Augen auf bei Diabetes! Welche Folgen die „Zuckerkrankheit“ für unsere Sehkraft haben kann

Schwabach (ots) Zum Weltdiabetestag 2020 möchte Deutschlands filialstärkster Optiker Apollo die Aufmerksamkeit auf ein häufig übersehenes Risiko lenken: die Auswirkungen einer Diabetes-Erkrankung auf unsere Augen. Was kann ihnen passieren? Was sollte ich als Betroffener tun? Und wie kann ich mich schützen?

Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, und Dr. Jörg Ehmer, Geschäftsführer von Apollo, bei der Scheckübergabe. Gemeinsam setzen sie sich für die wichtige Aufklärungsarbeit rund um Diabetes und Augengesundheit ein.Quellenangabe: „obs/Apollo-Optik GmbH & Co. KG/© Apollo“

Um die Volkskrankheit Diabetes ranken sich viele Mythen. Betroffene dürfen angeblich nie wieder Zucker essen, nur Übergewichtige können sie bekommen oder sie sei doch „gar nicht so schlimm“. Dass Diabetes hingegen in Wahrheit eine ganze Reihe ernster Folgeerkrankungen nach sich ziehen kann, wissen dagegen nur die wenigsten. Doch gerade auf unsere Augen kann sich Diabetes auswirken. So benötigen etwa 80 Prozent aller Menschen mit Diabetes im Laufe ihres Lebens eine Sehhilfe [1]. Denn ihre Stoffwechselerkrankung kann die kleinen Blutgefäße in den Augen schädigen und damit auch die Netzhaut. Leichte bis starke Sehbeschwerden bis hin zu Erblindung sind die möglichen Folgen. Andauernde Blutzuckerschwankungen können außerdem zu Trübungen der Linse führen, bekannt als Grauer Star.

Diabetes und die Augen: Vorsicht bei diesen Anzeichen!

Das besonders Tückische daran: diese Auswirkungen des Diabetes werden lange Zeit gar nicht bemerkt. Aus diesem Grund ist die richtige Vorsorge das A und O! „Menschen mit Diabetes sollten mindestens einmal pro Jahr einen Sehtest machen, selbst ohne akute Beschwerden“, rät deshalb Oliver van Horn, Augenoptikermeister bei Apollo. Und bei diesen Anzeichen sollten Betroffene laut ihm sofort tätig werden:

-  Plötzlich erscheinen viele kleine Punkte ("Rußregen") 
-  Das Lesen fällt schwer 
-  Farben werden anders wahrgenommen 
-  Verschwommenes oder verzerrtes Sehen  

Ein weiteres auffälliges Merkmal: Trotz einer Brille oder Kontaktlinsen scheinen die Betroffenen auf einmal nicht mehr richtig scharf sehen zu können. Dies kann häufig nach der ersten Diagnose auftreten, wenn Medikamente noch nicht richtig eingestellt sind. Solche Anzeichen fallen gut geschulten Optikern auf. „Alle der fast 5.000 Mitarbeiter bei Apollo haben sich speziell zum Thema Diabetes weitergebildet und können in einer der rund 900 Filialen kompetent darüber informieren und beraten“, sagt Oliver van Horn. „Wir wissen zum Beispiel, dass bei plötzlich verschlechterter Sehkraft und gleichzeitiger Diabetes-Erkrankung der Gang zum Augenarzt ratsam ist und beraten unsere Kunden dementsprechend.“

Eine gesunde Lebensweise kann viel bewirken

Doch was können Diabetes-Betroffene selbst tun, um ernste Auswirkungen ihrer Krankheiten zu vermeiden? Neben der regelmäßigen Vorsorge beim Arzt und Überprüfungen der Sehkraft beim Optiker sollte ein gesunder Lebensstil im Vordergrund stehen. In Deutschland leiden rund 6,9 Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes – bei dieser Form haben die Erkrankten einiges selbst in der Hand, um ihre Zuckerwerte zu senken und so auch das Risiko für Folgeleiden zu minimieren [2]. Dazu zählen viel Bewegung, eine stressfreiere Lebensweise, die Reduzierung von Übergewicht und eine ausgewogene Ernährung.

Fernseh- und Radiomoderatorin Andrea Ballschuh konnte so ihre drohende Diabetes-Typ-2-Erkrankung sogar abwenden. „Früher war ich eine richtige Naschkatze und habe nahezu jeden Tag sehr viele Süßigkeiten gegessen. Durch Zufall entdeckte ein Arzt die Folge davon: eine Fettleber! Hätte ich so weiter gemacht, hätte das zu einer Diabetes-Typ-2-Erkrankung führen können. Und somit sogar zu einer Netzhautschädigung. Eine strikte Ernährungsumstellung half mir, diese Gefahren gerade noch rechtzeitig abzuwenden“, erklärt das beliebte TV-Gesicht. Als Tochter eines Augenarztes weiß sie um den Zusammenhang zwischen Diabetes und der Augengesundheit. „Umso mehr war es mir ein Anliegen, über dieses Thema aufzuklären. Als Apollo auf mich zukam und um meine Unterstützung bat, habe ich nicht lange gefackelt!“, so Ballschuh. Gemeinsam mit Deutschlands filialstärkstem Optiker und der Deutschen Diabetes-Hilfe sorgt sie dafür, den Blick auf die Folgen von Diabetes für die Augen zu lenken.

Apollo arbeitet eng mit der Deutschen Diabetes-Hilfe zusammen

Um noch mehr Aufmerksamkeit für das Thema Diabetes und Augengesundheit zu schaffen, kooperiert Apollo seit Mitte 2019 mit der Deutschen Diabetes-Hilfe (www.diabetesde.org/weltdiabetestag). Dazu gehört auch eine große Spendenaktion, in deren Rahmen Apollo pro Brille, die in Verbindung mit einer Diabetes-Erkrankung verkauft wird, einen Teil der Einnahmen spendet. Pünktlich zum Weltdiabetestag am 14. November kommt nun die Rekordsumme von 75.000 Euro zusammen, die direkt in die Aufklärungsarbeit der Gesundheitsorganisation fließt.

Gemeinsam werden sich die Deutsche Diabetes-Hilfe und Apollo weiterhin dafür einsetzen, dass der Zusammenhang zwischen der „Zuckerkrankheit“ und unseren Augen stärker in den Köpfen präsent ist.

Web: apollo.de

Sicherheit im Weltraum – Luftwaffe & Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterzeichnen Kooperationsvertrag

Berlin (ots) „Wir haben heute einen weiteren Meilenstein mit Blick auf die Sicherheit im Luft- und Weltraum erreicht“, verkündete der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, bei der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens zwischen dem Kommando Luftwaffe und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.(DLR) am 30.10.2020.

Unterschrift Koopertionsvertag DLR und Luftwaffe am 30. Oktober 2020. InspL Generalleutnant Ingo Gerhartz unterschreibt den Kooperationsvertrag in Gegenwart von Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla.

Bereits in der Vergangenheit gab es zahlreiche Forschungsgebiete, auf denen beide Institutionen eng zusammengearbeitet haben. Besonders die Luft- und Raumfahrtmedizin und das für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland essentielle Betreiben eines ‚Air and Space Operations Centre‘ (ASOC) sind hierbei hervorzuheben.

Künftig wird die Zusammenarbeit auf diesen und weiteren Kooperationsfeldern intensiviert. Fähigkeiten im Kontext von Luftoperationen, wie die medizinischen Evakuierung über den Luftweg, die Luftbetankung und die taktische Unterstützung von Spezialkräften sollen ebenso erfasst und analysiert werden, wie Weltraumoperationen zum Einsatz und Schutz dort eingesetzter Systeme. In einem weiteren Schritt soll der daraus resultierende Technologie-bedarf abgeleitet werden.

Gleichzeitig ist es das Ziel, einen Rahmen für den Ausbildungs- und Einsatzflugbetrieb der unbemannten Luftfahrt im europäischen Luftraum festzulegen. Hierbei sollen beispielsweise Pilotenassistenzsysteme und eine „remote-controlled“-Flugführung unter dem Einsatz moderner Technologien und Verfahren betrachtet werden.

Die neuen Technologien gilt es ebenfalls zu erproben: So soll zudem im Rahmen der Digitalisierung der militärischen Luftfahrt, beispielweise mit ‚Virtual und Augmented Reality‘, die Effizienz im Flugbetrieb, sowie in der Ausbildung und dem Training des Personals der Luftwaffe, dauerhaft gesteigert werden. Diese Digitalisierung soll ferner ‚vorausschauende‘ und damit effektivere Wartungsprozesse ermöglichen.

Im Bereich der Luftverteidigung sollen außerdem die Möglichkeiten operationeller Konzepte, Systemverbunde und militärischer Plattformen analysiert und bewertet werden.

Alle erklärten Ziele des Kooperationsvertrags sollen mithilfe eines intensiven personellen Austauschs erreicht werden: So soll die Zuweisung von Austauschpersonal das gegenseitige Verständnis fördern und die Kenntnisse von Organisations- und Einsatzverfahren verbessern. Gemeinsame Projekte und Workshops sollen die Zusammenarbeit abrunden.

Mit der Unterzeichnung haben die Vorstandsvorsitzende des DLR, Frau Prof. Dr. Kaysser-Pyzalla, und Generalleutnant Gerhartz ein Instrument geschaffen, um zukünftig die Kompetenzen beider Organisationen zielgerichteter auszutauschen. „Wir erreichen eine neue Dimension der Zusammenarbeit, um im Rahmen einer aktiven Sicherheitsforschung gemeinsam Zukunftsthemen im Bereich des Luft- und Weltraums zu gestalten.“ sagte der Inspekteur der Luftwaffe.

Die Luftwaffe hängt wie kaum eine andere Teilstreitkraft von Hochtechnologie ab. Das Beherrschen der Dimension Luft- und Weltraum stellt höchste Ansprüche an Mensch und Material. Die Luftwaffe erhält mit dem Kooperationsvertrag die Möglichkeit auf die einzigartige Forschungskompetenz der zahlreichen international anerkannten und hochspezialisierten Forschungsinstitute zurückzugreifen. Das Spektrum reicht dabei von hoch-komplexen Simulationen im Bereich des Luft- und Weltraums bis hin zu zukunftsweisenden Assistenzsystemen.

Website www.luftwaffe.de