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Zuschuss für Studierende in akuter Notlage bis Ende des Wintersemesters

Berlin (ots) BMBF unterstützt Studierende im gesamten Wintersemester weiter mit BAföG, Zuschüssen und zinsfreien Studienkrediten

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Zuschusskomponente der Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage für den November und darüber hinaus bis zum Ende des Wintersemesters ab heute wieder ein.

Bundesministerin Anja Karliczek auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, sowie Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe (zugeschaltet aus Frankfurt/Main) zur Überbrückungshilfe für Studierende.Quellenangabe: „obs/Bundesministerium für Bildung und Forschung/BMBF/Hans-Joachim Rickel“

Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

„Wir lassen die Studierenden in dieser Pandemie nicht allein. Wir werden die bereits aus dem Sommer bekannten Zuschüsse als Teil der Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage erneut anbieten – und das bis zum Ende des Wintersemesters. Damit wollen wir Studierenden helfen, deren Erwerbsmöglichkeiten oder die Unterstützung ihrer Eltern durch die beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vorübergehend wegfallen.

Das Instrument der Überbrückungshilfe hat sich in den Monaten von Juni bis September bewährt. Ich danke dem Deutschen Studentenwerk und den Studierenden- bzw. Studentenwerken, dass sie wieder die Umsetzung übernehmen. Wir haben für die Beantragung und die Prüfung in den Studierenden- und Studentenwerken Anpassungen mit Blick auf die Dauer der Pandemiesituation und einige Erleichterungen vorgesehen. So können alle, auch Erstsemester, bei Bedarf unbürokratisch ihre pandemiebedingte Notlage nachweisen.

Diese Form der Nothilfe hatten wir zunächst ausgesetzt, weil im Sommer deutlich weniger Anträge eingegangen waren, in der eine pandemiebedingte Notlage nachgewiesen werden konnte. Durch den Teil-Lockdown werden nun vermutlich wieder Einkünfte für Studierende wegfallen. Deshalb haben wir entschieden, dass die Unterstützung über den November hinaus auf das ganze Wintersemester ausgedehnt wird. Auch bei der durchgängig verfügbaren zweiten Komponente der Überbrückungshilfe für Studierende – dem bewährten KfW-Studienkredit – gibt es eine Erweiterung. Er wird für das komplette Jahr 2021 zinsfrei gestellt. Ausländische Studierende können noch bis März 2021 Anträge stellen.

Das wichtigste Instrument zur Studienfinanzierung bleibt das BAföG. Wir haben in dieser Legislaturperiode und in der Pandemie schon viele Verbesserungen und Erleichterungen vorgenommen, mit dem Ergebnis, dass die Studierenden im Schnitt höhere Förderung erhalten. Daher empfehle ich Betroffenen, zunächst mögliche BAföG-Ansprüche zu prüfen und gegebenenfalls einen Antrag auf BAföG zu stellen, bevor sie auf unsere Überbrückungshilfen oder den KfW-Studienkredit zurückgreifen.

Dass sich unsere gemeinsamen Anstrengungen mit den Hochschulen auszahlen, zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) unter mehr als 28.000 Studierenden. Mich freut besonders, dass trotz der Corona-Pandemie die Studierenden nicht häufiger über einen Studienabbruch nachdenken als noch vor vier Jahren. Ein Großteil der Veranstaltungen konnte stattfinden, natürlich digital. Der Pragmatismus und die Kreativität, mit denen Hochschulen, Lehrende und Studierende die Lehre in der Pandemiezeit umgekrempelt haben, ermutigen mich. Die Hochschulen haben in dieser Pandemie Außergewöhnliches geleistet. Diesen Weg müssen wir jetzt gemeinsam weitergehen, um das Beste aus der Situation zu machen.“

Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, in dem die 57 Studenten- und Studierendenwerke bundesweit zusammengeschlossen sind, erklärt:

„Erneut stehen die Studenten- und Studierendenwerke bereit, um Studierende, die durch die Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, zu unterstützen – auch wenn der Beginn eines Wintersemesters für die BAföG-Ämter und viele weitere Arbeitsbereiche der Studentenwerke Hochkonjunktur bedeutet und ihre Arbeitskapazitäten voll beansprucht. Aber sie wollen und können helfen. Gerade in dieser Pandemie zeigt sich, wie systemrelevant die Studenten- und Studierendenwerke sind, und wie ernst sie ihren staatlichen Sozialauftrag nehmen, die Studierenden zu fördern. Die Beschäftigten der Studenten- und Studierendenwerke verdienen Anerkennung und Respekt.“

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, erklärt:

„Wir freuen uns über die Entscheidung des Ministeriums, den KfW-Studienkredit bis zum Ende des Jahres 2021 zinslos zu stellen. Die hohe Nachfrage zeigt, wie wichtig diese Maßnahme ist, um Studienabbrüche aufgrund der Corona-Pandemie zu verhindern. Die Verlängerung der zinslosen Phase gibt vielen jungen Menschen die notwenige Planungssicherheit, auch über die aktuelle Krise hinaus. Es ist in unser aller Interesse, dass Studierende sich weiterhin voll auf ihr Studium fokussieren können.“

Hintergrund:

Studierende an staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland konnten zur Linderung von pandemiebedingten Notlagen von Juni bis September 2020 eine Überbrückungshilfe in Form eines Zuschusses beim regional zuständigen Studierenden- bzw. Studentenwerk beantragen. Diese Hilfe wird ab November für das gesamte Wintersemester wiedereingesetzt. Sie bleibt damit Teil eines großen Pakets des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Unterstützung von Studierenden.

Antragsberechtigt sind Studierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert, in Deutschland wohnen und nicht beurlaubt waren. Dies gilt für Studierende aus dem In- und Ausland, ohne Altersbegrenzung.

Der Zuschuss wird monatlich zugesagt bis zu einer Höhe von 500 Euro. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die 57 regionalen Studierenden- und Studentenwerke, wobei die Anträge ausschließlich online über die etablierte bundesweit einheitliche IT-Plattform gestellt werden. Eine Beantragung ist seit dem 20.11. wieder möglich.

Das Online-Tool für die Antragstellung ist hier zu finden: https://www.überbrückungshilfe-studierende.de

Im Herzen NaturVersteher

Auszeichnung von drei neuen Nationalparkpartnern

Gemeinsam aktiv für das Schutzgebiet und die Region – das ist das Motto für die Arbeit der Nationalpark-Partnerbetriebe im Harz. Nachdem die große und lange geplante Auszeichnungsveranstaltung aufgrund der neuen Corona-Beschränkungen nicht stattfinden konnte, zeichnen wir die Betriebe nun vor Ort aus.

Neu in das Netzwerk aufgenommen wurden jüngst das Haus Silbererz und die Grube Samson sowie das Seminar- und Ferienhaus Königliche Oberförsterei Andreasberg (Kofa 1895), alle in Sankt Andreasberg.

Das Haus Silbererz ist ein modernes und stilvolles Ferienhaus mit Blick auf den Glockenberg. Mit seiner einzigartigen Ausstrahlung wurde es 1709 als wohlproportioniertes Fachwerkhaus für eine Bergmannsfamilie in Sankt Andreasberg erbaut. Das Ehepaar Fischer hat das Jahrhunderte alte Haus 2019 umfassend ökologisch saniert und erweitert.

Die Grube Samson, das historische Bergwerk in Sankt Andreasberg, das seit 2010 Teil der UNESCO-Welterbestätte im Harz ist, wird von Christian Barsch und Hans-Günter Schärf betrieben. Christian Barsch ist Welterbeguide sowie Dozent, Lehrbeauftragter und Unternehmenscoach für Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit H.-G. Schärf, ebenfalls einem guten Kenner der Harzer Kultur- und Naturgeschichte, arbeitet er bereits seit vielen Jahren mit dem Nationalpark Harz zusammen. Beide sind wichtige Kooperationspartner für das Nationalparkhaus und für weitere touristische Akteure in und um Sankt Andreasberg. Für das Betreiberteam steht die Verbindung zwischen Natur und Kultur im Vordergrund.

Der dritte neue Partner im Netzwerk ist das Seminar- und Ferienhaus Königliche Oberförsterei Andreasberg (Kofa 1895). Christian Keller betreibt es zusammen mit seiner Familie seit 2020. Das Ferienhaus mit zwei großen Apartments wurde nach umweltfreundlichen Kriterien umfangreich, aber achtsam mit wohngesunden Baumaterialien saniert, so dass die Gäste hier bedenkenlos Körper und Geist auftanken können. Die Kofa 1895 ist nach den Standards der Klimapatenschaft zertifiziert. Das Motto des Hauses ist „Raum zum Entdecken, Entspannen und Wohlfühlen geben“.

An der Auszeichnung mitgewirkt haben Meike Hullen, Fachbereichsleiterin Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht, Dieter Lambertz, Mitglied im Nationalparkbeirat und Vergaberat der Nationalpark-Partnerschaft, sowie Cordula Dähne-Torkler, die Projektleiterin der Nationalpark-Partnerschaft Harz

Nationalpark-Partner

Nationalpark-Partner sind Botschafter des Nationalparks und für einen umweltfreundlichen Tourismus im Harz. Sie sind ein starkes Bindeglied zwischen Nationalparkverwaltung, Einwohnern und Gästen. Die Betriebe werden nach bundesweit einheitlichen Qualitäts- und Umweltstandards ausgezeichnet. Sie erfüllen Kriterien in den Bereichen Nationalpark-Identifikation, Qualität und Service, Nachhaltigkeit, Umweltorientierung und Regionalität, Kooperations- und Netzwerkarbeit.

Die Nationalpark-Partnerschaft gibt es in den unterschiedlichen touristischen Kategorien Beherbergungsbetriebe/Campingplätze, Gastronomie, Mobilitätsanbieter/Verkehrsbetriebe, Reiseveranstalter, Freizeiteinrichtungen, Museen, Tourist-Informationen, ehrenamtliche Waldführer, regionales Handwerk, kommerzielle Wald-, Wanderführer und Tourguides sowie Vereine und Verbände.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.nationalpark-harz-partner.de.

DVAG und „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“

Aktion der Deutschen Vermögensberatung bringt 300.000 Euro für Kinder in Not

Frankfurt (ots) Zusammen für den guten Zweck – und das mit Erfolg. Beim RTL-Spendenmarathon zeigte das Team der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) großen Einsatz, um für Kinder in Not Spenden zu sammeln. Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung beteiligt sich so mit einer stolzen Summe am 25. RTL-Spendenmarathon.

Beachtlicher Beitrag für Kinder in Not beim RTL-Spendenmarathon. Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung, Annabell Pohl und Nathalie Pohl, Gründungsmitglieder des Vereins „Menschen brauchen Menschen e.V.“, sind stolz auf die erreichte Summe in Höhe von 300.000 Euro. Quellenangabe: „obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG/Carsten Herwig“

In diesem Jahr ging erstmals ein Team der Deutschen Vermögensberatung bei der 24-Stunden Joey Kelly Challenge an den Start. 20 Vermögensberater sowie die Markenbotschafter des Familienunternehmens Mick Schumacher und Fabian Hambüchen standen insgesamt 24 Stunden auf dem Crosstrainer im Zentrum für Vermögensberatung (ZVB) Marburg für den guten Zweck. Auch die über 17.000 Vermögensberaterinnen und Vermögensberater, die per Live-Stream zugeschaltet wurden, waren nicht untätig und spendeten vom heimischen Wohnzimmer aus kräftig für Kinder in Not.

Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung, und Mick Schumacher, langjähriger Freund und Partner des Unternehmens, sind sich einig. „Wir möchten etwas zurückgeben, indem wir uns für die Schwächsten in unserer Gesellschaft einsetzen“, so begründet Andreas Pohl das hohe Engagement für „RTL – Wir helfen Kindern e.V.“. Mick Schumacher freut sich, in diesem Jahr dabei zu sein: „Vor 25 Jahren nahm bereits mein Vater als Pate beim ersten RTL-Spendenmarathon teil. Es ist eine großartige Aktion der Deutschen Vermögensberatung. Hauptsache ist doch, dass sich unser gemeinschaftlicher Einsatz für die Kinder gelohnt hat!“

Das Geld soll für weltweite Projekte für Not leidende Kinder und Jugendliche eingesetzt werden. Dabei wird insbesondere der im Juni gegründete gemeinnützige Verein „Menschen brauchen Menschen e.V.“ mit „RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ zusammenarbeiten. Ziel ist es, sich für ein mitmenschliches und verantwortungsbewusstes Miteinander in der Gesellschaft starkzumachen. Einen Tätigkeitsschwerpunkt bilden dabei Hilfsprojekte, die insbesondere die soziale Teilhabe und die Bildungschancen von wirtschaftlich und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen verbessern und fördern. Im Rahmen des diesjährigen RTL-Spendenmarathons bringen sich das Familienunternehmen und der Verein gemeinschaftlich mit einer Spendenaktion zugunsten der Kölner Stiftung mit ein.

Ganz nebenbei wurde darüber hinaus von Joey Kelly, ebenfalls Markenbotschafter der Deutschen Vermögensberatung, ein Weltrekord für „die größte auf dem Crosstrainer erzeugte Energie-Menge (24 Std., Team)“ aufgestellt. Die Challenge von RTL schaffte der Extremsportler mit links und legte gemeinsam mit vielen weiteren beteiligten Firmenteams eine große Wegstrecke zurück.

Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe

Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung auf die Kompetenz und Erfahrung der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Getreu dem Leitsatz „Früher an Später denken“ bietet sie in mehr als 5.000 Direktionen und Geschäftsstellen seit über 45 Jahren eine branchenübergreifende Allfinanzberatung. Damit ist das Familienunternehmen Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Bleiben Sie informiert – über www.dvag.de oder via Twitter @DVAG.

Über Menschen brauchen Menschen e.V.

„Menschen brauchen Menschen e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Lebensgrundlagen und -bedingungen in der Gesellschaft nachhaltig zu stärken und zu fördern. Daher unterstützt er insbesondere Projekte und Organisationen aus den Bereichen Bildung & Entwicklungsförderung, Forschung und Wissenschaft, sowie Natur- und Umweltschutz. Der gemeinnützige Verein wird maßgeblich von der Deutschen Vermögensberatung unterstützt. Weitere Informationen unter www.menschen-brauchen-menschen.org

Phonak sucht die „7 Klangwunder 7 Wonders of Sound“

Fellbach (ots) Der Wettbewerb ist Teil der weltweiten „7 Wonders of Sound“ Kampagne, die seit der Produkteinführung von Phonak Paradise, der neuesten Generation der Hörtechnologie, läuft.

Phonak, ein weltweit führender Anbieter von lebensverändernden Hörlösungen, kündigt heute den Social-Media-Wettbewerb „7 Wonder of Sounds“ an und begibt sich damit vom 23. November – 6. Dezember auf die Suche nach den sieben schönsten, interessantesten und einprägsamsten Klängen Deutschlands.

Phonak sucht die 7 Klangwunder / 7 Wonders of Sound /
Quellenangabe: „obs/Sonova Deutschland GmbH/Phonak“

Die „7 Wonder of Sounds“-Kampagne zielt darauf ab, eine größere Wertschätzung für die wichtige Rolle von Klängen in unserem Leben zu fördern und gleichzeitig das Bewusstsein für die Verbindung von Hören und Wohlbefinden zu stärken.

Für eine Teilnahme müssen die Bewerber ein kurzes Video über Facebook mit dem Hashtag #7WondersOfSoundDE und dem Tagging @Phonak einreichen, das ihren Lieblings-Klang zeigt. Nach Abschluss der Kampagne Anfang Dezember werden sieben Gewinner ausgelobt.

Phonak in Deutschland hat eine Jury aus starken Persönlichkeiten zusammengestellt, um die sieben Gewinner für Deutschland zu definieren. Sie besteht aus Heike Albrecht, Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Gehörlosentennis, Lisa Feierabend, klinische Audiologin, Steffen Kohl, Leitung Marketing Sonova Deutschland GmbH, Simon Ollert, Fußballprofi der besonderen Art, Rolf Schroeder, Musik- und Künstlermanager, Peter Wilhelm, Journalist und Publizist und Bernd Kullmann, Bergsteiger, Outdoor-Legende.

„Wir leben in einer stark visuell geprägten Welt, in der die Bedeutung von Klängen hin und wieder als selbstverständlich erachtet wird,“ sagt Martin Grieder, Group Vice President of Marketing der Sonova.

„Das ist der Grund, weshalb wir stolz darauf sind, mit dieser großartigen Jury einen Wettbewerb ausrichten zu können, der der Schönheit von Klängen die Aufmerksamkeit verleiht, die sie verdienen.“

Der“7 Wonders of Sound / 7 Klangwunder-Wettbewerb baut auf der aktuellen Produkteinführungskampagne von Phonak zur neuen Generation der Hörtechnologie, der Paradise Hörgeräte, auf. Mit Paradise können Nutzer eine unübertroffene Klangqualität genießen. Mittels eines Doppeltipps auf das Ohr verbindet sich das Hörgerät mit bekannten Sprachassistenten wie Siri® und Google Assistant(TM) und der Hörgeräteträger kann telefonieren ohne das Telefon in der Hand halten zu müssen. Die Hörgeräte verfügen zudem über einen integrierten Bewegungssensor, der erkennt, wann sich der Träger bewegt und dabei ein Gespräch führt.

„Wenn es um Hörgeräte geht, dann sind wir der Meinung, dass nichts den „Klang von Paradise“ toppen kann“, fügt Grieder hinzu. „Aber unsere Wettbewerbs-Teilnehmer befragen wir nach deren persönlichem Klangwunder. Das ist die Kernfrage dieser globalen Kampagne und des Wettbewerbs. Wir möchten jeden ermutigen daran teilzunehmen und gemeinsam mit uns die besten „7 Wonders of Sound / Klangwunder“ zu finden.“

Für mehr Informationen über den Wettbewerb zu den „7 Klangwundern“ sowie die Teilnahmebedingungen informieren Sie sich unter www.phonak.de/7Klangwunder

Nationalpark-Kalender 2021 ist erschienen

Einnahmen unterstützen das Harzer Luchsprojekt

Auch für das Jahr 2021 gibt es wieder den schon vielfach nachgefragten Nationalpark-Kalender. Bereits zum elften Mal erscheint der Kalender. 2021 zeigt er Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre.

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt auch in diesem Jahr wieder dem Harzer Luchsprojekt zugute. In jedem Jahr wird der Nationalparkkalender von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der silverLynx Media GmbH  aus Herzberg  zur Verfügung gestellt  und von der  Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. verkauft.

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich. Aufgrund der Maßnahmen gegen das Corona-Virus können die Ladenöffnungszeiten von der Norm abweichen. Bitte informieren Sie sich entsprechend. Sollten Sie größere Mengen des Kalenders benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de). 

Fotowettbewerb „HarzNATUR 2021″

Im Rahmen unseres alle zwei Jahre stattfindenden Fotowettbewerbs HarzNATUR suchen wir auch 2021 wieder Ihre schönsten Natur-Fotos aus dem Nationalpark Harz, um sie in einer viel beachteten Ausstellung sowie in unserem jährlichen Nationalpark-Fotokalender zu präsentieren.

Die Ausschreibungsunterlagen für den Fotowettbewerb „HarzNATUR 2021″ werden voraussichtlich Anfang Dezember veröffentlicht.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_3_HarzNATUR2021/

Informationen zur Kriegsgräberstätte Oderbrück

Printbroschüre erscheint zum Volkstrauertag, Online-Version bereits verfügbar

Die neu erschienene Broschüre zur Kriegsgräberstätte Oderbrück erzählt die Geschichte des Ehrenfriedhofs Oderbrück, die auch ein Stück Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Harz ist. Die Broschüre wird ab dem 15. November 2020, dem Volkstrauertag, als Printvariante über die Nationalpark-Einrichtungen erhältlich sein. Zudem steht sie ab sofort Interessierten als Downloadversion zur Verfügung.

Fährt man von Bad Harzburg nach Braunlage über die B 4, zweigt zwischen Torfhaus und Oderbrück linkerhand die alte Schierker Straße ab, ein gut ausgebauter Waldweg im Nationalpark Harz und einer der bekanntesten Wanderwege zum Brocken. Am Beginn des Abzweigs von der B 4 befindet sich ein etwas untypisch mitten im Wald eingerichteter Parkplatz. Die dortige Bushaltestelle trägt den Namen „Ehrenfriedhof“.

Diese Namensgebung bezieht sich auf die kleine Kriegsgräberstätte, die nach wenigen hundert Metern waldeinwärts rechterhand der Schierker Straße liegt. Wanderer, die mit wenigen Schritten dem geschnitzten Hinweisschild „Ehrenfriedhof“ folgen, finden mitten im Wald eine umzäunte Kriegsgräberstätte vor, auf der nach dem 10. April 1945 bei Kämpfen in der Umgebung gefallene deutschen Soldaten und weitere Kriegsopfer ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Nach diversen Umbettungen liegen hier heute über 90 deutsche Soldaten (Wehrmacht, Waffen-SS und Hitlerjungen) sowie 14 sowjetische Tote.

Das Grundstück gehört zu keiner Gemeinde, sondern als historisches Erbe alter Guts- und Bergbaubezirke zum sog. Gemeindefreien Gebiet Harz. Friedhofsträger ist heute der Nationalpark Harz, früher war es das jeweils zuständige Staatliche Forstamt. In einer soeben erschienen Broschüre wird die Geschichte dieses Friedhofs erzählt, die auch ein Stück Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Harz ist.

Download: Informationen zur Kriegsgräberstätte Oderbrück
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https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_12_Broschuere_Oderbrueck/

Gutes gemacht: Pixum spendet im Auftrag seiner Kunden 111.111 Euro zur Abmilderung von Corona-Folgen

Köln (ots) Der Kölner Online-Fotoservice Pixum spendet dank seiner Kunden insgesamt bis zu 500.000 Euro aus der vorübergehenden Mehrwertsteuer-Senkung für gemeinnützige Projekte. Der erste große Betrag ging nun an die Stiftung RTL – Wir helfen Kindern. Daniel Attallah, Gründer und Geschäftsführer von Pixum, überreichte während des RTL-Spendenmarathons einen Spendenscheck mit der kölschen Summe von 111.111 Euro an Moderator Wolfram Kons.

V.l.n.r. Daniel Attallah, Gründer & Geschäftsführer von Pixum und Wolfram Kons von RTL. / Quellenangabe: „obs/Pixum/© MG RTL D/Frank W. Hempel“

Um dieses Engagement überhaupt zu ermöglichen, hat Pixum seine Verkaufspreise in den vergangenen Monaten trotz MwSt.-Senkung beibehalten. Mit dem Einverständnis der Kunden wird bei jeder Bestellung die entstandene Minimal-Differenz gesammelt, um sie anschließend gebündelt für den guten Zweck spenden zu können. Jeder Pixum Kunde leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Weitere Spenden für unterschiedliche Hilfsprojekte folgen sukzessive.

Daniel Attallah freut sich über die breite Zustimmung der Pixum Kunden für die Initiative: „Durch die Senkung der Mehrwertsteuer spart ein Kunde bei einer durchschnittlichen Fotobestellung einige wenige Cent. Dass dadurch irgendein nachhaltiger Effekt erzielt wird, wage ich zu bezweifeln. Stattdessen sammeln wir diese ‚Minispenden‘ und geben sie gebündelt weiter. Insgesamt bewegen wir damit mehr gegen die Folgen der Corona-Pandemie. Selbstverständlich hat jeder Pixum Kunde die Möglichkeit, die Ersparnis für sich zu behalten – was aber bisher nur sehr wenige wollten. Das zeigt uns, dass die Aktion insgesamt super ankommt.“

Mit der Beteiligung am RTL-Spendenmarathon möchte Pixum vor allem die Kleinsten unterstützten, die gleichermaßen von der Krise betroffen sind, jedoch wenig dagegen ausrichten können. Attallah hierzu: „Was uns vor allem von der Stiftung RTL – Wir helfen Kindern überzeugt hat, ist die Tatsache, dass hier jeder Euro ohne Abzug ankommt. Aus diesem Grund spenden wir 111.111 Euro, die wir mit unseren Kunden sammeln konnten, an zwei tolle Projekte. 60.000 Euro gehen an die SyltKlinik für krebskranke Kinder und weitere 51.111 Euro an das RTL Kinderhaus in Köln. Mein Dank geht dabei an unsere Kundinnen und Kunden, die es mit ihren Spenden möglich gemacht haben, dass wir gemeinsam etwas bewegen und Gutes tun können.“

Mehr Informationen zur Pixum MwSt.-Spenden-Aktion unter https://www.pixum.de/spenden.

KI hilft, illegale Kulturgüter zu erkennen Projekt KIKu gestartet

Fraunhofer SIT entwickelt App zur Unterstützung von Kultur- und Ermittlungsbehörden

Darmstadt (ots) Eine zentrale Herausforderung bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit gestohlenen Kulturgütern besteht darin, dass illegal gehandelte Objekte nur schwer zu erkennen sind.

Im Projekt KIKu entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT gemeinsam mit der cosee GmbH eine App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert Hinweise geben kann, ob beispielsweise eine antike Vase oder eine Statue aus einer Raubgrabung stammen könnte oder anders illegal erworben wurde. Quellenangabe: „obs/Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT/Fraunhofer SIT“

Das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Projekt KIKu – KI für den Kulturgutschutz – hat zum Ziel, die Arbeit der zuständigen Akteure, insbesondere von Zoll und Polizei, zu erleichtern: Hierzu entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT gemeinsam mit der cosee GmbH eine App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert Hinweise geben kann, ob beispielsweise eine antike Vase oder eine Statue aus einer Raubgrabung stammen könnte oder anders illegal erworben wurde. Das Projekt wurde gestern zahlreichen relevanten Akteuren auf dem Gebiet des Kulturgutschutzes aus Deutschland und der EU vorgestellt, die auf Einladung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum 7. EU CULTNET-Treffen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zusammengekommen sind.

Interpol registrierte für 2018 weltweit mehr als 91.000 gestohlene Kulturgüter und fast 223.000 durch Strafverfolgungsbehörden sichergestellte Objekte, z.B. antike Münzen, Keramiken, historische Waffen oder auch Fossilien. Diese stammten zumeist aus illegalen Raubgrabungen und sollten am Zoll vorbei außer Landes gebracht werden. Um Kulturgüter aus Raubgrabungen oder gestohlene Kulturobjekte ausfindig zu machen, suchen Zollbeamtinnen und -beamte beispielsweise an Flughäfen oder durchforsten Online-Auktionen nach illegal gehandelten Objekten.

Um feststellen zu können, ob ein Kunstgegenstand ausgeführt bzw. gehandelt werden darf oder nicht, kann den Ermittlungsbehörden in Zukunft eine KI-Anwendung helfen: Im Projekt KIKu werden Expertinnen und Experten für IT-Forensik und Mediensicherheit des Fraunhofer SIT gemeinsam mit der auf digitale Produktentwicklung spezialisierten Firma cosee aus Darmstadt eine prototypische App entwickeln, die Kultur- und Ermittlungsbehörden bei der Bewertung von Kulturgütern unterstützen kann.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Wir wollen im Kampf gegen illegalen Handel mit Kulturgütern modernste technische Mittel einsetzen. Innovative Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz helfen den zuständigen Kultur- und Ermittlungsbehörden, in der Praxis schnell und verlässlich zwischen legal und illegal gehandeltem Kulturgut unterscheiden zu können. Mit der Entwicklung der KIKu-App leistet das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie dazu einen innovativen, nachhaltigen und praxisrelevanten Beitrag, den wir gerne aus Mitteln der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung unterstützen.“

Ermittlerinnen und Ermittler können mit ihrem Smartphone das zu prüfende Objekt aus mehreren Perspektiven fotografieren. Die KIKu-App schickt die Bilder an einen Server, auf dem ein sog. Deep-Learning-Netz die erstellten Fotos überprüft. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz wird dabei versucht, Ähnlichkeiten zwischen dem fotografierten Objekt und bereits bekannten Kulturschätzen zu finden. Wenn das Objekt als gestohlen erkannt wird, erhält der Ermittler, die Ermittlerin direkt eine Warnung mit assoziierten Informationen. Über diese Ähnlichkeitserkennung können mittels KI auch noch nicht bekannte, aus Raubgrabungen stammende Kulturgüter beurteilt werden. Wenn die KI ähnliche Objekte findet, wählt sie entsprechenden Datensätze aus und schickt diese an die KIKu-App auf das Smartphone der ermittelnden Person. So erhält diese innerhalb von Sekunden eine erste Einschätzung, aus welcher Region und Epoche das Objekt stammen könnte, und einen ersten Anhaltspunkt, ob die Herkunft des betreffenden Kulturguts weiter überprüft werden muss.

Projekt KIKu

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat für das Projekt eine Förderung von bis zu 500.000 Euro aus Mitteln der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung vorgesehen. KIKu ist ein Nachfolgeprojekt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit II“ 2015 initiierten und geförderten transdisziplinären Forschungsprojekts „ILLICID – Illegaler Handel mit Kulturgut in Deutschland“.

Mehr zu KIKu: https://www.sit.fraunhofer.de/de/kiku/

BAAINBw testet neue Hubschrauberdrohne
„Sea Falcon“ wird in Korvetten 130 der Marine integriert

Koblenz. (ots) Der „Sea Falcon“ ist das erste maritime unbemannte Flugsystem seiner Art und soll künftig den Aufklärungsradius der Korvetten der Deutschen Marine erweitern.

Die Bundeswehr erprobt zurzeit eine Hubschrauberdrohne, die künftig den Aufklärungsradius der deutschen Korvetten 130 erweitern soll. (Foto: Marcel Kröncke/Bundeswehr) Quellenangabe: „obs/Presse- und Informationszentrum AIN/Marcel Kroencke“

Das neue System wurde nun durch die Projektverantwortlichen des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) gemeinsam mit der Marine verschiedenen Tests auf See unterzogen, um die Technik der Hubschrauber-Drohne auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Tests nahe Putlos in der Hohwachter Bucht wurden vom Deck der Kor-vette „Braunschweig“ durchgeführt. (Foto: Marcel Kröncke/Bundeswehr) / Quellenangabe: „obs/Presse- und Informationszentrum AIN/Marcel Kroencke“

Eine der besonderen Herausforderungen ist das Funktionieren der automatischen Start- und Landefähigkeit bei einer Windstärke von 20 Knoten und einem Seegang bis zur Stufe 3. Die Integration einer Hubschrauberdrohne auf den Schiffen ist technisch anspruchsvoll. „Wir schließen damit eine Fähigkeitslücke. Ein neues System einzuführen, ist immer mit besonderen Herausforderungen verbunden“, so der Projektleiter im BAAINBw.

Nach Abschluss der Tests, die bei Putlos in der Hohwachter Bucht stattfanden, steht als nächstes die Einsatzprüfung des Systems durch die Marine an, die Voraussetzung für den folgenden Einsatz der „Sea Falcon“ auf den Korvetten der Marine ist.

Ford räumt ab: Sieben „sport auto Awards“ für die Performance-Modelle der Marke

Köln (ots) Ford Fiesta ST gewinnt mit 25,1 Prozent der Stimmen die Klasse der serienmäßigen Kleinwagen – Ford Focus ST kommt bei den kompakten Serienfahrzeugen bis 35.000 Euro sogar auf ein Leservotum von 43,5 Prozent –

Ford gehört zu den großen Gewinnern der diesjährigen „sport auto Awards“: Gleich in sieben Kategorien konnten die Performance-Modelle des Automobilherstellers die Leserwahl des in Stuttgart ansässigen Fachmagazins für sich entscheiden. Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

Leser des Fachmagazins „sport auto“ zeichnen die Ford Mustang-Familie mit gleich vier Awards aus – neue Modellversion Mustang Mach 1 steht in den Startlöchern – Exklusives Hochleistungs-Fahrzeug Ford GT erhält erneut den „sport auto Award“ in der besonders hart umkämpften Kategorie der Supersportler

Strahlender Sieger: Hans Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH, mit den sieben „sport auto Awards“. Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

Ford gehört zu den großen Gewinnern der diesjährigen „sport auto Awards“: Gleich in sieben Kategorien konnten die Performance-Modelle des Automobilherstellers die Leserwahl des in Stuttgart ansässigen Fachmagazins für sich entscheiden. Vier Mal haben die knapp 13.000 notariell bestätigten Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Ford in seiner jeweiligen Klasse sogar zum Gesamtsieger gekürt: den Fiesta ST bei den Kleinwagen, den Ford Focus ST bei den kompakten Fahrzeugen bis 35.000 Euro, den kraftstrotzenden Ford GT unter den Supersportlern und den Mustang GT Fastback bei den Coupés bis 50.000 Euro. Das legendäre „Pony Car“ belegt hierdurch auch unter den Importfahrzeugen den ersten Rang, so wie der Mustang Convertible im Kreis der Cabrios/Roadster bis 50.000 Euro und der Mustang GT Convertible bei den Cabrios/Roadster bis 100.000 Euro.

„Sieben Klassensiege bei den ,sport auto Awards‘: Das ist eine eindrucksvolle Bestätigung unserer Arbeit. Darauf sind wir sehr stolz, da wir wissen, dass es sich bei den Leserinnen und Lesern der ,sport auto‘ durchgehend um Enthusiasten mit hoher Sachkenntnis handelt“, freut sich Stefan Münzinger, Leiter Ford Performance, Ford Europa. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass jedes unserer sportlichen Modelle in seinem Umfeld den Maßstab für maximalen Fahrspaß definieren soll – das gilt für die ST-Familie inklusive des neuen Puma ST* ebenso wie für die Mustang-Baureihe. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist die Lenkung: Sie steht bei jedem ST im Mittelpunkt, denn sie bildet die entscheidende Schnittstelle zwischen Fahrer und Straße. Die direkte und präzise Reaktion des Fahrzeuges auf Lenkbefehle vermittelt Vertrauen – eine wichtige Voraussetzung für hohen Fahrspaß. Die Teilnehmer der ,sport auto Awards‘ honorierten dies“, so Münzinger weiter.

Die Leser und Online-User von „sport auto“ haben in diesem Jahr bereits zum 28. Mal über die sportlichsten Autos entschieden. Dabei konnten sie jetzt aus 230 Modellen in 28 Kategorien auswählen, aufgeteilt in zehn Tuning- und 18 Serienklassen – letztere werden noch einmal in Gesamt- und Importsieger aufgesplittet. Ford steht in der Gunst der Leserinnen und Leser des Stuttgarter Fachmagazins traditionell hoch im Kurs und zählt regelmäßig zu den Preisträgern: Allein der Mustang GT Fastback erntete seit 2015 sechs erste Plätze und einen zweiten Rang.

Web: ford.com

Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Apotheker wollen europäische Lösungen auf Konferenz mit zahlreichen Partnern erarbeiten

Brüssel/Berlin (ots) Als Bestandteil des Assoziierten Programms der deutschen EU-Ratspräsidentschaft stellt sich die internationale Konferenz „Medicines shortages: Giving up? Finding solutions!“ (deutsch: „Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Aufgeben? Lösungen finden!“) am 1. Dezember 2020 einem der wichtigsten Herausforderungen der europäischen Gesundheitspolitik.

Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Apotheker wollen europäische Lösungen auf Konferenz mit zahlreichen Partnern erarbeiten Quellenangabe: „obs/ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände“

„Lieferengpässe bei lebenswichtigen Arzneimitteln wie Antibiotika oder Blutdrucksenkern sind ein Problem für Millionen Patienten in ganz Europa, das wir deshalb auch auf europäischer Ebene angehen müssen“, sagt Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und Gastgeber der Konferenz: „Die erste Welle der Corona-Pandemie im Frühjahr hat uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie sensibel die Arzneimittelversorgung in Europa auf Produktionsausfälle, Exportstopps oder Logistikprobleme in Fernost und anderswo reagiert. Zusammen mit Pharmaunternehmen, Aufsichtsbehörden und Europapolitikern wollen wir diskutieren, wie Brüssel die Arzneimittelproduktion in Europa künftig stärken kann.“

Die englischsprachige Konferenz am 1. Dezember 2020, die im Europäischen Parlament in Brüssel stattfinden sollte, wird Corona-bedingt als Online-Event von Berlin aus organisiert. Das Grußwort spricht Ortwin Schulte, Leiter des Bereichs Gesundheitspolitik der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der Europäischen Union. Unter Moderation von Vendeline von Bredow, Wirtschaftskorrespondentin von THE ECONOMIST, werden je eine Diskussionsrunde mit Impulsreferaten zur Problemanalyse und zum Lösungsansatz stattfinden. Besondere Gäste sind die beiden Europaparlamentsabgeordneten Jutta Paulus und Dr. Peter Liese. Auch Vertreter der Europäischen Kommission, des portugiesischen Apothekerverbandes ANF, des europäischen Ärzteverbandes CPME, der europäischen Arzneimittelagentur EMA und des deutschen Herstellerverbandes BPI werden auf dem virtuellen Podium debattieren. In einem Acht-Punkte-Katalog im November 2019 und bei ihrer Stellungnahme zur Europäischen Arzneimittelstrategie im September 2020 hatte sich die ABDA dafür ausgesprochen, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, die Wirkstoff- und Arzneimittelproduktion unter hohen Umwelt- und Qualitätsstandards wieder verstärkt nach Europa zu holen.

Mehr Informationen unter www.abda.de

PERI druckt erstes Mehrfamilienhaus Deutschlands

Weißenhorn/Wallenhausen (ots) 5-Familienhaus mit 3 Stockwerken und ca. 380 qm Wohnfläche entsteht mit einem 3D-Betondrucker – Größtes gedrucktes Mehrfamilienhaus Europas zeigt: 3D-Betondruck auch für den Bau großer Wohneinheiten geeignet

PERI 3D-Betondruck: Für 1m² doppelschalige Wand benötigt der 3D-Betondrucker rund 5 Minuten. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/148449 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/PERI GmbH“

Die PERI GmbH druckt im bayerischen Wallenhausen erneut ein Wohnhaus mit einem 3D-Betondrucker. Nachdem das Familienunternehmen Ende September 2020 den Druck des ersten Wohnhauses in Deutschland im westfälischen Beckum bekannt gab, entsteht nun bereits das nächste Haus mit Hilfe eines 3D-Betondruckers.

PERI 3D-Betondruck: Der Druckkopf bewegt sich über drei Achsen und kann sich in seinem Rahmen an jede Position innerhalb der Konstruktion bewegenQuellenangabe: „obs/PERI GmbH“

Das 5-Familienhaus mit rund 380 qm Wohnfläche wird nach Fertigstellung das größte gedruckte Wohnhaus Europas sein. Insgesamt sind für das Projekt sechs Wochen Druckzeit veranschlagt.

„Mit dem Projekt in Wallenhausen macht das PERI 3D-Betondruck Team den nächsten wichtigen Schritt und PERI festigt seine Position als führendes Unternehmen im Bereich 3D-Betondruck“, so Thomas Imbacher, Geschäftsführer Marketing & Innovation der PERI Gruppe. „Mit dem Druck des ersten Mehrfamilienhauses in Deutschland treten wir den Beweis an, dass diese neue Bautechnologie auch für den Druck größerer Wohneinheiten geeignet ist. Damit eröffnen wir dem 3D-Betondruck weitere Anwendungsbereiche in neuen Größenordnungen.“

Bauherr für das Mehrfamilienhaus ist die Michael Rupp Bauunternehmung GmbH, die sich mit der neu gegründeten Tochter Rupp Gebäudedruck ab 2021 auf den 3D-Sektor spezialisieren wird. „Unser Familienunternehmen ist seit 25 Jahren erfolgreich in der Branche und hat viele zufriedene Kunden in der Region. Für den 3D-Betondruck bringen wir also einen großen Wissensvorsprung und jede Menge Erfahrung mit“, sagt Fabian Rupp, künftiger Geschäftsführer von Rupp Gebäudedruck. Sein Bruder Sebastian, ebenfalls künftiger Geschäftsführer im Familienbetrieb, ergänzt: „Gleichzeitig rechnen wir dieser neuen Technologie große Zukunftschancen aus, und wir wollen diese Zukunft mitgestalten. Bei aller Tradition unseres Handwerks sind wir eben auch innovativ und scheuen keine neuen Herausforderungen – im Gegenteil.“

Der planende Architekt ist das Architekturbüro Mühlich, Fink & Partner BDA aus Ulm. Das Material für die Herstellung des Druckbetons stammt von HeidelbergCement, die eingesetzte Mischtechnologie kommt von m-tec mathis technik gmbh. Bei der Erarbeitung der Genehmigung unterstützte das Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat. Die Planung und Durchführung der entsprechenden Zulassungsprüfungen erfolgten durch das Centrum Baustoffe München der Technischen Universität München.

Das Wohnhaus in Wallenhausen ist voll unterkellert und wird nach Fertigstellung auf drei Stockwerken fünf Wohnungen mit rund 380 qm Wohnfläche bieten. Es handelt sich nicht um ein Forschungs- oder Demonstrationsprojekt, sondern die Wohnungen werden nach Fertigstellung regulär vermietet werden. Lediglich eine Wohnung wird weiterhin als Musterwohnung genutzt.

Beim Druck in Wallenhausen setzt PERI den Portaldrucker BOD2 ein. Bei dieser Technik bewegt sich der Druckkopf über 3 Achsen auf einem fest installierten Metallrahmen. Der Vorteil: Der Drucker kann sich in seinem Rahmen an jede Position innerhalb der Konstruktion bewegen und muss nur einmal kalibriert werden. Diese spart Zeit und Kosten.

Während des Druckvorganges berücksichtigt der Drucker bereits die später zu verlegenden Leitungen und Anschlüsse für Wasser, Strom etc. Der BOD2 ist so zertifiziert, dass auch während des Druckvorgangs im Druckraum gearbeitet werden kann. Manuelle Arbeiten, wie z.B. das Verlegen von Leerrohren und Anschlüssen, können auf diese Weise einfach in den Druckprozess integriert werden.

Das für den Druck des Hauses in Wallenhausen eingesetzte Material „i.tech 3D“ wurde von HeidelbergCement speziell für den 3D-Druck entwickelt. „Die Eigenschaften von i.tech 3D sind angepasst auf die besonderen Anforderungen des 3D-Drucks mit Beton“, so Dr. Jennifer Scheydt, Leiterin Engineering & Innovation bei HeidelbergCement. „Unser Material ist gut pumpbar und gut extrudierbar und harmoniert sehr gut mit dem BOD2.“

Bedient wird der Drucker von zwei Personen. Der Druckkopf und die Druckergebnisse werden per Kamera überwacht. Mit einer Geschwindigkeit von 1 m/s ist der BOD2 aktuell der schnellste 3D-Betondrucker auf dem Markt. Für 1 m² doppelschalige Wand benötigt der BOD2 rund 5 Minuten.

Über PERI:

Mit einem Umsatz von EUR 1.685 Mio. im Jahr 2019 ist PERI international einer der größten Hersteller und Anbieter von Schalungs- und Gerüstsystemen. Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Weißenhorn (Deutschland) bedient mit mehr als 9.500 Mitarbeitern, über 60 Tochtergesellschaften und deutlich mehr als 160 Lagerstandorten seine Kunden mit innovativen Systemgeräten und umfangreichen Serviceleistungen rund um die Schalungs- und Gerüsttechnik.

Web: peri.de

Frischzellenkur für den Schützenpanzer Marder

Koblenz (ots) Mit umfassenden Modernisierungen wird der bewährte Schützenpanzer Marder für die nächsten Jahre fit gemacht. Um die Fahrzeuge weiterhin auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten, wurden einige neue Ausrüstungsgegenstände beschafft.

Der Schützenpanzer Marder ist unter anderem bei der NATO-Mission Enhanced Forward Presence in Litauen im Einsatz. Quellenangabe: „obs/Presse- und Informationszentrum AIN/© 2019 Bundeswehr/PAO EF“

Als letzten Meilenstein eines groß angelegten Maßnahmenpaketes zur Nutzungsdauerverlängerung ist der Vertrag zur Beschaffung von 260 neuen, hochmodernen Wärmebildzielgeräten unter Dach und Fach. Bereits beschafft sind leistungsfähigere Antriebsstränge, Panzerabwehrwaffenanlagen, Fahrernachtsichtsysteme sowie Feuerwarn- und -löschanlagen.

Um die Ausfallzeiten der Fahrzeuge für die Truppe möglichst gering zu halten, werden die bestellten Geräte und Systeme in der Regel bei planmäßigen Instandsetzungsmaßnahmen ab Juni 2021 eingerüstet. Bei besonders wichtigen Aufträgen und Einsätzen, etwa im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung, finden gezielte und vorgezogene Umrüstungen statt.

Web: www.bundeswehr.de

BUND ruft zu gesellschaftlichem Aufbruch 2021 auf

Bundesdelegiertenversammlung für umfassenden sozialen und ökologischen Wandel – Wahljahr muss Weichen stellen

BUND ruft zu gesellschaftlichem Aufbruch 2021 auf – Bundesdelegiertenversammlung für umfassenden sozialen und ökologischen Wandel – Wahljahr muss Weichen stellen

Berlin. Wenige Wochen vor dem Start des Bundestagswahljahres hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bei seiner Bundesdelegiertenversammlung eine umfassende sozial-ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gefordert. In dem mit großer Mehrheit (93,6 Prozent der Stimmen) am Freitag beschlossenen Leitantrag „Gesellschaftlicher Aufbruch 2021 – Den ökologischen Umbau gerecht gestalten“ tritt der BUND für die Stärkung einer „Gemeinwirtschaft“ und einen “Rechtsrahmen für die Gesamtwirtschaft” ein, der „allen ein gutes Leben innerhalb der planetaren Grenzen ermöglicht”. Im Fokus der Art zu wirtschaften müsse der „Schutz von Klima, Biodiversität, Boden, Wasser und Luft“ stehen.

In seiner Eröffnungsrede kritisierte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt die Versuche von Teilen der Politik und der Wirtschaft in der Corona-Krise, „alte Strukturen zu retten, die nicht mehr zu retten sind“. Er verwies auf Milliardensubventionen für Konzerne und Infrastrukturmaßnahmen von gestern wie den Autobahnbau sowie ein von der Mehrwertsteuersenkung entfachtes „Strohfeuer für Konsum und fossile Strukturen“. Das erschwere den dringend notwendigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel. Eine Haltung, wonach die Wirtschaft wieder „brummen, aber grün schimmern“ solle, sei nicht die des BUND, der Investitionen in eine zukunftsfähige Wirtschaft, eine sozial-ökologische Gemeinwirtschaft und soziale Gerechtigkeit wolle, sagte Bandt.

Die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit und den Übergang in eine Postwachstumsgesellschaft untermauerten die Delegierten am Samstag. Der entsprechende Antrag „Soziale Gerechtigkeit in der ökologischen Transformation“ wurde mit 95,2 Prozent der Stimmen angenommen. Wegen der Corona-Krise fand die Bundesdelegiertenversammlung 2020 mit 125 Delegierten digital statt.

„Klimakrise und Artenschwund, Krise des Gesundheitssystems und Pflegenotstand, Kinderarmut, erodierende Böden und prekäre Arbeitsbedingungen – diese Krisen werden wir nur meistern, wenn wir sie an ihrer gemeinsamen Wurzel packen und Alternativen schaffen, die den Übergang in eine Postwachstumsgesellschaft überstehen. Mit dem gegenwärtigen Wirtschaftssystem geht das nicht. Wir brauchen soziale Gerechtigkeit in einer Wirtschaft, die nicht mehr vom Wachstum abhängig ist“, erklärte der BUND-Vorsitzende am Rande der Bundesdelegiertenversammlung.

Die Bundestagswahl 2021 ist ein entscheidender Zeitpunkt, um einen Aufbruch und den dringend notwendigen Wandel einzuleiten. Die Delegierten forderten öffentliche Investitionen in den Umbau der Infrastruktur und eine Stärkung von Ansätzen kooperativen Wirtschaftens, bei denen Menschen zu Handelnden in eigener Sache werden. Nur so können kreative Lösungen für ökologische oder soziale Probleme gefunden und Solidarität praktiziert werden. Beispielhaft sind aus Sicht des BUND Orte wie die Nachbarschaftshilfe, Projekte wie die Erneuerbaren Energien in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern oder die solidarische Landwirtschaft. Aber auch kooperatives Wirtschaften als handlungsleitender Gedanke von Genossenschaften, Wohlfahrtsverbänden und Kirchen als soziale Dienstleister für die Gesellschaft. Die Wirtschaft müsse ökologisch, sozial gerecht, demokratischer, stabiler und krisensicherer werden.

Bandt: „Der Versuch, die Situation vor der Krise wiederherzustellen, ist zum Scheitern verurteilt. Stattdessen sollten Unternehmen bei ihrer Neuausrichtung unterstützt werden und insbesondere große Unternehmen strenge ökologische Kriterien bei der Inanspruchnahme von staatlichen Hilfen erfüllen. Perspektivisch fordern wir neben der Beendigung von klima- und umweltschädlichen Subventionen ein grünes Investitionsprogramm für eine Energie-, Verkehrs- und Agrarwende.“ Besonderen Gestaltungsbedarf sieht der BUND gemäß seinem Leitantrag in den Bereichen Naturschutz, erneuerbare Energien, Landwirtschaft, Mobilität sowie Bauen und Wohnen.

Die ökologischen Krisen stellen die Menschheit vor große Herausforderungen: Die überfällige Umsetzung der Pariser Klimaziele, die Einhaltung der 1,5-Grad-Obergrenze, die Beendigung des Artensterbens und die Wiederherstellung von Lebensräumen sowie die Entgiftung der Umwelt und der Schutz der Gesundheit müssen höchste politische Priorität haben. Der dafür notwendige Strukturwandel wird massiv sein. Er wird den Ausstieg aus unökologischen Technologien, Produkten und Infrastrukturen umfassen. Er wird Gewinnerinnen und Gewinner, Verliererinnen und Verlierer haben und neue Chancen eröffnen. Angesichts solcher Umwälzungen betont der Verband, dass soziale Gerechtigkeit in der ökologischen Transformation mitgedacht werden muss.

Bandt: „Soziale Gerechtigkeit ist ein ethischer und moralischer Grundwert, aber mehr als ein Wert an sich. Eine gesicherte Lebensgrundlage ist auch Voraussetzung dafür, dass die Menschen mit den notwendigen Umbrüchen zurechtkommen. Wir wissen, dass eine ökologische Transformation dringend nötig ist. Wir wissen um die Gefahren, die ohne sie drohen. Wird eine weitreichende Transformation so gestaltet, dass Menschen sie nicht bloß akzeptieren, sondern in ihr auch eine Chance sehen, kann können wir gemeinsam dafür sorgen, dass sie gelingt!“

Der BUND will eine politische Kehrtwende hin zu einer Politik, in der jeder Beschluss unter „Nachhaltigkeitsvorbehalt“ steht, und nicht wie heute unter „Wachstumsvorbehalt“. Wirtschaft darf kein Selbstzweck sein. Sie muss ökologischen wie sozialen Zielen dienen.

Der BUND, der als größter Umwelt- und Naturschutzverband Deutschlands auch bisher schon soziale Ziele in seine ökologische Politik stets einbezogen hat, wird vor der Bundestagswahl im kommenden Jahr und darüber hinaus seine Zusammenarbeit mit Organisationen verstärken, die sich schwerpunktmäßig für die soziale Dimension von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit einsetzen.

Web: www.bund.net

ADAC Autovermietung: Winterreifen ohne Aufpreis

Situative Winterreifenpflicht in Deutschland
Ab sofort sind alle ADAC-Mietwagen im Winter-Modus

München (ots) Wer ein Fahrzeug mietet, ist laut Gesetz für die richtige Bereifung verantwortlich. Die ADAC Autovermietung rät daher, beim Mieten darauf zu achten, dass das Fahrzeug im Winter mit passender Bereifung ausgestattet ist.

Winterreifen garantiert bei der ADAC Autovermietung. Wer in hochalpines Gelände fahren und zusätzlich fürs Mietauto Schneeketten haben möchte, kann diese bei einigen ADAC Geschäftsstellen mieten. Quellenangabe: „obs/ADAC SE/Foto: ADAC/Sebastian Zintel“

In Deutschland gibt es eine situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen Winter- oder Ganzjahresreifen aufgezogen sein müssen – also bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Die Regeln im Ausland unterscheiden sich oftmals, hier sollte man sich vorab gründlich informieren.

Die situative Winterreifenpflicht gilt übrigens nur dann als erfüllt, wenn auf allen Radpositionen, also beim Pkw auf allen vier Rädern, wintertaugliche Bereifung montiert ist. Geeignete Reifen erkennt man am Berg-Schneeflocken-Symbol oder der Kennzeichnung M+S.

Sollte das Miet-Fahrzeug trotz Zusage ohne wintertaugliche Bereifung übergeben werden, kann der Kunde die Annahme des Fahrzeugs verweigern und ist nicht verpflichtet, das Fahrzeug zu mieten.

Was für eine sichere Fahrt bei Eis und Schnee noch wichtig, findet man unter www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/news/reise-unterwegs/autovermietung-winterreifen/.

Produktangebot: Von November 2020 bis März 2021 sind die Fahrzeuge der Partner Avis, Hertz und Sixt der ADAC Autovermietung sowie die ADAC ClubMobile ohne Aufpreis mit wintertauglicher Bereifung ausgestattet.

Alle wichtigen Versicherungsleistungen sind bei Buchung über die ADAC Autovermietung eingeschlossen. Wer zusätzlich fürs Mietauto Schneeketten haben möchte, kann diese auch bei einigen ADAC Geschäftsstellen erhalten.

Web: adac.de