Corona-Herbst: Schulen rüsten mit Lüftungs-Technik gegen Aerosole

Holzminden (ots) Mit der kalten Jahreszeit steigt für Schüler und Lehrer das Ansteckungsrisiko für COVID-19. Der Grund: In den Innenräumen der Schulen wird ab Herbst deutlich weniger gelüftet und der Anteil virushaltiger Aerosole nimmt zu. Das Bundesumweltamt empfiehlt, den Klassenzimmern möglichst viel frische Luft zuzuführen, um die Infektionsgefahr zu senken. Die Lösung: Elektronisch geregelte Lüftungssysteme, die ursprünglich zur Senkung der CO2-Konzentration in Klassenzimmern und effizienten Wärmerückgewinnung entwickelt wurden, helfen jetzt beim Coronaschutz.

Corona-Herbst: Schulen rüsten mit Lüftungs-Technik gegen Aerosole: „Wir empfehlen für den Einsatz in Klassenräumen ein Lüftungsgerät, mit dem sich ein bis zu vierfacher Luftwechsel pro Stunde im jeweiligen Raum realisieren lässt“, sagt Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein. Quellenangabe: „obs/STIEBEL ELTRON/Stiebel Eltron“

Die Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt empfiehlt bei Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten, auch während des Unterrichts zu lüften. Mit durchgängig weit geöffneten Fenstern im Sommer lässt sich die Infektionsgefahr vergleichsweise einfach senken. Im Herbst und Winter ist manuelles Lüften mit dem erforderlichen Frischluftaustausch jedoch nicht mehr realisierbar – einerseits wegen der niedrigen Temperaturen und damit verbundener Erkältungsgefahr, andererseits aus wirtschaftlichen Gründen wegen des massiven Verlusts von Wärmeenergie.

„Wir empfehlen für den Einsatz in Klassenräumen ein Lüftungsgerät, mit dem sich ein bis zu vierfacher Luftwechsel pro Stunde im jeweiligen Raum realisieren lässt“, sagt Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein. „Die Konzentration an potenziell virushaltigen Aerosolen und damit das Ansteckungsrisiko wird mit diesen Lüftungssystemen deutlich verringert. Technisch ist es heute einfach möglich, größere Räume in Schulen, Kindergärten oder Geschäften nachträglich mit einer solchen Lüftungsanlage auszurüsten. Durch die integrierte Wärmerückgewinnung der Lüftungsgeräte ist keine Anpassung der Heizung der Räume erforderlich; die Räume werden wie gewohnt weiterhin warm.“

Derartige Lüftungsgeräte arbeiten zum Beispiel in der Johann-Pachelbel-Schule in Nürnberg. Für die 110 Klassenräume hat man sich für die dezentrale Lösung entschieden, mit denen die raumweise Belüftung realisiert werden kann. Über die Vernetzung können auch alle 110 Geräte gleichzeitig für das Wochenende programmiert oder kollektiv in die Ferien geschickt werden.

Politik informiert sich über Lüftungslösungen gegen Corona

Im August und September besuchten die niedersäschische Gesundheitsministerin Carola Reimman, Lena Düpont, Mitglied des Europaparlaments, sowie Ministerpräsident Stephan Weil den Stammsitz von Stiebel Eltron in Holzminden. Dabei informierten sie sich über haustechnische Lösungen für Schulen im Kampf gegen das Coronavirus.

Über Stiebel Eltron

Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von rund 594 Millionen Euro netto (2019) zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.

Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit 3.900 Mitarbeitern weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung. Stiebel Eltron produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Freudenberg (NRW) und in Eschwege (Hessen) sowie an vier weiteren Standorten im Ausland (Arvika/Schwerden, Tianjin/China, Ayuttaya/Thailand, Poprad/Slowakei).

Führungswechsel beim Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr

Bonn (ots) Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn übergab am 25. September 2020 in Bonn im Rahmen eines feierlichen Appells die Führung über den Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum. Er entband Generalleutnant Ludwig Leinhos von der Verantwortung als Inspekteur und übertrug diese an Vizeadmiral Dr. Thomas Daum. Damit ist der erste Führungswechsel an der Spitze des jüngsten militärischen Organisationsbereichs der Bundeswehr vollzogen.

Kommandoübergabe Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr (vlnr; Vizeadmiral Dr. Daum, General Eberhard Zorn und Generalleutnant Ludwig Leinhos Quellenangabe: „obs/Presse- und Informationszentrum Cyber- und Informationsraum (CIR)/Stefan Uj“

Generalleutnant Leinhos war der erste Inspekteur des Organisationsbereichs CIR, der am 5. April 2017 durch die damalige Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, aufgestellt wurde. Dessen Hauptaufgaben sind der Schutz und Betrieb des IT-Systems der Bundeswehr, das militärische Nachrichtenwesen, das Geoinformationswesen sowie die Bereitstellung von Fähigkeiten zur Aufklärung und Wirkung im Cyber- und Informationsraum. Mit all seinen Dienststellen und deren Wirken ist der Organisationsbereich CIR wesentlicher Kompetenzträger und Entwickler für die Digitalisierung der Bundeswehr.

Spiritus Rector des CIR

Leinhos´ militärische Heimat ist der Bereich der Elektronischen Kampfführung. Seine Karriere, die ihn bis in die höchste Führungsspitze der Bundeswehr führte, war geprägt von verschiedensten Führungsaufgaben im In- und Ausland. Bevor er 2016 Leiter des Aufbaustabes CIR wurde und 2017 dann der erste Inspekteur CIR, war Leinhos Verantwortlicher für Cyber Defence im NATO-Hauptquartier in Brüssel. Als Inspekteur CIR hat er dem neuesten Organisationsbereich der Bundeswehr ein inzwischen bekanntes und allseits anerkanntes Gesicht gegeben. Mit der Entscheidung zur Führung aus einer Hand wurden die Verantwortlichkeiten zum Themenkomplex Cyber- und Informationsraum und Cybersicherheit an einer Stelle gebündelt. Damit verbunden ist die zentrale Rolle zur Gestaltung der Digitalisierung der Bundeswehr. Mit dem Organisationsbereich CIR und dessen Inspekteur entstand zudem erstmals ein ebenengerechter Ansprechpartner für entsprechende Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene.

Dank an „sein“ Team CIR

In seiner Abschiedsrede bedankte sich Leinhos bei den CIR-Angehörigen für deren Expertise, Engagement und die gelungene Teamarbeit. „Wir haben in den vergangenen dreieinhalb Jahren gemeinsam Einiges erreicht. Wir haben Dinge angestoßen und ins Rollen gebracht. Sie, liebe Kameradinnen und Kameraden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Cyber- und Informationsraums, haben einen neuen Organisationsbereich zum Leben erweckt und mit Leben gefüllt,“ sagte er an die angetretene Truppe gerichtet. Anschließend dankte er den Menschen in seinem Organisationsbereich: „Meinen Auftrag, diese Dimension zu führen, zu gestalten und national und international zu vertreten, konnte ich nur mit Ihrer Hilfe ausführen. Daher bedanke ich mich an dieser Stelle bei Ihnen, bei meiner Truppe. Es war mir eine Ehre, dass ich Ihr Inspekteur sein durfte.“ Zum Abschied wünschte sich Leinhos, der nach 45 Jahren in der Bundeswehr in den Ruhestand tritt, vom Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg den Beatles-Song „When I’m Sixty-Four“.

Übergabe des Kommandos an Vizeadmiral Dr. Thomas Daum

Generalinspekteur Eberhard Zorn würdigte den scheidenden Inspekteur: „Sie haben mit dem Aufbau des Organisationsbereiches CIR Pionierarbeit geleistet und die Dimension Cyber fest in der Bundeswehr verankert.“ Dann übergab General Zorn das Kommando über den Organisationsbereich CIR an Vizeadmiral Dr. Thomas Daum. Der neue Inspekteur CIR ist bereits mit seinem künftigen Führungsbereich vertraut, da er die letzten 18 Monate schon als Chef des Stabes im Kommando CIR wirkte. Bevor der 58-jährige Informatiker zum CIR kam, war er als Deputy General Manager, Chief of Staff and Chief Operating Officer bei der NATO Communication and Information Agency in Brüssel eingesetzt. Admiral Dr. Daum bedankte sich in seiner Rede für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und brachte sowohl seine Freude als auch seinen tiefen Respekt vor der verantwortungsvollen Aufgabe zum Ausdruck.

Weiterhin gilt: „Wir verteidigen Deutschland im Cyber- und Informationsraum“

Nun ist der Abschied des ersten Inspekteurs CIR und DER militärischen Persönlichkeit, die den Organisationsbereich CIR entscheidend geprägt hat, endgültig. Der Übergabeappell mit Leinhos‘ Verabschiedung war der letzte formale Akt zum Abschluss seiner Karriere. Am Abend zuvor hatte die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, ihn bereits zusammen mit General Markus Kneip und Generalleutnant a.D. Erhard Bühler im Rahmen einer Serenade feierlich aus dem Dienst in der Bundeswehr verabschiedet.

Generalleutnant Leinhos´ Credo hallt nach. „Wir verteidigen Deutschland im Cyber- und Informationsraum“, diesen Satz prägte der erste Inspekteur des Organisationsbereichs CIR – für die Angehörigen des CIR wird dies weiter Antrieb und Richtschnur des täglichen Handelns sein.

Web:bundeswehr.org

Hessens Innenminister und Präsident des BAMF bei Open Doors

Austausch über Maßnahmen zum Schutz christlicher Konvertiten

Kelkheim (ots) Hessens Innenminister Peter Beuth und der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Dr. Hans-Eckhard Sommer, waren am 21. September zu Besuch im Hoffnungszentrum für verfolgte Christen in Kelkheim.

Hessens Innenminister Beuth und BAMF-Präsident Dr. Sommer bei der Besichtigung des Hoffnungszentrums für verfolgte Christen in Kelkheim Quellenangabe: „obs/Open Doors Deutschland e.V.“

Im Zentrum der Gespräche mit dem Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode und dem Pressereferenten, Ado Greve, standen die weltweite Christenverfolgung sowie die Situation christlicher Konvertiten in Deutschland.

Nach der Veröffentlichung des Berichts von Open Doors Deutschland und der Internationalen Informationsstelle für Religionsfreiheit „Schutz für Konvertiten vor Abschiebung in Länder mit Christenverfolgung“ am 28.10.2019 hatten das BAMF und Open Doors Gespräche zur Situation der Christen im Iran aufgenommen. Das Hilfswerk stellte dem Bundesamt Länderinformationen zur Verfügung, um die Verfolgungsrisiken für christliche Konvertiten im Fall einer Abschiebung in ihr Heimatland aufzuzeigen. Bei dem Treffen wurde mit Präsident Dr. Sommer vereinbart, diese Informationen künftig verstärkt in die Länderprofile des BAMF einfließen zu lassen und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Mit Hessens Innenminister Beuth steht Open Doors seit Jahren im engen Austausch über Maßnahmen zum Schutz christlicher Konvertiten und anderer religiöser Minderheiten vor religiös motivierten Übergriffen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Das überkonfessionelle Hilfswerk setzt sich seit über 60 Jahren weltweit für verfolgte Christen ein und gibt jährlich den Weltverfolgungsindex heraus.

Web: www.opendoors.de

Blaue Stunden im BW Staßfurt

Am 26. und 27. September feierten die Eisenbahnfreunde des Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt ihr 30jähriges Jubiläum.

Zahlreiche Gastlokomotiven reisten dazu an. Highlight sollte eine exklusive Fotoveranstaltung zur blauen Stunde am Samstagabend sein, doch wegen des starken Dauerregen viel diese buchstäblich ins Wasser. Einen kleinen Einblick in die stimmungsvoll beleuchten Fahrzeuge auf dem Freigelände und der Drehscheibe haben wir eingefangen.

BBGLIVE

Final Call für den PR-Bild Award 2020: Bis zum 2. Oktober abstimmen

Hamburg (ots) Noch bis Freitag kann die Öffentlichkeit unter www.pr-bild-award.de abstimmen, welche PR-Bilder es dieses Jahr auf das Siegertreppchen des PR-Bild Award von news aktuell schaffen. Im Vorfeld hatte eine Fachjury aus Medien- und Kommunikationsexperten eine Vorauswahl in Form einer Shortlist getroffen. Die Sieger werden durch die Stimmen von Jury und Öffentlichkeit ermittelt und im Herbst bekannt gegeben. Die dpa-Tochter vergibt den renommierten Branchenpreis bereits zum 15. Mal.

Noch bis zum 2. Oktober 2020 kann die Öffentlichkeit über die besten PR-Bilder abstimmen. Die dpa-Tochter news aktuell vergibt den PR-Bild Award in diesem Jahr bereits zum 15. MalQuellenangabe: „obs/news aktuell GmbH“

Mit knapp 900 Bildern gab es in diesem Jahr über 300 Einreichungen mehr als im Vorjahr. An der öffentlichen Abstimmung haben bisher über 18.000 Personen teilgenommen. Das ist ein Zuwachs von 4.000 Teilnehmern im Vergleich zum vergangenen Jahr, was einer Steigerung von 29 Prozent entspricht.

Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell und zugleich Initiatorin des PR-Bild-Award, freut sich, dass der PR-Bild Award gerade in so schwierigen Zeiten einen enormen Zuspruch bekommen hat: „2020 ist ein besonderes Jahr. Das spiegelt sich natürlich auch in den Einreichungen wider. Wir haben sehr starke Motive auf der Shortlist. Vielleicht ist das der Grund, warum wir schon so viele Votings bekommen haben. Erste Medaillenfavoriten zeichnen sich bereits ab. Jetzt kommt es sehr auf die letzten Stimmen an. Sie können das Endresulutat nochmal drehen.“

Wie in den vergangenen Jahren vergibt news aktuell den PR-Bild Award zusammen mit news aktuell Schweiz und APA-Comm aus Österreich. Medienpartner sind das Magazin für Kommunikation „pressesprecher“, das österreichische Leitmedium für Werbung, Medien und Marketing „Horizont“ und das Schweizer Wirtschaftsmagazin der Kommunikation und Werbung „persönlich“.

Die nominierten 60 Bilder in den Kategorien Lifestyle, NGO-Foto, Portrait, Reisen, Social-Media-Foto sowie Storys & Kampagnen können unter nachfolgendem Link heruntergeladen werden. Siedürfen ausschließlich in einem redaktionellen Umfeld eingesetzt werden, immer in Bezug auf den PR-Bild Award 2020: http://pr-bild-award.de/shortlist2020.zip

Das StVO-Chaos geht weiter: Bundesrat verweigert Zustimmung

Keine Lösung in Sachen Bußgeldkatalog

Berlin (ots) Die überarbeitete Straßenverkehrsordnung (StVO) vom 28. April 2020 brachte viel Ärger mit sich und die Bundesländer setzten schlussendlich den neuen Bußgeldkatalog wegen eines Formfehlers aus. Wochenlang diskutierten Politiker daher über eine neue StVO sowie mögliche Strafen. Heute wurde nun endlich mit einer Lösung gerechnet, denn der Bundesrat hat über die Änderungen im Straßenverkehrsrecht abgestimmt. Die neuen Vorschläge wurden allerdings abgelehnt. Was das nun für Verkehrsteilnehmer bedeutet, erklärt die Berliner CODUKA GmbH – Betreiber des Portals www.geblitzt.de

Fehlende Rechtssicherheit im Straßenverkehr

Tachometer Geblitzt.de CodukaQuellenangabe: „obs/CODUKA GmbH/k.A. (Pixabay)“

Ursprünglich sah der neue Bußgeldkatalog ein einmonatiges Fahrverbot bereits ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h innerorts und 26 km/h außerorts vor. Bei geringeren Überschreitungen waren die Bußgelder im Vergleich zum alten Bußgeldkatalog doppelt so hoch angesetzt.

Die zur Abstimmung gestellte neue Kompromisslösung sah vor, dass die Fahrverbote nur im Zusammenhang mit besonderen Gefahrenstellen bleiben sollten. An den Stellen, an denen sie im Vergleich zur April-Novelle entfallen sollten, waren nochmals höhere Bußgelder angedacht. Als Gefahrenstelle galt unter anderem, wenn ein bestehendes Tempolimit von 30 km/h durch die Verkehrszeichen 136 (Kinder), das Zusatzzeichen 1012-50 (Schule) oder das Zusatzzeichen 2012-51 (Kindergarten) ergänzt wird. Gleiches war für die Verkehrszeichen Autobahn (330.1) und Baustelle (123) angedacht. Außerhalb dieser sensiblen Zonen sollte stattdessen ein höheres Bußgeld verhängt werden. Ab 21 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung sollten innerorts 100 Euro und außerorts 70 Euro fällig werden.

„Es ist Wahnsinn, dass es immer noch keine Lösung in Sachen StVO gibt“, findet Jan Ginhold, Geschäftsführer und Betreiber von Geblitzt.de. „Wir benötigen endlich Rechtsicherheit. Es kann nicht sein, dass Verkehrsteilnehmer so lange Zeit keine Klarheit haben. Wichtig ist, dass die Verhältnismäßigkeit wiederhergestellt wird. Die Idee, nur an sensiblen Orten wie Kindergärten Fahrverbote auszusprechen, begrüßen wir daher. Allerdings stellt sich die Frage, wieso es bei dem überarbeiteten Vorschlag eine Art „Geschwindigkeitsrabatt“ zu geben scheint. Bei Verstößen bis 21 km/h müssen Autofahrer mit doppelt so hohen Strafen wie vorher rechnen. Ab 21 km/h Überschreitung wächst das Strafmaß nur noch wenig an. Auch sind die Differenzen zwischen den Verstößen dann nicht mehr so groß. Bei den sehr drastischen Verstößen ab 41 km/h und mehr steigen die Bußgelder überhaupt nicht. Auch die weiteren Sanktionen, wie Punkte und Fahrverbote werden hier nicht mehr angetastet. Insgesamt ist die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben und man trifft weitestgehend die „Falschen“, nämlich in der Regel keine rücksichtlosen Fahrer oder angeblichen Raser. Bußgelder werden vor allem in den Bereichen erhöht, in denen es die meisten Bußgeldbescheide gibt und das sind oftmals Alltagssituationen oder versehentliche Verstöße. Wir von www.geblitzt.de wünschen uns, dass die Verhältnismäßigkeit wiederhergestellt und Sanktionen wieder stärker differenziert werden.“

„Zudem reicht es leider nicht aus, die Bußgelder zu erhöhen. Die Bußgeldstellen müssen sicherstellen, dass Bußgeldverfahren fehlerfrei sind. Denn oft genug gibt es Defizite. Es wird auch die Belastung der Gerichte steigen. Höhere Sanktionen werden zu mehr Einsprüchen führen und die Richter fordern schon jetzt mehr Personal. Vielleicht sollte man da etwas weiterdenken.“, so Ginhold weiter.

Ginhold fügt hinzu: „Dadurch, dass der Kompromissvorschlag vom Bundesrat nun abgelehnt wurde, fangen wir wieder von vorne an. Ich frage mich langsam, wo das hinführen soll und habe wenig Verständnis für dieses Chaos. Es muss endlich eine Lösung her“.

Hilfe im Bußgeldverfahren über Geblitzt.de

Der Online-Service der CODUKA GmbH arbeitet eng mit drei großen Anwaltskanzleien zusammen, deren Verkehrsrechtsanwälte bundesweit vertreten sind. Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung. Und wie finanziert sich das kostenfreie Geschäftsmodell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die Anwälte der Partnerkanzleien ihre Fälle deutlich effizienter bearbeiten können. Somit leistet die CODUKA GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

CODUKA GmbH
www.geblitzt.de

Betriebliche Gesundheitsförderung: Bis zu 600 Euro jährlich steuerfrei vom Chef

Neustadt a. d. W. (ots) Arbeitgeber können ihren Angestellten bestimmte Gesundheitskurse finanzieren – steuerfrei. Früher lag die Grenze bei 500 Euro im Jahr, seit 2020 sind bis zu 600 Euro möglich. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) zeigt, welche Bedingungen erfüllt sein müssen.

Betriebliche Gesundheitsförderung: Bis zu 600 Euro jährlich steuerfrei vom Chef Quellenangabe: „obs/Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. – VLH/VLH“

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist der Schutz der Gesundheit noch mehr zu einem der wichtigsten Themen geworden – auch für Arbeitgeber. Unterstützt werden sie dabei von Krankenkassen, die verschiedene Gesundheitskurse für Arbeitnehmer anbieten. Und von der Finanzverwaltung, die seit 1. Januar 2020 Arbeitgeberzuschüsse von bis zu 600 Euro pro Jahr und Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsfrei anerkennt. Betriebliche Gesundheitsförderung nennt sich dieses Prinzip.

Zwei Voraussetzungen gelten für die betriebliche Gesundheitsförderung

Folgende Bedingungen sind an die steuer- und sozialversicherungsfreie betriebliche Gesundheitsförderung geknüpft – erste Bedingung: Der Arbeitgeber überweist dem Mitarbeitenden die Zuschüsse zusätzlich zum Arbeitslohn.

Die zweite Bedingung ist, dass Mitarbeitende nur Zuschüsse für Kurse erhalten, die den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern. Dazu gehören:

-  Bewegungsprogramme, zum Beispiel Rückenkurse 
-  Ernährungsangebote, zum Beispiel zur Reduktion von Übergewicht 
-  Aufklärungskurse zum Suchtmittelkonsum, zum Beispiel Rauchentwöhnung 
-  Kurse zur Stressbewältigung, zum Beispiel autogenes Training  

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, steht den Mitarbeitenden ein Freibetrag von bis zu 600 Euro pro Jahr zu. Erhält ein Mitarbeitender mehr Geld von seinem Arbeitgeber, muss er nur den Teil der Zuschüsse versteuern, der über dem Freibetrag liegt. Beispiel: Zahlt der Arbeitgeber 650 Euro für die Gesundheitsförderung, werden nur auf 50 Euro Steuern fällig.

Kurse im Unternehmen sind Sachleistungen

In großen Firmen fanden Kurse zur Gesundheitsförderung vor Ausbruch der Corona-Pandemie häufig im eigenen Gebäude statt. Unter Wahrung der aktuell geltenden Abstands- und Hygiene-Regeln ist das prinzipiell auch jetzt wieder möglich. Der Arbeitgeber übernimmt dann die Kosten direkt. Steuerlich gesehen erhalten Mitarbeitende eine Sachleistung – und genau wie bei der Geldleistung gilt: Die Gesundheitsförderung ist bis zu 600 Euro steuerfrei. Und alles, was darüber liegt, muss versteuert werden.

Bestimmte Maßnahmen werden nicht gefördert

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) hat aufgelistet, welche Kosten und Maßnahmen nicht zur betrieblichen Gesundheitsförderung zählen und deshalb keine Steuererleichterung bringen:

-  Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen 
-  Maßnahmen ausschließlich zum Erlernen einer Sportart 
-  Trainingsprogramme mit einseitigen körperlichen Belastungen 
-  Massagen 
-  Maßnahmen von Anbietern, die ein wirtschaftliches Interesse am Verkauf von Begleitprodukten haben - zum Beispiel Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel 
-  Maßnahmen, die den Einsatz von Medikamenten zur Gewichtsabnahme, Formula-Diäten (Nahrungsersatz oder Nahrungsergänzungsmittel) sowie extrem kalorienreduzierter Kost propagieren  

Auf den Internetseiten der Krankenkassen finden Interessierte die förderfähigen Kursangebote in ihrer Region.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Pressekontakt:

Christina Georgiadis
Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH)
Fritz-Voigt-Str. 13
67433 Neustadt a.d. Weinstraße

Tel.: 06321 4901-0
Fax: 06321 4901-49

E-Mail: presse@vlh.de
Web: www.vlh.de

CE-Zeichen für das FreeStyle Libre 3 System von Abbott

Wiesbaden (ots) Der kleinste und dünnste Sensor der Welt – bei der besten Leistung seiner Klasse und zu unverändert niedrigem Preis für Menschen mit Diabetes

FreeStyle Libre 3 ist der kleinste und dünnste derzeit verfügbare Sensor zur Kontrolle der Glukosewerte für Menschen mit Diabetes Quellenangabe: „obs/Abbott GmbH/(c) Abbott, 2020“

Abbott, der weltweit führende Technologie-Anbieter im Bereich des kontinuierlichen Glukosemonitorings (CGM)(9), gab heute bekannt, dass sein brandneues FreeStyle Libre 3 System das CE (Conformité Européenne)-Kennzeichen erhalten hat. Somit darf es nun auf dem europäischen Markt für die Verwendung durch Menschen mit Diabetes in Verkehr gebracht werden. Die FreeStyle Libre 3 Technologie liefert kontinuierliche Echtzeit-Glukosewerte automatisch minütlich auf das Smartphone(5), bietet 14 Tage lang eine unübertroffene Messgenauigkeit(2) bei dem kleinsten und dünnsten(1) Sensordesign zum gleichen bezahlbaren Preis(3) wie die Vorgänger-Versionen des Systems.

„Solange wir Potenzial für Verbesserungen sehen, wird Abbott nicht aufhören, weitere Innovationen zu entwickeln. FreeStyle Libre 3 ist das neueste Beispiel dafür: der kleinste derzeit verfügbar Sensor, der lebensverändernde Verbesserungen und die höchste Messgenauigkeit in seiner Klasse bietet,“ sagte Jared Watkin, Senior Vice President für den Bereich Diabetes Care bei Abbott. „Die Menschen, die mit Diabetes leben, stehen im Mittelpunkt unseres Designprozesses. Wir haben unsere Technologie der neusten Generation noch diskreter gestaltet – für noch mehr Anwenderfreundlichkeit durch ein möglichst einfaches und nahtloses Diabetesmanagement.“

Mit einer Tragedauer von 14 Tagen beinhaltet das FreeStyle Libre 3-System den selbst anzubringenden CGM-Sensor mit der längsten Nutzungsdauer(10) auf dem Markt. Mit Hilfe eines einteiligen Applikators wird der Sensor einfach(7) auf der Rückseite des Oberarms angebracht – ohne schmerzhaftes Fingerstechen(11) zur Prüfung der Glukosewerte.

Um möglichst vielen Menschen mit Diabetes den Zugang zu den bedeutenden Fortschritten der Technologie zu ermöglichen und davon zu profitieren, wird das FreeStyle Libre 3-System von Abbott zum gleichen Preis angeboten wie frühere Generationen des Systems(3).

„Seit wir 2014 unseren ersten Glukosesensor auf den Markt gebracht haben, waren wir immer der Meinung, dass alle Menschen mit Diabetes Zugang zu qualitativ hochwertigen, genauen und bezahlbaren Diabetes-Technologien haben sollten“, sagte Watkin. „Aus diesem Grund hat Abbott die vorherrschende Meinung, dass bei CGMs die Erschwinglichkeit auf Kosten der Qualität oder Messgenauigkeit geht, widerlegt. Wir haben unsere FreeStyle Libre-Produktfamilie entwickelt, um unvergleichliche Ergebnisse zu einem geringeren Preis als alle anderen verfügbaren CGMs anzubieten(3).

Das FreeStyle Libre 3 System fügt sich nahtlos in den Alltag von Menschen mit Diabetes ein. Neben dem Sensor umfasst das System auch die FreeStyle Libre 3 Smartphone-App(5), mit der die Verwender sich ihre Echtzeit-Glukosewerte, den Glukoseverlauf und die Trendpfeile erfassen und anzeigen lassen können. Mit einem kurzen Blick auf das Smartphone können sie sehen, wie sich die Glukosewerte verändern.

Abbott hat sein FreeStyle Libre 3 System der nächsten Generation so entwickelt, dass es auch nachhaltiger und umweltfreundlicher ist; so geht der kleinere und diskretere Sensor durch das über 70% reduzierte Volumen(12) mit einer Verringerung der Plastikanteile um 41 % und der Pappe-Anteile um 43 % einher (12). Das neue Sensordesign steht dadurch auch im Einklang mit dem anhaltenden Engagement des Unternehmens für mehr Nachhaltigkeit.

Abbott wird das FreeStyle Libre 3 System in den kommenden Monaten in Europa auf den Markt bringen. Die FreeStyle Libre Produktfamilie konnte in zahlreichen klinischen Studien zeigen, dass sie die die Glukosekontrolle verbessern13, die Zeit im Zielbereich verlängern(14), Hyperglykämien (Überzuckerungen) und Hypoglykämien (Unterzuckerungen) verringern(15) und den HbA1c-Wert (durchschnittliche Glukosekonzentration über 3 Monate) senken können(13) – all diese Faktoren tragen zu gesundheitlichen Verbesserungen bei. Die Daten zeigen auch, dass die Verwendung des FreeStyle Libre Systems die Diabetes-bedingten Krankenhauseinweisungen und Ausfallzeiten am Arbeitsplatz verringert. Auch diese Aspekte fördern die Steigerung der Lebensqualität.(16)

Als meistverwendetes sensorbasiertes Glukose-Monitoringsystem weltweit(9) hat das FreeStyle Libre Produktportfolio von Abbott das Leben von über 2 Millionen Menschen in über 50 Ländern(7) der Erde verändert, indem es ihnen eine bahnbrechende Technologie bietet, die zugänglich und bezahlbar ist(3). Abbott konnte für das FreeStyle Libre System in 37 Ländern eine vollständige oder teilweise Kostenübernahme durch die Krankenversicherungen erwirken, darunter Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Japan, Kanada und die USA.

Über Abbott

Abbott ist ein weltweit führendes Gesundheitsunternehmen, das Menschen in allen Lebensphasen zu einem vitaleren, gesünderen Leben verhilft. Daran arbeiten täglich mehr als 107.000 Mitarbeiter in 160 Ländern. Das Portfolio umfasst lebensverändernde Technologien aus den Bereichen Diagnostik, Medizinprodukte, Ernährung und Markengenerika.

In Deutschland ist Abbott seit über 50 Jahren mit einer breiten Palette an Healthtechnology-Produkten und -Dienstleistungen vertreten, unter anderem in den Bereichen Diagnostika und Medizinprodukte. Das Unternehmen beschäftigt in der Bundesrepublik über 3.000 Mitarbeiter an acht Standorten. Unter anderem verfügt Abbott über Produktionsstätten in Wiesbaden und Neustadt am Rübenberge. Am Hauptstandort in Wiesbaden befindet sich darüber hinaus das European Distribution Center.

Weitere Informationen finden Sie unter www.de.abbott, auf LinkedIn unter www.linkedin.com/company/abbott-/, auf Facebook unter http://www.facebook.com/abbott und auf Twitter @AbbottNews


	

Tag der Regionen 2020 in Staßfurt

Der Tag der Regionen fand am 27. September 2020 mit Markttreiben und Einzug des Bergmannsvereins statt.

Mit den Ehrengäste und Hoheiten eröffnete Oberbürgermeister Sven Wagner das Fest. Im Anschluss wurde die Amtszeit der 5. Staßfurter Salzfee Jenny feierlich um ein weiteres Jahr verlängert.

Quelle: BBGLIVE

Ausbildung für den Tourismus

Wie heißt der Beruf?

Du arbeitest als Tourismuskauffrau (Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen) bzw. Tourismuskaufmann (Kaufmann für Privat- und Geschäftsreisen). Bis 2011 hieß der Beruf „Reiseverkehrskaufmann /-frau“, diese Bezeichnung wird Dir in manchen Stellenausschreibungen noch über den Weg laufen.
Klassische Arbeitgeber für Tourismuskaufleute sind Reisebüros, Reiseveranstalter, Geschäftsreisebüros und Online-Reisebüros bzw. digitale Portale. Aber auch weitere touristische Anbieter wie Reedereien, Autovermietungen und Fluggesellschaften beschäftigen Tourismuskaufleute – das Spektrum an Einsatzmöglichkeiten im Tourismus ist groß!

Gibt es noch andere Berufe, die im Tourismus wichtig sind?

Die Tourismusbranche ist unglaublich vielfältig. Touristische Unternehmen suchen daher auch z. B. Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute für Dialogmarketing, Fachinformatiker, IT-Systemkaufleute oder Kaufleute im E-Commerce. Und natürlich kannst Du auch als Hotelfachfrau oder Hotelfachmann, Servicekauffrau bzw. -mann im Luftverkehr oder als Kauffrau bzw. –mann für Tourismus und Freizeit Deine Karriere in der schönsten Branche der Welt starten.

Starte deine Karriere in der Reisebranche

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Reisevermittlung

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  • Du hast die Insider-Tipps für Aktivitäten vor Ort

Reiseveranstaltung

  • Du kreierst neue Urlaubsreisen, indem du Reisebausteine zusammenfügst
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Business Travel

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  • Du bist trouble shooter, wenn mal was schief läuft

https://tourismus-azubi.de/

Tourismus-Scout.com – Schloss Wernigerode im Harz

Hallo ich bin Ben, Ihr Tourismus-Scout.com
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen.

Ich stehe hier vor dem Schloss in Wernigerode auf dem Agnesberg.
120 Meter hoch über der Stadt, liegt das Schloss Wernigerode.
Im Jahr 1121 wurde es zum ersten Mal erwähnt. Schon ab den Jahr 1110 ließ ein Graf, der sich „Comte des Wernigerothe“ nannte, auf dem Agnesberg seine Burg erbauen. Das Schloss zu Wernigerode entstand in seiner heutigen romantischen Form, auch wenn viele hundert Jahre immer weiter gebaut und erweitert wurde. Vom schönen Schlossgarten aus, hat man einen super Blick auf die bunte Stadt im Harz. Die vielen historischen Bauwerke und Fachwerkhäuser sehen von hier oben aus, wie Modelle. Reste der mittelalterlichen Anlage sind noch vorhanden, wie beispielsweise Teile des Gewölbes des ‘Hofstubenbaues’, des ‘Steinernen Hauses’ und der Burgkapelle. Im Jahr 1500 wurde die Burg mit neuen Verteidigungsanlagen versehen. Das Schlossmuseum, das als “Feudalmuseum” eingerichtet ist, zeigt in 37 (von 250) Räumen, mit Exponaten und Dokumenten, die Geschichte der Grafschaft Wernigerode auf. Besuchen Sie das Schloss in Wernigerode im Harz.
Danke.

Karliczek: Bund und Länder bringen gemeinsam Digitalisierung der Schulen voran

Berlin (ots) Bundesbildungsministerin zu Ergebnissen der Gespräche im Bundeskanzleramt

Bundesministerin Anja Karliczek informiert im Rahmen einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Gespräche im Bundeskanzleramt /
Quellenangabe: „obs/Bundesministerium für Bildung und Forschung/BMBF/Hans-Joachim Rickel“

Am gestrigen Montagabend haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, der Chef des Bundeskanzleramts Prof. Helge Braun und die SPD-Vorsitzende Saskia Esken mit den Kultusministern und -ministerinnen der Bundesländer getroffen. Dabei ging es sowohl um Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen als auch um die Digitalisierung von Schulen. Hierzu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

„Ich bin optimistisch, dass die gestrige Begegnung dazu beitragen wird, unsere Schulen zu modernisieren. Klar ist: Bund und Länder wollen gemeinsam die Digitalisierung zügig weiter voranbringen. Das ist ein Projekt, das weit über die Zeit der Pandemie hinausreicht. Und wir wollen diesen Weg gemeinsam gehen. Die Länder werden ihre eigenen Anstrengungen erhöhen und Länder werden ihre Zusammenarbeit untereinander verbessern. Aber auch Bund und Länder werden ihre Kooperation verstärken. Der Bund engagiert sich so stark wie nie zuvor für die Verbesserung unserer Schulen. Wir wollen nun insgesamt 6,5 Milliarden Euro in die Digitalisierung der Schulen investieren.

Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern hat sich gerade in den vergangenen Monaten positiv entwickelt. Auch der gestrige Abend hat gute Fortschritte gebracht. Ich bin sehr froh, dass wir nun zügig die Voraussetzungen schaffen können, damit die Lehrerinnen und Lehrer mit Endgeräten ausgestattet werden können. Der Bund wird die 500 Millionen erst einmal vorstrecken. Deshalb können wir jetzt direkt in die Verhandlungen mit den Ländern einsteigen. Zur Erinnerung: Zunächst war der Plan, dass die Mittel aus dem Europäischen Wiederaufbaufonds fließen, was erst im nächsten Jahr möglich ist.

Insgesamt haben wir ein sehr ambitioniertes Programm beschlossen. Es wird dem Anspruch Deutschlands, ein Innovationsland zu sein, wirklich gerecht. Ich zähle dazu auch die Bildung der Kompetenzzentren und die Entwicklung einer Bildungsplattform. Dabei will ich einräumen, dass wir in den nächsten Wochen noch die eine oder andere rechtliche Frage zu klären haben werden. Ebenso Fragen der Finanzierung.

Zudem werden wir als Bundesbildungsministerium nochmals bekräftigen und auch rechtssicher festlegen, dass die Mittel aus dem Digitalpakt bis Ende 2021 fließen können, ohne dass die Schulen zuvor ein pädagogisches Konzept vorgelegt haben müssen. Mit dieser Flexibilisierung reagieren wir auch auf die besonderen Herausforderungen, vor denen Schulen und Schulträger während der Schulschließungen standen.

Eine weitere Vereinbarung zur Förderung von Administratoren, die sich um die digitale Technik kümmern sollen, steht unmittelbar vor dem Abschluss. In dieser Vereinbarung wird sich der Bund verpflichten, die Länder mit 500 Millionen Euro darin zu unterstützen, dass sie den technischen Support für die Digitalisierung ausbauen, die Länder werden die digitale Fortbildung der Lehrkräfte ausbauen. Sie sehen: Wir treiben auf allen Ebenen die Digitalisierung bereits voran.“

Hintergrund:

Im gestrigen Gespräch sind folgende Handlungsstränge identifiziert worden:

1) ein von der KMK erarbeiteter einheitlicher Rahmen für die schulischen Infektionsschutzmaßnahmen;

2) ein zügiger weiterer Ausbau der Glasfaser-Internetanbindung für alle Schulen;

3) die Ausstattung aller Lehrkräfte und – bei Bedarf – von Kindern mit geeigneten Endgeräten, beides aus Mitteln des vom Bund um zweimal 500 Millionen Euro erweiterten Digitalpakts Schule;

4) Beteiligung des Bundes an Ausbildung und Finanzierung technischer Administratoren der digitalen Infrastruktur der Schulen in Höhe von 500 Millionen Euro;

5) Bildung von Kompetenzzentren für digitales und digital gestütztes Unterrichten, die Schulen vor Ort bei Medienkonzepten und digitalen Schulentwicklungsplänen beraten (BMBF und KMK bilden dazu eine Arbeitsgruppe auf Staatssekretärsebene);

6) schrittweise Entwicklung einer Bildungsplattform durch den Bund, u. a. zur Vernetzung zwischen den bestehenden Systemen der Länder, mit dem Ziel der Bereitstellung von Bildungsinhalten in allen Bildungsbereichen;

7) qualitativ hochwertige digitale Bildungsmedien, insbesondere Open Educational Resources, und die Entwicklung intelligenter tutorieller Systeme.

Die Gesprächsteilnehmer haben verabredet, sich in diesem Kreis Anfang des Jahres 2021 zu einem weiteren Austausch zu treffen.

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World Cleanup Day 2020 – Rein in den Wald, aber raus mit dem Müll!

Mitmachen ist einfach!

Warum befinden sich im Nationalpark Harz und auch in allen anderen Wäldern des gesamten Harzes keine Mülleimer? Haben Sie einmal darüber nachgedacht? Denn noch oft wird uns die erstaunte Frage gestellt: „Was, es gibt keine Mülleimer im Wald?“

Vermüllung ist auch im Nationalpark Harz ein zunehmendes Problem. Die Hinterlassenschaften achtloser Mitmenschen trüben den Naturgenuss teilweise arg. Flaschen, Dosen, Hundekotbeutel, Zigarettenstummel, Plastikverpackungen und sogar Windeln landen im Wald. Jedes Jahr sammeln Ranger und Freiwillige mehr als 1.000 Säcke Müll an den Nationalpark-Wegen ein.

Unterstützung erhält der Nationalpark dabei dankenswerter Weise von vielen Helfern, beispielsweise den Geocachern, die seit vielen Jahren zu Walpurgis ausschwärmen und Müll einsammeln. Aber auch bei vielen Schulklassen und Privatpersonen wächst das Bedürfnis, etwas gegen die Müllflut zu tun und der Natur etwas zurückzugeben. Der Nationalpark freut sich über jede helfende Hand und bedankt sich mit einem Sonderstempel der Harzer Wandernadel für das Engagement im Sinne einer müllfreien Natur. Die Aktion „NoTrash“ startete 2019 erfolgreich und wurde 2020 auf den ganzen Nationalpark ausgedehnt.

Das Mitmachen ist einfach!

Müllzangen und Mülltüten gibt es in folgenden Nationalpark-Einrichtungen:

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus (Rangerstation)
Nationalparkhaus Schierke
Nationalparkhaus Ilsetal
Natur-Erlebniszentrum HohneHof Info-Banner in Schutzhütten weisen auf das Müllproblem hin (Foto: Nationalpark Harz)

Derart ausgestattet, können Naturfreunde dann auf ihre Wanderungen starten und dabei die Natur vom Müll befreien. Wer die gefüllte Mülltüte nach der Wanderung wieder in einer der genannten Nationalpark-Einrichtungen abgibt, erhält als Dankeschön einen der beliebten Sonderstempel der Harzer Wandernadel mit dem Aktions-Hashtag #NoTrash. Dieser gilt dann auch als Aktionsstempel für die neue Wandernadel „Wildnis-Entdecker“, die zusammen mit einem neuen Wandernadel-Begleitheft zum Nationalpark Harz seit der diesjährigen Saisoneröffnung der Harzer Wandernadel erhältlich ist.

Wichtig: Natürlich gelten auch für Aktions-Teilnehmer die Nationalpark-Regeln. Beim Müllsammeln also bitte auf den Wegen bleiben. Die „NoTrash“-Mülltüten bestehen übrigens aus Maisstärke, damit die Aktion selbst nicht noch mehr Plastikmüll produziert. In der Nationalpark-Fläche selbst stehen keine Mülleimer, auch um Tiere zu schützen, die den Müll als Nahrungsquelle missverstehen könnten. Das ist übrigens nicht nur im Harz so. Schon vor etwa 20 Jahren wurden die Mülleimer in den öffentlichen Wäldern bundesweit zurückgebaut.

Unterstützt wird die Anti-Müllaktion durch aufmerksamkeitsstarke Info-Banner, die Wanderer an wechselnden Standorten im Nationalpark-Gelände sensibilisieren sollen, ihren Müll wieder mit nach Hause zu nehmen. Zudem wurden alle Wanderhütten im Schutzgebiet mit Hinweistafeln ausgestattet, die zeigen, wie lange achtlos weggeworfener Müll im Wald bleibt. Der Nationalpark appelliert an alle Naturfreuende: Nehmt euren Müll wieder mit nach Hause. Für eine saubere Natur und ungestörten Naturgenuss!

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_09_21_World_Cleanup_Day20/

Beatrix von Storch: „Blumen für Deutschland – Zeichen setzen gegen linken Denkmalsturm“

Berlin (ots) Im Rahmen von Black Lives Matter und anderer Bildersturmaktionen von linken Aktivisten wurden auch in Deutschland zahlreiche Denkmäler historischer Größen aus Politik und Geistesleben verunstaltet und beschädigt.

Beatrix von Storch legt gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern der JA Berlin Blumen am Goethe-Denkmal in Berlin niederQuellenangabe: „obs/AfD – Alternative für Deutschland“

Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin der AfD, erklärt:

„Setzen wir ein Zeichen gegen den linken Denkmalsturm. Gemeinsam mit der Jungen Alternative Berlin habe ich Blumen am Denkmal unseres größten Nationaldichters niedergelegt, Johann Wolfgang von Goethe. Damit startet unsere Initiative #BlumenfürDeutschland. Mögen viele Blumenniederlegungen an vielen Denkmälern in Berlin und ganz Deutschland folgen! Mit meinem Aufruf in den Sozialen Medien ‚Machen Sie mit bei #BlumenfürDeutschland‘ appelliere ich an alle Bürger: Legen Sie Blumen an den Denkmälern der deutschen Geschichte nieder, in Ihrer Stadt, in Ihrer Gemeinde, in Ihrer Nachbarschaft. Zeigen wir jetzt in der Zeit vor dem dreißigsten Jahrestag der Deutschen Einheit, dass wir unsere Tradition und unsere Identität achten und Deutschland lieben.“

Web: afd.de

Relaunch der Premium Accessoires Welt bei Breuninger Stuttgart

Nach Umbau: Neue Designer Shops und Luxusmarken

Stuttgart (ots) Mehr Premium-Accessoires, mehr Luxusmarken und ein modern-elegantes Shopping-Ambiente: Pünktlich zum Start der neuen Herbst-/Wintersaison präsentiert das Fashion- und Lifestyle-Unternehmen Breuninger die neu gestaltete Premium Accessoires Welt im Erdgeschoss des Stuttgarter Flagship Stores. Als besonderes Highlight erwartet Kunden dort künftig die originalgetreuen Accessoires-Shops von Designermarken wie Alexander McQueen, Dolce & Gabbana, Gucci, Saint Laurent und Valentino sowie eine eigene Abteilung für Design-Schmuck.

Breuninger Fläche / Relaunch der Premium Accessoires Welt bei Breuninger Stuttgart / Nach Umbau: Neue Designer Shops und Luxusmarken / (Photo: Thomas Niedermüller /www.niedermueller.de ) /Quellenangabe: „obs/E.Breuninger GmbH & Co./Thomas Niedermüller“

Am 26. September 2020 wird die neue Premium Accessoires Welt im Erdgeschoss des Stuttgarter Flagship Stores offiziell wiedereröffnet und mit Live-Musik sowie besonderen Highlight-Aktionen unter Wahrung des Breuninger Hygienestandards gefeiert. Auf über 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche werden künftig die neuesten Accessoires-Trends, Design-Klassiker sowie modische Liebhaberstücke präsentiert. Neben den bereits bestehenden Shops von Balenciaga, Bottega Veneta, Burberry, Celine, Chloé, Givenchy und Loewe ergänzen die originalgetreuen Designer Shops von Alexander McQueen, Dolce & Gabbana, Gucci, Saint Laurent und Valentino das exklusive Accessoires-Portfolio. Auch die Multibrandfläche wurde neu inszeniert und um Luxusbrands wie Tod’s, Boyy, Christian Louboutin, Jimmy Choo und Versace erweitert. Komplett neu entstanden ist eine Abteilung für Fashion- und Design-Schmuck, in der die aktuellen Kollektionen von Marken wie u.a. Elhanati, Eéra, Tilly Sveaas oder Charlotte Chesnais geführt werden.

„Wir freuen uns sehr, mit der neu gestalteten Premium Accessoires Welt einen besonderen Akzent in unserem Stuttgarter Flagship Store setzen zu können: Mit unseren exklusiven Designer Shops, unserem herausragenden Markenportfolio sowie einer neuartigen Schmuckabteilung möchten wir unsere Kunden stilvoll inspirieren und Lust auf Fashion und Trends machen“, so Joachim Aisenbrey, Geschäftsführer Breuninger Stuttgart.

Das exklusive Interior Design der neuen Premium Accessoires Welt wurde in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Architektur- und Designbüro blocher partners gestaltet und besticht durch die Kombination vielfältiger Materialien: Naturstein und Marmor, gemixt mit metallischen Akzenten und einem feminin anmutenden Mobiliar, lassen ein elegantes Ambiente entstehen. Helle Sand- und Rosétöne sorgen dabei für eine einladende und warme Atmosphäre, die den Shoppingaufenthalt zu einem inspirierenden Erlebnis werden lässt.

Informationen zum Breuninger Hygienestandard:

https://www.breuninger.com/news