Die 3 wichtigsten Social Media Trends 2021 Von welchen Plattformen Unternehmen in Zukunft profitieren

Berlin (ots) Die Corona-Krise hat das Konsumerverhalten in ganz Europa nachhaltig verändert – gerade auch in Deutschland. Online-Shoppen statt Citybummel ist plötzlich selbst hierzulande in, Filmestreaming statt Kino, Sporttraining und Kochkurs im Netz statt live, kurzweilige Unterhaltung in Form von Fotos und Kurzvideos – die Menschen nutzen die vielfältigen Möglichkeiten im Internet viel häufiger und gezielter. Aus diesem Grund verlagern immer mehr Unternehmen einen Großteil ihres Marketings ins Netz. Dazu Eric Kaiser von We like Social Media aus Berlin über die 3 wichtigsten Social Media Trends 2021, von denen Unternehmen profitieren können.

Credits: Cottonbro Quellenangabe: „obs/We like Social Media“

Auf den sozialen Plattformen tummeln sich die Kunden

In der Bahn sich die Zeit mit inspirierenden Instagram-Bildern vertreiben. Am Abend geniale Rezepte von Youtube nachkochen oder Life Hacks von TikTok ausprobieren. Wer an beruflichem Networking interessiert ist, erstellt ein Profil auf Xing und LinkedIn. Auch zum Shoppen gehen europaweit die Menschen aller Altersklassen immer öfter ins Netz. Rund 90 Prozent der über 25-Jährigen informieren sich auf den Social Media Plattformen über News und Produkte. Im Januar 2020 belief sich die Zahl der monatlich aktiven Nutzer von sozialen Netzwerken weltweit auf rund 3,8 Milliarden, so statista.

Unternehmen bauen immer mehr auf Social Media Marketing

Dies Zahlen lassen Unternehmer marketingstrategisch umdenken. Laut einer Befragung des Deutschen Marketingverbandes (DMV) verlegen Unternehmen ihre Werbebudgets fast nur noch in digitale Maßnahmen wie in Social Media.

Bei der Budgetierung des Werbe-Etats stellen sich Marketer in der heutigen Zeit drei elementare Fragen:

-  Social Media Trends 2021: Welche sozialen Plattformen sind besonders profitabel für das Unternehmen? 
-  Welche werden zukünftig am meisten von welcher Zielgruppe frequentiert? 
-  Welche Plattformen sollten unbedingt in die Marketing-Strategie integriert werden, welche sind eher bedeutungslos?  

Eric Kaiser: „Social Media Marketing ist in Verbindung mit der richtigen Content Strategie bei einem guten Marketing Mix unabdingbar. Wer als Unternehmer jetzt nicht mit auf den Zug springt und die Social Media Trends 2021 kennt, wird den Anschluss in Sachen Konkurrenzfähigkeit verlieren.“

Top 3 der Social Media Trends 2021

Social Media-Experte Eric Kaiser kann auf langjährige Erfahrungswerte zurückgreifen. Seine Prognosen für die Social Media Trends 2021 sind:

TikTok: Im Januar 2019 nutzten 4,1 Millionen Menschen in Deutschland TikTok, im November waren es bereits 5,5 Millionen Nutzer im Monat. Damit gehört die Plattform zu den sozialen Netzwerken, die am schnellsten gewachsen sind und weiter rasant wachsen. Was diese Plattform so interessant für die Nutzer macht, sind kurze Handyvideos. Unternehmen, die eine junge Zielgruppe ansprechen wollen, sollten auf TikTok mitmischen.

Instagram steht mit 15 Millionen Nutzern im Monat in Deutschland noch deutlich vor TikTok. Die Tendenz zwar etwas abnehmend, aber dennoch stark bleibend. Wichtig beim Social Media Marketing: Für gute Fotos hat Instagram das bessere Netzwerk. Zielgruppe sind junge Nutzer – 60 % sind unter 25 Jahren, 35 % unter 18.

LinkedIN und Xing: Beide Plattformen wachsen kontinuierlich. Xing hat rund 17 Millionen Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz, LinkedIN insgesamt 610 Millionen Mitglieder weltweit, davon 13 Millionen im deutschsprachigen Raum. Sie sind weitaus mehr als nur eine berufliche Jobsuche-Plattform. Hier treffen sich Arbeitnehmer aller Positionen und Arbeitgeber, kleine regionale Betriebe und große, weltweit agierende Unternehmen. Berufliche Kontakte werden aufgebaut und Informationen ausgetauscht. Eine ideale Plattform für das Social Media Marketing im Bereich B2B.

Weiterhin bedeutend bleibt das weltweit größte Videoportal Youtube. Mit monatlich etwa zwei Milliarden aktiven Usern ist es eine interessante Plattform für alle Unternehmen. Hier können sie über unterschiedliche Werbeformate oder über einen eigenen Kanal Tutorials, Produktinformationen, Videos etc. einstellen, um neue Kunden zu gewinnen. Wer auch emotionales Storytelling beherrscht, wird auf Youtube erfolgreich sein.

We like Social Media

Die Fullservice Social Media-Agentur mit Sitz in Berlin und Waldshut-Tiengen (Südschwarzwald) geht kreative und innovative Wege im Social Media Marketing. Für Unternehmen, Selbstständige, Blogger und Influencer übernimmt das We like Social Media-Team die Zielgruppendefinierung in den sozialen Netzwerken, erstellt individuell passende Social Media Strategien, erstellt nutzerorientierte Inhalte, hochwertige Fotos- und Video-Kampagnen und bietet zudem professionelles Logo- und Webdesign an.

Web: www.welikesocialmedia.de

Engin Eroglu, MdEP (FREIE WÄHLER), mahnt: US-Wahl zeigt uns was auch in der EU dringend notwendig ist; eine Reformation des Wahlsystems

Brüssel (ots) Mit der Wahl des neuen US-Präsidenten richten sich alle Augen auf die Entscheidung, die das amerikanische Volk gestern getroffen hat.

Engin Eroglu bei einer Ausschusssitzung Quellenangabe: „obs/Engin Eroglu MdEP (Renew Europe Fraktion)/Charles Coudore, EDP“

Engin Eroglu, Europaabgeordneter der FREIE WÄHLER, Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, sieht in der gestrigen Schicksalswahl in den USA auch direkten Handlungsbedarf für Europa: „Die US-Wahlen sollten wir als Zeichen nehmen, dass auch unser Wahlsystem auf EU-Ebene reformiert werden muss, wenn es darum geht das Amt des/der Kommission Präsidenten/in zu besetzen. Während es uns in Europa leicht fällt das US-Wahlsystem und den Einsatz von Wahlmännern und Frauen zu kritisieren, müssen wir auch in der EU Reformen anpacken. Es gibt derzeit keine europäische Institution oder Person, die alle Bürger Europas kollektiv und direkt vertritt. Daher brauchen wir ein Zwei-Stimmen Wahlsystem. Dabei sollte mit der ersten Stimme der/die Präsident/in der Kommission gewählt werden und mit der zweiten Stimme wie bisher die Mitglieder des Europäischen Parlaments. Geben wir die Entscheidung für das Präsidenten Amt direkt den Bürgern, damit sie ein unmittelbares Mitspracherecht bei der Gestaltung Europas haben.“

Bislang wird der bzw. die Präsidentin indirekt durch das System der Spitzenkandidaten gewählt. Diese Spitzenkandidaten werden allerdings nicht direkt von den Bürgern, sondern von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments gewählt. Eroglu daher weiter: „Technisch betrachtet taucht der Spitzenkandidatenprozess in keinem der EU-Verträge auf. Gerade bei der Wahl von Ursula von der Leyen haben wir gesehen, wie undemokratisch der Prozess ist, der zu großen Teilen hinter verschlossenen Türen stattfand. Der/die Kommissionspräsident/in hat zentrale Befugnisse sei es zur Vergebung von Resorts, deshalb ist es wichtig, dass diese Position jemandem innehat, der direkt von Europas Bürgern gewählt worden ist. Eine direkte Wahl würde zudem gleichzeitig auch die Legitimation der Kommission erhöhen und sie unabhängiger vom Rat machen. Das wäre somit ein Schritt hin zu mehr Demokratie“ Eroglu, Mitglied der Fraktion Renew Europe im Europäischen Parlament, sieht dies als eine Aufgabe, die bis zur nächsten Europawahl angegangen werden muss. Er mahnt: „Das ist ein konkretes Ziel, welches wir angehen müssen. In meiner Fraktion im Parlament versuchen wir dies sowie die Einbindung der europäischen Bürger gezielt voranzutreiben, unter anderem durch die Konferenz zur Zukunft Europas unter Leitung von Guy Verhofstadt. Europa braucht mehr Bürgerbeteiligung und das auf allen Ebenen!“

Web: europarl.europa.eu