine eigenständige Entwicklung ermöglichen, ihnen alle Chancen offenlassen und Freiraum für Kreativität und Zukunftsgestaltung bieten.“

Ursprünglich sollte die Vergabe der LupoLeo Awards am heutigen Samstag, dem 15. Geburtstag von United Kids Foundations, im Staatstheater in Braunschweig stattfinden. Corona bedingt wurde die Veranstaltung aber ins kommende Jahr verschoben.

Die Preisträger in der Übersicht

Projekt-Award:

Platz (30.000 Euro): ROCK YOUR LIFE! gGmbH, München/Bayern, Projekt „ROCK YOUR LIFE! Mentoring“

„ROCK YOUR LIFE!“ baut mit seinem Mentoring-Programm Brücken zwischen sozial benachteiligten Jugendlichen, Studierenden und Unternehmen. Dadurch unterstützt es die Jugendlichen bei einem erfolgreichen Start in ihre Zukunft. Schülerinnen und Schüler aus Haupt- und Realschulen treffen dazu auf junge Studierende: denn beide Seiten stehen vor ganz ähnlichen Herausforderungen und Entscheidungen. In Trainings entdecken die Jugendlichen eigene Potenziale und Stärken, entwickeln berufliche Wunschvorstellungen und realistische Zielsetzung für den Start ins Berufsleben. Sie vereinbaren mit ihren Mentorinnen und Mentoren individuelle Handlungspläne und erlangen berufsrelevante Kompetenzen. Das Projekt legt ebenfalls großen Wert auf den Kontakt mit Unternehmen. So lernen die Jugendlichen während des Programms verschiedene Firmen und Branchen durch Besuche kennen.

Platz (20.000 Euro): KICKFAIR e.V., Ostfildern/Baden-Württemberg, Projekt „Fußball-Lernen-Global: Wer bin ICH, wer bist DU, wer sind WIR GEMEINSAM?“

„KICKFAIR“ bringt Kinder und Jugendliche deutschlandweit über vielfältige Straßenfußballangeboten (z.B. Spieletreffs, Straßenfußball-AGs, Pausenligen) an ihren Schulen in Kontakt und Begegnung. Einige Besonderheiten: Jungen und Mädchen spielen gemeinsam Fußball. Sie handeln die Regeln vor jedem Spiel selbst aus und besprechen deren Einhaltung nach dem Spiel in der Dialogzone. Fairness zählt in Punkten genauso viel wie geschossene Tore. Anstelle von Schiedsrichtern helfen Straßenfußball-Mediatoren (Jugendliche aus der Zielgruppe selbst) bei Diskussionen auf dem Spielfeld. Mit Bildkarten werden Sprachbarrieren im Spiel überbrückt.

Platz (10.000 Euro): Stiftung Bildung, Berlin, Projekt „Chancenpatenschaften“

Das Projekt „Chancenpatenschaften“ setzt in Kitas und Schulen an und schafft Begegnungsräume für Kinder und Jugendliche gleichen Alters aus ganz unterschiedlichen Lebensumständen, die nicht dieselben Chancen im Leben haben. Sie gehen eine Patenschaft miteinander ein, um gemeinsam etwas zu unternehmen oder an einem Schulprojekt außerhalb des Kita- und Unterrichtsalltags zu arbeiten. Durch die gemeinsamen Erlebnisse und den Austausch von Erfahrungen können sich (vorhandene und noch zu entdeckende) Stärken und Kompetenzen gegenseitig ergänzen. Oft entwickelt sich daraus eine Freundschaft. Vorurteile werden abgebaut; echte Inklusion wird erlebbar.

„Wahre Helden“-Award:

Gewinner ist Sayed Agha Zakhel (20.000 Euro für das Projekt „Zeigen, wie Streit ohne Gewalt zu lösen ist“)

Sayed Agha Zakhel – LupoLeo Award „Wahre Helden“ / Foto: Erik Hart / Quellenangabe: „obs/lübMEDIA/Erik Hart“

Wenn Kinder in einem konfliktreichen Umfeld aufwachsen, dann ist ihr Alltag häufig von belastenden Lebensumständen, fehlenden Vorbildern und sozialer Benachteiligung geprägt. Unfaires Verhalten, Ausgrenzung und Auseinandersetzungen werden so Mittel im Kampf um soziale Anerkennung. Das will der 14-jährige Sayed Agha Zakhel ändern: Mit Coolnesstrainings bei seinem Verein ZKV Kampus.

2015 flüchtet er aus Afghanistan und lebt seitdem mit seiner Familie im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Bereits mit 11 Jahren nahm er an einem ZKV Kampus Kurs teil und stärkte den Zusammenhalt der Kinder in seiner Wohnunterkunft. Seitdem engagiert sich Sayed in der Sportsozialarbeit des Vereins. Mit innovativen Ideen und einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn gestaltet Sayed in den Coolnesstrainings bereits eigenständig Übungen zur Konflikt- und Gewaltvermeidung mit Jüngeren. Bei Gremien oder Events vertritt Sayed die Initiative redegewandt, selbstbewusst und mit viel Humor. Er schafft es, mediale Aufmerksamkeit auf die Anliegen von ZKV Kampus zu lenken. Längst zählt Sayed, der mittlerweile ein Hamburger Gymnasium besucht, zu den prägenden Gesichtern des Vereins.

„Persönlichkeit des Jahres“-Award:

Platz (20.000 Euro): Campino – Sänger

Campino (Andreas Frege) – LupoLeo Award „Persönlichkeit des Jahres“ / Foto: BrauerPhotos / Neugebauer Quellenangabe: „obs/lübMEDIA/BrauerPhotos / Neugebauer“

Der Frontmann der „Toten Hosen“ engagiert sich seit fast 40 Jahren gegen Fremdenfeindlichkeit, rechte Gewalt und Armut. Er unterstützt u. a. Pro Asyl und „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. 2019 wurde er zusammen mit seiner Band mit dem Julius Hirsch Ehrenpreis des DFB für Lebensengagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung ausgezeichnet.

Platz (10.000 Euro): Tarik Tesfu – Moderator, YouTuber, Content Creator

Sein Online-Format „Jäger & Sammler“ (ZDF) war u.a. für den Grimme-Preis und den Grimme Online-Award nominiert. Tesfu setzt sich vor allem gegen Rassismus, Sexismus, Homo-, Trans-, und Islamfeindlichkeit und für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Mit dem Video „Stadt. Land. Heimat.“ gewann er 2019 den „CIVIS“, Europas Medienpreis für Integration. Er hält regelmäßig Vorträge, Workshops und moderiert Veranstaltungen, z. B. Jugendaktionscamp der Aktion Mensch, für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Platz (5.000 Euro): Sibell Kekilli – Schauspielerin

Die Tochter türkischer Einwanderer ist in Deutschland geboren sowie aufgewachsen und bekannt als Schauspielerin in deutschen und internationalen Produktionen. Die Botschafterin von „Terre des Femmes“ engagiert sich für Frauen- und Mädchenrechte. Außerdem äußert sie sich immer wieder öffentlich zu Alltagsrassismus und ist Gründungsmitglied von „Unidas“, dem Netzwerk von und für Frauen aus Deutschland, Lateinamerika und der Karibik. 2017 wurde sie für ihren Einsatz für Frauen- und Mädchenrechte mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.united-kids-foundations.de/lupoleo zu finden.

Phonak sucht die „7 Klangwunder 7 Wonders of Sound“

Fellbach (ots) Der Wettbewerb ist Teil der weltweiten „7 Wonders of Sound“ Kampagne, die seit der Produkteinführung von Phonak Paradise, der neuesten Generation der Hörtechnologie, läuft.

Phonak, ein weltweit führender Anbieter von lebensverändernden Hörlösungen, kündigt heute den Social-Media-Wettbewerb „7 Wonder of Sounds“ an und begibt sich damit vom 23. November – 6. Dezember auf die Suche nach den sieben schönsten, interessantesten und einprägsamsten Klängen Deutschlands.

Phonak sucht die 7 Klangwunder / 7 Wonders of Sound /
Quellenangabe: „obs/Sonova Deutschland GmbH/Phonak“

Die „7 Wonder of Sounds“-Kampagne zielt darauf ab, eine größere Wertschätzung für die wichtige Rolle von Klängen in unserem Leben zu fördern und gleichzeitig das Bewusstsein für die Verbindung von Hören und Wohlbefinden zu stärken.

Für eine Teilnahme müssen die Bewerber ein kurzes Video über Facebook mit dem Hashtag #7WondersOfSoundDE und dem Tagging @Phonak einreichen, das ihren Lieblings-Klang zeigt. Nach Abschluss der Kampagne Anfang Dezember werden sieben Gewinner ausgelobt.

Phonak in Deutschland hat eine Jury aus starken Persönlichkeiten zusammengestellt, um die sieben Gewinner für Deutschland zu definieren. Sie besteht aus Heike Albrecht, Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Gehörlosentennis, Lisa Feierabend, klinische Audiologin, Steffen Kohl, Leitung Marketing Sonova Deutschland GmbH, Simon Ollert, Fußballprofi der besonderen Art, Rolf Schroeder, Musik- und Künstlermanager, Peter Wilhelm, Journalist und Publizist und Bernd Kullmann, Bergsteiger, Outdoor-Legende.

„Wir leben in einer stark visuell geprägten Welt, in der die Bedeutung von Klängen hin und wieder als selbstverständlich erachtet wird,“ sagt Martin Grieder, Group Vice President of Marketing der Sonova.

„Das ist der Grund, weshalb wir stolz darauf sind, mit dieser großartigen Jury einen Wettbewerb ausrichten zu können, der der Schönheit von Klängen die Aufmerksamkeit verleiht, die sie verdienen.“

Der“7 Wonders of Sound / 7 Klangwunder-Wettbewerb baut auf der aktuellen Produkteinführungskampagne von Phonak zur neuen Generation der Hörtechnologie, der Paradise Hörgeräte, auf. Mit Paradise können Nutzer eine unübertroffene Klangqualität genießen. Mittels eines Doppeltipps auf das Ohr verbindet sich das Hörgerät mit bekannten Sprachassistenten wie Siri® und Google Assistant(TM) und der Hörgeräteträger kann telefonieren ohne das Telefon in der Hand halten zu müssen. Die Hörgeräte verfügen zudem über einen integrierten Bewegungssensor, der erkennt, wann sich der Träger bewegt und dabei ein Gespräch führt.

„Wenn es um Hörgeräte geht, dann sind wir der Meinung, dass nichts den „Klang von Paradise“ toppen kann“, fügt Grieder hinzu. „Aber unsere Wettbewerbs-Teilnehmer befragen wir nach deren persönlichem Klangwunder. Das ist die Kernfrage dieser globalen Kampagne und des Wettbewerbs. Wir möchten jeden ermutigen daran teilzunehmen und gemeinsam mit uns die besten „7 Wonders of Sound / Klangwunder“ zu finden.“

Für mehr Informationen über den Wettbewerb zu den „7 Klangwundern“ sowie die Teilnahmebedingungen informieren Sie sich unter www.phonak.de/7Klangwunder

Gutes gemacht: Pixum spendet im Auftrag seiner Kunden 111.111 Euro zur Abmilderung von Corona-Folgen

Köln (ots) Der Kölner Online-Fotoservice Pixum spendet dank seiner Kunden insgesamt bis zu 500.000 Euro aus der vorübergehenden Mehrwertsteuer-Senkung für gemeinnützige Projekte. Der erste große Betrag ging nun an die Stiftung RTL – Wir helfen Kindern. Daniel Attallah, Gründer und Geschäftsführer von Pixum, überreichte während des RTL-Spendenmarathons einen Spendenscheck mit der kölschen Summe von 111.111 Euro an Moderator Wolfram Kons.

V.l.n.r. Daniel Attallah, Gründer & Geschäftsführer von Pixum und Wolfram Kons von RTL. / Quellenangabe: „obs/Pixum/© MG RTL D/Frank W. Hempel“

Um dieses Engagement überhaupt zu ermöglichen, hat Pixum seine Verkaufspreise in den vergangenen Monaten trotz MwSt.-Senkung beibehalten. Mit dem Einverständnis der Kunden wird bei jeder Bestellung die entstandene Minimal-Differenz gesammelt, um sie anschließend gebündelt für den guten Zweck spenden zu können. Jeder Pixum Kunde leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Weitere Spenden für unterschiedliche Hilfsprojekte folgen sukzessive.

Daniel Attallah freut sich über die breite Zustimmung der Pixum Kunden für die Initiative: „Durch die Senkung der Mehrwertsteuer spart ein Kunde bei einer durchschnittlichen Fotobestellung einige wenige Cent. Dass dadurch irgendein nachhaltiger Effekt erzielt wird, wage ich zu bezweifeln. Stattdessen sammeln wir diese ‚Minispenden‘ und geben sie gebündelt weiter. Insgesamt bewegen wir damit mehr gegen die Folgen der Corona-Pandemie. Selbstverständlich hat jeder Pixum Kunde die Möglichkeit, die Ersparnis für sich zu behalten – was aber bisher nur sehr wenige wollten. Das zeigt uns, dass die Aktion insgesamt super ankommt.“

Mit der Beteiligung am RTL-Spendenmarathon möchte Pixum vor allem die Kleinsten unterstützten, die gleichermaßen von der Krise betroffen sind, jedoch wenig dagegen ausrichten können. Attallah hierzu: „Was uns vor allem von der Stiftung RTL – Wir helfen Kindern überzeugt hat, ist die Tatsache, dass hier jeder Euro ohne Abzug ankommt. Aus diesem Grund spenden wir 111.111 Euro, die wir mit unseren Kunden sammeln konnten, an zwei tolle Projekte. 60.000 Euro gehen an die SyltKlinik für krebskranke Kinder und weitere 51.111 Euro an das RTL Kinderhaus in Köln. Mein Dank geht dabei an unsere Kundinnen und Kunden, die es mit ihren Spenden möglich gemacht haben, dass wir gemeinsam etwas bewegen und Gutes tun können.“

Mehr Informationen zur Pixum MwSt.-Spenden-Aktion unter https://www.pixum.de/spenden.

virtual.MEDICA + virtual.COMPAMED bieten viele Highlights und Neuheiten

1.500 Aussteller aus 63 Nationen sind mit dabei

Düsseldorf (ots) Heute am Montag starten pandemiebedingt zum ersten Mal in ihrer Veranstaltungsgeschichte die weltführende Medizinmesse MEDICA und die internationale Nr.1-Veranstaltung für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung, die COMPAMED, komplett im virtuellen Format als virtual.MEDICA und virtual.COMPAMED.

Startseite der virtual.MEDICA (https://virtual.medica.de). / virtual.MEDICA + virtual.COMPAMED bieten viele Highlights und Neuheiten / Foto: Messe Düsseldorf GmbHQuellenangabe: „obs/MEDICA/Messe Düsseldorf“

Im Schlussspurt bis zum Veranstaltungsstart haben auch in den letzten Tagen noch viele Unternehmen ihre Beteiligung angemeldet. Insgesamt sind 1.500 Aussteller aus 63 Nationen mit dabei und präsentieren ihre Neuheiten in Online-Showrooms.

Bis einschließlich Donnerstag (16. – 19. November 2020) wird den internationalen Online-Besuchern aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft unter https://virtual.MEDICA.de und https://virtual.COMPAMED.de ein vielfältiges Programm geboten bestehend aus drei zentralen Bereichen: Conference Area (Konferenz- und Forenprogramm), Exhibition Space (Ausstellungsbereich) sowie Networking Plaza (Netzwerken/ Matchmaking).

In der Conference Area läuft an allen Veranstaltungstagen ab 10 Uhr ein vierstündiger deutschsprachiger und sechsstündiger englischsprachiger Stream mit Beteiligung von fast 430 Speakern in 360 einzelnen Programmpunkten. Besondere Schwerpunkte liegen dabei u. a. auf aktuellen Neuheiten im Bereich der Labormedizin und Digital-Health-Trends.

Alle Informationen zur virtual.MEDICA und virtual.COMPAMED und zur kostenfreien Registrierung für Online-Besucher sind abrufbar unter: https://virtual.MEDICA.de und https://virtual.COMPAMED.de.

Sanctus Dominus: Sinfoglesia veröffentlicht zweite Single

München (ots) Nach dem Erfolg der ersten Single Victoriam im Frühjahr 2020 melden sich BurdaForward und das Pop-Klassik-Ensemble Sinfoglesia zurück: Sanctus Dominus erinnert in schweren Zeiten an das Gute.

Sinfoglesia: Orchester mit Komponist und Produzent Christoph Siemons
Quellenangabe: „obs/BurdaForward GmbH/Marc Bremer“

Musik hat die Kraft, Menschen durch schwere Zeiten zu tragen. Mit den kalten Wintermonaten beginnt eine neue, herausfordernde Phase der Corona-Krise, die für viele Menschen Einsamkeit mit sich bringt. Rückzug ist notwendig, um das Virus zu bekämpfen. Als Hymne an die Freude, die Hoffnung und das Leben spendet Sanctus Dominus Hoffnung. Die Single ist ein Vorgeschmack auf das Sinfoglesia-Album Das Versprechen, welches am 4. Dezember 2020 erscheint und ab sofort im Pre-Sale erhältlich ist. Es beinhaltet 13 monumentale Pop-Klassik-Songs.

„Mit Sanctus Dominus knüpfen wir an den Erfolg unserer ersten Single Victoriam an, die im Frühjahr tausenden Menschen durch die Corona-Krise half und auf Platz 1 der Charts landete. Auch jetzt wollen wir mit unserer Musik Zuversicht und Trost spenden“, sagt Antonia Wilhelm, Head of Music bei BurdaForward. Sanctus Dominus erscheint als zweite Musikproduktion des digitalen Publishing-Unternehmens und wird von Sony Music Entertainment vertrieben.

Sinfoglesia ist ein Herzensprojekt des Kölner Komponisten und Produzenten Christoph Siemons, an dem er acht Jahre lang mit mehr als 100 Musikerinnen und Musikern arbeitete. Während einer lebensbedrohlichen Erkrankung fand er Kraft in seinem Glauben und gab Gott ein Versprechen, das er mit der Vollendung des Albums Das Versprechen nun einlöst.

„In BurdaForward fand ich den idealen Partner für mein Herzensprojekt. Der Sinn des Unternehmens, Menschen mit konstruktiven und lösungsorientieren Nachrichten zu einem besseren Leben zu verhelfen, passt perfekt zu meiner Botschaft der Hoffnung“, so Siemons.

Christoph Siemons ist mit Millionen verkauften Tonträgern, zahlreichen Nummer-Eins- und Top-Ten-Hits sowie Gold- und Platin-Auszeichnungen einer der erfolgreichsten Musikproduzenten Deutschlands. Er war unter anderem an Hits von Adel Tawil, Lafee, Krypteria, Doro, der Big Brother Stars und des BVB beteiligt.

Die neue Single aus dem am 4.Dezember erscheinenden Album „Das Versprechen“.
Jetzt vorbestellen: http://amazon.de/dp/B08N4F34XX

Web: burda-forward.de

Der Multiplayer-Simulator „F4F World“ von „Fußball für Freundschaft“ startet am Weltfußballtag

Berlin (ots) Am 10. Dezember 2020, am Weltfußballtag, wird weltweit der Multiplayer-Simulator „F4F World“ veröffentlicht. Dieser neue Fußballsimulator ist ein Projekt des internationalen Kindersozialprogramms „Fußball für Freundschaft“ von Gazprom. Auch im Online-Spiel dreht sich alles um die Werte, für die das Programm steht – darunter Freundschaft, Frieden und Gleichheit.

Football for Friendship World game / Der Multiplayer-Simulator „F4F World“ von „Fußball für Freundschaft“ startet am Weltfußballtag Quellenangabe: „obs/FOOTBALL FOR FRIENDSHIP/Football for Friendship“

Unter den ersten Nutzern, die sich online registrieren, werden 100 einzigartige Gewinnartikel wie Trikots von „Fußball für Freundschaft“ oder der Russischen Fußballunion (FUR) verlost. Die Preise werden an jeden Ort der Welt geliefert.

Erstmals können in verschiedenen Ländern international besetzte Teams an Spielen gemäß den Regeln von „Fußball für Freundschaft“ teilnehmen. Überall auf der Welt kann in Echtzeit gemeinsam Fußball gespielt, können neue Teams gebildet und betreut werden und Fans können ihre Favoriten von der Tribüne aus anfeuern. Das Motto der „F4F World“ ist: Freunde zusammenbringen, die Welt vereinen!

Zwei Wochen vor dem offiziellen Start des Spiels, vom 27. November bis 9. Dezember 2020, findet im digitalen Fußballuniversum von „Fußball für Freundschaft“ die e-Weltmeisterschaft statt. 32 Freundschaftsteams mit jungen Spielern im Alter zwischen 10 und 14 Jahren aus über 100 Ländern jagen den Weltmeistertitel. Insgesamt werden 55 Partien ausgetragen. Das Finale wird live übertragen. Die Fußballlegende Roberto Carlos ist der globale Botschafter des Programms. Um an der allerersten „Fußball für Freundschaft“-e-Weltmeisterschaft teilzunehmen, bewerben Sie sich unter http://participants.footballforfriendship.com/. Auf die Gewinner wartet ein attraktiver Preis:Sie erhalten Eintrittskarten für das UEFA Champions League-Finale 2021 in Istanbul.

Die AGT Communications Group begleitet das Kindersozialprogramm Fußball für Freundschaft global. Das international besetzte Team der Firma DataArt entwickelte den Online-Multiplayer „F4F World“. Für die ersten Nutzer wird das Spiel kostenlos sein.

Über Fußball für Freundschaft:

Das Internationale Sozialprojekt für Kinder „Fußball für Freundschaft“ besteht seit 2013. Es wird von Gazprom organisiert. In den vergangenen sieben Spielzeiten haben über 6.000 Kinder und Jugendliche aus 211 Ländern und Regionen an dem Programm teilgenommen. Über fünf Millionen Menschen unterstützen das Projekt.

Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren, darunter auch Kinder mit Behinderungen, nehmen als „Junge Spieler“ oder „Junge Journalisten“ an dem Projekt teil. „Junge Spieler“ repräsentieren verschiedene Länder und Kulturen. Sie beweisen, dass es nicht auf Nationalität, Geschlecht und körperliche Fähigkeiten ankommt, um ein Team zu sein. „Junge Journalisten“ berichten aus dem Internationalen Kinderpressezentrum über die „Fußball für Freundschaft“-Projekte. Alle ehemaligen Teilnehmer teilen ihre Erfahrungen auch später noch als „Junge Botschafter“ und treten für die universellen Werte ein, für die „Fußball für Freundschaft“ steht: Freundschaft, Gleichheit, Gerechtigkeit, Gesundheit, Frieden, Loyalität, Erfolg, Traditionen und Ehre.

„Fußball für Freundschaft“ wird von der FIFA, der UEFA, dem Internationalen Olympischen Komitee, den Fußballverbänden verschiedener Länder, gemeinnützigen Kinderstiftungen, berühmten Sportlern und den weltweit führenden Fußballclubs unterstützt Zu den Unterstützern gehören außerdem Spitzenathleten, Künstler und Politiker. Das Projekt erhielt bereits viele nationale und internationale Auszeichnungen in den Kategorien soziale Verantwortung, Sport und Kommunikation. Es hält außerdem den GUINNESS WORLD RECORDS® Titel für das Fußballtraining mit den meisten unterschiedlichen Spielernationalitäten.

Im Jahr 2020 findet das Projekt „Fußball für Freundschaft“ online statt. Auf einer speziellen digitalen Plattform kommen 10.000 Spieler aller Altersgruppen zusammen, um gemeinsam an Kinderfußballturnieren teilzunehmen, zu trainieren, in internationalen Teams zu spielen und ihre Lieblingssportart, Fußball, auszuüben, ohne das Zuhause verlassen zu müssen.

Web: footballforfriendship.com

ITB Berlin 2021 findet rein digital statt

Weltweit führende Reisemesse bietet der Branche zentrale Online-Plattform für Vernetzung, Business und Content vom 9. bis 12. März

Berlin (ots) Die weltweit größte Reisemesse findet im kommenden Jahr rein digital statt. Dies hat die Messe Berlin in Abwägung aller Umstände beschlossen. Die ITB Berlin 2021 und der begleitende ITB Berlin Kongress richten sich dabei ausschließlich an das Fachpublikum. Die Fachbesuchertage finden vom 9. bis 12. März 2021 statt und werden damit um einen Tag verlängert.

ITB 2021 / ITB Berlin 2021 findet rein digital statt: Weltweit führende Reisemesse bietet der Branche zentrale Online-Plattform für Vernetzung, Business und Content vom 9. bis 12. März Quellenangabe: „obs/Messe Berlin GmbH“

„Die Pandemielage bleibt weiterhin schwierig, insbesondere für die Reisebranche. Mit der Entscheidung zu einer rein digitalen ITB Berlin 2021 geben wir Ausstellern und Fachbesuchern nun die größtmögliche Planungssicherheit,“ begründet David Ruetz, Head of ITB Berlin, den Schritt. „Wir haben ein Alternativkonzept entwickelt, mit dem wir als weltweit führende Reisemesse unseren Partnern und Kunden wieder eine verlässliche Plattform für globales Netzwerken, Business und Content bieten. Die Veranstaltung wird inhaltlich hoch relevant sein, da die Branche insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten auf Geschäftsgespräche, fachlichen Austausch und Orientierung angewiesen ist.“

Unter anderem bietet das digitale Konzept der ITB Berlin 2021 zahlreiche hochkarätige Panels und Vorträge per Video-Streaming sowie digitale Netzwerk-Möglichkeiten, ein intelligentes Matchmaking und einen digitalen Ausstellungsbereich. Am 16. November wird die ITB Berlin über weitere Details zu Aussteller- und Sponsoring-Paketen, zu den Tickets sowie Buchungsmöglichkeiten informieren.

Mit digitalen Formaten hat die ITB Berlin in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gesammelt. Mit dem Start von itb.com im März diesen Jahres hatte das Team bereits eine globale, virtuelle Plattform für die Tourismusbranche geschaffen. Sie bietet sowohl tagesaktuelle News als auch Podcasts, Möglichkeiten zum Netzwerken und monatlich stattfindende Virtual Convention Sessions. Auch Mitte Oktober konnten die ITB Berlin und das Berlin Travel Festival sowie die ITB Asia in Singapur zudem zeigen, wie sich touristische Fachveranstaltungen virtuell umsetzen lassen. Eine Vielzahl an renommierten Speakern aus der Branche, die teils vor Ort und teils über Live-Schaltung an Diskussionen teilnahmen, tauschten sich über abwechslungsreiche Themen vom Vertrieb bis hin zu CSR-Aspekten aus.

Mehr Informationen zum Konzept der ITB Berlin 2021 und regelmäßige Updates finden Sie ab 16. November 2020 auf den Websites www.itb-berlin.de und www.itb.com, in den ITB Fac

Europas erste Messe für Infektionsschutz pro.vention erfolgreich zu Ende gegangen

Zwei Tage war Erfurt das Zentrum für Infektionsschutz in Deutschland. Auf der europaweit ersten Messe für Anti-Corona-Maßnahmen, der pro.vention, nahmen live und virtuell über 1.500 Fachbesucher und 125 Aussteller teil. Die ausstellenden Unternehmen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet

„Wir sind selbst vom Erfolg der Messe überrascht“ erklärte Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt. „Gerechnet hatten wir mit 60 Austellern. Wegen der aktuellen brisanten Pandemieentwicklung hatten wir eine hohe Nachfrage der Unternehmen aus Deutschland und konnten die ursprünglich angesetzte Ausstellerzahl verdoppeln. Einige Aussteller mussten wir sogar auf die nächste Fachmesse vertrösten. Doch das soll beim nächsten Mal nicht mehr der Fall sein.“

Die „pro.vention“, Fachmesse mit begleitender Fachkonferenz wurde durch den Geschäftsführer der Messe Erfurt Michael Kynast und dem Ministerpräsident Thüringens Bodo Ramelow eröffnet. Beide gingen auf die aktuellen Entwicklungen der Infektionszahlen in Deutschland ein und wie wichtig es ist, dass gerade in diesen Zeiten die Fachmesse stattfindet. „Die Messe ist die Antwort auf die Krise!“, sagte der Thüringer Ministerpräsident in seinem Grußwort an alle Aussteller und Gäste der pro.vention. „Die Fachmesse ist die optimale Plattform zum Austausch in der momentanen Situation von COVD-19.“, so Kynast.

In der Podiumsdiskussion gingen der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow, der Vorstandsvorsitzende der AOKplus, Rainer Striebel und Messegeschäftsführer Michael Kynast der Frage nach, wie man eine noch dramatischere Entwicklung der Pandemie vermeiden kann. Ramelow forderte auch hier ein Umdenken der Politik weg von einer rein pharmakologischen hin zu technischen Lösungen. Man müsse noch lange mit dem Virus leben und nur die Technik verspreche hier etwas wie eine Rückkehr zur Normalität. Kynast wies auf die Schwierigkeiten der Veranstaltungsbranche insgesamt hin, sah in der derzeitigen Politik jedoch gute Chancen zur Hilfe. Von der pro.vention erhoffe man sich Erkenntnisse, wie man in Zukunft nach einem Peak bei den Infektionen auch wieder größere Veranstaltungen durchführen könne. Striebel betonte, dass die Kassen derzeit trotz geringerer Beiträge aufgrund von Kurzarbeit und Krankheitsgeschehen die Finanzierung jeder nötigen Coronatherapie sicherstellen.

Im Mittelpunkt der pro.vention standen ingenieurtechnische Lösungen zur Bekämpfung der Pandemie. „Wir dürfen nicht nur auf eine pharmakologische Antwort auf die Krise warten“ erklärte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, der gleichzeitig Schirmherr für die Messe ist, diesen Ansatz.

Die Fachmesse wurde von einer Fachkonferenz begleitet, die auch ins Netz übertragen wurde. Sowohl die einzelnen Aussteller als auch die Foren konnten digital besucht werden. In der Konferenz haben Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter über wirksame Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus beraten. Projektleiterin Carolin Beier: „Uns ist es gelungen, für wirklich jeden relevanten Bereich der Pandemiebekämpfung, hochkarätige Experten zu gewinnen.“

Die zwei Konferenzforen widmeten sich den Themen Lüftungstechnik und Infektionsschutz. Am ersten Konferenztag wurden zum Thema Lüftungstechnik unter der Leitung des VDMAs verschiedene Technologien vorgestellt, mit deren Hilfe man Klima- und Lüftungsanlagen zum Virenschutz nutzen kann – sei es mittels Hitze, Filter oder UV-Licht. Das Universitätsklinikum Jena gab unter anderem ein Update aus Sicht des Jenaer Infektologen Prof. Mathias Pletz im Forum 2.

Am zweiten Kongresstag befassten sich die Vorträge mit Themen zum Oberflächenschutz, kontinuierliche Desinfektion, Pandemieschutz-Komponenten aus dem 3D-Drucker, das Training von Händedesinfektion und Händewaschung mit und ohne Abstandsgebot oder die Textilveredelung und Schutzmasken. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der infektionsschutzgerechten Lüftung von Arbeitsbereichen, den Entwicklungsergebnissen antiviraler Oberflächen aus Kupfer-Polymeren für solche Systeme, Planungs- und Handlungsempfehlungen für hygienische Lüftungsanlagen, antimikrobielle und antivirale Oberflächen auf Basis verschiedener Technologien oder integrierte Schnelltests zum Nachweis von SARS-CoV2-Erregern und Antikörpern.

„Gerade bei den Foren, die mit vielen interessanten Vorträgen bereichert war, war es eine richtige Entscheidung, diese auch zu streamen.“ berichtet die Projektleiterin Carolin Beier. „Denn die Teilnehmerzahl im Netz betrug ein Vielfaches“

Hauptthemen der Ausstellung waren neben Desinfektion, die Maskenproduktion, Luftreinigung mittels Filteranlagen, Corona- Testsysteme sowie Software und Technik zur Durchführung von Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen.

Die pro.vention selbst nutzte die vorgestellten Möglichkeiten, um Besuchern und Ausstellern einen sicheren Messebesuch zu ermöglichen. In der Ausstellungshalle sorgten 20 Hygienetower für frische und virenfreie Luft, die Einlasskontrolle war weitgehend automatisiert und sah neben Fiebermessen und dem Prüfen des Maskentragens auch eine sofortige Desinfektion vor.

Auch das mediale Interesse ist überragend gewesen. Mehrere deutsche Fernsehanstalten berichteten direkt von der Messe. Bei den Printmedien reichte das Interesse sogar bis zur New York Times.

Die nächste pro.vention wird im Juni 2021 in Erfurt stattfinden. Darüber hinaus haben mehrere deutsche Messegesellschaften Interesse an der Anti-Corona-Messe bekundet. Derzeit wird von der Messe Erfurt geprüft, inwieweit die pro.vention als Gastveranstaltung an anderen Standorten stattfinden kann.

pro.vention auf einem Blick

pro.vention – Schutz vor Corona – Ausstellung mit begleitender Konferenz

Die Corona Pandemie stellt die Weltgemeinschaft und jeden einzelnen von uns vor bisher nie dagewesene Herausforderungen. Viele Unternehmen haben in den letzten Monaten gehandelt, kreative und innovative Ideen entwickelt, um mit der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen umgehen zu können und Lösungen für die notwendigen Veränderungen erarbeitet. Darunter befinden sich auch viele Unternehmer und Unternehmen aus Thüringen. Diese Konzepte und Ideen sollen erstmals im Rahmen einer Fachmesse mit begleitender Konferenz in der Messe Erfurt im November 2020 präsentiert werden.

Die Schwerpunkt-Themen der Fachmesse und Konferenz:

  1. Infektionsschutz und Desinfektion
  2. Luftfilteranlagen/ Luftreinigung
  3. Corona Tests und Testsysteme
  4. Dienstleister
  5. Aus und Weiterbildung
  6. Software
  7. Technik und Software zur Durchführung von digitalen Meetings und Veranstaltungen
  8. Sonstiges

Schirmherrschaft

Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen

Messe Erfurt GmbH

Schachwoche statt Internationaler Schachmeisterschaft

Tegernsee (ots) Vom 31. Oktober bis 08. November sollte die 24. Offene Internationale Bayerische Schachmeisterschaft auf Gut Kaltenbrunn stattfinden. Obwohl das Großturnier wegen der sprunghaft gestiegenen Infektionszahlen abgesagt werden musste, bedeutete dies nicht „Schachmatt“ für die Veranstalter. Die alternativen Kleinformate sind ein „Tegernsee Masters“ mit zehn Großmeistern und Spitzenspielern sowie ein Programm für schachbegeisterte Urlaubsgäste.

Ein Großturnier wie die OIBM 2019 ist in diesem Jahr nicht möglich, stattdessen gibt es ein „Tegernsee Masters“ und Blitzturniere.Quellenangabe: „obs/Tegernseer Tal Tourismus GmbH/©Der Tegernsee, Thomas Mueller“

Nach der Absage der Offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaft (OIBM) vor knapp zwei Wochen erarbeitete Großmeister Sebastian Siebrecht gemeinsam mit der TTT ein Alternativprogramm, das den aktuellen, strengen Hygienebestimmungen entspricht. In der geplanten Veranstaltungswoche vom 31. Oktober bis 08. November findet nun als einmaliges Event das „Tegernsee Masters“ mit zehn geladenen Großmeistern und Spitzenspielern statt – ohne Zuschauer vor Ort dafür mit einer Übertragung über die größten Schachportale der Welt auf digitalen Brettern. Der Spielort wurde von Gut Kaltenbrunn ins Hotel zur Post in Bad Wiessee verlegt, das seit neun Jahren Austragungsort des Internationalen Schach-Senioren-Cups ist.

Das „Tegernsee Masters“-Rundenturnier wird unter anderem auch live auf www.schach-tegernsee.de übertragen.

Es ist mit den besten drei deutschen Spielern Matthias Blübaum, Alexander DonchenkoundLiviu Dieter Nisipeanu, sowie Vincent Keymer, Ashot Parvanjanund weiteren ausländischen Meistern sehr stark besetzt. Die Schiedsrichter sind Ralph Alt und Gregor Johann. Parallel zur Kommentierung und Analyse der Partien per Live-Übertragung auf einer Leinwand gibt es ein Schachprogramm für bereits angemeldete Gäste der OIBM, bestehend aus täglich stattfindenden Schnell- und Blitzturnieren. Pro Veranstaltung sind dabei jeweils zehn Personen zugelassen. Für die Kommentierung werden zwei Zeitfenster (16 bis 18 Uhr und 18 bis 20 Uhr) vergeben. Marc Lang, Fide-Meister und Weltrekordhalter im Blindschach, sowie Großmeister Sebastian Siebrecht führen vor Ort durch das Programm. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Sebastian Siebrecht so kurzfristig ein Alternativangebot schaffen konnten. So locken wir hoffentlich trotzdem Schachspieler in unsere Region und präsentieren uns gleichzeitig mit dem Tegernsee-Masters weltweit bei Schachfans“, fasst Peter Rie, Leiter der Veranstaltungsabteilung bei der TTT, das kurzfristig erarbeitete Konzept zusammen.

Anmeldung: Sebastian Siebrecht, sebastian.siebrecht@gmail.com

Kontakt für Rückfragen: Peter Rie, Tegernseer Tal Tourismus GmbH, Tel. 08022 92738-33, p.rie@tegernsee.com

PR-Bild Award 2020: Malteser Hilfsdienst gewinnt mit dem Foto „Tetris Challenge – 1800 Dinge, die Leben retten“

Hamburg (ots) Der Malteser Hilfsdienst e.V. gewinnt den PR-Bild Award 2020. Mit dem Foto „Tetris Challenge – 1800 Dinge, die Leben retten“ will die katholische Hilfsorganisation auf die wichtige Arbeit ihres Rettungsdienstes aufmerksam machen. Dazu wurde die vollständige Ausrüstung eines Rettungswagens aus dem Fahrzeug geholt und davor ausgebreitet – insgesamt 1.800 Einzelteile. Das Bild setzte sich gegen knapp 900 Bewerbungen durch. Bereits zum 15. Mal vergibt die dpa-Tochter news aktuell den PR-Bild Award für herausragende Fotografie von Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen.

„2020 ist ein besonderes Jahr – auch für unseren PR-Bild Award. Viele der eingereichten Motive hätte es ohne Corona nicht gegeben. Möglicherweise liegt es auch an den vergangenen bewegenden Monaten, dass wir dieses Jahr 300 Bewerbungen mehr als im Vorjahr erhalten und mit über 22.000 Votings so viele Menschen wie noch nie an der Abstimmung teilgenommen haben“, resümiert Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell und Initiatorin des PR-Bild Award, die Rekordzahlen zum 15. PR-Bild Award. „Die Fotos, die dieses Jahr gewonnen haben, sind enorm stark und facettenreich. Denn neben der handwerklichen Qualität erzählen sie uns eine Geschichte und wecken Emotionen. Sie schaffen es, aus der Bilderflut hervorzustechen – sei es, weil sie uns irritieren, provozieren, inspirieren oder zum Schmunzeln bringen.“

Das Foto des Malteser Hilfsdienstes mit dem Titel „Tetris Challenge – 1800 Dinge, die Leben retten“ überzeugte Jury und Öffentlichkeit gleichermaßen und erreichte das beste Gesamturteil für Deutschland. Außerdem belegt es den ersten Platz in der Kategorie Social Media. Fotografiert hat es Alexander Licht.

in Rettungswagen ist für die medizinische Versorgung, der engen Überwachung und den Transport von Notfallpatienten gebaut und ausgerüstet.

Die Malteser hatten sich bei der sogenannten „Tetris-Challenge“ beteiligt, die im vergangenen Jahr auf Instagram für große Aufmerksamkeit sorgte. Für die Challenge hatten Polizei, Rettungsdienste, THW und andere Organisationen ihre Ausrüstung auf dem Boden ausgebreitet und fotografiert, um zu zeigen, welche Utensilien sie für ihre Arbeit brauchen. Die Tetris-Challenge basiert auf dem Computerspiel-Klassiker der 80er Jahre, bei dem verschiedene Bausteine möglichst lückenlos ineinandergefügt werden müssen.

Michael Schäfers, Leiter Rettungsdienst bei den Maltesern: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Mit diesem Bild wollten wir der Öffentlichkeit zeigen, wie wichtig unsere Arbeit im Rettungsdienst ist. Die Tetris-Challenge war im letzten Jahr eine tolle Möglichkeit, den Bürgerinnen und Bürger, die einen RTW nur vom Bürgersteig aus oder aus dem Auto heraus kennen, zu zeigen, wieviel Equipment wir dabeihaben, um Leben zu retten. Kaum jemand weiß, wieviel das tatsächlich ist. Unsere Retterinnen und Retter geben täglich alles, um die Versorgung bei medizinischen Notfällen oder Unfällen auf der Straße sicherzustellen, worauf wir sehr stolz sind. Das Bild ging über sämtliche Social-Media-Kanäle viral und lenkte den Blick auf die bedeutsame Arbeit im Rettungsdienst.“

news aktuell Geschäftsführerin Edith Stier-Thompson zum Siegerfoto: „Das Foto zeigt auf einfache aber umso eindrücklichere Weise, wie viel Professionalität es braucht, um Menschenleben zu retten. Es hat mir bewusst gemacht, wie Rettungskräfte mitunter in kürzester Zeit die Situation einschätzen müssen, um dann zu entscheiden, was mit welchen Mitteln in welcher Abfolge zu tun ist. Und darum geht es bei herausragender PR-Fotografie: Eine Geschichte im Kopf loszutreten, die im besten Fall unseren Horizont nachhaltig erweitert.“

In diesem Jahr gibt news aktuell aufgrund der Corona-Pandemie die Gewinner des PR-Bild Award per Video bekannt. In dem Clip verkünden die Jurymitglieder die Sieger in den Kategorien Lifestyle, NGO-Foto, Portrait, Reisen, Social-Media-Foto und Storys & Kampagnen sowie das jeweils beste PR-Bild des Jahres aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Für die Schweiz gewann in diesem Jahr das Bild „Aus dem Leben einer Dragqueen“, eingereicht von Digitec Galaxus AG und fotografiert von Thomas Kunz. Das beste PR-Bild des Jahres aus Österreich ist das Foto „Patienten aus Plastik“ von der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmundi Vienna), Fotografin ist Stephanie Scholz.

Alle Gewinnerbilder sind hier veröffentlicht: https://www.pr-bild-award.de/sieger2020

Corona: Christkindlesmarkt wird abgesagt

Angesichts der schnell steigenden Corona-Fallzahlen hat die Stadt Nürnberg schweren Herzens entschieden, den Christkindlesmarkt 2020 von Freitag, 27. November, bis Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember 2020, abzusagen.

„Uns fällt diese Entscheidung sehr schwer. Der Christkindlesmarkt mit seiner großen Tradition gehört zu Nürnberg. Eine Adventszeit ohne Prolog des Christkinds und ohne das Städtlein aus Holz und Tuch auf dem Hauptmarkt ist für uns wie für die vielen Besucherinnen und Besucher Nürnbergs von nah und fern nur schwer vorstellbar. Und doch sind wir nach langer Abwägung und zum Schutz der Bevölkerung zu dem Schluss gekommen, den Christkindlesmarkt in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen“, sagt Oberbürgermeister Marcus König.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bewegt sich auch in Nürnberg in  Richtung des Schwellenwerts von 100 und mehr Infektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner. Aktuell beträgt der Wert nach der Corona-Ampel des Bayerischen Gesundheitsministeriums 76,01. „Es ist davon auszugehen, dass die Schwelle noch in nächster Zeit über 100 steigt und die Corona-Ampel des Ministeriums auf dunkelrot umspringt“, betont OB Marcus König. Damit gelten noch einmal zusätzliche Beschränkungen für die Bevölkerung und Veranstaltungen.

König erklärt weiter: „Vor diesem Hintergrund halten wir es für das falsche Signal, den Christkindlesmarkt zu veranstalten.“ Obwohl das städtische Marktamt in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Schausteller und der Marktkaufleute einen dezentralen Christkindlesmarkt mit einem sehr strengen Hygiene-Konzept für die Corona-Zeit entwickelt hatte, wie der Oberbürgermeister unterstreicht. Der Markt hätte auf insgesamt vier Plätzen in der Altstadt stattgefunden. Dies hätte die Besucherströme entzerrt und mehr Platz auf dem Hauptmarkt geschaffen. Breitere Budengassen und eine Maskenpflicht sowie zahlreiche Desinfektionsständer hätten für zusätzliche Hygiene gesorgt. „Dennoch können wir eine zusätzliche Ansammlung von vielen Tausend Menschen in der Innenstadt nicht verantworten“, bedauert OB Marcus König. Er hatte die Verbände der Schausteller und der Marktkaufleute zuvor von dieser Entscheidung der Stadt informiert.

Oberbürgermeister König und Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas haben ihnen angeboten, ähnlich wie schon in den Monaten über den Sommer in der Adventszeit mit einzelnen Ständen verteilt über das Stadtgebiet oder in den Stadtteilen vertreten zu sein. „Wir wissen um die besondere Bedeutung der Weihnachtszeit für die Marktbeschicker und ihre Familien“, sagt Dr. Fraas. „Der Christkindlesmarkt hat eben auch eine besondere wirtschaftliche Bedeutung für Nürnberg. Davon profitieren die Schausteller und Marktkaufleute, der Einzelhandel sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe. Auch aus diesem Grund tut uns die Entscheidung sehr weh“, sagt der Wirtschaftsreferent. „Ich kann alle verstehen, die – mich eingeschlossen – nun hart an dieser Entscheidung zu knabbern haben. Aber es ist ein Gebot der Vernunft“, so Dr. Fraas. „Lieber jetzt die Notbremse ziehen, als erst ein paar Tage vor Beginn.“

Die Stadt Nürnberg überlegt dennoch, welche Rolle das beliebte Nürnberger Christkind als Botschafter der Stadt nun in der Adventszeit übernehmen kann. Auch für Christkind Benigna Munsi ist die Absage nicht leicht. „Aber es ist in Anbetracht der aktuellen Situation die richtige Entscheidung. Es tut mir persönlich sehr leid; auch für mich, für die Nürnbergerinnen und Nürnberger, die vielen Besucherinnen und Besucher von auswärts und natürlich vor allem für die Kinder.“

https://www.nuernberg.de

Letzte diesjährige Sonntagsführung auf der Wasserburg Egeln

Letzte diesjährige Sonntagsführung auf der

Letzte diesjährige Sonntagsführung auf der Wasserburg Egeln
Letztmalig in diesem Jahr lädt das Museum der Wasserburg Egeln zu einer öffentlichen Burgführung ein. Diese beginnt am Sonntag den 1. November um 14:00 Uhr im Torhaus der Burg. Diese geht zuerst über die Unterburg wo sich Türen öffnen die für den normalen Besucher sonst verschlossen sind. Natürlich gibt es wieder erklärungen zu den Gebäuden und zur Burggeschichte wobei auch die Besucher individuelle Fragen zum jeweiligen Thema stellen können.

Natürlich kann man im Museum auch in die Frühgeschichte der Region um Egeln sowie in Stadt- und Burggeschichte eintauchen oder die Räumlichkeiten vom  „Burgverlies bis zum Bergfried“ erkunden. In der kleinen Galerie ist nochmal die Ausstellung der Salzländer Nachtfotografierer „Stimmungsvolle Momente“ zu sehen. Von 15:00 – 16:00 Uhr öffnet der Maler und Grafiker Klaus Gumpert sein Burgatelier. Historische Möbel, Musikinstrumente und viele seiner Bilder laden die Besucher zu einem einzigartigen Kunstgenuß ein.  Im Anschluß besteht die Möglichkeit die gewonnenen Eindrücke im historischen Café im Palas der Burg bei Kaffee und Kuchen auch kulinarisch auswerten. 

Führungen können natürlich unabhängig davon auch von Gruppen ab 8 Personen zu anderen Zeiten gebucht werden.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Gesichter der Arbeit: Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben

Eine Ausstellung des Deutschen Technikmuseums, Berlin, kommt in die DASA

Dortmund (ots) Rauchende Schlote, Menschen in Kittelschürze und Blaumann: Die Ausstellung „Gesichter der Arbeit – Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben von Günter Krawutschke“ holt sie nun in die DASA Arbeitswelt Ausstellung. Vom 23. Oktober 2020 bis zum 28. März 2021 gibt es in Dortmund Werke aus einer mittlerweile längst vergangenen Zeit zu sehen.

„Lenchen Möller“, so gesehen von Günter Krawutschke in Ostberlin, 1979Quellenangabe: „obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/©Günter Krawutschke“

Aktueller Anlass ist der 30. Jahrestag der Deutschen Einheit. Doch nicht nur das. Was in Berlins Arbeitsstätten los gewesen ist, lässt auch ans Ruhrgebiet in den 1970er und 1980er Jahren denken. Dadurch weckt die Foto-Ausstellung nicht zuletzt so manche Erinnerung an Orte, die auch hierzulande nicht mehr existieren.

50 ausgewählte Aufnahmen vermitteln ungeschönte und teils intime Einblicke in diese verschwundene Welt. Sie dokumentieren emotionale Momente und starke Charaktere vor dem nüchternen Hintergrund des harten Arbeitsalltags: Aufnahmen, die zu DDR-Zeiten zumeist nicht veröffentlicht werden konnten.

Diese Welt kennt Günter Krawutschke wie kaum ein anderer. Seit 1965 arbeitet er als Bildreporter, vornehmlich beim Berliner Verlag. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind die Industriebetriebe im Ostteil der Stadt. So ist er oft in Fabriken wie dem Kabelwerk Oberspree (KWO), den Metallhütten- und Halbzeugwerke (BMHW) oder der VEB Elektrokohle Lichtenberg (EKL). Dabei interessieren ihn weniger die Produktionsabläufe oder Wirtschaftszahlen. Er ist fasziniert von den Menschen, die hier arbeiten. Neben offiziellen Presseterminen nimmt er sich die Zeit, diese Welt zu studieren und mit seiner Kamera einzufangen.

Mit der politischen Wende 1989/90 folgt ein radikaler ökonomischer Umbruch. Heute sind in den Werkhallen, in denen er Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Jugendbrigaden fotografiert hat, oftmals Asiamärkte oder Luxuslofts.

Der Fotograf

Günter Krawutschke (geb. 1940 in Staßfurt, Sachsen-Anhalt) hat als Fotograf für den Berliner Verlag Zugang zu nahezu allen Industriebetrieben in Ostberlin gehabt. Krawutschke nutzte die Aufenthalte in den Werken, um neben den offiziellen Auftragsbildern auch nicht gestellte Fotos vom Alltag der Menschen und ihren Arbeitsbedingungen vor Ort zu machen. Parallel zu seiner Berufstätigkeit absolvierte er eine Fotografenlehre und im Anschluss ein Diplomstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. Neben einer Vielzahl journalistischer Veröffentlichungen wurden seine Fotos seit 1982 in rund einem Dutzend Ausstellungen sowie in mehreren Bildbänden gewürdigt.

Die Bilder aus dem Deutschen Technikmuseum

Die Bilder der Ausstellung sind Teil eines umfassenden Fotoarchivs, das in den letzten beiden Jahrzehnten der DDR entstanden ist. Sie sind ein einzigartiges Dokument der ostdeutschen Industriearbeiterschaft vor dem Fall der Mauer. Das Deutsche Technikmuseum erwarb 2018 einen großen Teil dieses fotografischen Werks mit über 17.000 Negativen und vielen Originalabzügen.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 28.03.21 zu den Öffnungszeiten der DASA (Montag-Freitag 9-16 Uhr und Samstag-Sonntag 10-18 Uhr). Bis zum 30.12.20 ist der Eintritt frei.

Zur Ausstellung ist ein Begleitband zum Preis von 26 EUR erschienen. Er ist an der DASA Kasse erhältlich.

Web: www.dasa-dortmund.de